EFSA: Aspartam-Acesulfam-Salz (E 962) sicher, Spezifikationen jedoch zu aktualisieren
Die EFSA hat am 10. September 2026 das Ergebnis der Neubewertung des Süßungsmittels E 962 bekannt gegeben: Die derzeitigen Verwendungen und Einsatzmengen sind unbedenklich. Die Fachleute empfehlen jedoch, die EU-Spezifikationen für E 962 zu aktualisieren und die Grenzwerte für Arsen und Blei in den Spezifikationen für Aspartam (E 951) zu überprüfen.
- Aspartam-Acesulfam-Salz ist ein Süßungsmittel, das in vielen zuckerfreien und brennwertverminderten Lebensmitteln und Getränken zugelassen ist; nach der Aufnahme zerfällt es in Aspartam und Acesulfam.
- Die Bewertung stützt sich auf die nun bestätigte ADI für Aspartam von 40 mg/kg Körpergewicht und Tag sowie auf die kürzlich geänderte ADI für Acesulfam K von 15 mg/kg Körpergewicht und Tag; die geschätzte Exposition liegt in allen Altersgruppen darunter.
- Das Gremium empfiehlt, die EU-Spezifikationen für E 962 so zu aktualisieren, dass sie mit den Spezifikationen des zur Herstellung verwendeten Aspartams und Acesulfam K übereinstimmen, und wie bei anderen neu bewerteten Süßungsmitteln die Grenzwerte für Arsen und Blei für E 951 zu überprüfen.
- Das Gutachten wurde im Juli 2026 in einer öffentlichen Plenarsitzung des EFSA-Gremiums für Lebensmittelzusatzstoffe und Aromastoffe (FAF) mit Beobachtern angenommen.
Quelle: EFSA — EFSA concludes the salt of aspartame-acesulfame (E 962) is safe at current exposure levels