🧱 Druckfestigkeit von Mauersteinen (Mauerziegel, Kalksandsteine, Beton- und Porenbetonsteine, Natursteine) — Oberflächenvorbereitung durch Schleifen oder Abgleichen mit Mörtel, Konditionierung, Belastung bis zum Bruch in einer Prüfmaschine, PN-EN 772-1

Bauwesen PN-EN 772-1

Kurz gefasst

Bestimmung der Druckfestigkeit von Mauersteinen — Mauerziegel, Kalksandsteine, Mauersteine aus Beton (mit dichten und porigen Zuschlägen), Porenbetonsteine, Betonwerksteine und Natursteine: der Probekörper (ganzer Stein oder herausgeschnittenes Stück) mit ebenen und parallelen Flächen — nach Schleifen oder Abgleichen mit Mörtel — wird nach Anhang B konditioniert und in einer Druckprüfmaschine mit gleichmäßig verteilter, stetig steigender Last bis zum Bruch belastet; mindestens sechs Probekörper. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 772-1+A1:2015-10 (wersja angielska; EN 772-1:2011+A1:2015 IDT); STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN 772-1+A1:2015-10 gültig (nur englische Fassung); PN-EN 772-1:2011 (polnische, englische, deutsche Fassung) zurückgezogen 07-10-2015. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Mauerziegel, Kalksandsteine, Mauersteine aus Beton und Porenbeton — Druckfestigkeit in den Umfängen von 8 Laboratorien, Lüftungssteine aus Kalksandstein und Ziegel (AB 251, AB 687), Große Steine — Prüfung herausgeschnittener Stücke, z. B. Würfel (7.1); Maschinen in den Umfängen von 200 kN bis 10 MN.

Auf einen Blick

  • Norm: PN-EN 772-1+A1:2015-10 (wersja angielska; EN 772-1:2011+A1:2015 IDT)
  • Kategorie: Bauwesen
  • Verfahrensschritte: 5
  • STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN 772-1+A1:2015-10 gültig (nur englische Fassung); PN-EN 772-1:2011 (polnische, englische, deutsche Fassung) zurückgezogen 07-10-2015
  • Ausgabe (aus der PKN-Karte): PN-EN 772-1+A1:2015-10, englische Fassung; Veröffentlichung 07-10-2015, 15 Seiten, KT 233 für Mauerwerksbau, ICS 91.100.25; führt EN 772-1:2011+A1:2015 [IDT] ein
  • Maschine — Gültigkeitsbedingung (6.1, Tabelle 1, Ausgabe 2011): Wiederholpräzision ≤ 2,0 %, mittlerer Fehler ± 2,0 %, Nullpunktfehler ± 0,4 % des Bereichs; Bruchlast > 1/5 des Skalenendwerts; Platten ≥ 600 HV, Durchbiegung < 0,1 mm auf 250 mm, Ebenheit 0,05 mm

Übersicht

WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich aus der PKN-Katalogkarte PN-EN 772-1+A1:2015-10, vollständig (unsere Übersetzung des polnischen Kartentexts): „Diese Europäische Norm legt ein Verfahren zur Bestimmung der Druckfestigkeit von Mauersteinen fest.“ Den Normtext lesen wir in der Leseprobe von SIST EN 772-1:2011 (EN 772-1:2011) vom Deckblatt bis Abschnitt 7.3.1 (Konditionierung der Probekörper, Seite 7); den Text der Änderung A1:2015 haben wir nicht und wissen nicht, welche Punkte sie geändert hat.

NACH DEM TEXT VON EN 772-1:2011 (Vorwort, Abschnitte 1–7.3.1). Die Norm wurde von CEN/TC 125 „Mauerwerk“ erarbeitet; sie ersetzte EN 772-1:2000 ohne technische Änderungen und ergänzte einen normativen Anhang B mit den Verfahren der Oberflächenvorbereitung und Konditionierung für jede Steinart (vorher nur in den Produktspezifikationen). Normative Verweisungen: EN 771-1 bis EN 771-6 (Festlegungen für Mauerziegel, Kalksandsteine, Mauersteine aus Beton, Porenbetonsteine, Betonwerksteine und Natursteine), EN 772-2 (Lochanteil), EN 772-10 (Feuchtegehalt von Kalksand- und Porenbetonsteinen), EN 772-13 (Rohdichte), EN 772-16 (Maße), EN 1015-11 (Festigkeit von Mörtel), EN ISO 6507-1 (Vickershärte). Prinzip: Die Probekörper werden — nach Vorbereitung, wenn nötig — auf der Druckplatte einer Prüfmaschine zentriert aufgelegt, und eine gleichmäßig verteilte Last wird aufgebracht und stetig bis zum Bruch gesteigert. Formelzeichen: fb — normierte Druckfestigkeit des Mauersteins (N/mm²), d — Formfaktor zur Umrechnung der Druckfestigkeit lufttrockener Probekörper auf die normierte Festigkeit (Anhang A, informativ). Materialien: Sand mit Größtkorn 1 mm, Zement. Prüfmaschine (6.1, Tabelle 1): höchstzulässige Wiederholpräzision der Kräfte 2,0 % der angezeigten Kraft, höchstzulässiger mittlerer Fehler ± 2,0 %, Nullpunktfehler ± 0,4 % der Höchstkraft des Bereichs; Skala so, dass die Bruchlast ein Fünftel des Skalenendwerts übersteigt; eine Belastungsregelung (Geschwindigkeit nach 8.2); zwei Stahldruckplatten, deren Durchbiegung bei Bruchlast kleiner als 0,1 mm auf 250 mm ist, durchgehärtet oder oberflächengehärtet, mit einer Oberflächenhärte von mindestens 600 HV nach EN ISO 6507-1; eine Platte richtet sich beim Kontakt frei zum Probekörper aus, darf aber während der Belastung nicht kippen, die andere ist kippfrei; Platten größer als der größte Probekörper, Ebenheitsabweichung höchstens 0,05 mm; Zwischenplatten — gleicher Härte, Steifigkeit und Ebenheit. Waage mit einer Genauigkeit von 0,1 % der Probekörpermasse; steife Stahlstreifen für Steine mit Mörtelstreifen-Auflager. Probenahme (7.1): nach dem jeweiligen Teil von EN 771; mindestens sechs Probekörper, sofern die Produktspezifikation nicht mehr verlangt; aus großen Steinen dürfen repräsentative Teile, z. B. Würfel, an verschiedenen Stellen herausgeschnitten werden. Oberflächenvorbereitung (7.2): Probekörper werden in der festgelegten Lage geprüft, die im Bericht anzugeben ist (für einige Bauarten — in mehr als einer); die Lastflächen müssen eben auf 0,1 mm je 100 mm sein, und die obere Fläche muss zwischen zwei zur unteren Fläche parallelen Ebenen liegen, die höchstens 1 mm je 100 mm voneinander entfernt sind; andernfalls werden sie geschliffen (7.2.4) oder mit Mörtel abgeglichen (7.2.5); Nut und Feder werden entfernt (7.2.2); Steine mit Mulden, deren Nettolastfläche mehr als 35 % der Lagerfläche beträgt, werden ohne Entfernen oder Füllen der Mulden geprüft, bei 35 % oder weniger — werden die Mulden mit Mörtel wie zum Abgleichen gefüllt (7.2.3); die Probekörper werden nach Anhang B vorbereitet, und das Verfahren der Oberflächenvorbereitung wird im Bericht angegeben; Mauerziegel HD, die sich praktisch nicht schleifen lassen (z. B. hochfeste), dürfen abgeglichen werden. Schleifen (7.2.4): bis Ebenheit und Parallelität erreicht sind; Mulden, eingeprägte Schrift, Hohlräume und Löcher bleiben erhalten; wenn das Schleifen die Kontaktfläche wesentlich verändern würde — Abgleichen; wenn nach dem Schleifen die Probekörperhöhe kleiner als 40 mm oder das Verhältnis Höhe zu Breite kleiner als 0,4 ist — wird ein zusammengesetzter Probekörper aus zwei Steinen gebildet, aufeinandergelegt ohne Mörtel, Bindemittel oder Zwischenlage, und ein solcher Probekörper liefert ein Ergebnis (es werden also mehr Steine benötigt, als EN 771 angibt). Abgleichen (7.2.5): Zement-Sand-Mörtel, der zum Zeitpunkt der Prüfung der Probekörper — geprüft nach EN 1015-11 — eine Festigkeit mindestens gleich der erwarteten Steinfestigkeit oder 30 N/mm² erreicht, je nachdem, welcher Wert kleiner ist; bei Steinen mit hoher Wasseraufnahme dürfen die Flächen zuerst angefeuchtet werden; Platte aus geschliffenem Glas oder nichtrostendem Stahl mit Ebenheit 0,1 mm je 100 mm, in zwei Richtungen ausgerichtet, mit Trennöl oder dünnem Papier bzw. Folie belegt; Mörtelschicht etwa 5 mm, etwa 25 mm länger und etwa 10 mm breiter als der Stein; der Stein wird senkrecht zur Platte eingedrückt (Prüfung mit Winkel oder Wasserwaage an vier Seiten), Mörteldicke mindestens 3 mm auf der ganzen Fläche; nur im Mauerwerk verfüllte Hohlräume werden gefüllt; nach dem Erhärten und Prüfen der Schicht auf Fehler (mangelnde Verdichtung, mangelnde Haftung, Risse) wird die zweite Fläche mit Mörtel aus denselben Zement- und Sandchargen im gleichen Mischungsverhältnis abgeglichen; bei Steinen mit Randstreifen- oder Streifenauflager wird der Mörtel in Streifen unter den Außenstegen bzw. auf allen im Mauerwerk vermörtelten Flächen aufgebracht. Lagerung (7.2.5.4): unter ständig feucht gehaltenen Säcken oder in einer Kammer mit relativer Luftfeuchte über 90 %, bis der Mörtel die geforderte Festigkeit erreicht. Konditionierung (7.3.1): nach einem festgelegten Feuchteregime oder auf einen festgelegten Feuchtezustand, nach Anhang B; außer bei Konditionierung durch Eintauchen — freie Luftzirkulation um jeden Probekörper. Das Inhaltsverzeichnis nennt weiter: 8 — Durchführung (Belastungsgeschwindigkeit in 8.2), 9 — Berechnung und Angabe der Ergebnisse, 10 — Bewertung der Ergebnisse, 11 — Prüfbericht; Anhang A (informativ) — Umrechnung auf die normierte Druckfestigkeit, Anhang B (normativ) — Oberflächenvorbereitung und Konditionierung der Steine.

STATUS (Stand der Karten 02.10.2026). Die Karte PN-EN 772-1+A1:2015-10 (englische Fassung) trägt keinen Vermerk „Zurückgezogen“ — die Norm ist GÜLTIG: Veröffentlichung 07-10-2015, 15 Seiten, Preisgruppe H, Sektor Bauwesen, KT 233 für Mauerwerksbau, ICS 91.100.25, „Führt ein: EN 772-1:2011+A1:2015 [IDT]“, „Ersetzt: PN-EN 772-1:2011 - englische Fassung, PN-EN 772-1:2011 - polnische Fassung, PN-EN 772-1:2011 - deutsche Fassung“. Eine polnische Fassung der Ausgabe mit A1 gibt es im Katalog nicht: Die PKN-Suche nach „PN-EN 772-1“ (02.10.2026) zeigt PN-EN 772-1+A1:2015-10 (englisch), PN-EN 772-1:2011 (polnisch, englisch, deutsch) und PN-EN 772-1:2001 (polnisch). Karten PN-EN 772-1:2011 (polnische Fassung — Veröffentlichung 27-08-2014, 16 Seiten; englische Fassung — 26-08-2011, 13 Seiten): „Zurückgezogen und ersetzt durch PN-EN 772-1+A1:2015-10 - englische Fassung“, Rückzugsdatum 07-10-2015; sie hatten PN-EN 772-1:2001 mit Berichtigung Ap1:2002 ersetzt. Was A1 für das Ergebnis ändert, GEBEN WIR NICHT AN: den Text der Änderung haben wir nicht gelesen, und das Feld „Anwendungsbereich“ der Karte ist dasselbe wie für die Ausgabe 2011. Mauersteine sind Bauprodukte nach den Normen EN 771; ob und in welcher Fassung Rechtsvorschriften die Norm nennen, haben wir nicht geprüft.

WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Daten bis 17.09.2026, gelesen 02.10.2026). Die Nummer 772-1 steht in 18 Datensätzen von 8 Laboratorien: AB 054 und AB 251 (je 5), AB 011, AB 687 (je 2), AB 023, AB 535, AB 619, AB 1669 (je 1). Aktuelle Umfänge auf den PCA-Seiten (gelesen 02.10.2026, Ausgaben der Umfänge vom 16.07.2025 bis 13.08.2026): 19 verschiedene Zeilen mit der Nummer (das Dokument von AB 251 ist in der PCA-Datei zweimal enthalten — 8 Seiten statt 4 —, daher ergibt die Suche 24 Zeilen). Schreibweisen: „PN-EN 772-1+A1:2015-10“ — AB 054 (3 Positionen), AB 251 (5), AB 535, AB 619, AB 687 (2), AB 1669; „PN-EN 772-1:2015-10“ ohne „+A1“ — AB 054 (2 Positionen: Mauersteine aus Beton, Porenbeton) — ein Dokument mit dieser Bezeichnung gibt es im PKN-Katalog nicht; „PN-EN 772-1:2011“ (zurückgezogen) — AB 011 in einer Position; ohne Datum — AB 011 in der anderen Position und AB 023 (2). Keine dieser Positionen ist ausgesetzt (bei AB 054 betreffen die Fußnoten zur Aussetzung eines Teils des Umfangs vom 25.06.2026 bis 22.12.2026 Zeilen in fetter Kursivschrift — die Zeilen mit 772-1 sind nicht so gesetzt; bei AB 023 bezieht sich das Wort „Aufhängung“ auf ein Erzeugnis). Der Reiter „Laboratorien“ sucht Einträge, die MIT „PN-EN 772-1“ BEGINNEN, und zeigt alle 8 Laboratorien — geprüft mit der Abfrage des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 02.10.2026: 8 (unter „EN 772-1“ — 0). Unter diesem Präfix erfasst der Reiter jedoch auch Positionen mit PN-EN 772-11, -13, -16, -18, -20 und -21 und zeigt bei jedem Laboratorium deren Gesamtzahl: insgesamt 66 Positionen (AB 054 — 21, AB 251 — 18, AB 687 — 7, AB 011 — 6, AB 023 — 5, AB 535 — 4, AB 619 — 3, AB 1669 — 2) gegenüber 18 Datensätzen mit der Nummer 772-1.

WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen bei PCA). Gegenstand: Mauersteine allgemein (AB 011, AB 535, AB 619, AB 1669), Mauerziegel (AB 054, AB 251, AB 687), Kalksandsteine (AB 054, AB 251), Mauersteine aus Beton (AB 054 — „kleinformatige Wandsteine“, AB 251), Porenbeton (AB 054 — auch Fertigteile), Mauerziegel, Beton- und Porenbetonsteine zusammen (AB 023), Lüftungssteine aus Kalksandstein und Ziegel (AB 251, AB 687). Kraftbereiche: bis 2000 kN (AB 054), (2–200) kN (AB 054, Porenbeton), (5–3000) kN und „bis 10 MN“ bei Seitenlängen bis 1200 mm (AB 023), (10–3000) kN bei Probekörpern bis 500 × 310 × 345 mm (AB 619), (50–3000) kN (AB 535), (60–3000) kN (AB 1669), (100–3000) kN (AB 054, AB 687), (100–5000) kN (AB 011, AB 687), (150–2500) kN (AB 251). Daneben stehen in den Umfängen andere Teile der Reihe (Maße, Rohdichte, Lochanteil, Wasseraufnahme, Frost-Tau-Widerstand) — nach anderen Normen, die wir hier nicht beschreiben.

WO LEICHT EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS ENTSTEHT. Bei der Vorbereitung: Vorbereitungsverfahren (Schleifen oder Mörtel) und Lage des Probekörpers bei der Prüfung sind im Bericht anzugeben — ein Ergebnis ohne sie ist mehrdeutig; ein Abgleichmörtel, der schwächer ist als nach 7.2.5.1 gefordert (weniger als die erwartete Steinfestigkeit oder 30 N/mm²) oder ungenügend nachbehandelt, erfüllt die Bedingung der Norm nicht; die 35-%-Grenze der Nettofläche entscheidet, ob Mulden mit Mörtel gefüllt werden; gefüllt werden dürfen nur im Mauerwerk verfüllte Hohlräume; ein zusammengesetzter Probekörper aus zwei Steinen (nach Schleifen unter 40 mm oder bei Höhe/Breite unter 0,4) liefert ein Ergebnis, nicht zwei. Bei der Maschine: Die Bruchlast muss ein Fünftel des Skalenendwerts übersteigen — ein für schwache Steine (z. B. Porenbeton) zu großer Maschinenbereich ergibt eine Ablesung außerhalb des zulässigen Bereichs; Platten mit einer Härte unter 600 HV, einer Durchbiegung von 0,1 mm auf 250 mm oder mehr oder einer Ebenheitsabweichung über 0,05 mm erfüllen Tabelle und 6.1 nicht. Bei der Konditionierung: Den Feuchtezustand des Probekörpers legt Anhang B fest — unterschiedlich je Steinart; aus den Umfängen ist selten ersichtlich, welches Regime das Laboratorium anwendet. Beim Ergebnis: die Druckfestigkeit des Probekörpers und die normierte Festigkeit fb (Umrechnung mit dem Formfaktor d nach informativem Anhang A) sind zwei verschiedene Zahlen — es ist anzugeben, welche. Bei der Bezeichnung: „PN-EN 772-1:2015-10“ (AB 054) ist keine Bezeichnung eines existierenden PKN-Dokuments — das gültige Dokument ist PN-EN 772-1+A1:2015-10; AB 011 nennt in einer Position die zurückgezogene PN-EN 772-1:2011.

WAS WIR NICHT ANGEBEN. Wir haben die Abschnitte ab 7.3.2 (Konditionierungsverfahren), Abschnitt 8 (Lage des Probekörpers, Belastungsgeschwindigkeit), die Abschnitte 9–11 (Berechnungen, Bewertung, Bericht) und die Anhänge A und B (Formfaktoren d, Zuordnung der Vorbereitungs- und Konditionierungsverfahren zu den Steinarten) nicht — wir geben daher weder die Belastungsgeschwindigkeit noch die Konditionierungsdauer, die Werte von d oder die Formel für die Festigkeit an. Den Inhalt der Änderung A1:2015 kennen wir nicht.

Prinzip der Methode

Der Probekörper — ein ganzer Mauerstein oder ein daraus geschnittenes repräsentatives Stück — wird so vorbereitet, dass die Lastflächen eben (0,1 mm je 100 mm) und parallel (1 mm je 100 mm) sind: durch Schleifen oder Abgleichen mit Zement-Sand-Mörtel, nach Anhang B konditioniert, auf der Druckplatte der Prüfmaschine zentriert und mit einer gleichmäßig verteilten, stetig steigenden Last bis zum Bruch belastet; Ergebnis ist die Druckfestigkeit und bei Bedarf die mit dem Formfaktor umgerechnete normierte Festigkeit fb.

Anwendungen

Schlüsselparameter

ParameterWert
STATUS (Stand der Karten 02.10.2026)PN-EN 772-1+A1:2015-10 gültig (nur englische Fassung); PN-EN 772-1:2011 (polnische, englische, deutsche Fassung) zurückgezogen 07-10-2015
Ausgabe (aus der PKN-Karte)PN-EN 772-1+A1:2015-10, englische Fassung; Veröffentlichung 07-10-2015, 15 Seiten, KT 233 für Mauerwerksbau, ICS 91.100.25; führt EN 772-1:2011+A1:2015 [IDT] ein
Maschine — Gültigkeitsbedingung (6.1, Tabelle 1, Ausgabe 2011)Wiederholpräzision ≤ 2,0 %, mittlerer Fehler ± 2,0 %, Nullpunktfehler ± 0,4 % des Bereichs; Bruchlast > 1/5 des Skalenendwerts; Platten ≥ 600 HV, Durchbiegung < 0,1 mm auf 250 mm, Ebenheit 0,05 mm
Lastflächen — Bedingung (7.2.1, Ausgabe 2011)Ebenheit 0,1 mm je 100 mm; Parallelität — obere Fläche zwischen Ebenen ≤ 1 mm je 100 mm voneinander; sonst Schleifen oder Mörtel
Abgleichmörtel — Bedingung (7.2.5, Ausgabe 2011)Zement + Sand ≤ 1 mm; Festigkeit nach EN 1015-11 ≥ erwartete Steinfestigkeit oder 30 N/mm² (der kleinere Wert); Schicht ≥ 3 mm; Lagerung unter feuchten Säcken oder bei RH > 90 %
Probekörper (7.1, 7.2.3, 7.2.4, Ausgabe 2011)≥ 6 (mehr, wenn die Produktspezifikation es verlangt); Mulden werden gefüllt, wenn Nettofläche ≤ 35 %; nach Schleifen Höhe < 40 mm oder h/b < 0,4 — Zusammensetzung aus zwei Steinen = ein Ergebnis
Waage (6.2)Genauigkeit 0,1 % der Probekörpermasse
Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (gelesen 02.10.2026)8 Laboratorien, 18 Datensätze in der Datenbankkopie, 19 verschiedene Zeilen bei PCA (+A1:2015-10 — 6 Laboratorien; „:2015-10“ ohne A1 — AB 054; 2011 — AB 011); Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 772-1“) — 8, ebenso auf dem Produktionsserver (02.10.2026), unter diesem Präfix aber 66 Positionen — einschließlich PN-EN 772-11, -13, -16, -18, -20 und -21 — gegenüber 18 Datensätzen mit 772-1

Norm

Normnummer
PN-EN 772-1+A1:2015-10 (wersja angielska; EN 772-1:2011+A1:2015 IDT)
Titel (PL)
Metody badań elementów murowych — Część 1: Określenie wytrzymałości na ściskanie
Title (EN)
Methods of test for masonry units — Part 1: Determination of compressive strength

Schritt-für-Schritt-Verfahren

  1. Probenahme

    Nach dem jeweiligen Teil von EN 771; mindestens 6 Probekörper (oder mehr nach Produktspezifikation); aus großen Steinen — repräsentative Stücke, z. B. Würfel. PN-EN 772-1+A1:2015-10 gültig (Stand der Karte 02.10.2026).

  2. Oberflächenvorbereitung

    Entfernen von Graten, Nut und Feder; wenn Ebenheit 0,1 mm/100 mm und Parallelität 1 mm/100 mm nicht erfüllt sind — Schleifen oder Abgleichen mit Mörtel (≥ 3 mm); Mulden füllen bei Nettofläche ≤ 35 %; nach Anhang B; Verfahren und Lage des Probekörpers — in den Bericht.

  3. Nachbehandlung und Konditionierung

    Mörtel unter feuchten Säcken oder bei RH > 90 % bis zum Erreichen der geforderten Festigkeit; Konditionierung nach Anhang B, mit freier Luftzirkulation (außer Eintauchen) — Einzelheiten NICHT ANGEGEBEN.

  4. Druckversuch

    Der Probekörper wird auf der Maschinenplatte zentriert und mit gleichmäßig verteilter, stetig steigender Last bis zum Bruch belastet; Belastungsgeschwindigkeit (8.2) und Lage (8.1) — NICHT ANGEGEBEN.

  5. Ergebnis

    Druckfestigkeit (Abschnitt 9 — NICHT ANGEGEBEN) und bei Bedarf normierte fb mit Formfaktor d (Anhang A); Bewertung der Ergebnisse und Bericht — Abschnitte 10 und 11.

Erforderliche Geräte und Apparatur

GerätBeispielRichtpreis
DruckprüfmaschineNach Tabelle 1 (Wiederholpräzision 2,0 %, Fehler ± 2,0 %, Nullpunkt ± 0,4 %), mit Belastungsregelung; Bereich so gewählt, dass die Bruchlast 1/5 der Skala übersteigt; in den Umfängen — von 200 kN bis 10 MN—
DruckplattenStahl, gehärtet, ≥ 600 HV nach EN ISO 6507-1, Durchbiegung < 0,1 mm auf 250 mm, Ebenheit 0,05 mm; eine selbsteinstellend, während der Belastung nicht kippend, die andere fest; größer als der Probekörper—
Schleifmaschine und AbgleichplatteSchleifen auf Ebenheit und Parallelität; Platte aus geschliffenem Glas oder nichtrostendem Stahl, Ebenheit 0,1 mm je 100 mm, Wasserwaage, Winkel—
Feuchtekammer oder feuchte SäckeLagerung des Abgleichmörtels bei RH > 90 %—
Waage und StahlstreifenWaage 0,1 % der Probekörpermasse; steife Stahlstreifen für Steine mit Mörtelstreifen-Auflager (8.1)—

Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien

ReagenzCASDetails
Zement-Sand-Mörtel—Zement und Sand mit Größtkorn 1 mm; zum Abgleichen der Flächen und Füllen von Mulden; Festigkeit nach EN 1015-11 mindestens gleich der erwarteten Steinfestigkeit oder 30 N/mm² (der kleinere Wert)
Trennöl (oder dünnes Papier, Folie)—Auf die Abgleichplatte, damit der Mörtel nicht anhaftet (7.2.5.1)

Arbeitsschutz und Sicherheit

Häufige Fragen

Welche Norm beschreibt diese Prüfung?

Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 772-1+A1:2015-10 (wersja angielska; EN 772-1:2011+A1:2015 IDT) — „Methods of test for masonry units — Part 1: Determination of compressive strength“.

Wie funktioniert diese Methode?

Der Probekörper — ein ganzer Mauerstein oder ein daraus geschnittenes repräsentatives Stück — wird so vorbereitet, dass die Lastflächen eben (0,1 mm je 100 mm) und parallel (1 mm je 100 mm) sind: durch Schleifen oder Abgleichen mit Zement-Sand-Mörtel, nach Anhang B konditioniert, auf der Druckplatte der Prüfmaschine zentriert und mit einer gleichmäßig verteilten, stetig steigenden Last bis zum Bruch belastet; Ergebnis ist die Druckfestigkeit und bei Bedarf die mit dem Formfaktor umgerechnete normierte Festigkeit fb.

Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?

STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN 772-1+A1:2015-10 gültig (nur englische Fassung); PN-EN 772-1:2011 (polnische, englische, deutsche Fassung) zurückgezogen 07-10-2015; Ausgabe (aus der PKN-Karte): PN-EN 772-1+A1:2015-10, englische Fassung; Veröffentlichung 07-10-2015, 15 Seiten, KT 233 für Mauerwerksbau, ICS 91.100.25; führt EN 772-1:2011+A1:2015 [IDT] ein; Maschine — Gültigkeitsbedingung (6.1, Tabelle 1, Ausgabe 2011): Wiederholpräzision ≤ 2,0 %, mittlerer Fehler ± 2,0 %, Nullpunktfehler ± 0,4 % des Bereichs; Bruchlast > 1/5 des Skalenendwerts; Platten ≥ 600 HV, Durchbiegung < 0,1 mm auf 250 mm, Ebenheit 0,05 mm; Lastflächen — Bedingung (7.2.1, Ausgabe 2011): Ebenheit 0,1 mm je 100 mm; Parallelität — obere Fläche zwischen Ebenen ≤ 1 mm je 100 mm voneinander; sonst Schleifen oder Mörtel.

Wie lange dauert die Prüfung?

Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.

Welche Geräte werden benötigt?

Druckprüfmaschine, Druckplatten, Schleifmaschine und Abgleichplatte, Feuchtekammer oder feuchte Säcke, Waage und Stahlstreifen.

Wo wird diese Prüfung eingesetzt?

Mauerziegel, Kalksandsteine, Mauersteine aus Beton und Porenbeton — Druckfestigkeit in den Umfängen von 8 Laboratorien; Lüftungssteine aus Kalksandstein und Ziegel (AB 251, AB 687); Große Steine — Prüfung herausgeschnittener Stücke, z. B. Würfel (7.1); Maschinen in den Umfängen von 200 kN bis 10 MN.

Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?

Zerdrücken der Steine in der Maschine bei hohen Kräften (in den Umfängen bis 10 MN) — Schutzeinrichtungen, umherfliegende Bruchstücke; Zementmörtel reizt die Haut; der gelesene Normtext enthält keine Arbeitsschutzwarnungen; FACHLICHER HINWEIS: Vorbereitungsverfahren, Lage des Probekörpers und Art des Ergebnisses (Festigkeit des Probekörpers oder normierte fb) ändern die Zahl — sie sind anzugeben; „PN-EN 772-1:2015-10“ ist keine Bezeichnung eines existierenden Dokuments.

Welches Labor führt diese Prüfung durch?

Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 772-1.

🔍 Labor finden, das diese Prüfung durchführt