🌿 Auslaugung körniger Abfälle und Schlämme — einstufige Chargenprüfung (Batch-Test) bei L/S 10 l/kg für Partikel unter 4 mm
Kurz gefasst
Eine Übereinstimmungsprüfung: körniger Abfall oder Schlamm mit einer Partikelgröße unter 4 mm wird bei einem Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis von 10 l/kg Trockenmasse mit Wasser in Kontakt gebracht, und im gewonnenen Eluat werden die Bestandteile — vor allem anorganische — bestimmt. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 12457-2:2006 (EN 12457-2:2002 [IDT] — dokument europejski o CZTERY LATA starszy od wydania krajowego; zastępuje PN-EN 12457-2:2003 — wersję angielską); Status der Norm (aus der PKN-Katalogkarte): GELTEND@2026-09-11 — die Karte ohne Überschrift „Zurückgezogen" und ohne Zeile „Datum der Zurückziehung"; beide Stellen übereinstimmend. Das Verfahren umfasst 9 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Einstufung von Abfällen für die Ablagerung auf Deponien für Inertabfälle, für nicht gefährliche oder für gefährliche Abfälle, Grundlegende Charakterisierung eines Abfalls vor der ersten Annahme auf einer Deponie, Übereinstimmungskontrolle eines regelmäßig aus demselben Prozess angenommenen Abfalls.
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN 12457-2:2006 (EN 12457-2:2002 [IDT] — dokument europejski o CZTERY LATA starszy od wydania krajowego; zastępuje PN-EN 12457-2:2003 — wersję angielską)
- Kategorie: Umwelt
- Verfahrensschritte: 9
- Status der Norm (aus der PKN-Katalogkarte): GELTEND@2026-09-11 — die Karte ohne Überschrift „Zurückgezogen" und ohne Zeile „Datum der Zurückziehung"; beide Stellen übereinstimmend
- Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis: L/S = 10 l/kg Trockenmasse (Grundprüfung nach Gesetzblatt 2015 Pos. 1277)
- Partikelgröße der Probe: unter 4 mm — ohne Reduzierung oder nach dem Zerkleinern (Teil 4 derselben Reihe: unter 10 mm)
Übersicht
Wozu diese Prüfung dient. Es ist eine ÜBEREINSTIMMUNGSPRÜFUNG — mit ihr wird geprüft, ob ein Abfall die Kriterien für die Annahme auf einer Deponie des jeweiligen Typs erfüllt; das Verhalten des Abfalls in der Umwelt wird damit nicht untersucht. Die Katalogkarte der Norm sagt es ausdrücklich: „Beschrieben ist eine Übereinstimmungsprüfung, die Informationen über die Auslaugung körniger Abfälle und Schlämme unter den beschriebenen Versuchsbedingungen liefert, insbesondere bei einem Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis von 10 l/kg Trockenmasse. Sie wird bei Abfall mit einer Partikelgröße unter 4 mm ohne oder mit Größenreduzierung angewendet. Diese Europäische Norm wurde für die Prüfung vorwiegend anorganischer Bestandteile von Abfällen erarbeitet. Die dargestellte Prüfung darf nicht als einzige zur Bestimmung des Auslaugverhaltens eines Abfalls verwendet werden".
Vier Teile der Reihe — und das ist die häufigste Fehlerquelle. Die Reihe EN 12457 hat vier Teile, die sich in zwei Dingen unterscheiden: im Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis und in der zulässigen Partikelgröße der Probe. Die Entscheidung des Rates 2003/33/EG zählt sie in einer einzigen Tabelle auf: Teil 1 — L/S 2 l/kg, Partikel unter 4 mm; Teil 2 — L/S 10 l/kg, Partikel unter 4 mm; Teil 3 — L/S 2 und 8 l/kg, Partikel unter 4 mm; Teil 4 — L/S 10 l/kg, Partikel unter 10 mm. Teil 2 und Teil 4 verwirklichen also DASSELBE Verhältnis von 10 l/kg und unterscheiden sich ausschließlich in der Partikelgröße: 4 mm gegenüber 10 mm. Deshalb kommen beide in Akkreditierungsumfängen gleich häufig vor, und deshalb muss beim Lesen eines fremden Prüfberichts die Nummer des Teils geprüft werden und nicht bloß „L/S 10".
Wozu ein Laboratorium diese Bestimmung durchführt. Die Verordnung des Wirtschaftsministers vom 16. Juli 2015 über die Zulassung von Abfällen zur Ablagerung auf Deponien (Gesetzblatt 2015 Pos. 1277) führt keine Norm an — sie beschreibt die Prüfbedingungen mit Worten: „Die zulässigen Grenzwerte für die Auslaugung werden bei einem Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis von 10 (Grundprüfung) oder 2 (Hilfsprüfung) l/kg des Gesamtgehalts der Bestandteile bestimmt, wobei die Hilfsprüfung durchgeführt wird, wenn die Grundprüfung nicht durchgeführt werden kann". Rechtsgrundlage sind also die BEDINGUNGEN und nicht die Nummer einer Norm; die Normen der Reihe EN 12457 sind die Art, in der diese Bedingungen verwirklicht werden.
Womit das Ergebnis verglichen wird. Die Entscheidung 2003/33/EG gibt Grenzwerte für die Auslaugung für Inertabfälle an, getrennt für L/S 2 l/kg und L/S 10 l/kg (mg/kg Trockenmasse) sowie für das erste Eluat einer Perkolationsprüfung bei L/S 0,1 l/kg (mg/l): Arsen 0,1 / 0,5 / 0,06; Barium 7 / 20 / 4; Cadmium 0,03 / 0,04 / 0,02; Chrom gesamt 0,2 / 0,5 / 0,1; Kupfer 0,9 / 2 / 0,6; Quecksilber 0,003 / 0,01 / 0,002; Molybdän 0,3 / 0,5 / 0,2; Nickel 0,2 / 0,4 / 0,12; Blei 0,2 / 0,5 / 0,15. Die Mitgliedstaaten entscheiden, welche der Prüfverfahren und die ihnen entsprechenden Grenzwerte bei ihnen angewendet werden — die polnischen Grenzwerte stehen in der Anlage zur Verordnung 2015 Pos. 1277.
Was die unten im Feld „Verfahren" aufgeführten Schritte sind — und was sie NICHT sind. Es ist kein Prüfablauf: Die Entscheidung 2003/33/EG beschreibt das VERWALTUNGSVERFAHREN der Annahme von Abfall auf einer Deponie, und die Bestimmung selbst ist darin ein Schritt. Die Schritte 1, 2 und 8 gehören zum Annahmeverfahren, die Schritte 3–7 zur Prüfung, die das Laboratorium ausführt, und Schritt 9 (der Prüfbericht) ist UNSERE Empfehlung, die sich aus dem Bestehen von vier Teilen der Reihe ergibt, und die Arbeitsschritte der Norm selbst haben wir nicht (siehe unten). Die Entscheidung gliedert die Annahme von Abfall in drei Stufen: grundlegende Charakterisierung (vollständige Erfassung des Abfalls: Quelle und Herkunft, Angaben über den Erzeugungsprozess, Beschreibung der angewandten Behandlung, chemische Zusammensetzung und Auslaugbarkeit, Aussehen, Abfallschlüssel aus dem Europäischen Abfallverzeichnis), Übereinstimmungskontrolle und Überprüfung vor Ort. Die Auslaugprüfung ist ein Element der ersten und der zweiten Stufe und nicht das ganze Verfahren — ein Laboratorium, das allein die Bestimmung ausführt, liefert eine von vielen Angaben, die bei der Annahme eines Abfalls verlangt werden.
Was diese Beschreibung nicht enthält — und das ist vor der Benutzung zu lesen. Den vollständigen Text der Norm hatten wir nicht: PKN gibt ihn kostenpflichtig ab, und die Vorschau ließ sich nicht abrufen (geprüft am 11.09.2026). Deshalb GEBEN WIR die Arbeitsschritte der Norm selbst NICHT AN: weder Zeit und Art des Schüttelns, noch die Art der Trennung des Eluats vom Feststoff, noch die Anforderungen an die Gefäße, die Vorbereitung der Probe für die Prüfung oder die Bedingungen der Aufbewahrung des Eluats. Wir haben ausdrücklich geprüft, dass sie auch in der Entscheidung 2003/33/EG nicht stehen — die Wörter „wytrząsanie" (Schütteln), „filtracja" (Filtration) und „24 h" kommen im polnischen Wortlaut kein einziges Mal vor — die Prüfung betrifft den POLNISCHEN Wortlaut der Entscheidung, weshalb diese drei Wörter hier polnisch zitiert und nicht übersetzt werden. Die unten im Feld „Verfahren" angegebenen Schritte stammen aus der RECHTSVORSCHRIFT, nicht aus der Norm, und bei jedem ist die Quelle genannt. Ein Laboratorium, das die Methode einführt, muss die Norm kaufen.
Anmerkung zum englischen Titel: Die PKN-Katalogkarte gibt ausschließlich den polnischen Titel an, und die englische Fassung des Titels haben wir in keinem abgerufenen Dokument bestätigt — die polnische Fassung der Entscheidung 2003/33/EG nennt diese Reihe „Odciek – Próba zgodności na odciek granulowanych materiałów odpadowych i szlamów" — und dieser Wortlaut weckt dieselben Zweifel wie die drei unten gerügten Fehler: englisch „leaching" heißt wymywanie, nicht odciek, und „granular" heißt ziarnisty, nicht granulowany. WIR BEHAUPTEN NICHT, dass dies zwei weitere Fehler jener Übersetzung sind — wir haben diese beiden Wörter nicht so mit den Sprachfassungen der Entscheidung verglichen wie die anderen drei; wir halten es als zu prüfende Sache fest, und in der englischen Fassung desselben Rechtsakts, die wir abgerufen haben, sind die Tabellen durch die Marke „>TABLE>" ersetzt — der Inhalt der Tabellen wurde in dieser Ausgabe nicht wiedergegeben, obwohl der Aufbau der Abschnitte derselbe ist. Der Titel im englischen Feld ist somit unsere Rekonstruktion aus dem polnischen Titel und kein aus einer Quelle abgeschriebener Titel.
Fehler der polnischen Übersetzung dieser Entscheidung — von jedem zu prüfen, der die angegebene Adresse aufruft. Der Vergleich beider amtlicher Fassungen von derselben Adresse zeigt in Abschnitt 3 drei terminologische Fehler: Die englische Gruppenüberschrift „Digestion of raw waste" wurde im Polnischen als „Fermentacja odpadów surowych" (Vergärung roher Abfälle) wiedergegeben, während die darunter stehenden EN 13657 und EN 13656 den AUFSCHLUSS beschreiben (im zweiten Fall den Mikrowellenaufschluss), nicht die Vergärung; „fraction" wurde als „porcję" (Portion) wiedergegeben; „particle size" als „wielkość cząsteczki" (Molekülgröße) statt „wielkość cząstki" (Partikelgröße). Der letzte Fehler ist hier der gefährlichste, denn Partikel und Molekül sind zweierlei, und die ganze Methode ist durch eine Partikelgröße unter 4 mm definiert. Die Zitate in diesem Eintrag stammen aus der polnischen Fassung und wir geben sie getreu wieder; die Bezeichnungen der Tätigkeiten beschreiben wir jedoch so, wie es sich in Wahrheit verhält.
Prinzip der Methode
Eine eingewogene Abfallprobe mit einer Partikelgröße unter 4 mm (ohne Reduzierung oder nach dem Zerkleinern) wird mit Wasser in einer Menge übergossen, die einem Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis von 10 Litern je Kilogramm Trockenmasse entspricht; es wird ein einstufiger Chargenkontakt geführt, danach werden die Phasen getrennt und im gewonnenen Eluat die Konzentrationen der Bestandteile — vor allem der anorganischen — bestimmt. Das Ergebnis wird auf die aus einem Kilogramm Trockenmasse des Abfalls freigesetzte Masse des Bestandteils umgerechnet (mg/kg TM) und mit den Grenzwerten für die Auslaugung verglichen, die für den betrachteten Deponietyp gelten. Die abschließende Messung selbst erfolgt mit den für die einzelnen Bestandteile geeigneten Verfahren (Atomspektrometrie, ICP, Ionenchromatographie) — EN 12457-2 beschreibt die Gewinnung des Eluats und nicht die Bestimmung der Bestandteile darin.
Anwendungen
- Einstufung von Abfällen für die Ablagerung auf Deponien für Inertabfälle, für nicht gefährliche oder für gefährliche Abfälle
- Grundlegende Charakterisierung eines Abfalls vor der ersten Annahme auf einer Deponie
- Übereinstimmungskontrolle eines regelmäßig aus demselben Prozess angenommenen Abfalls
- Prüfung von Schlacken, Aschen, Bauschutt und Schlämmen auf die Freisetzung von Metallen
- Beurteilung der Wirksamkeit der Stabilisierung und Verfestigung von Abfällen — Vergleich der Auslaugbarkeit vor und nach der Behandlung
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Status der Norm (aus der PKN-Katalogkarte) | GELTEND@2026-09-11 — die Karte ohne Überschrift „Zurückgezogen" und ohne Zeile „Datum der Zurückziehung"; beide Stellen übereinstimmend |
| Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis | L/S = 10 l/kg Trockenmasse (Grundprüfung nach Gesetzblatt 2015 Pos. 1277) |
| Partikelgröße der Probe | unter 4 mm — ohne Reduzierung oder nach dem Zerkleinern (Teil 4 derselben Reihe: unter 10 mm) |
| Art der Prüfung | Übereinstimmungsprüfung, einstufig, chargenweise (batch) |
| Umfang der Bestandteile | vor allem ANORGANISCHE Bestandteile |
| In der Norm selbst angegebene Einschränkung | die Prüfung darf nicht als einzige zur Bestimmung des Auslaugverhaltens eines Abfalls verwendet werden |
| Bezugswerte für Inertabfälle bei L/S 10 l/kg — Metalle (Entscheidung 2003/33/EG, Abschnitt 2.1.2.1) | As 0,5; Ba 20; Cd 0,04; Cr gesamt 0,5; Cu 2; Hg 0,01; Mo 0,5; Ni 0,4; Pb 0,5; Sb 0,06; Se 0,1; Zn 4 — mg/kg Trockenmasse |
| Bezugswerte bei L/S 10 l/kg — übrige Bestandteile (dieselbe Tabelle) | Chlorid 800; Fluorid 10; Sulfat 1000; Phenolindex 1; DOC 500; TDS 4000 — mg/kg Trockenmasse |
| ACHTUNG: drei dieser Werte haben Fußnoten und sind keine harten Schwellen | Sulfat — der Abfall kann als kriterienerfüllend gelten, wenn das Eluat 1500 mg/l für C0 bei L/S 0,1 l/kg und 6000 mg/kg bei L/S 10 l/kg nicht überschreitet (eine Perkolationsprüfung ist dann erforderlich); DOC — wird er beim eigenen pH-Wert des Abfalls nicht eingehalten, ist die Prüfung bei L/S 10 l/kg und pH 7,5–8,0 mit einer Schwelle von 500 mg/kg zulässig; TDS — die Werte dürfen ALTERNATIV zu den Werten für Sulfat und Chlorid verwendet werden |
| Zusätzliche Werte für Inertabfälle — organische Kennwerte (Abschnitt 2.1.2.2) | TOC 30 000 mg/kg (bei Boden dürfen die zuständigen Behörden einen höheren Wert zulassen, sofern bei L/S 10 l/kg ein DOC von 500 mg/kg erreicht wird); BTEX 6; PCB (7 Kongenere) 1; Mineralöl C10–C40 500 mg/kg; PAK — den Wert legen die Mitgliedstaaten fest |
| Hilfsprüfung | L/S 2 l/kg (Teil 1 der Reihe) — nur wenn die Grundprüfung nicht durchgeführt werden kann |
Norm
- Normnummer
- PN-EN 12457-2:2006 (EN 12457-2:2002 [IDT] — dokument europejski o CZTERY LATA starszy od wydania krajowego; zastępuje PN-EN 12457-2:2003 — wersję angielską)
- Titel (PL)
- Charakteryzowanie odpadów -- Wymywanie -- Badanie zgodności w odniesieniu do wymywania ziarnistych materiałów odpadowych i osadów -- Część 2: Jednostopniowe badanie porcjowe przy stosunku cieczy do fazy stałej 10 l/kg w przypadku materiałów o wielkości cząstek poniżej 4 mm (bez redukcji lub z redukcją wielkości)
- Title (EN)
- Characterization of waste — Leaching — Compliance test for leaching of granular waste materials and sludges — Part 2: One stage batch test at a liquid to solid ratio of 10 l/kg for materials with particle size below 4 mm (tytuł angielski odtworzony z polskiego — patrz uwaga w opisie)
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
VERFAHREN DER ANNAHME VON ABFALL AUF EINER DEPONIE (Entscheidung 2003/33/EG), kein Prüfablauf — Stufe 1: grundlegende Charakterisierung des Abfalls (Anhang, Nummern 1.1–1.2)
Die vor der ersten Annahme des Abfalls verlangten Angaben zusammentragen: Quelle und Herkunft, Angaben über den Erzeugungsprozess samt Beschreibung der Ausgangsstoffe und Erzeugnisse, Beschreibung der angewandten Behandlung des Abfalls oder Begründung ihres Fehlens, Angaben zur chemischen Zusammensetzung, Aussehen (Geruch, Farbe, physikalische Form) und Abfallschlüssel aus dem Europäischen Abfallverzeichnis. DER SCHRITT STAMMT AUS DER RECHTSVORSCHRIFT, nicht aus der Norm.
-
ANNAHMEVERFAHREN — Entscheidung, welcher Teil der Reihe anzuwenden ist (Entscheidung 2003/33/EG, Abschnitt 3)
Die Partikelgröße des Abfalls und das verlangte Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis prüfen. Unter 4 mm bei L/S 10 l/kg — Teil 2 (dieses Verfahren); unter 10 mm bei L/S 10 l/kg — Teil 4; L/S 2 l/kg — Teil 1; L/S 2 und 8 l/kg — Teil 3. DER SCHRITT STAMMT AUS DER RECHTSVORSCHRIFT.
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DIE PRÜFUNG SELBST — hier beginnt, was das Laboratorium ausführt: Vorbereitung der Probe (EN 12457-2)
Den Abfall auf eine Partikelgröße unter 4 mm bringen — ohne Reduzierung, wenn der Abfall sie bereits erfüllt, oder durch Zerkleinern. Die Trockenmasse bestimmen, denn aus ihr wird das Flüssigkeitsvolumen berechnet. DIE EINZELHEITEN DES VORGEHENS (Art des Zerkleinerns, Trocknungsbedingungen, Größe der Einwaage) GEBEN WIR NICHT AN — sie stehen in der Norm, deren Text wir nicht hatten.
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Chargenkontakt bei L/S 10 l/kg (EN 12457-2)
Die eingewogene Probe mit Wasser in einer Menge von 10 Litern je Kilogramm Trockenmasse übergießen und einen einstufigen Chargenkontakt führen. ZEIT, ART UND GESCHWINDIGKEIT DES MISCHENS GEBEN WIR NICHT AN — sie legt die Norm fest. Wir haben geprüft, dass sie auch in der Entscheidung 2003/33/EG nicht stehen.
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Trennung des Eluats vom Feststoff (EN 12457-2)
Die Flüssigkeit vom Feststoff trennen und das Eluat für die Bestimmungen sichern. ART DER TRENNUNG UND PORENGRÖSSE DES FILTERS GEBEN WIR NICHT AN — sie legt die Norm fest.
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Bestimmung der Bestandteile im Eluat
Die Konzentrationen der Bestandteile mit den für jeden von ihnen geeigneten Verfahren bestimmen (ICP-OES, ICP-MS, AAS, Ionenchromatographie). EN 12457-2 bereitet das Eluat; die Bestimmung der Bestandteile darin beschreiben gesonderte Normen, die in der Entscheidung 2003/33/EG und in der Verordnung genannt sind.
-
Umrechnung auf die Freisetzung je Kilogramm Trockenmasse
Die Konzentrationen im Eluat auf die aus einem Kilogramm Trockenmasse des Abfalls freigesetzte Masse des Bestandteils umrechnen (mg/kg TM), entsprechend dem in der Prüfung verwendeten Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis.
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ANNAHMEVERFAHREN — Vergleich des Prüfergebnisses mit den Grenzwerten für die Auslaugung (Gesetzblatt 2015 Pos. 1277; Entscheidung 2003/33/EG)
Das Ergebnis mit den für den betrachteten Deponietyp geltenden Grenzwerten vergleichen. Für Inertabfälle bei L/S 10 l/kg gibt die Entscheidung unter anderem an: As 0,5; Ba 20; Cd 0,04; Cr gesamt 0,5; Cu 2; Hg 0,01; Mo 0,5; Ni 0,4; Pb 0,5 mg/kg TM. DER SCHRITT STAMMT AUS DER RECHTSVORSCHRIFT.
-
Prüfbericht
Im Prüfbericht die Nummer des TEILS der Reihe EN 12457, das angewandte Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis, die Partikelgröße der Probe und die Angabe nennen, ob der Abfall zerkleinert wurde. Ohne die Nummer des Teils entscheidet die Angabe „L/S 10" allein nicht, ob die Prüfung nach Teil 2 (unter 4 mm) oder nach Teil 4 (unter 10 mm) ausgeführt wurde.
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Analysenwaage und Trockenschrank | Einwaage der Probe und Bestimmung der Trockenmasse, aus der das Wasservolumen berechnet wird | — |
| Verschließbare Gefäße für den Chargenkontakt | einstufiger Chargenkontakt des Abfalls mit Wasser bei L/S 10 l/kg | — |
| Rotationsrührwerk oder Schüttelmaschine | Aufrechterhaltung des Kontakts zwischen Feststoff und Flüssigkeit über die in der Norm festgelegte Zeit | — |
| Einrichtung zur Phasentrennung (Membranfiltration oder Zentrifuge) | Abtrennung des Eluats vom Feststoff vor den Bestimmungen | — |
| Labormühle oder Laborbrecher | Bringen der Probe auf eine Partikelgröße unter 4 mm, wo der Abfall es erfordert | — |
| Apparatur zur Bestimmung der Bestandteile im Eluat (ICP-OES, ICP-MS, AAS, Ionenchromatograph) | Messung der Konzentrationen von Metallen und Anionen im gewonnenen Eluat | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Wasser entsprechender Reinheit | — | das Elutionsmittel; die Anforderungen an seine Qualität gibt die Norm an, deren vollständigen Text wir nicht hatten |
| Reagenzien zur Stabilisierung des Eluats vor der Metallbestimmung | 7697-37-2 | Salpetersäure, üblicherweise zum Ansäuern der Eluatprobe vor der Metallbestimmung verwendet; die Einzelheiten legt das abschließende Bestimmungsverfahren fest, nicht EN 12457-2 |
| Standards und Referenzmaterialien für die abschließenden Bestimmungen | — | passend zu der Technik, mit der die Bestandteile im Eluat bestimmt werden |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Abfall unbekannter Zusammensetzung wird wie potenziell gefährliches Material behandelt — Handschuhe, Schutzbrille, Arbeiten unter dem Abzug bei staubenden oder merklich riechenden Abfällen.
- Das Zerkleinern von Abfall setzt Staub frei — örtliche Absaugung und Atemschutz vorsehen.
- Das Eluat kann Schwermetalle in Konzentrationen enthalten, die seine Behandlung als gefährlichen Abfall erfordern — nicht ohne Beurteilung in die Kanalisation gießen.
- Das Ansäuern des Eluats mit Salpetersäure unter dem Abzug ausführen; die Säure wirkt ätzend.
- Bei Abfällen unbekannten pH-Werts ist nach dem Übergießen mit Wasser mit Gasentwicklung zu rechnen — die Gefäße vorsichtig öffnen.
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 12457-2:2006 (EN 12457-2:2002 [IDT] — dokument europejski o CZTERY LATA starszy od wydania krajowego; zastępuje PN-EN 12457-2:2003 — wersję angielską) — „Characterization of waste — Leaching — Compliance test for leaching of granular waste materials and sludges — Part 2: One stage batch test at a liquid to solid ratio of 10 l/kg for materials with particle size below 4 mm (tytuł angielski odtworzony z polskiego — patrz uwaga w opisie)“.
Wie funktioniert diese Methode?
Eine eingewogene Abfallprobe mit einer Partikelgröße unter 4 mm (ohne Reduzierung oder nach dem Zerkleinern) wird mit Wasser in einer Menge übergossen, die einem Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis von 10 Litern je Kilogramm Trockenmasse entspricht; es wird ein einstufiger Chargenkontakt geführt, danach werden die Phasen getrennt und im gewonnenen Eluat die Konzentrationen der Bestandteile — vor allem der anorganischen — bestimmt. Das Ergebnis wird auf die aus einem Kilogramm Trockenmasse des Abfalls freigesetzte Masse des Bestandteils umgerechnet (mg/kg TM) und mit den Grenzwerten für die Auslaugung verglichen, die für den betrachteten Deponietyp gelten.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
Status der Norm (aus der PKN-Katalogkarte): GELTEND@2026-09-11 — die Karte ohne Überschrift „Zurückgezogen" und ohne Zeile „Datum der Zurückziehung"; beide Stellen übereinstimmend; Flüssigkeits-Feststoff-Verhältnis: L/S = 10 l/kg Trockenmasse (Grundprüfung nach Gesetzblatt 2015 Pos. 1277); Partikelgröße der Probe: unter 4 mm — ohne Reduzierung oder nach dem Zerkleinern (Teil 4 derselben Reihe: unter 10 mm); Art der Prüfung: Übereinstimmungsprüfung, einstufig, chargenweise (batch).
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 9 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Analysenwaage und Trockenschrank, Verschließbare Gefäße für den Chargenkontakt, Rotationsrührwerk oder Schüttelmaschine, Einrichtung zur Phasentrennung (Membranfiltration oder Zentrifuge), Labormühle oder Laborbrecher, Apparatur zur Bestimmung der Bestandteile im Eluat (ICP-OES, ICP-MS, AAS, Ionenchromatograph).
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Einstufung von Abfällen für die Ablagerung auf Deponien für Inertabfälle, für nicht gefährliche oder für gefährliche Abfälle; Grundlegende Charakterisierung eines Abfalls vor der ersten Annahme auf einer Deponie; Übereinstimmungskontrolle eines regelmäßig aus demselben Prozess angenommenen Abfalls; Prüfung von Schlacken, Aschen, Bauschutt und Schlämmen auf die Freisetzung von Metallen; Beurteilung der Wirksamkeit der Stabilisierung und Verfestigung von Abfällen — Vergleich der Auslaugbarkeit vor und nach der Behandlung.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Abfall unbekannter Zusammensetzung wird wie potenziell gefährliches Material behandelt — Handschuhe, Schutzbrille, Arbeiten unter dem Abzug bei staubenden oder merklich riechenden Abfällen.; Das Zerkleinern von Abfall setzt Staub frei — örtliche Absaugung und Atemschutz vorsehen.; Das Eluat kann Schwermetalle in Konzentrationen enthalten, die seine Behandlung als gefährlichen Abfall erfordern — nicht ohne Beurteilung in die Kanalisation gießen.; Das Ansäuern des Eluats mit Salpetersäure unter dem Abzug ausführen; die Säure wirkt ätzend.; Bei Abfällen unbekannten pH-Werts ist nach dem Übergießen mit Wasser mit Gasentwicklung zu rechnen — die Gefäße vorsichtig öffnen.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 12457-2.