Die neue Spezifikation für Wasserstoffqualität erfasst Verbrennungsmotoren
Die Norm zur Wasserstoffqualität liegt in zweiter Ausgabe vor, mit Güteklassen für Verbrennungsmotoren — für Fahrzeuge und stationäre Anlagen — neben den Anforderungen für Brennstoffzellen. In einem Ringversuch hielten nur drei von dreizehn Laboratorien die zulässigen Abweichungen ein.
- Bisher waren die Anforderungen vor allem auf Brennstoffzellen zugeschnitten, nun kommen zwei Güteklassen für Verbrennungsmotoren hinzu — für Fahrzeuge und für stationäre Anwendungen.
- Eine Brennstoffzelle nimmt schon durch Spuren von Schwefel oder Kohlenmonoxid Schaden und braucht daher Wasserstoff nahezu in Laborqualität.
- Ein Verbrennungsmotor ist dafür weniger empfindlich, verträgt aber Wasser und Partikel deutlich schlechter — daher getrennte Klassen statt einer einzigen, schärfsten Anforderung.
- Bestimmt werden Schwefelverbindungen, Stickstoffverbindungen, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid und -dioxid, Wasser, Sauerstoff und Partikel — alles im Bereich von Bruchteilen eines Teils pro Million, in Gas unter hohem Druck.
- In einem Ringversuch blieben nur drei von dreizehn Laboratorien bei allen Bestimmungen innerhalb der zulässigen Abweichungen.
- Die Schwierigkeit liegt nicht in der Messung selbst, sondern darin, die Probe unverunreinigt zu entnehmen und aufzubewahren.
- Daher der Nachdruck auf Probenahmegefäße und -verfahren, Kalibriergase mit angemessener Unsicherheit und die regelmäßige Teilnahme an Vergleichen.
Quelle: ISO