🪨 Einachsige Druckfestigkeit von Naturstein — mindestens 10 Würfel oder Zylinder mit einer Kantenlänge/einem Durchmesser von 70 oder 50 mm, bei 70 °C getrocknet, belastet mit einer konstanten Spannungszunahme von 1 ± 0,5 MPa/s; PN-EN 1926
Kurz gefasst
Die einachsige Druckfestigkeit von Naturstein wird an mindestens 10 Würfeln mit einer Kantenlänge von 70 ± 5 mm oder 50 ± 5 mm (oder Zylindern mit Durchmesser und Höhe derselben Größe) bestimmt, deren Lastflächen auf 0,1 mm je 100 mm eben sind und die bei 70 ± 5 °C bis zur Massenkonstanz getrocknet wurden; die Last steigt kontinuierlich mit einer konstanten Spannungszunahme von 1 ± 0,5 MPa/s bis zum Bruch, die Festigkeit R = F/A in MPa. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 1926:2007 (wersja angielska; wprowadza EN 1926:2006 [IDT]); Verbreitung in den Akkreditierungsbereichen (gelesen am 10.10.2026): 8 Laboratorien, 9 Datensätze in der Datenbankkopie, Norm in allen 8 aktuellen PCA-Dokumenten, keine ausgesetzten Positionen; Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 1926“) — 7 Laboratorien (ohne AB 005). Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Naturstein — Blöcke, Platten, Steinelemente für Hochbau und Straßen (EN 1926:2006, Abschnitt 1), Wasserbausteine (armourstone) — nach dem normativen Anhang A, In den Akkreditierungsbereichen: 8 Laboratorien; Kraftbereiche von 5–500 kN bis 4–3000 kN.
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN 1926:2007 (wersja angielska; wprowadza EN 1926:2006 [IDT])
- Kategorie: Bauwesen
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand der PKN-Karten am 10.10.2026): PN-EN 1926:2007 (englische Fassung) gültig; übernimmt EN 1926:2006; PN-EN 1926:2001 (polnische Fassung, EN 1926:1999) zurückgezogen am 30-06-2007
- Probekörper (7.1–7.2): mindestens 10; Würfel 70 ± 5 oder 50 ± 5 mm oder Zylinder mit Durchmesser und Höhe derselben Größe; Maß ≥ 10 × größtes Korn; Achse senkrecht zur Anisotropie
- Flächen (7.3): Ebenheit 0,1 mm je 100 mm; Parallelität — obere Fläche zwischen Ebenen ≤ 1 mm je 100 mm Abstand; Seiten auf 0,3 mm gerade; Mörtel CEM I 52,5 R nur als letztes Mittel (im Bericht anzugeben)
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. EN 1926:2006 (Abschnitt 1): ein Verfahren zur Bestimmung der einachsigen Druckfestigkeit von Natursteinen. Die Norm wurde vom Komitee CEN/TC 246 „Naturstein“ erarbeitet; die Ausgabe 2006 ersetzte EN 1926:1999. Der normative Anhang A beschreibt die Bestimmung der Druckfestigkeit von Wasserbausteinen (armourstone), der informative Anhang B — den Punktlastindex (point load) und seine Korrelation, der normative Anhang C — die statistische Auswertung der Ergebnisse. Verweisungen: EN 197-1 (Zement für den Mörtelausgleich), EN 12390 (alle Teile — Prüfmaschine), EN 12670:2001 (Terminologie Naturstein), EN 13383-1:2002 (Wasserbausteine — Anforderungen). Das Feld „Zakres“ (Anwendungsbereich) der PKN-Karte von PN-EN 1926:2007, vollständig (unsere Übersetzung): „Festgelegt wird ein Verfahren zur Bestimmung der einachsigen Druckfestigkeit von Natursteinen. Festgelegt werden die Geräte, die Vorbereitung der Probekörper, die Angabe der Ergebnisse und der Prüfbericht. In den Anhängen sind die Bestimmung der Druckfestigkeit von Stein für Ingenieurbauwerke, die Bestimmung des Punktlastindex von Naturstein und die statistische Berechnung der Prüfergebnisse angegeben“ (auf der Karte ohne Schlusspunkt; „Stein für Ingenieurbauwerke“ ist im Normtext der Wasserbaustein, armourstone, aus Anhang A).
ABLAUF (EN 1926:2006, Abschnitte 3–10 — Text vollständig gelesen; die Anhänge A–C umfasst der Auszug nicht). Prinzip: Die Probekörper werden nach mechanischer Bearbeitung der Flächen oder — falls nötig — nach einem Mörtelausgleich mittig auf die Druckplatte der Maschine gesetzt und mit einer gleichmäßig verteilten Kraft belastet, die bis zum Bruch kontinuierlich gesteigert wird. • Geräte (6): Flachschleifmaschine; Läppmaschine, falls eine Endbearbeitung nötig ist; Prüfmaschine ausreichender Kraft nach EN 12390 und nach dieser Norm kalibriert; Zeitmesser mit einer Genauigkeit von 1 s; belüfteter Trockenschrank, der 70 ± 5 °C hält; Waage mit einer Genauigkeit von 0,1 g; Längenmessgerät mit einer Genauigkeit von 0,05 mm; klimatisierter Raum mit 20 ± 10 °C. • Probekörper (7.1–7.2): Die Probenahme ist nicht Aufgabe des Laboratoriums, sofern nicht verlangt; mindestens 10 Probekörper, mit Aufzeichnung der Richtung der Anisotropieebenen; Würfel mit einer Kantenlänge von 70 ± 5 mm oder 50 ± 5 mm oder Zylinder mit Durchmesser und Höhe von 70 ± 5 mm oder 50 ± 5 mm; Seitenmaß oder Durchmesser mindestens zehnmal größer als das größte Korn des Gesteins — bei Körnern über 7 mm werden mehr Probekörper empfohlen; Achse des Probekörpers senkrecht zu den Anisotropieebenen (Schichtung, Schieferung), und wenn eine Belastung parallel zu ihnen verlangt wird — ein eigener Satz Probekörper. • Flächen (7.3): Lastflächen eben mit einer Toleranz von 0,1 mm je 100 mm, die obere Fläche zwischen zwei zur unteren parallelen Ebenen, die nicht mehr als 1 mm je 100 mm voneinander entfernt sind; Seiten glatt, über die ganze Länge auf 0,3 mm gerade; Endbearbeitung auf der Drehmaschine oder Schleifmaschine, falls nötig Läppen. Mörtelausgleich mit Zement CEM I 52,5 R (EN 197-1) — nur wenn die Toleranz durch mechanische Bearbeitung nicht erreichbar ist, und dies ist im Bericht anzugeben. • Konditionierung (7.4): Trocknung bei 70 ± 5 °C bis zur Massenkonstanz (Unterschied zweier Wägungen im Abstand von 24 ± 2 h nicht größer als 0,1 % der Masse), dann Lagerung bei 20 ± 5 °C bis zum Temperaturausgleich und Prüfung innerhalb von 24 h. • Prüfung (8): Querschnittsmaße auf 0,1 mm als Mittelwert zweier senkrechter Messungen im oberen und zweier im unteren Teil des Probekörpers; Höhe auf 1,0 mm; Druckplatten und Probekörper gereinigt, Probekörper mittig unter der kugelig gelagerten Druckplatte, ohne jegliche Zwischenlagen; kontinuierliche Belastung mit einer konstanten Spannungszunahme von 1 ± 0,5 MPa/s; die Höchstkraft wird „auf 10 kN genau“ aufgezeichnet (so in 8.3), und im Bericht wird die Bruchkraft jedes Probekörpers in kN ohne Nachkommastellen angegeben (Abschnitt 10 i). • Ergebnis (9, 10): R = F/A (Bruchkraft / Querschnittsfläche vor der Prüfung), in MPa mit mindestens zwei signifikanten Stellen; der Mittelwert — auf 1 MPa genau; im Bericht außerdem die Standardabweichung (auf 1 MPa) und der Variationskoeffizient, die Flächenvorbereitung und Konditionierung, die Ausrichtung der Lastachse zur Anisotropie; Angaben zum Stein (petrografische und Handelsbezeichnung, Land und Region der Gewinnung, Lieferant, Anisotropierichtung auf dem Probekörper mit zwei parallelen Linien markiert) liefert der Auftraggeber.
STATUS (Stand der PKN-Karten am 10.10.2026). Die Karte von PN-EN 1926:2007 (englische Fassung) trägt keinen Rücknahmevermerk: Titel „Metody badań kamienia naturalnego -- Oznaczanie jednoosiowej wytrzymałości na ściskanie“ (Prüfverfahren für Naturstein — Bestimmung der einachsigen Druckfestigkeit; unsere Übersetzung), Veröffentlichung 09-03-2007, 17 Seiten, Sektor Bauwesen und Baukonstruktionen, KT 108 Gesteinskörnungen und Baustein, „Ersetzt: PN-EN 1926:2001 - polnische Fassung“, „Übernimmt: EN 1926:2006 [IDT]“, ICS 91.100.15. Die Karte von PN-EN 1926:2001 (polnische Fassung, „Metody badań kamienia naturalnego -- Oznaczanie wytrzymałości na ściskanie“, übernahm EN 1926:1999, ersetzte PN-B-04110:1984): zurückgezogen am 30-06-2007 und ersetzt durch PN-EN 1926:2007. Die gültige Ausgabe ist also nur auf Englisch erhältlich; eine polnische Fassung hatte die Ausgabe 2001. In der PKN-Suche (Suchbegriff „EN 1926“, 10.10.2026) stehen daneben die Karten PN-EN 61926-1 und PN-ISO 1926 — das sind andere Normen. Im iTeh-Katalog (gelesen am 10.10.2026) hat EN 1926:2006 den Status „Published“, letzte Stufe der regelmäßigen CEN-Überprüfung — „9093 – Decision to confirm“ vom 07.10.2026.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsbereiche vom 10.10.2026 und aktuelle PCA-Dokumente, gelesen am 10.10.2026). „EN 1926“ steht in 9 Datensätzen bei 8 Laboratorien: AB 005, AB 298, AB 1251, AB 1344 (2 Datensätze), AB 1416, AB 1525, AB 1641 und AB 1778; die Norm ist in allen 8 aktuellen PCA-Dokumenten enthalten, keine Position ist ausgesetzt. Schreibweise — überall „PN-EN 1926:2007“; AB 005 führt sie in einer Zelle nach PN-G-04303:1997 und vor einem eigenen Verfahren. Der Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 1926“) zeigt 7 Laboratorien; AB 005 fehlt dort, weil sein Eintrag mit PN-G-04303 beginnt. Dieselbe Nummer 1926 trägt auch ASTM E1926 (Längsprofile und Unebenheit von Straßenbelägen — 6 Laboratorien in der Kopie) — eine völlig andere Norm.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Kopie und PCA-Dokumente). (Einachsige) Druckfestigkeit von Naturstein (AB 1251, AB 1344, AB 1416, AB 1641), von Gesteinen und Festgesteinen sowie Steinelementen (AB 298, AB 1525, AB 1778), von Gesteinen und Steinmaterialien (AB 005 — auch Restfestigkeit, Kraftbereich 25–1000 kN) und von Stein für Wasserbauarbeiten (AB 1344). Kraftbereiche gibt jedes der acht Laboratorien an: 0–2000 kN (AB 1778), 1–1000 kN (AB 1416), 2,4–1200 kN (AB 1251), 4–3000 kN (AB 298, AB 1641), 5–500 kN (AB 1525), 25–1000 kN (AB 005), 30–1975 kN (AB 1344).
WO MAN LEICHT EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS ERHÄLT. Erstens — Anisotropie: Ein geschichteter Stein hat senkrecht und parallel zur Schichtung eine andere Festigkeit; die Norm verlangt die Prüfung senkrecht und die Aufzeichnung der Ausrichtung, für die parallele Richtung einen eigenen Satz — ein Ergebnis ohne Ausrichtung ist nicht vergleichbar. Zweitens — zu großes Korn: Ist das Probenmaß kleiner als das Zehnfache des größten Korns, ist das Ergebnis nicht repräsentativ; bei Körnern über 7 mm sind mehr Probekörper nötig. Drittens — Feuchte: Das Ergebnis gilt für bei 70 °C bis zur Massenkonstanz getrocknete und innerhalb von 24 h geprüfte Probekörper; ein feuchter Probekörper ergibt eine andere Festigkeit. Viertens — Flächen: Nicht eingehaltene Ebenheit oder Parallelität senkt das Ergebnis durch Spannungskonzentration; ein Mörtelausgleich ist im Bericht anzugeben, Zwischenlagen dürfen nicht verwendet werden. Fünftens — Wasserbaustein: Die Norm hat dafür einen eigenen, normativen Anhang A, nicht die Abschnitte 3–10 (AB 1344 hat diesen Gegenstand im Akkreditierungsbereich). Sechstens — Geschwindigkeit: 1 ± 0,5 MPa/s ist die Geschwindigkeit der SPANNUNGSzunahme; die Umrechnung in kN/s hängt von der Querschnittsfläche ab (Würfel 50 mm — 2500 mm², also 2,5 kN/s; 70 mm — 4900 mm², also 4,9 kN/s; unsere Rechnung).
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Inhalt der Anhänge A (Wasserbaustein), B (Punktlastindex) und C (statistische Auswertung der Ergebnisse) umfasst der Auszug nicht — wir geben sie nicht an.
Prinzip der Methode
Mindestens 10 Steinwürfel oder -zylinder von 70 oder 50 mm mit ebenen und parallelen Lastflächen und der Achse senkrecht zu den Anisotropieebenen werden bei 70 ± 5 °C bis zur Massenkonstanz getrocknet, mittig unter einer kugelig gelagerten Druckplatte ohne Zwischenlagen angeordnet und kontinuierlich mit einer konstanten Spannungszunahme von 1 ± 0,5 MPa/s bis zum Bruch belastet; R = F/A in MPa, angegeben werden Einzelergebnisse, Mittelwert, Standardabweichung und Variationskoeffizient (EN 1926:2006, Abschnitte 3, 7–10).
Anwendungen
- Naturstein — Blöcke, Platten, Steinelemente für Hochbau und Straßen (EN 1926:2006, Abschnitt 1)
- Wasserbausteine (armourstone) — nach dem normativen Anhang A
- In den Akkreditierungsbereichen: 8 Laboratorien; Kraftbereiche von 5–500 kN bis 4–3000 kN
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der PKN-Karten am 10.10.2026) | PN-EN 1926:2007 (englische Fassung) gültig; übernimmt EN 1926:2006; PN-EN 1926:2001 (polnische Fassung, EN 1926:1999) zurückgezogen am 30-06-2007 |
| Probekörper (7.1–7.2) | mindestens 10; Würfel 70 ± 5 oder 50 ± 5 mm oder Zylinder mit Durchmesser und Höhe derselben Größe; Maß ≥ 10 × größtes Korn; Achse senkrecht zur Anisotropie |
| Flächen (7.3) | Ebenheit 0,1 mm je 100 mm; Parallelität — obere Fläche zwischen Ebenen ≤ 1 mm je 100 mm Abstand; Seiten auf 0,3 mm gerade; Mörtel CEM I 52,5 R nur als letztes Mittel (im Bericht anzugeben) |
| Konditionierung (7.4) | Trocknung bei 70 ± 5 °C bis zur Massenkonstanz (Δ ≤ 0,1 % in 24 ± 2 h); 20 ± 5 °C bis zum Temperaturausgleich; Prüfung innerhalb von 24 h |
| Belastung (8.3) | kontinuierlich, konstante Spannungszunahme 1 ± 0,5 MPa/s; kugelig gelagerte Druckplatte, ohne Zwischenlagen |
| Ergebnis (9) | R = F/A in MPa, mindestens zwei signifikante Stellen; Mittelwert auf 1 MPa; Standardabweichung auf 1 MPa und Variationskoeffizient |
| Messungen (6, 8.1) | Querschnitt auf 0,1 mm (Mittelwert aus vier Messungen), Höhe auf 1,0 mm; Messgerät ± 0,05 mm; Waage 0,1 g; Zeitmesser 1 s |
| Verbreitung in den Akkreditierungsbereichen (gelesen am 10.10.2026) | 8 Laboratorien, 9 Datensätze in der Datenbankkopie, Norm in allen 8 aktuellen PCA-Dokumenten, keine ausgesetzten Positionen; Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 1926“) — 7 Laboratorien (ohne AB 005) |
Norm
- Normnummer
- PN-EN 1926:2007 (wersja angielska; wprowadza EN 1926:2006 [IDT])
- Titel (PL)
- Metody badań kamienia naturalnego — Oznaczanie jednoosiowej wytrzymałości na ściskanie
- Title (EN)
- Natural stone test methods — Determination of uniaxial compressive strength
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Vorbereitung der Probekörper
Mindestens 10 Würfel oder Zylinder 70 ± 5 oder 50 ± 5 mm, Achse senkrecht zur Anisotropie (eigener Satz für die parallele Richtung); Schleifen und Läppen auf eine Ebenheit von 0,1 mm/100 mm.
-
Trocknung
70 ± 5 °C bis zur Massenkonstanz (zwei Wägungen im Abstand von 24 ± 2 h unterscheiden sich um ≤ 0,1 %); dann 20 ± 5 °C bis zum Temperaturausgleich.
-
Messung der Maße
Querschnitt auf 0,1 mm (zwei senkrechte Messungen oben und zwei unten), Höhe auf 1,0 mm.
-
Druckprüfung
Innerhalb von 24 h nach der Konditionierung: Druckplatten reinigen, Probekörper mittig unter der kugelig gelagerten Druckplatte ausrichten, ohne Zwischenlagen; kontinuierlich mit 1 ± 0,5 MPa/s bis zum Bruch belasten; Höchstkraft aufzeichnen.
-
Ergebnis und Bericht
R = F/A (MPa, mindestens zwei signifikante Stellen); Mittelwert, Standardabweichung (auf 1 MPa), Variationskoeffizient; Ausrichtung zur Anisotropie, Flächenvorbereitung, Konditionierung. PN-EN 1926:2007 gültig, PN-EN 1926:2001 zurückgezogen am 30-06-2007 (Stand der PKN-Karten am 10.10.2026).
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Prüfmaschine mit kugelig gelagerter Druckplatte | Ausreichender Kraft, nach EN 12390, kalibriert; in den Akkreditierungsbereichen von 500 kN (AB 1525) bis 3000 kN (AB 298, AB 1641) | — |
| Flachschleifmaschine (oder Drehmaschine) und Läppmaschine | Zur Erzielung einer Ebenheit von 0,1 mm/100 mm und der Parallelität der Lastflächen | — |
| Belüfteter Trockenschrank | 70 ± 5 °C | — |
| Waage und Längenmessgerät | Waage mit einer Genauigkeit von 0,1 g; Messgerät mit einer Genauigkeit von 0,05 mm | — |
| Zeitmesser, klimatisierter Raum | Zeitmesser mit einer Genauigkeit von 1 s; Raum mit 20 ± 10 °C | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Zement CEM I 52,5 R (EN 197-1) | — | Nur für den Mörtelausgleich, wenn die mechanische Bearbeitung die geforderte Ebenheit nicht liefert (7.3.2); der Ausgleich ist im Bericht anzugeben |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Spröder Bruch des Steins — Splitter; Schutzeinrichtungen der Maschine und Augenschutz
- Schleifen und Schneiden von Stein — Staub (kristalline Kieselsäure in vielen Gesteinen), Lärm; Atem- und Gehörschutz
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 1926:2007 (wersja angielska; wprowadza EN 1926:2006 [IDT]) — „Natural stone test methods — Determination of uniaxial compressive strength“.
Wie funktioniert diese Methode?
Mindestens 10 Steinwürfel oder -zylinder von 70 oder 50 mm mit ebenen und parallelen Lastflächen und der Achse senkrecht zu den Anisotropieebenen werden bei 70 ± 5 °C bis zur Massenkonstanz getrocknet, mittig unter einer kugelig gelagerten Druckplatte ohne Zwischenlagen angeordnet und kontinuierlich mit einer konstanten Spannungszunahme von 1 ± 0,5 MPa/s bis zum Bruch belastet; R = F/A in MPa, angegeben werden Einzelergebnisse, Mittelwert, Standardabweichung und Variationskoeffizient (EN 1926:2006, Abschnitte 3, 7–10).
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der PKN-Karten am 10.10.2026): PN-EN 1926:2007 (englische Fassung) gültig; übernimmt EN 1926:2006; PN-EN 1926:2001 (polnische Fassung, EN 1926:1999) zurückgezogen am 30-06-2007; Probekörper (7.1–7.2): mindestens 10; Würfel 70 ± 5 oder 50 ± 5 mm oder Zylinder mit Durchmesser und Höhe derselben Größe; Maß ≥ 10 × größtes Korn; Achse senkrecht zur Anisotropie; Flächen (7.3): Ebenheit 0,1 mm je 100 mm; Parallelität — obere Fläche zwischen Ebenen ≤ 1 mm je 100 mm Abstand; Seiten auf 0,3 mm gerade; Mörtel CEM I 52,5 R nur als letztes Mittel (im Bericht anzugeben); Konditionierung (7.4): Trocknung bei 70 ± 5 °C bis zur Massenkonstanz (Δ ≤ 0,1 % in 24 ± 2 h); 20 ± 5 °C bis zum Temperaturausgleich; Prüfung innerhalb von 24 h.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Prüfmaschine mit kugelig gelagerter Druckplatte, Flachschleifmaschine (oder Drehmaschine) und Läppmaschine, Belüfteter Trockenschrank, Waage und Längenmessgerät, Zeitmesser, klimatisierter Raum.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Naturstein — Blöcke, Platten, Steinelemente für Hochbau und Straßen (EN 1926:2006, Abschnitt 1); Wasserbausteine (armourstone) — nach dem normativen Anhang A; In den Akkreditierungsbereichen: 8 Laboratorien; Kraftbereiche von 5–500 kN bis 4–3000 kN.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Spröder Bruch des Steins — Splitter; Schutzeinrichtungen der Maschine und Augenschutz; Schleifen und Schneiden von Stein — Staub (kristalline Kieselsäure in vielen Gesteinen), Lärm; Atem- und Gehörschutz.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 1926.