Dünger mit Inhibitoren: 14 von 21 Proben mit fehlerhaften Angaben
In einer Marktüberwachungskampagne wurden 21 Dünger aus Österreich, Belgien, Deutschland, Irland, Polen und Slowenien geprüft. Vierzehn Proben hatten entweder nicht die geforderten Angaben auf dem Etikett oder wiesen abweichende Inhibitorgehalte aus.
- Geprüft wurden die Angaben zu Nitrifikations- und Ureasehemmern — Zusätzen, die Stickstoffverluste und Emissionen der Düngung verringern.
- Abweichungen traten bei 14 von 21 Proben auf, also bei zwei Dritteln der Stichprobe; die Hersteller mussten Korrekturmaßnahmen oder technische Unterlagen zur Begründung der analytischen Abweichungen vorlegen.
- Die Kommission weist darauf hin, dass falsche Kennzeichnung die Produktionskosten erhöht; parallel entstehen rund 120 harmonisierte Normen für CE-gekennzeichnete Düngemittel mit einem Budget von 10 Mio. EUR.
Quelle: Komisja Europejska — Inhibited fertilisers under scrutiny: EU campaign finds labelling issues