🌿 Calciumhydroxid in der Luft am Arbeitsplatz — einatembare und alveolengängige Aerosolfraktion, Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie (F-AAS); kleinste bestimmbare Konzentration 0,1 mg/m³ (einatembar, 720 l) und 0,07 mg/m³ (alveolengängig); nicht in Gegenwart anderer Calciumverbindungen; polnischer MAK-Wert (NDS) 2 und 1 mg/m³; PN-Z-04497:2018-09
Kurz gefasst
Polnische Norm von 2018 mit einem Verfahren zur Bestimmung von Calciumhydroxid in der Luft am Arbeitsplatz mit Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie, getrennt für die einatembare und die alveolengängige Aerosolfraktion. Die Prüfung erfolgt nach PN-Z-04497:2018-09; STATUS (Stand der Karte 04.10.2026): PN-Z-04497:2018-09 gültig — Karte ohne den Vermerk „Zurückgezogen“. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Luft am Arbeitsplatz — Calciumhydroxid, einatembare und alveolengängige Fraktion — in den Akkreditierungsumfängen von 8 Laboratorien, Beurteilung der beruflichen Exposition gegenüber dem NDS von 2 und 1 mg/m³ sowie dem NDSCh von 6 und 4 mg/m³ (Dz.U. 2026 Pos. 447, Pos. 577 des Verzeichnisses), Calciumhydroxidstaub ohne andere Calciumverbindungen in der Luft (PKN-Karte).
Auf einen Blick
- Norm: PN-Z-04497:2018-09
- Kategorie: Umwelt
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand der Karte 04.10.2026): PN-Z-04497:2018-09 gültig — Karte ohne den Vermerk „Zurückgezogen“
- Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-Z-04497:2018-09, polnische Fassung; Veröffentlichung 12-09-2018, 10 Seiten, KT 159 Chemische und Staubgefährdungen in der Arbeitsumgebung, ICS 13.040.30; nationale Norm
- Kleinste bestimmbare Konzentration (Karte): 0,1 mg/m³ in der einatembaren Fraktion (720 l) und 0,07 mg/m³ in der alveolengängigen Fraktion (648 l; im CIOP-Artikel — 684 l)
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich laut PKN-Katalogkarte, vollständig (unsere Übersetzung): „In dieser Norm wird ein Verfahren zur Bestimmung von Calciumhydroxid (CAS-Nr. 1305-62-0) in der Luft am Arbeitsplatz mit Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie angegeben. Das Verfahren wird bei der Kontrolle der sanitärhygienischen Bedingungen angewendet. Das Verfahren wird in Gegenwart anderer Calciumverbindungen in der untersuchten Luft nicht angewendet. Die kleinste Calciumhydroxidkonzentration, die unter den in der Norm beschriebenen Probenahme- und Bestimmungsbedingungen bestimmt werden kann, beträgt 0,1 mg/m3 in der einatembaren Aerosolfraktion (für eine Luftprobe von 720 l) und 0,07 mg/m3 in der alveolengängigen Aerosolfraktion (für eine Luftprobe von 648 l)“ (auf der Karte mit einem Schreibfehler in „Hydroxid“ und ohne Schlusspunkt). Den Normtext (10 Seiten) hatten wir nicht.
NACH DER CIOP-ARBEITSVORSCHRIFT (J. Surgiewicz, „Calciumhydroxid. Bestimmung in der Luft am Arbeitsplatz“, Podstawy i Metody Oceny Środowiska Pracy 2019, Nr. 2(100), S. 139–150 — vollständig gelesen). Der Artikel beschreibt ein am CIOP-PIB entwickeltes Verfahren, das im Anhang als Analysenvorschrift festgehalten ist; ihr Anwendungsbereich deckt sich mit der Karte der Norm, der Artikel sagt aber nicht, dass er der Normtext ist — die folgenden Zahlen sind Zahlen der Vorschrift aus dem Artikel. Prinzip: Ein bekanntes Luftvolumen wird durch Membranfilter in Fraktionsabscheidern geleitet (einatembar und alveolengängig; die Proben werden gleichzeitig genommen, Probenehmer und Abscheider nebeneinander), die Filter werden heiß mit konzentrierter Salpetersäure aufgeschlossen (Heizplatte, etwa 140 °C), die Analysenlösungen in verdünnter Salpetersäure mit Cäsiumchlorid (0,2 % Cs) und Lanthanchlorid (1 % La) als spektrale Puffer hergestellt und Calcium mit F-AAS in der Luft-Acetylen-Flamme bei 422,7 nm bestimmt (stöchiometrische Flamme, Hohlkathodenlampe). Celluloseesterfilter mit Poren von 0,80 oder 0,85 µm; durch jeden Filter bis zu 960 l Luft mit dem vom Hersteller des Probenehmers bzw. Abscheiders empfohlenen Volumenstrom — für die einatembare Fraktion meist 2 l/min; Calcium-Kalibrierkurve 0,50–20,00 µg/ml; Ergebnis für jede Fraktion getrennt: X = (C − Cs)·V1/(V·wm)·k·1,849, wobei 1,849 der Umrechnungsfaktor von Calcium auf Calciumhydroxid ist, k = 8 für die einatembare und 5 für die alveolengängige Fraktion. Bestimmungsbereich: 0,10–4,11 mg/m³ in der einatembaren Fraktion (720 l) und 0,07–2,70 mg/m³ in der alveolengängigen Fraktion (684 l); Calcium-LOQ 0,3 ng/ml, LOD 0,1 ng/ml; mittlere Aufschlussausbeute 1,00 (Anforderung 1,00 ± 0,05); Gesamtpräzision 5,45 %, erweiterte Unsicherheit 22,62 %; ein mehrfacher Überschuss an Al, Mg, Ba, Na beeinflusst das Ergebnis nicht, ein 50- bis 200-facher Überschuss anderer Elemente verursacht Fehler von etwas über zehn Prozent, und Schwefel- und Phosphorsäure senken die Calciumextinktion deutlich. Das frühere Verfahren (Kołodyńska 1997) erlaubte die Bestimmung von mindestens 0,5 mg/m³ und sah keine Trennung nach Fraktionen vor.
GRENZWERTE NDS (Verzeichnis im Anhang zur Verordnung vom 26. März 2026, Dz.U. 2026 Pos. 447). Pos. 577: „Calciumhydroxid [1305-62-0]“ — einatembare Fraktion: NDS 2 mg/m³, NDSCh 6 mg/m³; alveolengängige Fraktion: NDS 1 mg/m³, NDSCh 4 mg/m³. Die kleinsten bestimmbaren Konzentrationen laut Karte entsprechen 5 % des NDS für die einatembare und 7 % des NDS für die alveolengängige Fraktion.
STATUS (Stand der Karte 04.10.2026). Die Karte der PN-Z-04497:2018-09 (polnische Fassung) trägt nicht den Vermerk „Zurückgezogen“ — die Norm ist GÜLTIG: Veröffentlichung 12-09-2018, 10 Seiten, Preisgruppe E, Sektor Gesundheit, Umwelt und Medizin, KT 159 Chemische und Staubgefährdungen in der Arbeitsumgebung, ICS 13.040.30; nationale Norm, ohne die Felder „Übernimmt“ und „Ersetzt“. Die PKN-Suche nach „PN-Z-04497“ (04.10.2026) liefert nur diese Norm.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER SCHREIBWEISE (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Datenstand bis 17.09.2026, gelesen am 04.10.2026). Die Nummer 04497 steht in 8 Datensätzen bei 8 Laboratorien; in den aktuellen PCA-Dokumenten (gelesen am 03.10.2026; Ausgaben vom 26.11.2025 bis 23.07.2026) — in 8 Zeilen bei denselben Laboratorien; die Durchsuchung aller aus dem BIP geladenen PCA-Dokumente ergab keine Laboratorien außerhalb der Datenbankkopie; keine Position ist ausgesetzt, und in keinem Dokument wiederholen sich Seiten. Alle Einträge lauten „PN-Z-04497:2018-09“; AB 632 zitiert sie neben der Anweisung IB-13 Ausgabe 7 vom 01.10.2023, AB 719 „PN-Z-04497:2018-09 pkt 7“ (Abschnitt 7) neben dem Verfahren PA-29 Ausgabe 18 vom 30.01.2026 „ohne Abschnitt 3.6“. Der Reiter „Laboratorien“ (Suchbegriff „PN-Z-04497“) zeigt alle 8 Laboratorien — geprüft mit der Abfrage des Reiters auf dem Produktivserver labcoda.pl am 04.10.2026.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Datenbankkopie). Prüfgegenstand: Arbeitsumgebung — Luft, auf Filtern gesammelte Luftproben. Messgröße: Konzentration (Gehalt) von Calciumhydroxid — einatembare und alveolengängige Fraktion. Bereiche in mg/m³: 0,012–12 (AB 849), 0,02–7,4 (AB 481), 0,03–12,00 (AB 1257), 0,03–32,5 für die einatembare und 0,03–23,3 für die alveolengängige Fraktion (AB 882), 0,058–12,0 (AB 632), 0,06–12 (AB 647), 0,065–19,2 (AB 418); AB 719 — 0,00010–5,00 mg pro Probe für die einatembare und 0,00010–2,50 mg für die alveolengängige Fraktion. Technik: Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie (F-AAS) — 7 Laboratorien; AB 719 — optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES).
WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Erstens — andere Calciumverbindungen: Laut Karte wird das Verfahren nicht angewendet, wenn andere Calciumverbindungen in der untersuchten Luft vorhanden sind, bestimmt wird aber Calcium, das auf das Hydroxid umgerechnet wird (in der CIOP-Vorschrift mit dem Faktor 1,849); die Karte sagt nicht, wie die Anwesenheit anderer Calciumverbindungen zu prüfen ist, und das GEBEN WIR NICHT AN. Zweitens — Bestimmungsgrenze: Laut Karte betragen die kleinsten bestimmbaren Konzentrationen 0,1 mg/m³ (einatembar) und 0,07 mg/m³ (alveolengängig); alle sieben F-AAS-Laboratorien geben eine Untergrenze unter 0,07 mg/m³ an (0,012 bis 0,065 mg/m³) — das erfordert andere Bedingungen als in der Norm, die der Prüfbericht nennen sollte. Drittens — zwei Fraktionen, zwei Werte: Der NDS für die einatembare (2 mg/m³) und die alveolengängige Fraktion (1 mg/m³) unterscheidet sich; das Ergebnis wird für jede Fraktion getrennt aus einer eigenen, gleichzeitig genommenen Probe berechnet. Viertens — Volumen für die alveolengängige Fraktion: Die Karte nennt 648 l, der CIOP-Artikel 684 l; der Wert 0,07 mg/m³ lässt sich daher ohne Normtext keinem Volumen eindeutig zuordnen. Fünftens — Technik: AB 719 bestimmt Calciumhydroxid mit ICP-OES und zitiert nur Abschnitt 7 der Norm.
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Normtext hatten wir nicht — die Zahlen der Vorschrift geben wir aus dem CIOP-Artikel an und kennzeichnen sie so; der Norm schreiben wir sie nicht zu. Den Inhalt von Abschnitt 7, den AB 719 zitiert, geben wir nicht an.
Prinzip der Methode
Calciumhydroxid-Aerosol aus der Luft am Arbeitsplatz wird gleichzeitig auf zwei Membranfiltern in Abscheidern für die einatembare und die alveolengängige Fraktion gesammelt. Die Filter werden heiß mit konzentrierter Salpetersäure aufgeschlossen, die Lösungen in verdünnter Salpetersäure mit Cäsium- und Lanthanpuffern hergestellt und Calcium mit Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie bestimmt (in der CIOP-Vorschrift bei 422,7 nm, Luft-Acetylen-Flamme); das Ergebnis wird für jede Fraktion getrennt auf Calciumhydroxid umgerechnet und mit dem NDS von 2 mg/m³ (einatembar) bzw. 1 mg/m³ (alveolengängig) verglichen. Das Verfahren wird nicht angewendet, wenn andere Calciumverbindungen in der Luft vorhanden sind.
Anwendungen
- Luft am Arbeitsplatz — Calciumhydroxid, einatembare und alveolengängige Fraktion — in den Akkreditierungsumfängen von 8 Laboratorien
- Beurteilung der beruflichen Exposition gegenüber dem NDS von 2 und 1 mg/m³ sowie dem NDSCh von 6 und 4 mg/m³ (Dz.U. 2026 Pos. 447, Pos. 577 des Verzeichnisses)
- Calciumhydroxidstaub ohne andere Calciumverbindungen in der Luft (PKN-Karte)
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der Karte 04.10.2026) | PN-Z-04497:2018-09 gültig — Karte ohne den Vermerk „Zurückgezogen“ |
| Ausgabe (laut PKN-Karte) | PN-Z-04497:2018-09, polnische Fassung; Veröffentlichung 12-09-2018, 10 Seiten, KT 159 Chemische und Staubgefährdungen in der Arbeitsumgebung, ICS 13.040.30; nationale Norm |
| Kleinste bestimmbare Konzentration (Karte) | 0,1 mg/m³ in der einatembaren Fraktion (720 l) und 0,07 mg/m³ in der alveolengängigen Fraktion (648 l; im CIOP-Artikel — 684 l) |
| Einschränkung (Karte) | das Verfahren wird in Gegenwart anderer Calciumverbindungen in der untersuchten Luft nicht angewendet |
| NDS / NDSCh (Dz.U. 2026 Pos. 447, Pos. 577) | einatembare Fraktion 2 / 6 mg/m³; alveolengängige Fraktion 1 / 4 mg/m³ |
| CIOP-Vorschrift (PiMOŚP 2019, Nr. 2(100)) | F-AAS, 422,7 nm, Luft-Acetylen-Flamme, Cs- und La-Puffer; 0,10–4,11 mg/m³ (einatembar) und 0,07–2,70 mg/m³ (alveolengängig); erweiterte Unsicherheit 22,62 % |
| Verbreitung in den Akkreditierungsumfängen (gelesen 04.10.2026) | 8 Laboratorien, 8 Datensätze in der Datenbankkopie, 8 Zeilen in PCA; Reiter „Laboratorien“ („PN-Z-04497“) — 8, ebenso auf dem Produktivserver |
Norm
- Normnummer
- PN-Z-04497:2018-09
- Titel (PL)
- Ochrona czystości powietrza — Oznaczanie wodorotlenku wapnia na stanowiskach pracy metodą płomieniowej absorpcyjnej spektrometrii atomowej
- Title (EN)
- Air purity protection — Determination of calcium hydroxide at workplaces by flame atomic absorption spectrometry
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Status und Anwendungsbedingung
PN-Z-04497:2018-09 gültig (Stand der Karte 04.10.2026); nicht in Gegenwart anderer Calciumverbindungen.
-
Probenahme
Einatembare und alveolengängige Fraktion gleichzeitig auf Filtern in Fraktionsabscheidern (CIOP-Vorschrift).
-
Aufschluss
Konzentrierte Salpetersäure, heiß, bis zum trockenen Rückstand (zweimal), Lösung in verdünnter Säure mit Cs und La; parallel ein Blindwert aus einem sauberen Filter (CIOP-Vorschrift).
-
Messung
F-AAS, 422,7 nm, Luft-Acetylen-Flamme; Calcium-Kalibrierkurve 0,50–20,00 µg/ml (CIOP-Vorschrift).
-
Ergebnis
Für jede Fraktion getrennt, Umrechnung von Calcium auf Calciumhydroxid (1,849) und Vergleich mit dem NDS von 2 und 1 mg/m³ (Dz.U. 2026 Pos. 447).
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Atomabsorptionsspektrometer mit Luft-Acetylen-Flamme | Hohlkathodenlampe für Calcium, 422,7 nm (CIOP-Vorschrift) | — |
| Probenehmer für die einatembare Fraktion und Abscheider für die alveolengängige Fraktion mit Pumpe | Beide Fraktionen gleichzeitig, bis zu 960 l Luft; für die einatembare Fraktion meist 2 l/min (CIOP-Vorschrift) | — |
| Heizplatte | Aufschluss der Filter bei etwa 140 °C (CIOP-Vorschrift) | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Konzentrierte Salpetersäure 65 % sowie Lösungen 1 mol/l und 0,1 mol/l | — | Aufschluss und Herstellung der Lösungen (CIOP-Vorschrift) |
| Cäsiumchlorid- (1 % Cs) und Lanthanchloridlösung (10 % La) | — | Spektrale Puffer; in den Messlösungen 0,2 % Cs und 1 % La (CIOP-Vorschrift) |
| Calcium-Standardlösung 1 mg/ml | — | Arbeitslösungen 0,50–20,00 µg/ml (CIOP-Vorschrift) |
| Membranfilter aus Celluloseestern | — | Poren 0,80 oder 0,85 µm (CIOP-Vorschrift) |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Arbeiten mit konzentrierten Säuren — in Schutzkleidung und unter dem Abzug (CIOP-Vorschrift); Acetylenflamme des Spektrometers
- FACHLICHER HINWEIS: Bei anderen Calciumverbindungen in der Luft ist das Ergebnis des Verfahrens kein Ergebnis für Calciumhydroxid (PKN-Karte)
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-Z-04497:2018-09 — „Air purity protection — Determination of calcium hydroxide at workplaces by flame atomic absorption spectrometry“.
Wie funktioniert diese Methode?
Calciumhydroxid-Aerosol aus der Luft am Arbeitsplatz wird gleichzeitig auf zwei Membranfiltern in Abscheidern für die einatembare und die alveolengängige Fraktion gesammelt. Die Filter werden heiß mit konzentrierter Salpetersäure aufgeschlossen, die Lösungen in verdünnter Salpetersäure mit Cäsium- und Lanthanpuffern hergestellt und Calcium mit Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie bestimmt (in der CIOP-Vorschrift bei 422,7 nm, Luft-Acetylen-Flamme); das Ergebnis wird für jede Fraktion getrennt auf Calciumhydroxid umgerechnet und mit dem NDS von 2 mg/m³ (einatembar) bzw.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der Karte 04.10.2026): PN-Z-04497:2018-09 gültig — Karte ohne den Vermerk „Zurückgezogen“; Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-Z-04497:2018-09, polnische Fassung; Veröffentlichung 12-09-2018, 10 Seiten, KT 159 Chemische und Staubgefährdungen in der Arbeitsumgebung, ICS 13.040.30; nationale Norm; Kleinste bestimmbare Konzentration (Karte): 0,1 mg/m³ in der einatembaren Fraktion (720 l) und 0,07 mg/m³ in der alveolengängigen Fraktion (648 l; im CIOP-Artikel — 684 l); Einschränkung (Karte): das Verfahren wird in Gegenwart anderer Calciumverbindungen in der untersuchten Luft nicht angewendet.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Atomabsorptionsspektrometer mit Luft-Acetylen-Flamme, Probenehmer für die einatembare Fraktion und Abscheider für die alveolengängige Fraktion mit Pumpe, Heizplatte.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Luft am Arbeitsplatz — Calciumhydroxid, einatembare und alveolengängige Fraktion — in den Akkreditierungsumfängen von 8 Laboratorien; Beurteilung der beruflichen Exposition gegenüber dem NDS von 2 und 1 mg/m³ sowie dem NDSCh von 6 und 4 mg/m³ (Dz.U. 2026 Pos. 447, Pos. 577 des Verzeichnisses); Calciumhydroxidstaub ohne andere Calciumverbindungen in der Luft (PKN-Karte).
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Arbeiten mit konzentrierten Säuren — in Schutzkleidung und unter dem Abzug (CIOP-Vorschrift); Acetylenflamme des Spektrometers; FACHLICHER HINWEIS: Bei anderen Calciumverbindungen in der Luft ist das Ergebnis des Verfahrens kein Ergebnis für Calciumhydroxid (PKN-Karte).
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-Z-04497.