⚡ Funkstörungen von Einrichtungen der Informationstechnik (ITE) der Klassen A und B — Störspannung an den Netzanschlüssen, unsymmetrische Störgrößen an Telekommunikationsanschlüssen und gestrahlte Störungen; Norm 2015 zurückgezogen, PN-EN 55022
Kurz gefasst
Messung der von Einrichtungen der Informationstechnik (ITE) erzeugten Funkstörungen und ihrer Grenzwerte für Klasse A und Klasse B: Störspannung an den Netzanschlüssen, unsymmetrische Störgrößen an Telekommunikationsanschlüssen und gestrahlte Störungen. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 55022:2011 (wersja polska i angielska; EN 55022:2010 IDT, EN 55022:2010/AC:2011 IDT, CISPR 22:2008 MOD; norma wycofana); STATUS (Stand der Karten am 30.09.2026): PN-EN 55022:2011 ZURÜCKGEZOGEN 26-01-2015, laut PKN ersetzt durch PN-EN 50561-1:2013-12; CISPR 22:2008 zurückgezogen 2015-03-31, ersetzt durch CISPR 32:2015 (IEC); gültig PN-EN 55032:2015-09. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Einrichtungen der Informationstechnik und Multimediageräte, elektrische und elektronische Geräte — Aussendung leitungsgeführter und gestrahlter Störungen — in den Umfängen von 10 Laboratorien, Brandmelde-, Alarm- und Zutrittskontrollsysteme (AB 207, GTEM-Zelle); militärische Ausrüstung (AB 1132).
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN 55022:2011 (wersja polska i angielska; EN 55022:2010 IDT, EN 55022:2010/AC:2011 IDT, CISPR 22:2008 MOD; norma wycofana)
- Kategorie: Elektronik und EMV
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand der Karten am 30.09.2026): PN-EN 55022:2011 ZURÜCKGEZOGEN 26-01-2015, laut PKN ersetzt durch PN-EN 50561-1:2013-12; CISPR 22:2008 zurückgezogen 2015-03-31, ersetzt durch CISPR 32:2015 (IEC); gültig PN-EN 55032:2015-09
- Ausgabe (aus der PKN-Karte): PN-EN 55022:2011, polnische Fassung; Veröffentlichung 28-02-2013, 86 Seiten, KT 104 für Elektromagnetische Verträglichkeit; übernimmt EN 55022:2010 [IDT], EN 55022:2010/AC:2011 [IDT], CISPR 22:2008 [MOD]
- Spannung an den Netzanschlüssen (Ausgabe 2003, Tabellen 1–2): Klasse A: 79/66 dB(µV) (0,15–0,5 MHz), 73/60 dB(µV) (0,5–30 MHz); Klasse B: 66–56/56–46, 56/46, 60/50 dB(µV) — Quasispitzenwert/Mittelwert
Übersicht
WAS DIESE NORM BESCHREIBT. Uns liegt ein Leseprobenauszug von CISPR 22 in der vierten Ausgabe (2003-04) vor — vom Titelblatt bis Tabelle 5 (Seite 23): Vorwort, Einleitung, Abschnitte 1–5 und der Anfang von Abschnitt 6. PN-EN 55022:2011 übernimmt EN 55022:2010, und diese — CISPR 22 in der sechsten Ausgabe (2008) mit Änderungen (MOD); den Text der Ausgabe 2008 hatten wir nicht, daher stammen alle folgenden Zahlen aus der Ausgabe 2003. Anwendungsbereich (Abschnitt 1, auf der PKN-Karte für die Ausgabe 2008 ebenso zusammengefasst): Die Norm gilt für ITE, enthält Verfahren zur Messung der Pegel unerwünschter, von ITE erzeugter Signale sowie Grenzwerte im Bereich von 9 kHz bis 400 GHz für Klasse A und Klasse B; wo keine Grenzwerte festgelegt sind, werden keine Messungen durchgeführt; Ziel sind einheitliche Anforderungen, Grenzwerte, Messverfahren, Betriebsbedingungen und Auswertung der Ergebnisse. Einleitung: Grenzwerte wurden nur in ausgewählten Frequenzbändern festgelegt, was als ausreichend zum Schutz von Rundfunk und Telekommunikation angesehen wird. ITE (3.1) ist eine Einrichtung, deren Hauptfunktion die Eingabe, Speicherung, Anzeige, Abfrage, Übertragung, Verarbeitung, Vermittlung oder Steuerung von Daten und Telekommunikationsnachrichten ist, mit einer Bemessungsspannung bis 600 V — z. B. Datenverarbeitungsanlagen, Büromaschinen und Telekommunikationseinrichtungen; ausgenommen sind Einrichtungen, deren Hauptfunktion das Senden oder Empfangen von Funk ist, sowie Einrichtungen, für die alle Störaussendungsanforderungen in anderen IEC- oder CISPR-Publikationen festgelegt sind. Ein Telekommunikationsanschluss (3.6) ist ein Anschluss an Netze mit vielen Nutzern (z. B. PSTN, ISDN, xDSL) und an lokale Netze (z. B. Ethernet); Anschlüsse, die Teile eines Systems verbinden, wie RS-232, paralleler Druckeranschluss, USB oder IEEE 1394, sind keine Telekommunikationsanschlüsse.
KLASSEN UND GRENZWERTE (Abschnitte 4–6 der Ausgabe 2003). Klasse B — Einrichtungen, die vorwiegend für den Wohnbereich bestimmt sind (in 10 m Abstand können Rundfunk- und Fernsehempfänger betrieben werden), z. B. tragbare batteriebetriebene Geräte, über das Telekommunikationsnetz gespeiste Endgeräte, Personalcomputer mit Zusatzgeräten; Klasse A — alle übrigen ITE, die die Grenzwerte der Klasse A, nicht aber der Klasse B einhalten; ihre Anleitung muss einen Warnhinweis enthalten, dass das Produkt im Wohnbereich Funkstörungen verursachen kann. Störspannung an den Netzanschlüssen (Tabellen 1 und 2): Klasse A — 79 dB(µV) Quasispitzenwert und 66 dB(µV) Mittelwert im Band 0,15–0,50 MHz sowie 73 und 60 dB(µV) in 0,50–30 MHz; Klasse B — von 66 bis 56 dB(µV) und von 56 bis 46 dB(µV) in 0,15–0,50 MHz (linear abnehmend mit dem Logarithmus der Frequenz), 56 und 46 dB(µV) in 0,5–5 MHz, 60 und 50 dB(µV) in 5–30 MHz. Unsymmetrische (Gleichtakt-)Störgrößen an Telekommunikationsanschlüssen in 0,15–30 MHz (Tabellen 3 und 4), in beiden Bändern: Klasse A — Spannung von 97 bis 87 und 87 dB(µV) Quasispitzenwert (von 84 bis 74 und 74 dB(µV) Mittelwert), Strom von 53 bis 43 und 43 dB(µA) (von 40 bis 30 und 30 dB(µA)); Klasse B — Spannung von 84 bis 74 und 74 dB(µV) (von 74 bis 64 und 64 dB(µV)), Strom von 40 bis 30 und 30 dB(µA) (von 30 bis 20 und 20 dB(µA)); die Grenzwerte wurden für ein Impedanzstabilisierungsnetzwerk (ISN) mit einer Gleichtaktimpedanz von 150 Ω abgeleitet (Umrechnungsfaktor 44 dB). Gestrahlte Störungen der Klasse A in 10 m Abstand (Tabelle 5): 40 dB(µV/m) Quasispitzenwert in 30–230 MHz und 47 dB(µV/m) in 230–1000 MHz. An der Übergangsfrequenz gilt der niedrigere Grenzwert; schwankt die Anzeige nahe am Grenzwert, wird sie mindestens 15 s beobachtet und der höhere Wert notiert, einzelne kurze Spitzen werden nicht berücksichtigt; wird der Mittelwert-Grenzwert mit dem Quasispitzenwert-Detektor eingehalten, entfällt die Messung mit dem Mittelwert-Detektor.
STATUS (Stand der Karten am 30.09.2026). Karte von PN-EN 55022:2011 (polnische Fassung) — „Zurückgezogen und ersetzt durch PN-EN 50561-1:2013-12 - englische Fassung“: Veröffentlichung 28-02-2013, „Datum der Zurückziehung: 26-01-2015“, 86 Seiten, Preisgruppe X, Sektor Informations- und Kommunikationstechnik, KT 104 für Elektromagnetische Verträglichkeit, ICS 33.100.10 und 35.020, „Übernimmt: EN 55022:2010 [IDT], EN 55022:2010/AC:2011 [IDT], CISPR 22:2008 [MOD]“; im Feld „Ersetzt“ — PN-EN 55022:2006 und ihre Änderungen A1:2008 und A2:2011 (englische Fassungen), im Feld „Ersetzt durch“ — PN-EN 50561-1:2013-12 (englische und polnische Fassung); ihre Berichtigung PN-EN 55022:2011/Ap1:2013-07 ist ebenfalls zurückgezogen. Die Karte von PN-EN 50561-1:2013-12 zeigt, was dieser „Nachfolger“ ist: eine Norm für Hausgeräte, die über das Niederspannungsnetz im Band von 1,6065 MHz bis 30 MHz kommunizieren, und die im Feld „Ersetzt“ PN-EN 55022:2011 mit Berichtigungen und PN-EN 55032:2012 nennt (mit einem Vermerk über die Änderung dieses Feldes und über die Information im nationalen Vorwort). IEC-Seite (gelesen am 30.09.2026): CISPR 22:2008, Ausgabe 6.0, Veröffentlichung 2008-09-24, 159 Seiten, Komitee CISPR/CIS/I, Zurückziehung 2015-03-31, „This publication has been replaced by: CISPR 32:2015“. PKN-Suche (30.09.2026): Unter „PN-EN 55022“ tragen alle Ausgaben von 1996 bis 2011 mit Änderungen das Zurückziehungskennzeichen; unter „PN-EN 55032“ ist PN-EN 55032:2015-09 (EN 55032:2015, CISPR 32:2015 IDT) mit den Änderungen A11:2020-07 und A1:2021-05 gültig.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Datenstand bis 17.09.2026, gelesen am 30.09.2026). Alle Schreibweisen der Nummer 55022: 28 Datensätze bei 10 Laboratorien; in den aktuellen PCA-Dokumenten steht die Nummer 34-mal, weil in den Zellen Ausgaben und Änderungen nebeneinander stehen (z. B. bei AB 245 „PN-EN 55022:2011“ und „/AC:2011“, bei AB 261 die Ausgabe 2011 mit Ap1:2013-07 und die Ausgabe 2000 mit A1, A2 und AC), und die Kopie die zweisprachigen Positionen von AB 053 in mehr Datensätze aufteilt, als es Vorkommen gibt. „PN-EN 55022:2011“ schreiben 9 Laboratorien (AB 022, AB 197, AB 207, AB 245, AB 261, AB 295, AB 666, AB 693, AB 1132); AB 053 — nur „EN 55022:2010“; AB 693 — beide Schreibweisen; AB 207 — „PN-EN 55022:2011 (CISPR 22:2008 EN 55022:2010+AC:2011)“; AB 261 zitiert in der Position zur Störspannung an Telekommunikationsanschlüssen die Ausgabe PN-EN 55022:2000 (Pkt. 9.6) mit A1:2003, A2:2004 und AC:2005. Der Reiter „Laboratorien“ sucht Schreibweisen, die mit „PN-EN 55022“ BEGINNEN, und zeigt 9 der 10 Laboratorien — geprüft mit der Abfrage des Reiters auf dem Produktivserver labcoda.pl am 30.09.2026: 9; AB 053 zeigt er nicht (unter „EN 55022“ — 2: AB 053 und AB 693). Aktuelle Umfänge auf den PCA-Seiten (gelesen am 30.09.2026, Ausgaben vom 30.12.2024 bis 08.09.2026): alle Positionen stehen in den gültigen Ausgaben, jedes der 13 Bereichszahlenpaare aus der Kopie kommt im aktuellen Dokument vor, und keine Position ist ausgesetzt.
GEGENSTAND UND MESSUNGEN. Einrichtungen der Informationstechnik und Multimediageräte (AB 245, AB 261, AB 295, AB 693), weit gefasste elektrische und elektronische Geräte (AB 022, AB 053, AB 197, AB 666), Brandmelde-, Alarm- und Zutrittskontrollsysteme (AB 207) sowie militärische Ausrüstung (AB 1132). Gemessene Größen: leitungsgeführte Störspannung an den Netzanschlüssen (meist 9 kHz – 30 MHz), Störspannung an Telekommunikationsanschlüssen (150 kHz – 30 MHz, bei AB 261 ab 9 kHz) und Feldstärke der gestrahlten Störungen — 30–3000 MHz (AB 197), 1–6 GHz (AB 693), 30 MHz – 6 GHz in einer Absorberhalle (AB 053, AB 1132 — SAC 3 m), bis 18 GHz (AB 261), 9 kHz – 26,5 GHz (AB 666); AB 207 prüft die Aussendung in einer GTEM-Zelle im Band 150 kHz – 1 GHz.
NEBEN DIESER NORM. Sieben der 10 Laboratorien haben auch PN-EN 55032 im Umfang (AB 022, AB 053, AB 245, AB 261, AB 295, AB 666, AB 1132) — oft in derselben Position; AB 197, AB 207 und AB 693 haben sie nicht. In denselben Positionen stehen die Messverfahrensnormen PN-EN 55016-2-1 und 55016-2-3, die Produktnormen PN-EN 55011, PN-EN 55014-1 und PN-EN 55015 (sowie PN-EN 50561-1 — bei AB 022 und AB 666 die Ausgabe 2013-12, bei AB 197 „PN-EN 50561-1:2013 nur Punkt 4“ und „nur Punkt 7“) sowie die militärischen Dokumente NO-06-A500 (AB 666, AB 1132) und MIL-STD-461 (AB 1132); bei AB 053 — ANSI C63.4-2014. In der Wissensdatenbank haben PN-EN 55032, PN-EN 55011, PN-EN 55016-2-1 und PN-EN 55016-2-3 eigene Einträge.
WO EIN SCHEINBAR KORREKTES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Erstens — Status: Die Norm ist seit 2015 zurückgezogen; ein Ergebnis danach beschreibt die Anforderungen eines zurückgezogenen Dokuments, und der auf der PKN-Karte genannte Nachfolger (PN-EN 50561-1) betrifft nur PLC-Hausgeräte — der fachliche Nachfolger laut IEC ist CISPR 32 (PN-EN 55032). Zweitens — Klasse: Die Grenzwerte der Klassen A und B unterscheiden sich um mehr als zehn dB (z. B. 79 gegenüber 66 dB(µV) Quasispitzenwert bei 0,15 MHz), daher sagt „erfüllt“ ohne Angabe der Klasse nichts. Drittens — Detektor: Die Quasispitzen- und Mittelwert-Grenzwerte sind zwei Kriterien; ein Ergebnis mit einem Detektor ist nur in der in der Norm beschriebenen Situation vollständig (Mittelwert-Grenzwert mit dem Quasispitzenwert-Detektor eingehalten). Viertens — Telekommunikationsanschluss: Anschlüsse, die Teile eines Systems verbinden (z. B. USB, RS-232), sind keine Telekommunikationsanschlüsse, daher betrifft sie die Messung der unsymmetrischen Störgrößen nicht. Fünftens — Ausgabe: Die Zahlen dieses Eintrags stammen aus der Ausgabe 2003; die Ausgabe 2008 (Grundlage von PN-EN 55022:2011) und die europäischen Änderungen (MOD) können sie verändert haben, und bei AB 261 zitiert eine Position noch die Ausgabe 2000.
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Der Auszug der Ausgabe 2003 endet mit Tabelle 5: Wir geben weder die Grenzwerte der gestrahlten Störungen der Klasse B (Tabelle 6), Anforderungen oberhalb 1 GHz, die Messbedingungen (Abschnitte 7–10: Auslegung der Grenzwerte in der Serienfertigung, Aufbau und Betrieb des EUT, Netznachbildung AMN, ISN, Messplatz und Antennen, Messung bei starken Umgebungssignalen, Prüfung am Aufstellungsort) noch die Anhänge A–E an; die in der Ausgabe 2008 und in EN 55022:2010 eingeführten Änderungen kennen wir nicht.
Prinzip der Methode
ITE wird — in der in der Norm festgelegten Konfiguration und Betriebsart — mit drei Arten von Messungen geprüft: Störspannung an den Netzanschlüssen und unsymmetrische Störgrößen an Telekommunikationsanschlüssen (über eine Netznachbildung und ein Impedanzstabilisierungsnetzwerk) sowie Feldstärke der gestrahlten Störungen in festgelegtem Abstand; die Ergebnisse des Quasispitzenwert- und des Mittelwert-Detektors werden mit den Grenzwerten für Klasse A oder Klasse B verglichen. Die Zahlen in diesem Eintrag stammen aus der Ausgabe 2003 von CISPR 22; die Messbedingungen (Abschnitte 8–10) GEBEN WIR NICHT AN.
Anwendungen
- Einrichtungen der Informationstechnik und Multimediageräte, elektrische und elektronische Geräte — Aussendung leitungsgeführter und gestrahlter Störungen — in den Umfängen von 10 Laboratorien
- Brandmelde-, Alarm- und Zutrittskontrollsysteme (AB 207, GTEM-Zelle); militärische Ausrüstung (AB 1132)
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der Karten am 30.09.2026) | PN-EN 55022:2011 ZURÜCKGEZOGEN 26-01-2015, laut PKN ersetzt durch PN-EN 50561-1:2013-12; CISPR 22:2008 zurückgezogen 2015-03-31, ersetzt durch CISPR 32:2015 (IEC); gültig PN-EN 55032:2015-09 |
| Ausgabe (aus der PKN-Karte) | PN-EN 55022:2011, polnische Fassung; Veröffentlichung 28-02-2013, 86 Seiten, KT 104 für Elektromagnetische Verträglichkeit; übernimmt EN 55022:2010 [IDT], EN 55022:2010/AC:2011 [IDT], CISPR 22:2008 [MOD] |
| Spannung an den Netzanschlüssen (Ausgabe 2003, Tabellen 1–2) | Klasse A: 79/66 dB(µV) (0,15–0,5 MHz), 73/60 dB(µV) (0,5–30 MHz); Klasse B: 66–56/56–46, 56/46, 60/50 dB(µV) — Quasispitzenwert/Mittelwert |
| Gestrahlt, Klasse A, 10 m (Ausgabe 2003, Tabelle 5) | 40 dB(µV/m) in 30–230 MHz, 47 dB(µV/m) in 230–1000 MHz, Quasispitzenwert |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (gelesen am 30.09.2026) | 10 Laboratorien, 28 Datensätze in der Datenbankkopie (34 Vorkommen in PCA); Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 55022“) — 9, ebenso auf dem Produktivserver (30.09.2026) |
Norm
- Normnummer
- PN-EN 55022:2011 (wersja polska i angielska; EN 55022:2010 IDT, EN 55022:2010/AC:2011 IDT, CISPR 22:2008 MOD; norma wycofana)
- Titel (PL)
- Urządzenia informatyczne — Charakterystyki zaburzeń radioelektrycznych — Poziomy dopuszczalne i metody pomiarów
- Title (EN)
- Information technology equipment — Radio disturbance characteristics — Limits and methods of measurement
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Status des Dokuments
PKN-Karte: PN-EN 55022:2011 am 26-01-2015 zurückgezogen (Stand der Karte am 30.09.2026); vor der Prüfung klären, ob PN-EN 55032 anzuwenden ist.
-
Klasse der Einrichtung
Klasse B (Wohnbereich) oder A (übrige; Warnhinweis in der Anleitung).
-
Leitungsgeführte Störungen
Spannung an den Netzanschlüssen und unsymmetrische Störgrößen an Telekommunikationsanschlüssen in 0,15–30 MHz; den Messaufbau GEBEN WIR NICHT AN.
-
Gestrahlte Störungen
Feldstärke in festgelegtem Abstand (Tabelle 5 für Klasse A, 10 m); die Bedingungen des Messplatzes GEBEN WIR NICHT AN.
-
Ergebnis
Vergleich mit den Quasispitzen- und Mittelwert-Grenzwerten der Klasse; bei schwankender Anzeige — Beobachtung mindestens 15 s.
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Messempfänger mit Quasispitzenwert- und Mittelwert-Detektor | Nach CISPR 16-1 (normative Verweisung der Ausgabe 2003); Parameter GEBEN WIR NICHT AN | — |
| Netznachbildung (AMN) und Impedanzstabilisierungsnetzwerk (ISN) | ISN mit einer Gleichtaktimpedanz von 150 Ω für Telekommunikationsanschlüsse; den Aufbau GEBEN WIR NICHT AN | — |
| Messplatz für Feldmessungen mit Antenne | In den Umfängen: Absorberhalle, SAC 3 m, GTEM-Zelle; Anforderungen an den Messplatz GEBEN WIR NICHT AN | — |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Die Prüfungen erfolgen an netzbetriebenen Geräten — Regeln der elektrischen Sicherheit beim Anschließen der Netznachbildung und des Prüflings
- FACHLICHER HINWEIS: Die Norm ist seit 2015 zurückgezogen — im Bericht Ausgabe, Klasse der Einrichtung und Detektor prüfen
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 55022:2011 (wersja polska i angielska; EN 55022:2010 IDT, EN 55022:2010/AC:2011 IDT, CISPR 22:2008 MOD; norma wycofana) — „Information technology equipment — Radio disturbance characteristics — Limits and methods of measurement“.
Wie funktioniert diese Methode?
ITE wird — in der in der Norm festgelegten Konfiguration und Betriebsart — mit drei Arten von Messungen geprüft: Störspannung an den Netzanschlüssen und unsymmetrische Störgrößen an Telekommunikationsanschlüssen (über eine Netznachbildung und ein Impedanzstabilisierungsnetzwerk) sowie Feldstärke der gestrahlten Störungen in festgelegtem Abstand; die Ergebnisse des Quasispitzenwert- und des Mittelwert-Detektors werden mit den Grenzwerten für Klasse A oder Klasse B verglichen. Die Zahlen in diesem Eintrag stammen aus der Ausgabe 2003 von CISPR 22; die Messbedingungen (Abschnitte 8–10) GEBEN WIR NICHT AN.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der Karten am 30.09.2026): PN-EN 55022:2011 ZURÜCKGEZOGEN 26-01-2015, laut PKN ersetzt durch PN-EN 50561-1:2013-12; CISPR 22:2008 zurückgezogen 2015-03-31, ersetzt durch CISPR 32:2015 (IEC); gültig PN-EN 55032:2015-09; Ausgabe (aus der PKN-Karte): PN-EN 55022:2011, polnische Fassung; Veröffentlichung 28-02-2013, 86 Seiten, KT 104 für Elektromagnetische Verträglichkeit; übernimmt EN 55022:2010 [IDT], EN 55022:2010/AC:2011 [IDT], CISPR 22:2008 [MOD]; Spannung an den Netzanschlüssen (Ausgabe 2003, Tabellen 1–2): Klasse A: 79/66 dB(µV) (0,15–0,5 MHz), 73/60 dB(µV) (0,5–30 MHz); Klasse B: 66–56/56–46, 56/46, 60/50 dB(µV) — Quasispitzenwert/Mittelwert; Gestrahlt, Klasse A, 10 m (Ausgabe 2003, Tabelle 5): 40 dB(µV/m) in 30–230 MHz, 47 dB(µV/m) in 230–1000 MHz, Quasispitzenwert.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Messempfänger mit Quasispitzenwert- und Mittelwert-Detektor, Netznachbildung (AMN) und Impedanzstabilisierungsnetzwerk (ISN), Messplatz für Feldmessungen mit Antenne.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Einrichtungen der Informationstechnik und Multimediageräte, elektrische und elektronische Geräte — Aussendung leitungsgeführter und gestrahlter Störungen — in den Umfängen von 10 Laboratorien; Brandmelde-, Alarm- und Zutrittskontrollsysteme (AB 207, GTEM-Zelle); militärische Ausrüstung (AB 1132).
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Die Prüfungen erfolgen an netzbetriebenen Geräten — Regeln der elektrischen Sicherheit beim Anschließen der Netznachbildung und des Prüflings; FACHLICHER HINWEIS: Die Norm ist seit 2015 zurückgezogen — im Bericht Ausgabe, Klasse der Einrichtung und Detektor prüfen.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 55022.