Kinderbetten und Schnullerketten im Labor der Handelsinspektion: 7 von 12 Betten mit Mängeln
Die polnische Handelsinspektion hat 12 Modelle von Kinderbetten nach PN-EN 716 sowie 15 Modelle von Beruhigungssaugern und Schnullerketten nach PN-EN 1400 und PN-EN 12586 im Labor geprüft. Beanstandet wurden 7 Betten, davon 4 mit wesentlichen Mängeln, und 2 von 10 Schnullerketten; alle 5 Sauger bestanden.
- Die Betten prüften die Woiwodschaftsinspektorate in Białystok, Kielce, Kraków, Warschau und Wrocław von April bis Juni 2026; geprüft wurden Standsicherheit, Festigkeit, Sprossenabstände, scharfe Kanten, Klapp- und Verriegelungsmechanismen sowie das Ablösen kleiner Teile nach PN-EN 716-1+AC:2019-07 und PN-EN 716-2:2017-07.
- Festgestellt wurden unter anderem ein falscher Sprossenabstand (Gefahr des Einklemmens des Kopfes), ein unter Last gebrochener Stab, das Umkippen des Bettes bei seitlicher Belastung und eine fehlende Verriegelung des zweistufigen Bodens; bei 3 der 7 beanstandeten Modelle wurde das Risiko als gering eingestuft.
- Die Schnullerketten wurden nach PN-EN 12586 (Ausgabe 2011 oder September 2025, je nach Zeitpunkt des Inverkehrbringens) und die Sauger nach PN-EN 1400+A2:2018-12 geprüft; bei den zwei mangelhaften Ketten fielen unter anderem zu große Länge, eine zu dünne Schnur, eine brechende Perle und unzureichende Belüftungsöffnungen im Clip auf.
- Gegen die Anbieter der Produkte mit wesentlichen Mängeln laufen Verfahren, die mit Geldstrafen bis zu 1 Mio. Złoty enden können; die Kennzeichnung wurde bei 2 von 17 Saugern und Ketten beanstandet, unter anderem wegen eines unbegründeten CE-Zeichens.
Quelle: UOKiK — Niebezpieczny sen maluszka! Kontrole Inspekcji Handlowej