JRC: Der Ausbau der Wasserstofferzeugung in der EU dürfte die meisten Süßwasserressourcen kaum überlasten — die Elektrolyse verbraucht 18–22 Liter Wasser je Kilogramm Wasserstoff, und in pessimistischen Klimaszenarien könnte nur jede zehnte Anlage spürbar um Wasser konkurrieren

Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) hat am 8. Oktober 2026 einen Bericht darüber vorgelegt, wie der Ausbau der Wasserstofferzeugung den Druck auf die Süßwasserressourcen in Europa erhöhen könnte, insbesondere in Regionen mit Wasserknappheit wie der Iberischen Halbinsel. Modelliert wurde der Wasserbedarf der Wasserstofferzeugung aus fossilen Quellen und durch Elektrolyse bis 2030 und 2050, unter der Annahme, dass der gesamte Bedarf mit Süßwasser gedeckt wird.

Quelle: Joint Research Centre — EU hydrogen expansion unlikely to strain most water supplies (8.10.2026)

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