🏗️ Bestimmung des petrographischen Typs natürlicher Gesteinskörnungen und Gesteine in vereinfachter Beschreibung — Untersuchung mit bloßem Auge, Lupe und Stereomikroskop (10–100×), wahlweise Polarisationsmikroskop, Magnet und verdünnte Salzsäure; Beschreibung von Korngröße, Gefüge, Porosität, Farbe, Hauptmineralen und Verwitterung; bei Gesteinskörnungen — Form, Oberfläche und Rundung der Körner 0,1–63 mm (feine unter 4 mm unter dem Stereomikroskop) und Benennung nach dem überwiegenden Typ oder Mineral (> 50 %) oder „heterogen“; nur natürliche Gesteinskörnungen, PN-EN 932-3
Kurz gefasst
Vereinfachte (nicht genaue) petrographische Beschreibung natürlicher Gesteinskörnungen und Gesteine durch einen Petrographen: eine Gesteinsprobe (mindestens 5 kg) oder eine Messprobe der Gesteinskörnung (nach EN 932-2 verjüngt; bei heterogener Gesteinskörnung reichen meist 150 Körner) wird mit bloßem Auge, Lupe und Stereomikroskop (meist 10–100×) untersucht, bei Bedarf mit Polarisationsmikroskop, Magnet und verdünnter Salzsäure (Kalkstein reagiert mit etwa 10 %, Dolomit mit etwa 20 %). Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 932-3:2022-12 (wersja angielska; EN 932-3:2022 IDT); Kornbereich (6.2.1): 0,1–63 mm; Körner < 4 mm — Stereomikroskop zwingend. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Natürliche Gesteinskörnungen — vereinfachte petrographische Beschreibung und Name des petrographischen Typs — 7 Laboratorien in den PCA-Umfängen, Gesteine in Lagerstätten und Bohrkernen (Probe mindestens 5 kg), Angabe von Bestandteilen in der Beschreibung, die unter bestimmten Umständen schädlich sein können (Opal, Sulfide, Sulfate, organische Stoffe).
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN 932-3:2022-12 (wersja angielska; EN 932-3:2022 IDT)
- Kategorie: Bauwesen
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN 932-3:2022-12 (englische Fassung) gültig; PN-EN 932-3:1999 und Änderung A1:2004 zurückgezogen 01-12-2022
- Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN 932-3:2022-12, 20 Seiten, KT 108 Gesteinskörnungen und Naturstein, ICS 91.100.15; führt EN 932-3:2022 [IDT] ein
- Geräte (Abschnitt 4): Siebe (mindestens 4 mm), Lupe, Taschenmesser, Stereomikroskop 10–100×, Polarisationsmikroskop (wahlweise), verdünnte HCl, Magnet (wahlweise)
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich von der PKN-Katalogkarte PN-EN 932-3:2022-12 (englische Fassung; Anwendungsbereich auf Polnisch auf der Karte), vollständig (unsere Übersetzung des polnischen Kartentextes): „Dieses Dokument legt ein vereinfachtes Verfahren zur Bestimmung des petrographischen Typs natürlicher Gesteinskörnungen fest. Es betrifft die üblichen Anforderungen an Verfahren und Terminologie der vereinfachten petrographischen Beschreibung. Eine genaue petrographische Bestimmung für Zwecke der technischen Mineralogie und Petrographie im Bau- und Umweltingenieurwesen oder für einen bestimmten Verwendungszweck erfordert weitere Untersuchungen und ist daher vom Anwendungsbereich dieses Dokuments ausgenommen. ANMERKUNG 1 Ein qualifizierter Geologe (Petrograph) mit Erfahrung mit Baustoffen des Bau- und Umweltingenieurwesens und Kenntnis der Bestandteile der Lagerstätte hat ausreichende Fähigkeiten, um das Gestein zu untersuchen und zu beschreiben. ANMERKUNG 2 Für die genaue petrographische Bestimmung und technische Anforderungen für bestimmte Anwendungen enthält die Bibliographie eine nicht erschöpfende Liste von Referenzliteratur. Dieses Dokument gilt nur für natürliche Gesteinskörnungen. Es dient nicht der Beschreibung und Bestimmung industriell hergestellter oder rezyklierter Gesteinskörnungen. Anhang A enthält Hinweise zur petrographischen Nomenklatur mit Definitionen grundlegender petrographischer Begriffe für die zu Gesteinskörnungen verwendeten Gesteinsarten.“ Den Normtext lesen wir in der Leseprobe von SIST EN 932-3:2022 (Text von EN 932-3:2022) vom Deckblatt bis Abschnitt 7.2 c) (Seite 9); die weiteren freiwilligen Berichtsangaben und Anhang A mit der Nomenklatur haben wir nicht.
NACH DEM TEXT VON EN 932-3:2022 (Vorwort, Abschnitte 1–7.2 c). Die Norm wurde von CEN/TC 154 „Gesteinskörnungen“ (Sekretariat BSI) erarbeitet; CEN hat sie am 20. April 2022 angenommen; sie ersetzt EN 932-3:1996. Technische Änderungen: a) der Anwendungsbereich betont, dass das Verfahren nur für die vereinfachte (nicht genaue) petrographische Beschreibung natürlicher Gesteinskörnungen gilt und nicht für industriell hergestellte oder rezyklierte; durchgehend wird der Begriff „petrographischer Typ“ (wie in den Produktnormen) verwendet; Anmerkung 1 wurde umformuliert, um die Rolle des Petrographen ohne normative Sprache darzustellen; Darstellung von Anhang A ergänzt; b) Vorwort und Verweisungen aktualisiert; c) Abschnitte 3 (Begriffe) und 4 (Reagenz und Geräte) erweitert; d) Abschnitte 5–7 umgegliedert zu 5 „Probenahme und Vorbereitung der Messprobe“ und 6 „Prüfverfahren“ (Untersuchung, Beschreibung, Benennung); e) Prüfbericht überarbeitet; f) Anhang A aktualisiert und um drei Bilder erweitert; g) Bibliographie erweitert. Weitere Teile von EN 932: 1 — Probenahme, 2 — Verjüngen von Laboratoriumsproben, 5 — allgemeine Prüfgeräte und Kalibrierung, 6 — Wiederhol- und Vergleichpräzision. Anwendungsbereich (Abschnitt 1, wie auf der Karte): Grundverfahren zur Bestimmung des petrographischen Typs natürlicher Gesteinskörnungen, zur Beschreibung von Gesteinen und Sedimenten. Verweisungen: EN 932-1, EN 932-2, EN 933-2 (Siebe). Begriffe (Abschnitt 3): Gestein — natürliche feste Substanz aus Kristallen oder Mineralen (auch natürliche Gläser), magmatisch, sedimentär oder metamorph; Magmatit — aus Magma an oder unter der Oberfläche kristallisiert (Plutonite — in großen Körpern in der Tiefe, meist grobkörnig; Ganggesteine — in kleineren Körpern nahe der Oberfläche, meist feinkörnig; Vulkanite — Laven und Pyroklastika mit sehr feinem oder glasigem Gefüge); Sedimentit — aus Sedimenten durch Diagenese und Lithifizierung entstanden, meist geschichtet; Metamorphit — durch Fluide oder Wärme (Kontaktmetamorphose) und Druck (Versenkung) umgewandelt, oft mit anisotropem Gefüge; Sediment — unverfestigte Gesteins- oder Mineralbruchstücke (klastisch, z. B. Sand, Kies; chemisch, z. B. Kaolin; biogen); Laboratoriumsprobe; Messprobe. Reagenz und Geräte (Abschnitt 4): Siebe nach EN 933-2, mindestens das 4-mm-Sieb; Lupe; Taschenmesser; Stereomikroskop mit meist 10–100-facher Vergrößerung; Polarisationsmikroskop (wahlweise); verdünnte Salzsäure (Anmerkung: Kalkstein reagiert meist mit etwa 10 %iger, Dolomit mit etwa 20 %iger Säure); Magnet (wahlweise). Probenahme (Abschnitt 5): die Laboratoriumsprobe wird an freigelegten Abbauwänden, aus Bohrkernen oder Halden entnommen (Gesteinskörnungen — nach EN 932-1); Gestein — Messprobe mindestens 5 kg; Gesteinskörnung — Mindestmasse abhängig von Korngröße D und petrographischer Heterogenität, Verjüngen nach EN 932-2, repräsentative Messprobe; Anmerkung: bei heterogener Gesteinskörnung (kein Typ oder Mineral überwiegt) reichen meist 150 Körner. Beschreibung eines Gesteins (6.1): zuerst Augenschein zur Bestimmung der Bestandteile (die Probe darf gewaschen werden), dann jede Gesteinsart sorgfältig mit Lupe oder Stereomikroskop; die Beschreibung umfasst a) Korngröße der Hauptbestandteile, Gefüge, Anisotropie, Porosität, Blasigkeit (Vulkanite) und Farbe, b) erkennbare Hauptminerale (Quarz, Feldspäte, Calcit, Dolomit usw.), c) Umwandlungs- und Verwitterungszustand; Anmerkung 2: die Beschreibung kann das Vorhandensein, auch in kleinen Mengen, von Bestandteilen angeben, die unter bestimmten Umständen bedenklich sind (Opal, Glimmer und andere Schichtsilikate, Sulfate, Eisensulfide und andere Sulfide, organische Stoffe); Gesteinsname (6.1.2) — wenn möglich nach der Nomenklatur von Anhang A. Beschreibung einer Gesteinskörnung (6.2): Gesteinskörnungen aus natürlichen Lagerstätten bestehen hauptsächlich aus Mineralkörnern und Gesteinsbruchstücken; Untersuchung, Beschreibung und Benennung gelten nur für Körner von 0,1 mm bis 63 mm (die Messprobe darf gewaschen werden; die Zusammensetzung unterscheidet sich oft zwischen Fraktionen — diese sind dann zu trennen und die Anteile durch Zählen der Körner in den Fraktionen zu schätzen); Körner auf dem 4-mm-Sieb dürfen mit bloßem Auge, besser mit Lupe oder Stereomikroskop untersucht werden, feinere — zwingend mit dem Stereomikroskop; Anmerkung: in manchen Fällen andere Verfahren — Magnet, Säuretest auf Calcit, Röntgenbeugung, Dünnschliffe unter dem Polarisationsmikroskop (Herstellung nach EN 12407); die Beschreibung umfasst a) Form, Oberflächenbeschaffenheit (Rauheit) und Rundung der Körner, b) Bestimmung der Hauptminerale; Benennung (6.2.3): der überwiegende petrographische Typ oder das überwiegende Mineral (mehr als 50 %) muss im Namen erscheinen — z. B. Quarzsand (mehr als 50 % Quarzkörner), Basaltkies (mehr als 50 % Basaltbruchstücke); Sand und Kies im geologischen Sinn (A.3.2.1, A.3.2.2), nicht im geometrischen; wenn nichts überwiegt — ist der Stoff „heterogen“, und der Name sollte die häufigsten Typen enthalten (z. B. quarz-feldspatreicher Sand, kieseliger Kies); für einzelne Körner: petrographischer Typ, Minerale (z. B. Quarz, Feldspäte, Glimmer, Calcit), Schalenbruchstücke. Prüfbericht (7.1): Verweis auf die Norm mit Ausgabejahr, Kennzeichnung der Probe mit Herkunft, Kennzeichnung des Laboratoriums, Datum, petrographische Beschreibung nach 6.1 (Gesteine) oder 6.2 (Gesteinskörnungen), Abweichungen vom Verfahren, ungewöhnliche Beobachtungen; freiwillige Angaben (7.2): Probenahmeverfahren, Verjüngungsverfahren, Masse der Gesteinsprobe oder Messprobe…; hier endet der gelesene Ausschnitt.
STATUS (Stand der Karten 02.10.2026). Die Karte von PN-EN 932-3:2022-12 (englische Fassung, veröffentlicht 01-12-2022, 20 Seiten, Preisgruppe K) hat keine Kopfzeile „Zurückgezogen“: Sektor Bauwesen und Baukonstruktionen, KT 108 Gesteinskörnungen und Naturstein, ICS 91.100.15, „Führt ein: EN 932-3:2022 [IDT]“, „Ersetzt: PN-EN 932-3:1999 – polnische Fassung, PN-EN 932-3:1999/A1:2004 – polnische Fassung“. PN-EN 932-3:1999 (polnische Fassung, veröffentlicht 07-01-1999, 12 Seiten; führte EN 932-3:1996 ein, ersetzte PN-B-06714-11:1987) und die Änderung PN-EN 932-3:1999/A1:2004 (polnische Fassung, 08-12-2004; Anwendungsbereich: „Angegeben ist eine Bestimmung für heterogene Gesteinskörnungen über die Beurteilung einer Mindestanzahl von 150 Körnern. Änderungen an Verweisungen und Querverweisen wurden eingeführt“, unsere Übersetzung) — beide mit „Rücknahmedatum: 01-12-2022“, ersetzt durch PN-EN 932-3:2022-12.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Daten bis 17.09.2026, gelesen am 02.10.2026). Die Nummer 932-3 steht in 8 Datensätzen bei 7 Laboratorien: AB 054, AB 298, AB 687, AB 937, AB 1107, AB 1685, AB 1959. In den aktuellen Umfängen auf der PCA-Website (gelesen am 02.10.2026, Ausgaben vom 07.10.2025 bis 01.07.2026) steht die Nummer bei allen 7: „PN-EN 932-3:2022-12“ bei AB 298, AB 687, AB 1107, AB 1685 und AB 1959; ohne Jahr bei AB 054 und AB 937 (zwei Stellen des Umfangs). Keine Zeile mit dieser Nummer ist fett kursiv gesetzt (bei AB 054 betrifft die Aussetzung auf Antrag ab 25.06.2026 einen anderen Teil des Umfangs). Der Reiter „Laboratorien“ sucht Einträge, die MIT „PN-EN 932-3“ BEGINNEN, und zeigt alle 7 Laboratorien — geprüft mit einer Abfrage des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 02.10.2026.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen in den PCA-Umfängen). Gesteinskörnungen (AB 1685 — Gesteinskörnungen und Gesteine) — „vereinfachte petrographische Beschreibung“, bei AB 687 und AB 1959 mit makroskopischer Beurteilung, bei AB 1685 „petrographische Beschreibung — makroskopische und mikroskopische Beurteilung“; meist neben anderen Prüfungen von Gesteinskörnungen: Frost-Tau-Widerstand (PN-EN 1367-1, -6), Sonnenbrand von Basalt (PN-EN 1367-3), Kornlänge (PN-EN 13450), Humus- und Schwefelgehalt (PN-EN 1744-1), Alkalireaktivität (GDDKiA-Verfahren) und Probenahme (PN-EN 932-1).
WO MAN LEICHT EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS ERHÄLT. Beim Anwendungsbereich: das ist eine VEREINFACHTE Beschreibung — eine genaue Bestimmung (technische Mineralogie, besondere Anwendungen) erfordert weitere Untersuchungen, und industriell hergestellte und rezyklierte Gesteinskörnungen erfasst diese Norm nicht. Bei den Fraktionen: die Zusammensetzung unterscheidet sich oft zwischen Fraktionen — eine Beschreibung der ganzen Probe ohne Trennung der Fraktionen kann die Anteile falsch einschätzen; Beschreibung und Benennung gelten nur für Körner von 0,1–63 mm. Bei der Vergrößerung: Körner unter 4 mm werden zwingend unter dem Stereomikroskop beurteilt, nicht mit bloßem Auge. Beim Namen: ein Typ oder Mineral muss 50 % übersteigen, um im Namen zu stehen; andernfalls ist die Gesteinskörnung „heterogen“, und „Sand“ und „Kies“ werden geologisch verstanden, nicht nach der Korngröße. Bei der Kornzahl: bei heterogener Gesteinskörnung meist 150 Körner; Gesteinsprobe mindestens 5 kg. Bei der Säure: Kalkstein reagiert schon mit etwa 10 %iger HCl, Dolomit — mit etwa 20 %iger. Bei schädlichen Bestandteilen: Opal, Glimmer, Sulfate, Sulfide und organische Stoffe sollten auch in kleinen Mengen angegeben werden. Bei der Ausgabe: die Ausgabe 2022 gliederte Verfahren und Bericht neu — Ergebnisse nach PN-EN 932-3:1999 (zurückgezogen) haben einen anderen Aufbau.
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Wir haben weder Anhang A (Gesteinsnomenklatur mit Bildern) noch die übrigen freiwilligen Berichtsangaben — daher geben wir keine Definitionen einzelner Gesteinsnamen und keine vollständige Liste freiwilliger Angaben an.
Prinzip der Methode
Ein Petrograph untersucht eine Gesteinsprobe oder Messprobe der Gesteinskörnung mit bloßem Auge, Lupe und Stereomikroskop (unterstützt durch Salzsäure, Magnet, ggf. Dünnschliffe), beschreibt Korngröße, Gefüge, Minerale und Verwitterung oder Form und Rundung der Körner und vergibt einen Namen nach dem überwiegenden Typ oder Mineral (mehr als 50 %) oder bezeichnet die Gesteinskörnung als heterogen.
Anwendungen
- Natürliche Gesteinskörnungen — vereinfachte petrographische Beschreibung und Name des petrographischen Typs — 7 Laboratorien in den PCA-Umfängen
- Gesteine in Lagerstätten und Bohrkernen (Probe mindestens 5 kg)
- Angabe von Bestandteilen in der Beschreibung, die unter bestimmten Umständen schädlich sein können (Opal, Sulfide, Sulfate, organische Stoffe)
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der Karten 02.10.2026) | PN-EN 932-3:2022-12 (englische Fassung) gültig; PN-EN 932-3:1999 und Änderung A1:2004 zurückgezogen 01-12-2022 |
| Ausgabe (laut PKN-Karte) | PN-EN 932-3:2022-12, 20 Seiten, KT 108 Gesteinskörnungen und Naturstein, ICS 91.100.15; führt EN 932-3:2022 [IDT] ein |
| Geräte (Abschnitt 4) | Siebe (mindestens 4 mm), Lupe, Taschenmesser, Stereomikroskop 10–100×, Polarisationsmikroskop (wahlweise), verdünnte HCl, Magnet (wahlweise) |
| Probe (Abschnitt 5) | Gestein ≥ 5 kg; Gesteinskörnung — Masse abhängig von D und Heterogenität, Verjüngen nach EN 932-2; heterogen — meist 150 Körner |
| Kornbereich (6.2.1) | 0,1–63 mm; Körner < 4 mm — Stereomikroskop zwingend |
| Name (6.2.3) | Typ oder Mineral > 50 % im Namen (Quarzsand, Basaltkies); sonst „heterogen“ mit den häufigsten Typen |
| Prüfbericht (7.1) | Norm mit Jahr, Probe mit Herkunft, Laboratorium, Datum, Beschreibung nach 6.1 oder 6.2, Abweichungen, ungewöhnliche Beobachtungen |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (gelesen am 02.10.2026) | 7 Laboratorien, 8 Datensätze in der Datenbankkopie; Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 932-3“) — 7 Laboratorien auf dem Produktionsserver (02.10.2026) |
Norm
- Normnummer
- PN-EN 932-3:2022-12 (wersja angielska; EN 932-3:2022 IDT)
- Titel (PL)
- Badania podstawowych właściwości kruszyw — Część 3: Procedura i terminologia uproszczonego opisu petrograficznego
- Title (EN)
- Tests for general properties of aggregates — Part 3: Procedure and terminology for simplified petrographic description
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Probenahme und Vorbereitung
Gestein aus Abbauwänden oder Kernen (≥ 5 kg); Gesteinskörnung nach EN 932-1, verjüngt nach EN 932-2. PN-EN 932-3:2022-12 gültig (Stand der Karten 02.10.2026).
-
Vorbereitung der Gesteinskörnung
Ggf. Waschen und Trennen in Fraktionen; Untersuchung nur der Körner 0,1–63 mm.
-
Untersuchung
Mit bloßem Auge, Lupe und Stereomikroskop (Körner < 4 mm zwingend mit Stereomikroskop); bei Bedarf Salzsäure, Magnet, Dünnschliffe.
-
Beschreibung
Gestein: Korngröße, Gefüge, Anisotropie, Porosität, Farbe, Minerale, Verwitterung; Gesteinskörnung: Form, Oberfläche, Rundung, Minerale; Anteile durch Zählen der Körner in Fraktionen.
-
Name und Bericht
Name nach Typ oder Mineral > 50 % (Gesteine — nach Anhang A) oder „heterogen“; Bericht nach 7.1.
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Stereomikroskop | Vergrößerung meist 10–100×; zwingend für Körner unter 4 mm (4.4, 6.2.2) | — |
| Lupe und Taschenmesser | Ausrüstung für die Untersuchung nach 4.2 und 4.3 | — |
| Siebe nach EN 933-2 | Mindestens das 4-mm-Sieb; Trennung in Fraktionen (4.1) | — |
| Polarisationsmikroskop (wahlweise) | Dünnschliffe nach EN 12407 (4.5, 6.2.2) | — |
| Magnet (wahlweise) | Nachweis magnetischer Körner (4.7) | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Verdünnte Salzsäure | 7647-01-0 | Unterscheidung von Karbonaten: Kalkstein reagiert mit etwa 10 %iger HCl, Dolomit mit etwa 20 %iger (4.6) |
| Wasser | 7732-18-5 | Waschen der Probe vor der Untersuchung, wenn zweckmäßig (6.1.1, 6.2.1) |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Der gelesene Teil der Norm enthält keine Sicherheitshinweise; Salzsäure — Handschuhe und Schutzbrille, Arbeit unter dem Abzug; Taschenmesser — Vorsicht
- FACHLICHER HINWEIS: die Norm liefert eine vereinfachte Beschreibung nur für natürliche Gesteinskörnungen; der Name verlangt ein Überwiegen über 50 %, und Körner unter 4 mm werden unter dem Stereomikroskop beurteilt
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 932-3:2022-12 (wersja angielska; EN 932-3:2022 IDT) — „Tests for general properties of aggregates — Part 3: Procedure and terminology for simplified petrographic description“.
Wie funktioniert diese Methode?
Ein Petrograph untersucht eine Gesteinsprobe oder Messprobe der Gesteinskörnung mit bloßem Auge, Lupe und Stereomikroskop (unterstützt durch Salzsäure, Magnet, ggf. Dünnschliffe), beschreibt Korngröße, Gefüge, Minerale und Verwitterung oder Form und Rundung der Körner und vergibt einen Namen nach dem überwiegenden Typ oder Mineral (mehr als 50 %) oder bezeichnet die Gesteinskörnung als heterogen.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN 932-3:2022-12 (englische Fassung) gültig; PN-EN 932-3:1999 und Änderung A1:2004 zurückgezogen 01-12-2022; Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN 932-3:2022-12, 20 Seiten, KT 108 Gesteinskörnungen und Naturstein, ICS 91.100.15; führt EN 932-3:2022 [IDT] ein; Geräte (Abschnitt 4): Siebe (mindestens 4 mm), Lupe, Taschenmesser, Stereomikroskop 10–100×, Polarisationsmikroskop (wahlweise), verdünnte HCl, Magnet (wahlweise); Probe (Abschnitt 5): Gestein ≥ 5 kg; Gesteinskörnung — Masse abhängig von D und Heterogenität, Verjüngen nach EN 932-2; heterogen — meist 150 Körner.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Stereomikroskop, Lupe und Taschenmesser, Siebe nach EN 933-2, Polarisationsmikroskop (wahlweise), Magnet (wahlweise).
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Natürliche Gesteinskörnungen — vereinfachte petrographische Beschreibung und Name des petrographischen Typs — 7 Laboratorien in den PCA-Umfängen; Gesteine in Lagerstätten und Bohrkernen (Probe mindestens 5 kg); Angabe von Bestandteilen in der Beschreibung, die unter bestimmten Umständen schädlich sein können (Opal, Sulfide, Sulfate, organische Stoffe).
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Der gelesene Teil der Norm enthält keine Sicherheitshinweise; Salzsäure — Handschuhe und Schutzbrille, Arbeit unter dem Abzug; Taschenmesser — Vorsicht; FACHLICHER HINWEIS: die Norm liefert eine vereinfachte Beschreibung nur für natürliche Gesteinskörnungen; der Name verlangt ein Überwiegen über 50 %, und Körner unter 4 mm werden unter dem Stereomikroskop beurteilt.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 932-3.