Kraftsportbänke im Labor: 5 von 9 Modellen mit Konstruktionsmängeln nach PN-EN ISO 20957
Die UOKiK berichtete am 23. Januar 2026 über eine Kontrolle von Trainingsgeräten, bei der ein Labor 9 Modelle von Kraftsportbänken nach PN-EN ISO 20957-1 und PN-EN ISO 20957-4 prüfte. Fünf Modelle hatten Konstruktionsmängel, 7 Kennzeichnungsmängel; beanstandet wurden alle 9.
- Die Kontrollen führten die Inspektorate in Białystok, Danzig, Kielce, Oppeln, Rzeszów und Stettin von Juli bis September 2025 bei 6 Herstellern, in 1 Einzelhandelsgeschäft und 1 großflächigen Markt durch; 4 Bänke stammten aus Polen, 2 aus anderen EU-Staaten und 3 von außerhalb der Union.
- Das Labor prüfte u. a. die Standsicherheit in Trainings-, Klapp- und Lagerposition, die Festigkeit unter der angegebenen Last, das Halten der Langhantel durch die Ablagen, Kanten und verschlossene Rohrenden, für Hände und Füße zugängliche Quetsch- und Scherstellen, die Gefahr des Einklemmens sowie die Funktion von Verstellelementen und Verriegelungen.
- Die Konstruktionsmängel waren Verlust der Standsicherheit in Trainingsposition und bei belasteten Hantelablagen, instabile Ablagen wegen der Bauart der Stangenhalter sowie Stellen, an denen die Hände eingeklemmt werden können. Bei 2 Modellen waren dies die einzigen Befunde, bei 3 kamen Kennzeichnungsfehler hinzu, 4 Modelle wurden nur wegen der Kennzeichnung beanstandet.
- In allen 5 Fällen mit Konstruktionsmängeln beantragte die Inspektion die Einleitung von Verfahren; bei den 4 Bänken mit reinen Kennzeichnungsmängeln wurden Korrekturmaßnahmen unter Aufsicht der Handelsinspektion ermöglicht. Laut Bericht stützten sich die Prüfungen auf PN-EN ISO 20957-1:2014-02 und PN-EN ISO 20957-4:2017-03; als aktuell nennt er PN-EN ISO 20957-1:2025-05 und PN-EN ISO 20957-4:2017-03.
Quelle: UOKiK — Fit i smart? – kontrola Inspekcji Handlowej (23.01.2026)