ANSES: In E.-coli-Biofilmen erhöhte ein Monat Exposition gegenüber TMN oder Benzalkoniumchlorid in Höhe der MHK die Zahl rifampicinresistenter Varianten, und TMN selektierte Mutationen in Genen der Lipopolysaccharid-Biosynthese und eine Überproduktion von Colansäure

Die französische Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz (ANSES) stellte am 2. November 2026 Untersuchungen ihres Labors in Fougères vor: Escherichia-coli-Biofilme wurden einen Monat lang vier Biozidwirkstoffen aus Desinfektionsmitteln der Lebensmittelverarbeitung ausgesetzt, anschließend wurden rifampicinresistente Varianten gezählt. Zwei davon — N-(3-Aminopropyl)-N-dodecylpropan-1,3-diamin (TMN) und Benzalkoniumchlorid — erhöhten ihre Zahl; die Ergebnisse erschienen im Mai 2026 in npj Antimicrobials and Resistance.

Quelle: ANSES — Shared resistance mechanisms for biocides and antibiotics (2.11.2026)

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