🌿 Bestimmung des Kohlenwasserstoffgehalts C10–C40 (Mineralöl) in festem Abfall mittels Gaschromatographie — etwa 20 g Probe werden eine Stunde mit Aceton und einer n-Heptanlösung mit Retentionszeitfenster-Standards geschüttelt, die organische Phase mit Wasser gewaschen, an einer Säule mit Florisil und Natriumsulfat gereinigt und mit GC-FID analysiert; das Ergebnis ist die Summe der Flächen zwischen den Peaks von n-Decan und n-Tetracontan gegen einen Standard aus zwei Mineralölen, 100–10 000 mg/kg Trockenmasse, PN-EN 14039

Umwelt PN-EN 14039

Kurz gefasst

Kohlenwasserstoffe in festem Abfall werden gaschromatographisch ohne halogenierte Lösemittel bestimmt. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 14039:2008; Anwendungsbereich (1): 100–10 000 mg/kg Trockenmasse; Verbindungen mit Siedebereich etwa 175–525 °C; ohne flüchtige Kohlenwasserstoffe (z. B. Ottokraftstoff). Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Fester Abfall — Kohlenwasserstoffe C10–C40 (Siedebereich etwa 175–525 °C), 100–10 000 mg/kg Trockenmasse (Abschnitt 1), Beurteilung der Art der Verunreinigung anhand des Chromatogrammmusters und der Siedepunkte der n-Alkane (Anmerkung 1 zu Abschnitt 1), Abfälle, Sohlsedimente, feste Sekundärbrennstoffe, Baustoffe (Sand, Gesteinskörnung, Schlacke) — in den Akkreditierungsumfängen von 5 Laboratorien bei PCA.

Auf einen Blick

  • Norm: PN-EN 14039:2008
  • Kategorie: Umwelt
  • Verfahrensschritte: 5
  • STATUS (Stand der Katalogkarten 03.10.2026): PN-EN 14039:2008 (polnische Fassung) gültig; PN-EN 14039:2005 (englische Fassung) zurückgezogen 28-01-2008 — derselbe Inhalt EN 14039:2004
  • Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN 14039:2008, 23 Seiten, KT 216, ICS 13.030.01; führt EN 14039:2004 [IDT] ein
  • Anwendungsbereich (1): 100–10 000 mg/kg Trockenmasse; Verbindungen mit Siedebereich etwa 175–525 °C; ohne flüchtige Kohlenwasserstoffe (z. B. Ottokraftstoff)

Übersicht

WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich aus der PKN-Katalogkarte PN-EN 14039:2008 (polnische Fassung), vollständig (unsere Übersetzung): „Es wird ein Verfahren zur quantitativen Bestimmung des Kohlenwasserstoffgehalts (C10 bis C40) mittels Gaschromatographie in festem Abfall angegeben. Das Verfahren ist für Kohlenwasserstoffgehalte zwischen 100 mg/kg und 10000 mg/kg bezogen auf die Trockenmasse anwendbar“. Den Normtext lesen wir in der Leseprobe SIST EN 14039:2005 (Text von EN 14039:2004 ohne Änderungen) von der Titelseite über Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Einleitung und die Abschnitte 1–9 bis einschließlich des Anfangs von 10.4.1. Außerhalb der Leseprobe bleiben der Rest von 10.4 (chromatographische Bedingungen und Durchführung, Kalibrierung), die Berechnung, Abschnitt 11 (Verfahrenskenndaten), 12 (Prüfbericht) und die Anhänge A–E (Beispielchromatogramme, Siedepunkte der n-Alkane, Fließschema, wässrige flüssige Abfälle, Zusammenfassung der Anforderungen).

NACH DEM TEXT VON EN 14039:2004 (Abschnitte 1–9, 10.1–10.4.1). Die Norm wurde von CEN/TC 292 „Charakterisierung von Abfällen“ (Sekretariat NEN) erarbeitet. Vorwort: Abfälle und Schlämme können gefährliche Stoffe enthalten (giftig, reaktiv, brennbar, infektiös), Gase aus mikrobieller oder chemischer Aktivität sind brennbar und setzen verschlossene Flaschen unter Druck, und berstende Flaschen verstreuen Splitter, Staub oder Aerosol. Einleitung: Kohlenwasserstoffe wurden bisher überwiegend mittels Infrarotspektroskopie nach Extraktion mit halogenierten Lösemitteln (1,1,2-Trichlor-1,2,2-trifluorethan, Tetrachlormethan) bestimmt; die Norm gibt ein Verfahren mit Kapillargaschromatographie ohne solche Lösemittel; die Ergebnisse sind möglicherweise nicht mit denen des Infrarotverfahrens vergleichbar; bevorzugtes Extraktionsmittel ist ein Gemisch aus Aceton und n-Heptan; für Abfälle mit großen Mengen relativ hochsiedender Kohlenwasserstoffe kann das gravimetrische Verfahren (EN 14345) verwendet werden. Anwendungsbereich (1): quantitative Bestimmung der Kohlenwasserstoffe C10–C40 in festem Abfall mittels Gaschromatographie, 100–10 000 mg/kg bezogen auf die Trockenmasse; als Kohlenwasserstoffe werden alle Verbindungen mit einem Siedebereich von etwa 175–525 °C bestimmt — n-Alkane von C10H22 bis C40H82, Isoalkane, Cycloalkane, Alkylbenzole, Alkylnaphthaline und polycyclische aromatische Verbindungen — sofern sie nicht an Florisil adsorbieren; flüchtige Kohlenwasserstoffe sind nicht quantitativ bestimmbar, was z. B. Ottokraftstoff betrifft. Anmerkungen: aus dem Peakmuster (Anhang A) und den Siedepunkten der n-Alkane (Anhang B) lassen sich ungefährer Siedebereich und Art der Kohlenwasserstoffe abschätzen; zu organischen flüssigen Abfällen liegen nicht genügend Informationen vor; wässrige flüssige Abfälle werden nach EN ISO 9377-2 oder nach dem Anhang der Norm untersucht (Eintrag zu PN-EN ISO 9377-2). Normative Verweisungen (2): prEN 14346 (Trockenmasse), EN ISO 3696, ISO 8466-1. Begriff (3.1): der gaschromatographisch bestimmte Kohlenwasserstoffgehalt ist die Summe der mit Aceton/n-Heptan (2 + 1) extrahierbaren Verbindungen, die nicht an Florisil adsorbieren und sich auf einer unpolaren Kapillarsäule mit Retentionszeiten zwischen n-Decan und n-Tetracontan chromatographieren lassen — überwiegend unpolare langkettige oder verzweigte aliphatische, alicyclische, alkylsubstituierte aromatische oder polycyclische aromatische Verbindungen; der Begriff weicht von dem in EN 14345 ab. Prinzip (4): eine bekannte Menge der homogenisierten Probe wird durch mechanisches Schütteln oder Ultraschall mit Aceton und n-Heptan extrahiert, die organische Phase abgetrennt und zweimal mit Wasser gewaschen, polare Verbindungen werden durch Chromatographie an Florisil entfernt, und ein Aliquot des gereinigten Extrakts wird mit Kapillargaschromatographie und Flammenionisationsdetektion analysiert; gemessen wird die Gesamtfläche zwischen den Retentionszeitfenster-Standards (n-Decan und n-Tetracontan), quantifiziert gegen einen externen Standard aus gleichen Mengen zweier verschiedener Mineralöle; statt Heptan darf ein anderes unpolares Lösemittel (z. B. Petrolether, Cyclohexan, n-Hexan) verwendet werden, wenn seine Eignung nachgewiesen ist. Störungen (5): hohe Konzentrationen polarerer Verbindungen, z. B. tierischer und pflanzlicher Fette und Öle, können die Kapazität des Florisils überschreiten; bis 10 000 mg/kg solcher Verbindungen stören nicht. Reagenzien (6): Wasser mindestens Qualität 3 nach EN ISO 3696; Aceton, n-Heptan; Florisil 150–250 µm, mindestens 16 h bei 140 °C erhitzt und im Exsikkator über Molekularsieb gelagert (oder Fertigkartuschen); wasserfreies Natriumsulfat; Prüflösung Stearylstearat (etwa 100 ± 1 mg in 100 ml n-Heptan, 6 Monate bei 1–5 °C haltbar); Retentionszeitfenster-Lösung — (30 ± 1) mg n-Tetracontan und 30 µl n-Decan (etwa 21 mg) in 1 l n-Heptan, für alle Verdünnungen des Kohlenwasserstoffstandards verwendet und bei Raumtemperatur gelagert; Kohlenwasserstoff-Kalibrierstandard — annähernd gleiche Massen zweier Mineralöle in der Fensterlösung zu etwa 8 g/l gelöst: das erste mit einzelnen Peaks (z. B. Dieselkraftstoff ohne Additive), das zweite mit höherem Siedebereich, das im Chromatogramm einen „Buckel“ ergibt (z. B. Schmieröl ohne Additive); unabhängige Kontrolllösung aus der Mitte des Arbeitsbereichs; Systemprüflösung — geradzahlige n-Alkane C10–C40 zu je etwa 50 mg/l in n-Heptan (Auflösung und Detektorempfindlichkeit, Retentionszeiten); Reinigungssäule — Glaswollestopfen oder PTFE-Fritte, 2 g Florisil und 2 g Natriumsulfat, unmittelbar vor Gebrauch vorbereitet. Gefahren (7): Aceton und n-Heptan sind leicht entzündlich; Vorsicht beim Zentrifugieren; im Extraktionsgefäß kann sich Druck aufbauen — im Abzug entlüften. Geräte (8): Glasgeräte erhitzt oder mit Aceton gespült; Schüttler oder Ultraschallbad; Gaschromatograph mit nicht diskriminierender Injektion, FID und programmierbarem Ofen; Kapillarsäule mit unpolarer Phase (z. B. 100 % Dimethylpolysiloxan, 5 % Phenyl-), Länge mindestens 5 m, Durchmesser 0,1–0,32 mm, mit Basislinientrennung der n-Alkane; empfohlen ist eine Vorsäule; Datensystem, das die gesamte Chromatogrammfläche mit Kompensation des Säulenblutens integriert; Extraktionsgefäß mindestens 100 ml, Röhrchen 25 ml, Scheidetrichter mindestens 500 ml, Glassäule etwa 10 mm. Lagerung (9): Proben dicht verschlossen, dunkel, bei etwa 4 °C, Extraktion innerhalb einer Woche; falls nicht möglich — bei −18 °C oder darunter; vor der Analyse homogenisieren. Blindwert (10.1): mit jeder Serie, mit allen Reagenzien ohne Probe; ein Blindwert über 10 % des niedrigsten interessierenden Wertes erfordert die Prüfung jedes Schrittes. Wasser (10.2): die Trockenmasse wird nach prEN 14346 in der Probe oder in jeder Phase nach Phasentrennung bestimmt; stabile Emulsionen werden ohne Phasentrennung untersucht. Extraktion und Reinigung (10.3): etwa 20 g Probe (auf 0,1 g genau) in das Gefäß, (40 ± 1) ml Aceton, kurz von Hand schütteln, (20 ± 0,1) ml Fensterlösung, 1 h schütteln oder Ultraschall; nach Absetzen möglichst viel Flüssigkeit in den Scheidetrichter, zweimal mit 100 ml Wasser waschen, um Aceton zu entfernen, organische Phase in das Röhrchen, Natriumsulfat bis keine Klumpen mehr entstehen; 10 ml Extrakt auf die Florisil-Säule ohne Vorwaschen mit Lösemittel, gesamtes Eluat auffangen, ein Aliquot in ein GC-Vial. Anmerkungen: Teilprobe 5–30 g (kleiner, wenn die Probe das Lösemittel aufnimmt, größer für Empfindlichkeit); andere Extraktion (z. B. ASE) bei vergleichbarer Leistung zulässig; Zentrifugieren beschleunigt die Phasentrennung; alternativ Kartuschen mit 2 g Florisil und 2 g Natriumsulfat; sehr wichtig ist, dass Florisil frisch und aktiv und der Extrakt acetonfrei ist (weniger als 0,1 % Volumenanteil), besonders wenn die Probe neben Mineralöl PAK enthält — PAK müssen am Florisil adsorbiert werden, und sind im GC-FID-Chromatogramm deutliche PAK-Peaks zu sehen, ist das anzugeben.

STATUS (Stand der Katalogkarten 03.10.2026). Die Karte PN-EN 14039:2008 (polnische Fassung, veröffentlicht 28-01-2008, 23 Seiten, Preisgruppe L) hat keinen Vermerk „Zurückgezogen“: Sektor Gesundheit, Umwelt und Medizin, KT 216 Abfälle, ICS 13.030.01, „Führt ein: EN 14039:2004 [IDT]“, „Ersetzt: PN-EN 14039:2005 — englische Fassung“. Die Karte PN-EN 14039:2005 (englische Fassung) — „Zurückgezogen“ 28-01-2008, „Ersetzt durch: PN-EN 14039:2008 — polnische Fassung“; beide führen dieselbe EN 14039:2004 ein. Die PKN-Suche (Suchbegriff „PN-EN 14039“, 03.10.2026) zeigt keine anderen Ausgaben.

WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Stand bis 17.09.2026, gelesen 03.10.2026). Die Nummer 14039 steht in 7 Datensätzen bei 5 Laboratorien: AB 213, AB 322, AB 418, AB 550, AB 646. Einer der beiden Datensätze von AB 418 in unserer Kopie ist die TOC-Position aus der Nachbarzeile des PCA-Dokuments (dort ist PN-EN 13137:2004 zitiert) — im aktuellen Dokument von AB 418 steht die Norm 14039 bei zwei Mineralöl-Positionen. In den aktuellen Umfängen auf den PCA-Seiten (gelesen 03.10.2026, Ausgaben vom 17.11.2025 bis 22.09.2026) geben AB 213, AB 322 und AB 646 „PN-EN 14039:2008“ an, AB 418 — einmal mit und einmal ohne Jahr, AB 550 — zweimal ohne Jahr. Der Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 14039“) zeigt dieselben 5 Laboratorien; geprüft mit der Abfrage des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 03.10.2026.

WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen bei PCA). Abfälle mit Schlüsseln (AB 322, AB 646, AB 418, AB 550), feste Sekundärbrennstoffe (AB 550), Sohlsedimente (AB 418) sowie Baustoffe — Sand, Gesteinskörnung, Schlacke (AB 213, AB 418). Positionsnamen: „Mineralölgehalt (Kohlenwasserstoffe C10–C40)“, „Kohlenwasserstoffgehalt im Bereich C10 bis C40 (Mineralöle)“, „Mineralöl-Index“ (AB 550). Technik überall: GC-FID. Bereiche: (5,0–5000) mg/kg (AB 213), (5,0–10 000) mg/kg (AB 646), (10–10 000) mg/kg (AB 418), (50–10 000) mg/kg (AB 322); AB 550 gibt keinen Bereich an. Alle vier angegebenen unteren Grenzen liegen unter 100 mg/kg — der unteren Anwendungsgrenze aus Abschnitt 1; die oberen überschreiten 10 000 mg/kg nicht.

WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Bei der Lagerung: eine länger als eine Woche bei 4 °C und nicht bei −18 °C gelagerte Probe erfüllt die Bedingungen aus Abschnitt 9 nicht; flüchtige Kraftstofffraktionen (z. B. Ottokraftstoff) bestimmt das Verfahren ohnehin nicht quantitativ (1). Bei der Reinigung: im Extrakt verbliebenes Aceton (über 0,1 % Volumenanteil) oder inaktives Florisil lassen PAK und polare Verbindungen durch, die als „Kohlenwasserstoffe“ in die Summe eingehen — das Ergebnis ist zu hoch; tierische und pflanzliche Fette über 10 000 mg/kg überschreiten die Florisilkapazität (5, Anmerkung 5 zu 10.3). Bei der Kalibrierung: die Norm verlangt einen Standard aus zwei verschiedenen Ölen — einem mit einzelnen Peaks und einem zweiten, höhersiedenden mit „Buckel“ (6.8); ein Standard aus nur einem Öl ist eine Abweichung von der Norm; die Fensterstandards n-Decan–n-Tetracontan werden jeder Probe zugesetzt (10.3), weil sie die Integrationsgrenzen festlegen (4). Bei der Berechnung: das Ergebnis bezieht sich auf die an einer gesonderten Teilprobe bestimmte Trockenmasse (10.2) — ein Bestandteil der Berechnung, keine Messung dieses Verfahrens (zur Trockenmasse — Eintrag zu PN-EN 14346); ein Blindwert über 10 % des niedrigsten interessierenden Wertes erfordert die Suche nach der Ursache (10.1). Beim Ergebnis: die Ergebnisse dieses Verfahrens sind möglicherweise nicht mit dem früheren Infrarotverfahren (Einleitung) und dem gravimetrischen Verfahren EN 14345 vergleichbar, das einen anderen Begriff verwendet (3.1, Anmerkung 2); Ergebnisse im Intervall unter 100 mg/kg liegen außerhalb des Anwendungsbereichs der Norm.

WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Rest von 10.4, die Berechnung, die Abschnitte 11–12 und die Anhänge haben wir nicht gelesen, daher geben wir chromatographische Bedingungen, die Bestimmung von Fläche und Basislinie, die Berechnungsformel, Präzisionsdaten und Anforderungen an den Bericht über den Hinweis zu PAK hinaus nicht an. Auch Kriterien für Abfälle oder Böden geben wir nicht an, weil wir die Texte der Vorschriften für diesen Eintrag nicht gelesen haben.

Prinzip der Methode

Kohlenwasserstoffe werden aus der feuchten Probe mit Aceton und n-Heptan extrahiert, Aceton wird durch Waschen mit Wasser entfernt, und polare Verbindungen (z. B. Fette, PAK) hält eine Florisil-Säule zurück. Der gereinigte Extrakt wird auf einer unpolaren Kapillarsäule mit Flammenionisationsdetektor getrennt, und die gesamte Fläche zwischen den Peaks von n-Decan und n-Tetracontan, die jeder Probe zugesetzt werden, wird integriert; die Fläche wird gegen einen Standard aus gleichen Mengen zweier Mineralöle umgerechnet und auf die Trockenmasse bezogen.

Anwendungen

Schlüsselparameter

ParameterWert
STATUS (Stand der Katalogkarten 03.10.2026)PN-EN 14039:2008 (polnische Fassung) gültig; PN-EN 14039:2005 (englische Fassung) zurückgezogen 28-01-2008 — derselbe Inhalt EN 14039:2004
Ausgabe (laut PKN-Karte)PN-EN 14039:2008, 23 Seiten, KT 216, ICS 13.030.01; führt EN 14039:2004 [IDT] ein
Anwendungsbereich (1)100–10 000 mg/kg Trockenmasse; Verbindungen mit Siedebereich etwa 175–525 °C; ohne flüchtige Kohlenwasserstoffe (z. B. Ottokraftstoff)
Extraktion (10.3)etwa 20 g Probe (5–30 g), 40 ml Aceton + 20 ml Fensterlösung in n-Heptan, 1 h Schütteln oder Ultraschall; zweimal mit 100 ml Wasser waschen
Reinigung (6.11, 10.3)10 ml Extrakt auf 2 g Florisil + 2 g Na2SO4, ohne Vorwaschen; Aceton im Extrakt < 0,1 % Vol.
Integrationsfenster und Kalibrierung (4, 6.7, 6.8)Fläche von n-Decan bis n-Tetracontan; Standard etwa 8 g/l aus zwei Ölen: mit Peaks (z. B. Dieselkraftstoff) und mit „Buckel“ (z. B. Schmieröl)
Blindwert (10.1) — Gültigkeitsbedingungmit jeder Serie; über 10 % des niedrigsten interessierenden Wertes — jeden Schritt prüfen
Lagerung (9)dicht, dunkel, etwa 4 °C, Extraktion innerhalb einer Woche; sonst −18 °C oder darunter
Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (gelesen 03.10.2026)5 Laboratorien, 7 Datensätze in der Datenbankkopie (einer bei AB 418 falsch zugeordnet); Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 14039“) — dieselben 5 auf dem Produktionsserver

Norm

Normnummer
PN-EN 14039:2008
Titel (PL)
Charakteryzowanie odpadów — Oznaczanie zawartości węglowodorów w zakresie od C10 do C40 za pomocą chromatografii gazowej
Title (EN)
Characterization of waste — Determination of hydrocarbon content in the range of C10 to C40 by gas chromatography

Schritt-für-Schritt-Verfahren

  1. Lagerung und Trockenmasse

    Probe bei 4 °C im Dunkeln, Extraktion innerhalb einer Woche (sonst −18 °C); Homogenisierung; Trockenmasse an gesonderter Teilprobe nach prEN 14346. PN-EN 14039:2008 gültig (PKN-Katalogkarte, Stand 03.10.2026).

  2. Extraktion

    etwa 20 g Probe + 40 ml Aceton, kurz schütteln, 20 ml Fensterlösung zugeben, 1 h Schütteln oder Ultraschall; Gefäß im Abzug entlüften.

  3. Entfernen des Acetons und Trocknen

    Flüssigkeit in den Scheidetrichter, zweimal mit 100 ml Wasser waschen, organische Phase mit Natriumsulfat trocknen.

  4. Reinigung an Florisil

    10 ml Extrakt auf die Säule (2 g Florisil + 2 g Na2SO4), gesamtes Eluat auffangen; frisches, aktives Florisil.

  5. GC-FID

    System mit n-Alkan-Lösung prüfen; Fläche zwischen n-Decan und n-Tetracontan messen; Blindwert mit jeder Serie. Bedingungen und Berechnung — außerhalb der gelesenen Leseprobe.

Erforderliche Geräte und Apparatur

GerätBeispielRichtpreis
Gaschromatograph mit FIDNicht diskriminierende Injektion, programmierbarer Ofen (8.3)—
Unpolare KapillarsäuleZ. B. 100 % Dimethylpolysiloxan oder 5 % Phenyl-; ≥ 5 m, 0,1–0,32 mm; Basislinientrennung der n-Alkane; empfohlene Vorsäule 0,53 mm ≥ 2 m (8.4)—
DatensystemIntegration der gesamten Chromatogrammfläche mit Kompensation des Säulenblutens und Neufestlegung der Basislinie (8.5)—
Schüttler oder UltraschallbadExtraktion 1 h (8.2, 10.3)—
Extraktionsgefäß ≥ 100 ml, Scheidetrichter ≥ 500 ml, Glassäulen etwa 10 mmSchliffstopfen oder Schraubkappen mit PTFE-beschichtetem Septum (8.6–8.9)—

Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien

ReagenzCASDetails
Aceton67-64-140 ml je Extraktion; durch Waschen mit Wasser auf < 0,1 % Vol. entfernt (6.2, 10.3)
n-Heptan142-82-5Lösemittel der Fensterlösung und der Standards (6.3)
Florisil—150–250 µm, ≥ 16 h bei 140 °C, im Exsikkator über Molekularsieb; 2 g je Säule (6.4, 6.11)
Natriumsulfat, wasserfrei7757-82-6Trocknung des Extrakts, 2 g in der Säule (6.5)
n-Decan und n-Tetracontan—Retentionszeitfenster-Standards: 30 µl n-Decan und (30 ± 1) mg n-Tetracontan in 1 l n-Heptan (6.7)
Stearylstearat (Octadecansäureoctadecylester)—Prüflösung etwa 100 mg in 100 ml n-Heptan, 6 Monate bei 1–5 °C haltbar (6.6)
Mineralöle für den Standard—Dieselkraftstoff und Schmieröl ohne Additive, annähernd gleiche Massen, etwa 8 g/l (6.8)
Geradzahlige n-Alkane C10–C40—Je etwa 50 mg/l in n-Heptan — Prüfung des GC-Systems (6.10)

Arbeitsschutz und Sicherheit

Häufige Fragen

Welche Norm beschreibt diese Prüfung?

Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 14039:2008 — „Characterization of waste — Determination of hydrocarbon content in the range of C10 to C40 by gas chromatography“.

Wie funktioniert diese Methode?

Kohlenwasserstoffe werden aus der feuchten Probe mit Aceton und n-Heptan extrahiert, Aceton wird durch Waschen mit Wasser entfernt, und polare Verbindungen (z. B.

Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?

STATUS (Stand der Katalogkarten 03.10.2026): PN-EN 14039:2008 (polnische Fassung) gültig; PN-EN 14039:2005 (englische Fassung) zurückgezogen 28-01-2008 — derselbe Inhalt EN 14039:2004; Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN 14039:2008, 23 Seiten, KT 216, ICS 13.030.01; führt EN 14039:2004 [IDT] ein; Anwendungsbereich (1): 100–10 000 mg/kg Trockenmasse; Verbindungen mit Siedebereich etwa 175–525 °C; ohne flüchtige Kohlenwasserstoffe (z. B. Ottokraftstoff); Extraktion (10.3): etwa 20 g Probe (5–30 g), 40 ml Aceton + 20 ml Fensterlösung in n-Heptan, 1 h Schütteln oder Ultraschall; zweimal mit 100 ml Wasser waschen.

Wie lange dauert die Prüfung?

Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.

Welche Geräte werden benötigt?

Gaschromatograph mit FID, Unpolare Kapillarsäule, Datensystem, Schüttler oder Ultraschallbad, Extraktionsgefäß ≥ 100 ml, Scheidetrichter ≥ 500 ml, Glassäulen etwa 10 mm.

Wo wird diese Prüfung eingesetzt?

Fester Abfall — Kohlenwasserstoffe C10–C40 (Siedebereich etwa 175–525 °C), 100–10 000 mg/kg Trockenmasse (Abschnitt 1); Beurteilung der Art der Verunreinigung anhand des Chromatogrammmusters und der Siedepunkte der n-Alkane (Anmerkung 1 zu Abschnitt 1); Abfälle, Sohlsedimente, feste Sekundärbrennstoffe, Baustoffe (Sand, Gesteinskörnung, Schlacke) — in den Akkreditierungsumfängen von 5 Laboratorien bei PCA.

Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?

Aceton und n-Heptan sind leicht entzündlich; besondere Vorsicht beim Zentrifugieren; Druck im Extraktionsgefäß im Abzug ablassen (Abschnitt 7); Abfälle und Schlämme können giftige, reaktive, brennbare oder infektiöse Stoffe enthalten; Gase aus Proben können verschlossene Flaschen sprengen (Vorwort).

Welches Labor führt diese Prüfung durch?

Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 14039.

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