🌿 Fünf Lösemittel aus Nitrocelluloseprodukten zugleich — Gaschromatographie, PN-Z-04023-02 (zurückgezogen)

Umwelt PN-89/Z-04023

Kurz gefasst

Eine Norm für FÜNF Stoffe zugleich: Aceton, Ethylalkohol, n-Butylalkohol, Toluol und Xylol, die aus Nitrocellulose-Lackmaterialien freigesetzt werden. Die Prüfung erfolgt nach PN-Z-04023-02:1989 (wersja polska); STAND DER NORM: ZURÜCKGEZOGEN 07-07-2015 — die Karte hat die Überschrift „Zurückgezogen“; dennoch zitieren sie 14 Laboratorien im alten und 9 im neuen Schema. Das Verfahren umfasst 7 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Regelmäßige Messungen der beruflichen Exposition, vorgeschrieben durch die Verordnung des Gesundheitsministers über Prüfungen und Messungen gesundheitsschädlicher Faktoren in der Arbeitsumgebung, Lackierereien für Holz- und Möbelerzeugnisse — Nitrocelluloseprodukte, Herstellung von Farben, Lacken und Nitroverdünnungen.

Auf einen Blick

  • Norm: PN-Z-04023-02:1989 (wersja polska)
  • Kategorie: Umwelt
  • Verfahrensschritte: 7
  • STAND DER NORM: ZURÜCKGEZOGEN 07-07-2015 — die Karte hat die Überschrift „Zurückgezogen“; dennoch zitieren sie 14 Laboratorien im alten und 9 im neuen Schema
  • Bestimmte Stoffe: FÜNF zugleich: Aceton, Ethylalkohol, n-Butylalkohol, Toluol, Xylol
  • GRENZWERTE — fünf verschiedene: Aceton 600/1800 mg/m³ (Pos. 4); Ethanol 1900 mg/m³ ohne NDSCh (Pos. 219); Butan-1-ol 50/100 mg/m³ mit der Kennzeichnung „Haut“ (Pos. 70); Toluol 100/200 (Pos. 533); Xylol 100/200 (Pos. 332). Achtunddreißigfache Spannweite

Übersicht

EINE NORM, FÜNF STOFFE. Der Anwendungsbereich auf der PKN-Katalogkarte: „Ustalono metodę polegającą na adsorpcji par substancji wydzielających się z wyrobów nitrocelulozowych na węglu aktywnym, desorpcji dwusiarczkiem węgla i chromatograficznej analizie otrzymanego roztworu. Metodę stosuje się do oznaczania w mieszaninie acetonu, alkoholi, np: etylowego, n-butylowego, toluenu, ksylenu wydzielających się z wyrobów lakierowych w powietrzu na stanowiskach pracy“ [Festgelegt wird ein Verfahren, das auf der Adsorption der Dämpfe von aus Nitrocelluloseprodukten freigesetzten Stoffen an Aktivkohle, der Desorption mit Schwefelkohlenstoff und der chromatographischen Analyse der erhaltenen Lösung beruht. Das Verfahren wird zur Bestimmung von Aceton, Alkoholen, z. B. Ethyl- und n-Butylalkohol, Toluol und Xylol im Gemisch angewandt, die aus Lackmaterialien in die Luft an Arbeitsplätzen freigesetzt werden]. Die Norm erschien am 29. April 1989, hat vier Seiten, wird vom KT 159 betreut — und **wurde am 07-07-2015 zurückgezogen**; die Karte hat die Überschrift „Zurückgezogen“.

FÜNF GRENZWERTE FÜR EINE BESTIMMUNG. Jeder der Stoffe hat im Verzeichnis eine eigene Position und eigene Schwellen (Fassung der Verordnung vom 26. März 2026, Dz.U. 2026 Pos. 447): **Aceton** Pos. 4 — NDS 600 mg/m³, NDSCh 1800; **Ethanol** Pos. 219 — NDS 1900 mg/m³, ohne Kurzzeitwert; **Butan-1-ol** Pos. 70 — NDS 50 mg/m³, NDSCh 100, mit der Kennzeichnung „Haut“; **Toluol** Pos. 533 — NDS 100 mg/m³, NDSCh 200; **Xylol** (Isomerengemisch) Pos. 332 — NDS 100 mg/m³, NDSCh 200. Die Spannweite ist achtunddreißigfach: von 50 mg/m³ beim Butanol bis 1900 beim Ethanol. **Eine chromatographische Bestimmung liefert also fünf Ergebnisse, von denen jedes mit einem anderen Wert verglichen wird — und bei jedem bedeutet die Bestimmungsgrenze des Verfahrens etwas anderes.**

BUTAN-1-OL HAT EINE ÜBERGANGSVORSCHRIFT. § 2 der Änderungsverordnung nennt es ausdrücklich: **§ 2 Abs. 4 Nr. 3 bestimmt, dass „w ciągu dwóch lat od dnia wejścia w życie niniejszego rozporządzenia dla butan-1-olu wartość NDSCh wynosi 150 mg/m3“ [innerhalb von zwei Jahren ab dem Tag des Inkrafttretens dieser Verordnung beträgt der NDSCh-Wert für Butan-1-ol 150 mg/m3]** — statt 100 mg/m³ aus der Tabelle. Die Verordnung wurde am 1. April 2026 verkündet und trat einen Tag später in Kraft, daher gilt bis zum 2. April 2028 der höhere Wert. Wer das Ergebnis einer Kurzzeitmessung mit der Tabelle vergleicht, wendet heute eine Schwelle an, die um die Hälfte strenger ist, als die Vorschrift gebietet. **Das ist genau die Ebene, die wir beim Blei und beim Asbest beschrieben haben: Ein Wert aus der Tabelle ist mitunter durch einen Paragraphen ausgesetzt, den man in der Tabelle nicht sieht.** Die übrigen vier Stoffe haben keine Übergangsvorschrift.

ZURÜCKGEZOGEN, ABER NICHT AUFGEGEBEN — UND EINE MESSUNG, DIE DAS ZEIGT. Lesung vom 23.09.2026 an der Kopie der Datenbank der Umfänge: Schreibweisen im alten Schema („PN-89/Z-04023…“) sind **56 Einträge bei 14 Laboratorien**, im neuen („PN-Z-04023-02:1989“) — 19 Einträge bei 9. Das Verhältnis von Einträgen zu Laboratorien beträgt im alten Schema 4,0 und hat eine einfache Ursache: Fünf mit einer Norm bestimmte Stoffe sind im Akkreditierungsumfang fünf getrennte Zeilen, jede mit eigenem Messbereich. Ein Laboratorium, das alle fünf bestimmt, trägt diese Norm fünfmal ein.

DER KERN „04023“ ERFASST ZWEI VÖLLIG VERSCHIEDENE NORMEN — DER ACHTE FALL DIESER KLASSE IN DER DATENBANK. Ein Abgleich allein nach der Nummer, ohne Verankerung des Buchstabenglieds, ergibt 112 Einträge bei 55 Laboratorien. Davon sind **35 Einträge bei 34 Laboratorien PN-R-04023:1996 — eine Norm der Reihe R, also der landwirtschaftlichen**, die mit der Bestimmung von Lösemitteln nichts zu tun hat. Ein Kern ohne Grenze erhöht das Ergebnis hier also um die Hälfte, indem er zwei Normenreihen vermischt. Wir erinnern an die Regel, die wir gemeinsam erarbeitet haben: **Je kürzer die Nummer, desto gefährlicher ein Kern ohne Anker — bei fünfstelligen Nummern mit Buchstabenglied muss man immer verankern.**

WAS DIESER EINTRAG NICHT ANGIBT. Wir haben den Text der Norm nicht — der PKN stellt ihn kostenpflichtig zur Verfügung, und die Karte enthält keine Werte der Bestimmungsgrenze. Deshalb **geben wir für keinen der fünf Stoffe die kleinste bestimmbare Konzentration an**, auch nicht das Probenvolumen. Die Karte nennt nur, dass die Norm die Apparatur, die Herstellung der Reagenzien und den Ablauf der Bestimmung angibt. Die Karte dieser Norm gibt die Bestimmungsgrenzen nicht an, und ein Raten nach Analogie zu anderen Aktivkohle-Schwefelkohlenstoff-Verfahren hieße, eine Zahl zu erfinden.

ZWÖLF SCHREIBWEISEN BEI EINER NORM — UND EINE DAVON HAT DAS FALSCHE JAHR (Ergänzung vom 23.09.2026). Messung aller Schreibweisen des Kerns 04023 mit Blatt 02: 76 Einträge in ZWÖLF Formen. Die häufigsten: „PN-89/Z-04023/02“ 30-mal bei 7 Laboratorien und „PN-Z-04023-02:1989“ 17-mal bei 8 — also das alte und das neue Nummerierungsschema, beides Formen derselben Norm von 1989. ABER EIN EINTRAG BEI EINEM LABORATORIUM LAUTET „PN-Z-04023-02:1998“ — JAHRGANG 1998 STATT 1989. Eine Norm mit dieser Bezeichnung gibt es nicht: Die PKN-Katalogkarte kennt PN-Z-04023-02:1989 (Veröffentlichung 29-04-1989) und keine Ausgabe aus dem Jahr 1998. Es ist eine Vertauschung der beiden letzten Ziffern, also dieselbe Klasse wie ein Tippfehler in der Bezeichnung — mit dem Unterschied, dass es völlig glaubwürdig aussieht: Das Jahr 1998 liegt zwischen der bestehenden Ausgabe und heute, und niemand wird es ohne Prüfung im Katalog anzweifeln. DIE ÜBRIGEN FORMEN DERSELBEN NORM ZEIGEN DIE GANZE PALETTE KLEINER ENTSTELLUNGEN: „PN-89-Z-04023/02“ (Bindestrich statt Schrägstrich nach dem Jahr), „PN-89/Z-04023/02 pkt.8 i pkt..14“ (doppelter Punkt im Verweis), „PN-89/Z-04023.02 IR-230/W5-08.03.2019“ und „PN-89/Z-04023/02 IN-59 wyd. 3 z dnia 18.12.2025 r.“ (an die Bezeichnung angehängte Daten des Prüfverfahrens — das Datum 2025 bei einer Norm von 1989). VON ZWÖLF FORMEN SIND DREI ENTSTELLT, UND VIER TRAGEN BEZEICHNUNGEN, DIE NICHT ZUR NORM SELBST GEHÖREN.

Prinzip der Methode

Luft vom Arbeitsplatz wird durch ein Röhrchen mit Aktivkohle gesaugt, an der die Dämpfe aller fünf Stoffe zugleich adsorbiert werden. Nach der Probenahme wird das Sorbens mit Schwefelkohlenstoff übergossen, der die Analyten desorbiert, und die erhaltene Lösung wird chromatographisch getrennt — jeder Stoff ergibt einen eigenen Peak, der anhand der Retentionszeit identifiziert und gesondert gemessen wird. Schwefelkohlenstoff ist hier das Lösemittel der Wahl, weil er im Flammenionisationsdetektor ein verschwindend kleines Signal gibt und die Peaks nicht verdeckt. Die Konzentrationen in der Luft werden für jeden Stoff gesondert aus seiner Masse in der Lösung und dem durchgesaugten Luftvolumen berechnet.

Anwendungen

Schlüsselparameter

ParameterWert
STAND DER NORMZURÜCKGEZOGEN 07-07-2015 — die Karte hat die Überschrift „Zurückgezogen“; dennoch zitieren sie 14 Laboratorien im alten und 9 im neuen Schema
Bestimmte StoffeFÜNF zugleich: Aceton, Ethylalkohol, n-Butylalkohol, Toluol, Xylol
GRENZWERTE — fünf verschiedeneAceton 600/1800 mg/m³ (Pos. 4); Ethanol 1900 mg/m³ ohne NDSCh (Pos. 219); Butan-1-ol 50/100 mg/m³ mit der Kennzeichnung „Haut“ (Pos. 70); Toluol 100/200 (Pos. 533); Xylol 100/200 (Pos. 332). Achtunddreißigfache Spannweite
ÜBERGANGSVORSCHRIFT — Butan-1-ol§ 2 Abs. 4 Nr. 3: ZWEI JAHRE ab Inkrafttreten der Verordnung beträgt der NDSCh für Butan-1-ol 150 mg/m³ statt 100 — also bis zum 2. April 2028. Die übrigen vier Stoffe haben keine Übergangsvorschrift
Kleinste bestimmbare KonzentrationenGEBEN WIR NICHT AN — die Katalogkarte enthält sie nicht, und der Text der Norm ist kostenpflichtig; ein Raten nach Analogie hieße, eine Zahl zu erfinden
UMFANG DER ZITIERUNGEN (Lesung vom 23.09.2026)altes Schema 56 Einträge bei 14 Laboratorien, neues 19 bei 9; Verhältnis von Einträgen zu Laboratorien 4,0, weil fünf Stoffe fünf getrennte Zeilen des Umfangs sind
DIE KERNFALLEein Abgleich allein nach der Nummer „04023“ ergibt 112 Einträge bei 55 Laboratorien, weil er auch PN-R-04023:1996 erfasst — eine Norm der LANDWIRTSCHAFTLICHEN Reihe (35 Einträge bei 34 Laboratorien). Eine Erhöhung um die Hälfte

Norm

Normnummer
PN-Z-04023-02:1989 (wersja polska)
Titel (PL)
Ochrona czystości powietrza -- Badania zawartości (w mieszaninach) szkodliwych substancji wydzielających się z wyrobów lakierowych nitrocelulozowych -- Oznaczanie acetonu, alkoholi: etylowego, n-butylowego, toluenu i ksylenu
Title (EN)
Air purity protection — Testing for content (in mixtures) of harmful substances emitted from nitrocellulose coating materials — Determination of acetone, ethyl and n-butyl alcohols, toluene and xylene

Schritt-für-Schritt-Verfahren

  1. Probenahme

    Ein bekanntes Luftvolumen aus dem Atembereich des Beschäftigten durch ein Röhrchen mit Aktivkohle saugen.

  2. Desorption

    Die Analyten in einem dicht verschlossenen Gefäß mit Schwefelkohlenstoff desorbieren.

  3. Chromatographische Trennung

    Die Lösung gaschromatographisch analysieren; die fünf Peaks anhand der Retentionszeiten identifizieren.

  4. Berechnung

    Für JEDEN Stoff gesondert die Konzentration in der Luft aus seiner Masse in der Lösung und dem durchgesaugten Luftvolumen berechnen.

  5. Bezug auf die Grenzwerte

    Jedes Ergebnis mit SEINEM EIGENEN Wert vergleichen: Aceton 600/1800, Ethanol 1900, Butan-1-ol 50/100, Toluol 100/200, Xylol 100/200 mg/m³. BEIM BUTAN-1-OL das Datum prüfen: Bis zum 2. April 2028 beträgt der Kurzzeitwert 150 mg/m³ (aufgrund von § 2 Abs. 4 Nr. 3) und nicht 100 mg/m³ aus der Tabelle.

  6. Gesamtexposition

    Bei gleichzeitigem Vorkommen mehrerer Lösemittel mit ähnlicher Wirkung die Gesamtexposition nach den Grundsätzen der Verordnung über die NDS-Werte beurteilen — Summe der Quotienten aus Konzentrationen und Grenzwerten.

  7. VORBEHALT IM BERICHT

    Angeben, dass die zitierte Norm seit dem 07-07-2015 ZURÜCKGEZOGEN ist, zusammen mit der Begründung für die weitere Anwendung des Verfahrens.

Erforderliche Geräte und Apparatur

GerätBeispielRichtpreis
Gaschromatograph mit FlammenionisationsdetektorTrennung der fünf Stoffe in einem Lauf—
Aspirator mit Messung des durchgesaugten LuftvolumensProbenahme aus dem Atembereich des Beschäftigten—
Sorptionsröhrchen mit AktivkohleAdsorption der Dämpfe aller fünf Stoffe zugleich—
Desorptionsgefäße mit dichtem VerschlussDesorption mit Schwefelkohlenstoff—

Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien

ReagenzCASDetails
Schwefelkohlenstoff75-15-0Desorptionslösemittel; gibt im FID ein verschwindend kleines Signal
Standards der fünf Stoffe—Aceton, Ethanol, Butan-1-ol, Toluol, Xylol — gesonderte Kalibrierkurven
Aktivkohle—Sorbens in den Röhrchen

Arbeitsschutz und Sicherheit

Häufige Fragen

Welche Norm beschreibt diese Prüfung?

Die Prüfung erfolgt nach PN-Z-04023-02:1989 (wersja polska) — „Air purity protection — Testing for content (in mixtures) of harmful substances emitted from nitrocellulose coating materials — Determination of acetone, ethyl and n-butyl alcohols, toluene and xylene“.

Wie funktioniert diese Methode?

Luft vom Arbeitsplatz wird durch ein Röhrchen mit Aktivkohle gesaugt, an der die Dämpfe aller fünf Stoffe zugleich adsorbiert werden. Nach der Probenahme wird das Sorbens mit Schwefelkohlenstoff übergossen, der die Analyten desorbiert, und die erhaltene Lösung wird chromatographisch getrennt — jeder Stoff ergibt einen eigenen Peak, der anhand der Retentionszeit identifiziert und gesondert gemessen wird.

Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?

STAND DER NORM: ZURÜCKGEZOGEN 07-07-2015 — die Karte hat die Überschrift „Zurückgezogen“; dennoch zitieren sie 14 Laboratorien im alten und 9 im neuen Schema; Bestimmte Stoffe: FÜNF zugleich: Aceton, Ethylalkohol, n-Butylalkohol, Toluol, Xylol; GRENZWERTE — fünf verschiedene: Aceton 600/1800 mg/m³ (Pos. 4); Ethanol 1900 mg/m³ ohne NDSCh (Pos. 219); Butan-1-ol 50/100 mg/m³ mit der Kennzeichnung „Haut“ (Pos. 70); Toluol 100/200 (Pos. 533); Xylol 100/200 (Pos. 332). Achtunddreißigfache Spannweite; ÜBERGANGSVORSCHRIFT — Butan-1-ol: § 2 Abs. 4 Nr. 3: ZWEI JAHRE ab Inkrafttreten der Verordnung beträgt der NDSCh für Butan-1-ol 150 mg/m³ statt 100 — also bis zum 2. April 2028. Die übrigen vier Stoffe haben keine Übergangsvorschrift.

Wie lange dauert die Prüfung?

Das Verfahren umfasst 7 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.

Welche Geräte werden benötigt?

Gaschromatograph mit Flammenionisationsdetektor, Aspirator mit Messung des durchgesaugten Luftvolumens, Sorptionsröhrchen mit Aktivkohle, Desorptionsgefäße mit dichtem Verschluss.

Wo wird diese Prüfung eingesetzt?

Regelmäßige Messungen der beruflichen Exposition, vorgeschrieben durch die Verordnung des Gesundheitsministers über Prüfungen und Messungen gesundheitsschädlicher Faktoren in der Arbeitsumgebung; Lackierereien für Holz- und Möbelerzeugnisse — Nitrocelluloseprodukte; Herstellung von Farben, Lacken und Nitroverdünnungen; Arbeitsplätze zum Spritzen und Trocknen von Lackbeschichtungen.

Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?

Schwefelkohlenstoff ist stark giftig und extrem entzündbar — ausschließlich unter einem funktionsfähigen Abzug, fern von Zündquellen arbeiten; Butan-1-ol trägt im Verzeichnis die Kennzeichnung „Haut“ — die Aufnahme über die Haut kann ebenso bedeutsam sein wie über die Atemwege; bei der Probenahme an Lackierarbeitsplätzen Handschuhe tragen; Dämpfe von Nitrolösemitteln bilden mit Luft explosionsfähige Gemische — in Lackierereien gelten explosionsgefährdete Bereiche.

Welches Labor führt diese Prüfung durch?

Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-89/Z-04023.

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