IJHARS baut eine Datenbank polnischer Honige auf: Untersuchungen von Sortenhonigen aus den Regionen sollen helfen, Herkunftsfälschungen aufzudecken
IJHARS kündigte am 4. September 2026 den Aufbau einer Datenbank polnischer Honige an – einer Sammlung charakteristischer Parameter von Honigen aus verschiedenen Regionen Polens, nach Sorten gegliedert. Imkerinnen und Imker können ihre Bienenstände kostenlos für die Probenahme melden.
- Untersucht werden Sortenhonige (Linde, Akazie, Buchweizen, Raps), Blütenhonig und Honigtauhonig. Der Analyseumfang umfasst die Parameter der polnischen Landwirtschaftsverordnung vom 3. Oktober 2003 über die Anforderungen an die Handelsqualität von Honig sowie physikalisch-chemische, biologische und biochemische Parameter, die mit neuesten Analysetechniken bestimmt werden.
- Die Proben entnehmen Vertreter der landwirtschaftlichen Beratungszentren – Imker können sie nicht selbst bei IJHARS oder einem Labor abgeben. Pro Bienenstand wird höchstens eine Probe je Honigsorte genommen; eine Probe besteht aus zwei Gläsern mit mindestens 0,9 l Inhalt und einem kleinen Kunststoffbehälter (etwa 100 ml).
- Die Ergebnisse werden weder an die Imker weitergegeben noch für amtliche Kontrollen oder Sanktionen verwendet; sie werden statistisch ausgewertet und ohne Standortdaten veröffentlicht. Da Klima und Wetter – Temperatur, Niederschlag, Sonnenscheindauer, Blühdauer – die untersuchten Parameter verändern, machen die Imker bei der Probenahme Angaben zum Honig und zu den Bienen, ihrer Fütterung, Behandlung und Wanderung.
- Ziel ist es, Honig aus bestimmten Regionen Polens identifizieren zu können und Fälschungen des Herkunftslandes entgegenzuwirken – im Sinne eines fairen Wettbewerbs unter den Imkern. IJHARS baut die Datenbank gemeinsam mit Imkerverbänden, Imkern und der Wissenschaft auf.
Quelle: IJHARS — Stwórzmy razem Bazę Polskich Miodów (04.09.2026)