Trinkwasser in England 2025: 99,97 % Einhaltung der Standards und 33 E.-coli-Befunde; über 666 000 PFAS-Analysen in England und Wales
Die britische Trinkwasseraufsicht (Drinking Water Inspectorate, DWI) veröffentlichte am 6. Juli 2026 die Zusammenfassung des Berichts des Chief Inspector für England für 2025: 24 Wasserversorger belieferten 59,74 Mio. Verbraucher, die Einhaltung der Standards lag bei 99,97 %. In einem Schreiben an das zuständige Regierungsmitglied vom 8. Juli hielt die Leitung der DWI fest, dass die vollständige Einhaltung die Herausforderung bleibt.
- Die Einhaltung nach Parametergruppen: chemische 99,95 %, Indikatorparameter 99,97 %, mikrobiologische 99,98 %, Pestizide 100,00 %. Die Versorger führten 2025 insgesamt 3 608 411 Konformitätsuntersuchungen durch – in Aufbereitungsanlagen, Hochbehältern und an Verbraucherhähnen.
- E. coli wurde 33-mal nachgewiesen: 3-mal in 171 550 Untersuchungen in Aufbereitungsanlagen, 4-mal in 182 499 Untersuchungen in Hochbehältern und 26-mal in 156 949 Untersuchungen bei Verbrauchern – weniger als über 40 Befunde 2024 und 44 im Jahr 2023.
- 2025 führten die Versorger in England und Wales mehr als 666 000 Analysen einzelner PFAS durch (über 2,3 Mio. seit 2012); in die höchste Stufe ab 0,1 µg/l fielen 2 Proben aufbereiteten Wassers und 353 Rohwasserproben. Als potenziell bedenklicher Stoff fiel im Monitoring 6:2 FTAB auf.
- Durch Kartierung wurden Proben entdeckt, die außerhalb der richtigen Versorgungszonen genommen worden waren – sie wurden als nicht repräsentativ aus den Daten entfernt, und die DWI überprüft das Verfahren bei Probenfehlmengen mit dem Ziel monatlicher automatischer Rückmeldungen an die Versorger zu ihrem Monitoring. Die Schwelle des Compliance Risk Index (CRI), ab der finanzielle Sanktionen drohen, sinkt zu Beginn der Periode AMP8 von 2 auf 1,5 und bis zu ihrem Ende auf 1,0.