EPA untersucht Trinkwasser auf mehr als tausend Stoffe gleichzeitig
Im September 2026 kündigte die EPA eine Trinkwasserstudie mit nichtzielgerichteter Analyse (NTA) an, die Stoffe findet, ohne vorher festzulegen, wonach gesucht wird.
- Herkömmliche Verfahren messen einige vorab ausgewählte Stoffe; die nichtzielgerichtete Analyse durchsucht das Spektrum auf Tausende Verbindungen zugleich, darunter Arzneimittel und PFAS.
- Die Studie umfasst mehr als tausend mögliche Verunreinigungen; ihre Ergebnisse sollen die nächsten Schritte der Behörde lenken.
- Für Labore ist das ein Hinweis auf die Richtung der Wasserüberwachung: weg von der Parameterliste, hin zur Übersicht dessen, was überhaupt in der Probe ist.
- NTA ersetzt keine genormten Verfahren — sie liefert kein mit einem Grenzwert vergleichbares quantitatives Ergebnis — weist aber auf Stoffe hin, für die solche Verfahren erst zu entwickeln sind.
Quelle: US EPA — Study to Better Understand Emerging Contaminants in Drinking Water