Campinggaskocher: 1 von 16 Modellen mit geringerer Wärmebelastung als angegeben, 12 mit Mängeln bei Kennzeichnung oder Unterlagen
Von März bis Mai 2026 prüfte die polnische Handelsinspektion 16 Modelle von Campinggaskochern; ein Labor untersuchte sie je nach Bauart nach PN-EN 521+AC:2019-12 oder PN-EN 17476+A1:2022-06. Bei einem Modell lag die tatsächliche Nennwärmebelastung unter der Herstellerangabe, was laut Bericht mit Brandgefahr verbunden ist.
- Die Kontrollen führten die Inspektorate in Białystok, Danzig, Gorzów Wielkopolski, Kattowitz, Krakau und Łódź bei Groß- und Einzelhändlern durch, darunter in großflächigen Märkten; 13 Modelle stammten aus China, 2 aus Estland und 1 aus Polen.
- Das Labor prüfte die Verbrennung (ob das Gas stabil und ohne übermäßige Emission schädlicher Verbrennungsprodukte brennt), die Wärmebelastung, die Dichtheit der Gasführung, die Standsicherheit sowie die Sicherheit bei hohen Temperaturen — unter anderem, ob der Druck im Gassystem gefährlich ansteigt und ob die Kartusche oder der Gasbehälter überhitzt.
- Formale Mängel betrafen 12 von 16 Modellen (9 davon mehrere): Konformitätserklärung (7), EU-Baumusterprüfbescheinigung (4), technische Unterlagen (2) und CE-Kennzeichnung (1), fehlende Angaben zur Identifizierung des Produkts (4) oder des Herstellers (3) sowie fehlerhafte (5) oder fehlende (3) Anleitungen.
- Für 6 beanstandete Geräte beantragt die Handelsinspektion beim Präsidenten der Behörde UOKiK die Einleitung von Verfahren, in 6 Fällen formaler Mängel haben die Unternehmen Korrekturmaßnahmen ergriffen. Grundlage der Kontrolle ist die Verordnung (EU) 2016/426 über Geräte zur Verbrennung gasförmiger Brennstoffe.
Quelle: UOKiK — Ugotowane w plenerze – kontrola Inspekcji Handlowej (07.08.2026)