Kunststoffe mit Lebensmittelkontakt: vier neue Stoffe in der Unionsliste — spezifischer Migrationsgrenzwert 0,05 mg/kg für Poly(2-hydroxypropansäure)-ester und das NMDA/MODA-Gemisch, beim nano-präzipitierten Calciumcarbonat Risiko einer Überschreitung des Gesamtmigrationsgrenzwerts bei säurehaltigen Lebensmitteln

Die Verordnung (EU) 2026/2412 der Kommission, am 29. Oktober 2026 im Amtsblatt der EU veröffentlicht, nimmt vier von der EFSA bewertete Stoffe in die Unionsliste der zugelassenen Stoffe auf (Tabelle 1 in Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 10/2011): zerkleinerte Carbonfasern aus karbonisiertem Polyacrylnitril (FCM-Nr. 1086), unbeschichtetes nano-präzipitiertes Calciumcarbonat (FCM-Nr. 1087), Poly(2-hydroxypropansäure), n-Octyl/n-Decylester (FCM-Nr. 1088) und das Gemisch aus 1,9-Nonandiamin (NMDA) und 2-Methyl-1,8-octandiamin (MODA) (FCM-Nr. 1090). Tabelle 3 erhält zwei Hinweise zur Konformitätsprüfung; die Verordnung tritt am 18. November 2026 in Kraft, dem zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung.

Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union — Verordnung (EU) 2026/2412 der Kommission vom 28. Oktober 2026 zur Änderung von Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. L 2026/2412, 29.10.2026)

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