⚡ Prüfung Ec — Beständigkeit von Erzeugnissen, vorwiegend gerätartigen, gegen Schocks durch raue Handhabung: Kippfallen auf eine Fläche und auf eine Kante oder Ecke aus 25, 50 oder 100 mm (oder Winkel 30°), Umstürzen, freier Fall (Verfahren 1, Höhen von 25 bis 1500 mm je nach Masse) und wiederholter freier Fall in der Kipptrommel (Verfahren 2, 50–1000 Fälle aus 500 oder 1000 mm), PN-EN 60068-2-31

Elektronik und EMV PN-EN 60068-2-31

Kurz gefasst

Prüfung zur Nachbildung von Stößen, Erschütterungen und Stürzen, die ein gerätartiges Erzeugnis bei Reparatur oder rauer Handhabung im Gebrauch erfahren kann: Kippfallen auf eine Fläche oder Ecke aus 25, 50 oder 100 mm (oder bei einem Winkel von 30°, je nachdem, was milder ist) und Umstürzen — je einmal um jede der vier unteren Kanten, auf einer Stahlplatte von mindestens 25 mm; freier Fall (Verfahren 1) — zwei Fälle aus jeder Lage, Höhe nach Tabelle 1 je nach Masse (bevorzugt 25, 100, 500, 1000 mm); wiederholter freier Fall (Verfahren 2) — 50, 100, 200, 500 oder 1000 Fälle aus 500 oder 1000 mm, z. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 60068-2-31:2010 (wersja polska; EN 60068-2-31:2008 IDT, IEC 60068-2-31:2008 IDT); STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN 60068-2-31:2010 gültig (polnische Fassung, Veröffentlichung 12-05-2010); englische Fassung 2008 zurückgezogen am 12-05-2010. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Gerätartige Erzeugnisse, die häufig gehandhabt und gewartet werden — Feldgeräte, Ersatzteile, Messgeräte (z. B. Einfluss von Schocks auf Gaszähler, AB 041), Steckverbinder, Reihenklemmen, Leuchten — wiederholter freier Fall in der Trommel, Verfahren 2 (AB 1690, AB 261), Militärisches Gerät und Transportverpackungen mit Inhalt — Kippfallen, Umstürzen, Fälle (AB 1132, AB 128).

Auf einen Blick

  • Norm: PN-EN 60068-2-31:2010 (wersja polska; EN 60068-2-31:2008 IDT, IEC 60068-2-31:2008 IDT)
  • Kategorie: Elektronik und EMV
  • Verfahrensschritte: 5
  • STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN 60068-2-31:2010 gültig (polnische Fassung, Veröffentlichung 12-05-2010); englische Fassung 2008 zurückgezogen am 12-05-2010
  • Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN 60068-2-31:2010, polnische Fassung; 17 Seiten, KT 65, ICS 19.040; führt EN 60068-2-31:2008 und IEC 60068-2-31:2008 [IDT] ein; übernimmt die frühere Prüfung aus IEC 60068-2-32
  • Kippfallen und Umstürzen — Bedingungen (5.1.3): 25, 50 oder 100 mm oder Winkel 30° (mildere Bedingung); Klötze 10 und 20 mm an der Ecke; je 1-mal an den 4 unteren Kanten; Toleranz ±10 %

Übersicht

WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich aus der PKN-Katalogkarte PN-EN 60068-2-31:2010 (polnische Fassung), vollständig (unsere Übersetzung des polnischen Kartentextes): „Beschrieben wird ein Prüfverfahren zur Nachbildung der Wirkung von Schocks durch raue Handhabung von Erzeugnissen, vorwiegend gerätartigen, die Stößen, Erschütterungen und Stürzen ausgesetzt sind, wie sie bei Reparaturarbeiten oder bei rauer Handhabung im Betrieb auftreten können“. Den Normtext lesen wir in der Vorschau von IEC 60068-2-31:2008 vom Deckblatt bis Abschnitt 6 (Schlussmessungen, Seite 10); die Abschnitte 7 (Angaben in der zutreffenden Spezifikation) und 8 (Prüfbericht) sowie Anhang A (Gerät für Verfahren 2 mit Drehtrommel) haben wir nicht.

NACH DEM TEXT VON IEC 60068-2-31:2008 (Vorwort, Abschnitte 1–6). Die zweite Ausgabe ersetzt die erste von 1969; wesentliche Änderung ist die Einführung von Prüfungen in weicher Verpackung, wo zutreffend; die Ausgabe übernimmt die zweite Ausgabe von IEC 60068-2-32 (1975), die nach Erscheinen dieser Norm zurückgezogen werden sollte. Sie hat den Status einer Sicherheits-Grundnorm nach IEC Guide 104. Anwendungsbereich (Abschnitt 1): Verfahren zur Nachbildung der Wirkung von Schocks durch raue Handhabung, vorwiegend bei gerätartigen Prüflingen — Stöße, Erschütterungen und Stürze bei Reparatur oder im Betrieb; nicht nachgebildet werden Stöße beim Transport als lose Ladung (dafür Prüfung Ee: Springen) und Schocks auf eingebaute Geräte (Prüfung Ea: Schocken). Die Prüfung sollte nur für Erzeugnisse festgelegt werden, die einer solchen Handhabung ausgesetzt sein können (kleine bis mittlere, häufig gehandhabte und gewartete, z. B. Feldgeräte und Ersatzbaugruppen), und nur für gefährdete Flächen und Ecken; Teile fester Installationen müssen üblicherweise nicht geprüft werden; ein nur auf einer Fläche stehendes Erzeugnis wird üblicherweise nur auf dieser geprüft. Kippfallen und Umstürzen, freier Fall und wiederholter freier Fall erfolgen am frei liegenden Prüfling. Allgemeine Beschreibung (Abschnitt 3): a) Kippfallen und Umstürzen — Wirkung von Stößen und Erschütterungen bei Reparatur auf einem Tisch oder einer Werkbank; b) freier Fall, Verfahren 1 — Wirkung von Stürzen, auch zum Nachweis der Robustheit; c) freier Fall, Verfahren 2 — zusätzlich wiederholte Schocks, z. B. von Steckverbindern im Betrieb. Kippfallen und Umstürzen umfassen drei Verfahren: Kippfallen auf eine Fläche (5.1.3.1), auf eine Kante oder Ecke (5.1.3.2) und Umstürzen (5.1.3.3); für Höhen und Winkel sind ±10 % zulässig. Das Umstürzen ist bei standfesten Prüflingen nicht erforderlich: ist das Verhältnis der Schwerpunkthöhe zur kleineren Grundflächenabmessung klein (z. B. unter 0,25) oder das Verhältnis der Prüflingshöhe zur kleineren Grundflächenabmessung klein (z. B. unter 0,5), erwägt der Verfasser der Spezifikation, ob die Prüfung sinnvoll ist. Anfangsmessungen (Abschnitt 4): Sichtprüfung sowie elektrische und mechanische Prüfung nach der zutreffenden Spezifikation. Kippfallen und Umstürzen (5.1): die Spezifikation legt das Verfahren fest, ob Abdeckungen und Kabel angebracht sind und ob der Prüfling während der Prüfung in Betrieb ist; der Prüfling darf nicht auf eine andere Fläche kippen oder weiterrollen; bei mehr als vier unteren Kanten — höchstens vier Fälle oder Umstürze an in der Spezifikation festgelegten Kanten. Prüfeinrichtung (5.1.2): Oberfläche glatt, hart, starr, unnachgiebig und waagerecht, z. B. eine nass in Beton eingebettete oder auf Beton geklebte Stahlplatte; seismische Reaktionsmasse mindestens das 20-fache der Prüflingsmasse; Platte mindestens 25 mm dick, bei Prüflingen über 500 kg mindestens 40 mm, waagerecht innerhalb 2°, Brinellhärte 90–300. Kippfallen auf eine Fläche (5.1.3.1): der Prüfling in Gebrauchslage wird um eine untere Kante gekippt, bis die gegenüberliegende Kante 25, 50 oder 100 mm über der Fläche ist oder der Winkel 30° beträgt — je nachdem, was milder ist — und fallen gelassen; je ein Fall um jede der vier unteren Kanten. Kippfallen auf eine Kante oder Ecke (5.1.3.2): der Prüfling wird unter die beiden Ecken einer unteren Kante auf Holzklötze von 10 mm und 20 mm gestellt, durch Drehen um diese Kante angehoben, bis die andere Ecke neben dem 10-mm-Klotz um 25, 50 oder 100 mm oder bis zu einem Winkel von 30° angehoben ist — je nachdem, was milder ist — und losgelassen; je ein Fall auf jede der vier unteren Ecken. Umstürzen (5.1.3.3): der Prüfling wird um eine untere Kante bis in die labile Lage gekippt und fällt auf eine benachbarte Fläche; je ein Umstürzen um jede der vier unteren Kanten. Freier Fall — Verfahren 1 (5.2): der Prüfling fällt frei in den in der Spezifikation festgelegten Transport- oder Gebrauchslagen, üblicherweise zweimal aus jeder Lage, auf eine Einrichtung nach 5.1.2; Höhe nach Tabelle 1 je nach Masse: Masse < 50 kg — 25 mm; Masse < 10 kg — 50, 100, 250, 500 mm; Masse < 1 kg — 750, 1000, 1500 mm; Vorzugswerte (fett): 25, 100, 500 und 1000 mm; für Prüflinge im Transportbehälter oder verpackt — Höhen nach ISO 4180-2; die Höhe wird vom dem Boden nächstgelegenen Teil des aufgehängten Prüflings gemessen, die Auslösung soll freien Fall bei geringster Störung ermöglichen; die Spezifikation kann andere Aufprallflächen und -winkel festlegen. Wiederholter freier Fall — Verfahren 2 (5.3): ein Prüfling mit Kabel behält 100 mm freie Kabellänge; er fällt auf eine glatte, harte, starre Fläche — sofern nicht anders festgelegt, 3 mm Stahl auf 10–19 mm Hartholz; Anzahl der Fälle aus der Reihe 50, 100, 200, 500, 1000, Fallhöhe 500 mm oder 1000 mm (bezogen auf den Verwendungszweck); die Kipptrommel (Anhang A) kann für schwere Prüflinge oder Formen, die wiederholten freien Fall verhindern, ungeeignet sein; die Wirkung wird an Änderungen mechanischer und elektrischer Kenngrößen beurteilt. Schlussmessungen (Abschnitt 6): Sichtprüfung sowie elektrische und mechanische Prüfung nach den Kriterien der Spezifikation. Hier endet der gelesene Auszug.

STATUS (Stand der Karten 02.10.2026). Die Karte PN-EN 60068-2-31:2010 (polnische Fassung) trägt keinen Vermerk „Zurückgezogen“ — die Norm ist GÜLTIG: Veröffentlichung 12-05-2010, 17 Seiten, Preisgruppe J, Sektor Elektrotechnik, KT 65 Umweltprüfungen elektrischer Erzeugnisse, ICS 19.040, „Führt ein: EN 60068-2-31:2008 [IDT], IEC 60068-2-31:2008 [IDT]“, „Ersetzt: PN-EN 60068-2-31:2008 – englische Fassung“. PN-EN 60068-2-31:2008 (englische Fassung) — zurückgezogen am 12-05-2010 und durch die polnische Fassung ersetzt; sie hatte PN-EN 60068-2-31:2002 und PN-EN 60068-2-32:2002 (beide englisch) ersetzt. Die PKN-Suche nach „PN-EN 60068-2-31“ (02.10.2026) zeigt nur diese drei Karten.

WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER SCHREIBWEISE (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Datenstand bis 17.09.2026, gelesen 02.10.2026). Die Nummer 60068-2-31 steht in 9 Datensätzen bei 9 Laboratorien: AB 041, AB 044, AB 082, AB 128, AB 261, AB 1132, AB 1690, AB 1776, AB 1974. In 7 Datensätzen steht der Eintrag „PN-EN 60068-2-31“ (AB 041, AB 044, AB 082, AB 128, AB 261, AB 1132, AB 1690), in dreien „IEC 60068-2-31:2008“ — im Datensatz AB 1690 beide Einträge, in den Datensätzen AB 1776 und AB 1974 nur IEC. In den aktuellen Umfängen auf der PCA-Website (gelesen 02.10.2026, Ausgaben vom 12.12.2025 bis 18.08.2026) steht die Nummer bei allen 9; keine Zeile ist fett kursiv gesetzt. Der Reiter „Laboratorien“ sucht Einträge, die MIT dem eingegebenen Text BEGINNEN: unter „PN-EN 60068-2-31“ zeigt er 7 Laboratorien und 7 Positionen, unter „IEC 60068-2-31“ — 4 Laboratorien (AB 1690, AB 1776, AB 1974 und das tschechische 1719) — geprüft mit Abfragen des Reiters auf dem Produktivserver labcoda.pl am 02.10.2026; AB 1776 und AB 1974 sind nur unter der IEC-Schreibweise sichtbar.

WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen bei PCA). Freier Fall (Verfahren 1) — AB 082 („Beständigkeit gegen freien Fall, Abschnitt 5.2 — Funktionsprüfung des vollständigen Geräts nach dem Fall“), AB 044 („Stoßfestigkeit, freier Fall (Prüfung Ed)“ — neben EN 60068-2-31:2008 und IEC 60068-2-32), AB 128 („Prüfung Ec, Abschnitte 5.1 und 5.2“, Maschinenteile und Transportverpackungen mit Inhalt, Fallprüfung). Wiederholter freier Fall (Verfahren 2, Abschnitt 5.3) — AB 261 (neben PN-EN IEC 60598-1:2025-04, Leuchten) und AB 1690 („tumble barrel test“, Reihenklemmen und Steckverbinder, neben IEC 60998-1). Kippfallen und Umstürzen — AB 1132 (militärisches Gerät, neben NO-06-A107). AB 041 — Einfluss von Schocks auf die messtechnischen Eigenschaften von Gaszählern (neben PN-EN 12405-1). AB 1776 und AB 1974 — Beständigkeit gegen mechanische Beschädigung, Fallprüfung im Automobilbereich (neben VW 75174, VW 80332, SAE/USCAR-21).

WO MAN LEICHT EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS ERHÄLT. Beim Kippfallen: Höhe 25/50/100 mm ODER Winkel 30° — es gilt die MILDERE Bedingung; bei der Ecke gilt die Höhe für die Ecke neben dem 10-mm-Klotz. Bei der Prüfeinrichtung: eine Platte dünner als 25 mm (40 mm über 500 kg) oder eine Reaktionsmasse unter dem 20-fachen ändert die Aufprallbedingungen, das Ergebnis sieht aber gleich aus. Beim freien Fall: die Höhe wird vom TIEFSTEN Teil des aufgehängten Prüflings gemessen; verpackte Erzeugnisse fallen aus Höhen nach ISO 4180-2, nicht nach Tabelle 1. Bei Verfahren 2: 100 mm freies Kabel und Unterlage 3 mm Stahl auf 10–19 mm Holz — eine andere Unterlage ergibt einen anderen Aufprall. Bei der Bezeichnung: Prüfung Ed (der frühere freie Fall aus IEC 60068-2-32) ist seit 2008 Teil dieser Norm — „Prüfung Ed“ im Umfang entspricht den Verfahren des freien Falls. Bei der Bewertung: Annahmekriterien (Abschnitte 4 und 6) legt die Produktspezifikation fest, nicht diese Norm.

WAS WIR NICHT ANGEBEN. Wir haben nicht die Abschnitte 7 und 8 und Anhang A (Abmessungen der Kipptrommel, Drehzahl) — daher geben wir keine Liste der Angaben an, die die Spezifikation enthalten muss, keinen Inhalt des Prüfberichts und keine Bauart der Trommel.

Prinzip der Methode

Der frei liegende Prüfling wird Schocks ausgesetzt, die raue Handhabung nachbilden: Kippfallen auf eine Fläche oder Ecke aus 25, 50 oder 100 mm (oder aus einem Winkel von 30°, je nachdem, was milder ist) und Umstürzen — je einmal um jede der vier unteren Kanten, auf einer harten Stahlplatte; freier Fall aus einer massenabhängigen Höhe (Verfahren 1) oder wiederholte Fälle aus 500 oder 1000 mm, z. B. in einer Kipptrommel (Verfahren 2); die Wirkung wird durch Sichtprüfung sowie elektrische und mechanische Prüfung vor und nach der Prüfung nach der Produktspezifikation beurteilt.

Anwendungen

Schlüsselparameter

ParameterWert
STATUS (Stand der Karten 02.10.2026)PN-EN 60068-2-31:2010 gültig (polnische Fassung, Veröffentlichung 12-05-2010); englische Fassung 2008 zurückgezogen am 12-05-2010
Ausgabe (laut PKN-Karte)PN-EN 60068-2-31:2010, polnische Fassung; 17 Seiten, KT 65, ICS 19.040; führt EN 60068-2-31:2008 und IEC 60068-2-31:2008 [IDT] ein; übernimmt die frühere Prüfung aus IEC 60068-2-32
Kippfallen und Umstürzen — Bedingungen (5.1.3)25, 50 oder 100 mm oder Winkel 30° (mildere Bedingung); Klötze 10 und 20 mm an der Ecke; je 1-mal an den 4 unteren Kanten; Toleranz ±10 %
Prüfeinrichtung (5.1.2)Stahlplatte ≥ 25 mm (≥ 40 mm über 500 kg), Reaktionsmasse ≥ 20 × Prüflingsmasse, waagerecht ±2°, Brinellhärte 90–300
Freier Fall — Verfahren 1 (5.2, Tabelle 1)2 Fälle aus jeder Lage; < 50 kg: 25 mm; < 10 kg: 50, 100, 250, 500 mm; < 1 kg: 750, 1000, 1500 mm; bevorzugt 25, 100, 500, 1000 mm; verpackt — ISO 4180-2
Wiederholter freier Fall — Verfahren 2 (5.3)50, 100, 200, 500 oder 1000 Fälle aus 500 oder 1000 mm; 3 mm Stahl auf 10–19 mm Hartholz; 100 mm freies Kabel
Bewertung (Abschnitte 4 und 6)Sichtprüfung sowie elektrische und mechanische Prüfung vor und nach der Prüfung — Kriterien nach der Produktspezifikation
Reichweite in Akkreditierungsumfängen (gelesen 02.10.2026)9 Laboratorien, 9 Datensätze in der Datenbankkopie; Reiter „Laboratorien“: „PN-EN 60068-2-31“ — 7 Laboratorien und 7 Positionen, „IEC 60068-2-31“ — 4 Laboratorien (davon 1 tschechisches) auf dem Produktivserver (02.10.2026)

Norm

Normnummer
PN-EN 60068-2-31:2010 (wersja polska; EN 60068-2-31:2008 IDT, IEC 60068-2-31:2008 IDT)
Titel (PL)
Badania środowiskowe — Część 2-31: Próby — Próba Ec: Udary spowodowane nieostrożnym obchodzeniem się z wyrobami, głównie typu urządzenie
Title (EN)
Environmental testing — Part 2-31: Tests — Test Ec: Rough handling shocks, primarily for equipment-type specimens

Schritt-für-Schritt-Verfahren

  1. Spezifikation und Anfangsmessungen

    Festlegung von Verfahren, Lagen, Höhen, Anzahl der Fälle, Anbringung von Abdeckungen und Kabeln und ob der Prüfling in Betrieb ist; Sichtprüfung sowie elektrische und mechanische Prüfung. PN-EN 60068-2-31:2010 gültig (Stand der Karten 02.10.2026).

  2. Kippfallen und Umstürzen

    Kippfallen auf eine Fläche und auf eine Ecke (25/50/100 mm oder 30°, mildere Bedingung) und Umstürzen — je einmal um jede der vier unteren Kanten; der Prüfling darf nicht auf eine andere Fläche kippen oder weiterrollen.

  3. Freier Fall — Verfahren 1

    Zwei Fälle aus jeder Lage aus der Höhe nach Tabelle 1 (massenabhängig) auf eine Platte nach 5.1.2; verpackte Erzeugnisse — Höhen nach ISO 4180-2.

  4. Wiederholter freier Fall — Verfahren 2

    Festgelegte Anzahl von Fällen (50–1000) aus 500 oder 1000 mm auf 3 mm Stahl auf Holz, mit 100 mm freiem Kabel; z. B. in einer Kipptrommel nach Anhang A.

  5. Schlussmessungen

    Sichtprüfung sowie elektrische und mechanische Prüfung nach den Kriterien der Spezifikation (Abschnitt 6); Inhalt des Prüfberichts (Abschnitt 8) — NICHT ANGEGEBEN.

Erforderliche Geräte und Apparatur

GerätBeispielRichtpreis
Schockeinrichtung — StahlplatteGlatt, hart, waagerecht; ≥ 25 mm (≥ 40 mm über 500 kg), nass in Beton eingebettet oder geklebt; Reaktionsmasse ≥ 20 × Prüflingsmasse; Brinell 90–300 (5.1.2)—
Holzklötze 10 mm und 20 mmUnterstützung der Ecken beim Kippfallen auf eine Kante oder Ecke (5.1.3.2)—
FreifalleinrichtungAufhängen und störungsfreies Auslösen des Prüflings, Höhe vom tiefsten Teil des Prüflings gemessen (5.2.4)—
Kipptrommel (Verfahren 2)Wiederholte Fälle aus 500 oder 1000 mm auf 3 mm Stahl auf Hartholz (5.3.2); Bauart nach Anhang A NICHT ANGEGEBEN—

Arbeitsschutz und Sicherheit

Häufige Fragen

Welche Norm beschreibt diese Prüfung?

Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 60068-2-31:2010 (wersja polska; EN 60068-2-31:2008 IDT, IEC 60068-2-31:2008 IDT) — „Environmental testing — Part 2-31: Tests — Test Ec: Rough handling shocks, primarily for equipment-type specimens“.

Wie funktioniert diese Methode?

Der frei liegende Prüfling wird Schocks ausgesetzt, die raue Handhabung nachbilden: Kippfallen auf eine Fläche oder Ecke aus 25, 50 oder 100 mm (oder aus einem Winkel von 30°, je nachdem, was milder ist) und Umstürzen — je einmal um jede der vier unteren Kanten, auf einer harten Stahlplatte; freier Fall aus einer massenabhängigen Höhe (Verfahren 1) oder wiederholte Fälle aus 500 oder 1000 mm, z. B.

Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?

STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN 60068-2-31:2010 gültig (polnische Fassung, Veröffentlichung 12-05-2010); englische Fassung 2008 zurückgezogen am 12-05-2010; Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN 60068-2-31:2010, polnische Fassung; 17 Seiten, KT 65, ICS 19.040; führt EN 60068-2-31:2008 und IEC 60068-2-31:2008 [IDT] ein; übernimmt die frühere Prüfung aus IEC 60068-2-32; Kippfallen und Umstürzen — Bedingungen (5.1.3): 25, 50 oder 100 mm oder Winkel 30° (mildere Bedingung); Klötze 10 und 20 mm an der Ecke; je 1-mal an den 4 unteren Kanten; Toleranz ±10 %; Prüfeinrichtung (5.1.2): Stahlplatte ≥ 25 mm (≥ 40 mm über 500 kg), Reaktionsmasse ≥ 20 × Prüflingsmasse, waagerecht ±2°, Brinellhärte 90–300.

Wie lange dauert die Prüfung?

Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.

Welche Geräte werden benötigt?

Schockeinrichtung — Stahlplatte, Holzklötze 10 mm und 20 mm, Freifalleinrichtung, Kipptrommel (Verfahren 2).

Wo wird diese Prüfung eingesetzt?

Gerätartige Erzeugnisse, die häufig gehandhabt und gewartet werden — Feldgeräte, Ersatzteile, Messgeräte (z. B. Einfluss von Schocks auf Gaszähler, AB 041); Steckverbinder, Reihenklemmen, Leuchten — wiederholter freier Fall in der Trommel, Verfahren 2 (AB 1690, AB 261); Militärisches Gerät und Transportverpackungen mit Inhalt — Kippfallen, Umstürzen, Fälle (AB 1132, AB 128); Automobilbauteile — Fallprüfung neben Werksnormen (AB 1776, AB 1974).

Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?

Fallende und umstürzende Erzeugnisse (bis zu mehreren hundert Kilogramm) — personenfreie Zone, Schutz gegen Zurückprallen und Rollen; bei während der Prüfung betriebenen Erzeugnissen — Schutz gegen elektrischen Schlag; der gelesene Auszug der Norm enthält keine Sicherheitshinweise; FACHLICHER HINWEIS: die Prüfung bildet weder den Transport als lose Ladung (Prüfung Ee) noch Schocks auf eingebaute Geräte (Prüfung Ea) nach; das Ergebnis hängt von der Prüfeinrichtung (Plattendicke, Reaktionsmasse) und von der Wahl der milderen der beiden Bedingungen beim Kippfallen ab.

Welches Labor führt diese Prüfung durch?

Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 60068-2-31.

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