Natrium- (1i535) und Kaliumferrocyanid (1i536) in Futtersalz bis 4. Mai 2035 zugelassen: 80 mg Ferrocyanid-Ion/kg NaCl u. a. für Puten, Schweine und Wiederkäuer, 60 mg für alle anderen Arten; Bestimmung mittels Spektrophotometrie bei 700 nm, Charakterisierung nach JECFA-Monographie

Die Durchführungsverordnung (EU) 2025/708 der Kommission, veröffentlicht am 14. April 2025, lässt nach einer Neubewertung Natriumferrocyanid und Kaliumferrocyanid als technologische Zusatzstoffe (Trennmittel) für alle Tierarten zu — ausschließlich in Natriumchlorid — und hebt die Verordnung (EG) Nr. 1810/2005 auf, die sie unbefristet zugelassen hatte. In Gutachten vom 21. März 2023 und 4. Juni 2024 hielt die EFSA sie für sicher für Tiere, Verbraucher und Umwelt; zunächst konnte sie keine Schlussfolgerung zu Masthühnern und anderen Arten ziehen, was ein Grenzwert von 60 mg/kg Salz löste. Zusatzstoff und Vormischungen, die vor dem 4. November 2025 gekennzeichnet wurden, Futtermittel für der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere vor dem 4. Mai 2026 und für andere Tiere vor dem 4. Mai 2027 dürfen bis zur Erschöpfung der Bestände verwendet werden.

Quelle: Rozporządzenie wykonawcze Komisji (UE) 2025/708 z dnia 11 kwietnia 2025 r. dotyczące zezwolenia na stosowanie żelazocyjanku sodu i żelazocyjanku potasu jako dodatków paszowych dla wszystkich gatunków zwierząt oraz uchylające rozporządzenie (WE) nr 1810/2005

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