🌿 Probenahme von Abfällen nach einem Probenahmeplan — Rahmenverfahren: Abstimmung der Ziele des Prüfprogramms durch die Beteiligten, Erstellung des Plans (Prüfebene, zu prüfende Bestandteile, Hintergrundinformationen zum Material, Arbeitsschutz, Probenahmeansatz und -technik), Probenahme gemäß Plan, bei Bedarf Vorbehandlung zur Laboratoriumsprobe, Probenahmeprotokoll und Anlieferung der Probe an das Labor, PN-EN 14899

Umwelt PN-EN 14899

Kurz gefasst

Abfälle sind meist heterogen, daher ist ein Prüfergebnis nur so gut wie die Probe, aus der es stammt. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 14899:2006; STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN 14899:2006 (englische Fassung, führt EN 14899:2005 [IDT] ein) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 14899:2005 — „Published“, Stufe 90.93 (iTeh). Das Verfahren umfasst 4 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Erstellung standardisierter Probenahmepläne für Abfälle für Routinesituationen, einschließlich abgeleiteter Normen für definierte Szenarien (1), Einbeziehung der Anforderungen europäischer und nationaler Rechtsvorschriften in den Plan und Entwurf eines Plans für den Einzelfall (1), Abfälle mit Schlüsseln aus dem Abfallkatalog und Verbrennungsabfälle — Probenahme für chemische und physikalische Prüfungen in den Akkreditierungsumfängen von 5 Laboratorien bei PCA.

Auf einen Blick

  • Norm: PN-EN 14899:2006
  • Kategorie: Umwelt
  • Verfahrensschritte: 4
  • STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN 14899:2006 (englische Fassung, führt EN 14899:2005 [IDT] ein) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 14899:2005 — „Published“, Stufe 90.93 (iTeh)
  • Stellung im Prüfprogramm (Bild 1): im Planrahmen Schritte 1–3: Festlegung des Plans, Probenahme, Transport; danach 4 Prüfmenge, 5 Extraktion, 6 Analyse, 7 zusammenfassender Bericht; Datenauswertung anhand der Ziele — außerhalb der Nummerierung
  • Anwendungen des Plans (1): standardisierte Pläne für Routinesituationen, Anforderungen europäischer und nationaler Rechtsvorschriften, Plan für den Einzelfall

Übersicht

WAS DIE NORM BESCHREIBT. Den Normtext lesen wir in der iTeh-Leseprobe der SIST EN 14899:2006 (englischer Text der EN 14899:2005): Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Einleitung mit Bild 1, Abschnitte 1 und 2 sowie Begriffe 3.1–3.17 (bis Seite 9). Außerhalb der Leseprobe bleiben die Abschnitte 4 (Erstellung eines Probenahmeplans), 5 (Probenahme), 6 (Berichterstattung), die Anhänge A und B (Beispielangaben für den Plan und für das Protokoll) und das Literaturverzeichnis — wir kennen nur ihre Titel aus dem Inhaltsverzeichnis.

NACH DEM TEXT DER EN 14899:2005. Die Norm wurde vom CEN/TC 292 „Charakterisierung von Abfällen“ erarbeitet, dessen Sekretariat NEN innehat, im Rahmen des Mandats M/326 der Europäischen Kommission und der EFTA; CEN nahm sie am 28.10.2005 an, die nationale Umsetzung hatte spätestens im Juni 2006 zu erfolgen. Nach der Einleitung sind Abfälle im Allgemeinen heterogene Materialien, daher muss im Prüfprogramm festgelegt werden, für welche Materialmenge die interessierenden Merkmale bestimmt werden; gültige Prüfungen können eine oder mehrere repräsentative Proben erfordern. Bild 1 nummeriert sieben Schlüsselschritte eines Prüfprogramms: 1 — Festlegung des Probenahmeplans, 2 — Probenahme gemäß Plan (daneben: bei Bedarf Vorbehandlung zur Laboratoriumsprobe, Probenahmeprotokoll, Lagerung), 3 — Transport der Probe zum Labor (diese drei Schritte liegen im Rahmen „Erstellung und Anwendung des Probenahmeplans“), 4 — Vorbereitung der Prüfmenge, 5 — Extraktion, 6 — Analyse und Quantifizierung, 7 — zusammenfassender Messbericht; die Auswertung der Daten anhand der Programmziele (mit statistischen Methoden) steht außerhalb der Nummerierung, als mit dem Bericht verbundenes Feld. Nach der Einleitung behandelt die Norm den ersten der sieben Schlüsselschritte — Erstellung und Anwendung des Probenahmeplans — und sollte zusammen mit den übrigen Normen des TC 292 gelesen werden. Zu Beginn stimmen die Beteiligten Ziele und Grenzen des Programms ab — manchmal sind sie durch nationale Rechtsvorschriften vorgegeben; die Ziele bestimmen die Prüfebene (z. B. grundlegende Charakterisierung, Übereinstimmungsprüfung, Verifizierungsprüfung), die geforderte Zuverlässigkeit und die Prüfhäufigkeit, und bei der Planung der Probenahme werden Art des Materials, seine Zugänglichkeit und die zu bestimmenden Parameter berücksichtigt. Ein Programm kann mehr als einen Plan erfordern; ein Plan sollte alle für die jeweilige Probenahme maßgeblichen Angaben enthalten. Für die Anwendung der Norm wesentliche Informationen enthalten fünf Technische Berichte CEN/TR 15310: Teil 1 — Auswahl und Anwendung von Kriterien für die Probenahme unter verschiedenen Bedingungen, Teil 2 — Probenahmetechniken, Teil 3 — Bildung von Teilproben im Feld, Teil 4 — Verpackung, Lagerung, Konservierung, Transport und Anlieferung von Proben, Teil 5 — Verfahren zur Festlegung des Probenahmeplans (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Norm noch zu veröffentlichen). Anwendungsbereich (1): Die Norm legt die Verfahrensschritte zur Erstellung und Anwendung eines Probenahmeplans fest, der die Gewinnung der Laboratoriumsprobe beschreibt, die zur Erreichung des Ziels des Prüfprogramms erforderlich ist; auf dieser Grundlage kann der Projektleiter standardisierte Pläne für Routinesituationen erstellen (abgeleitete Normen für genau definierte Szenarien), Anforderungen europäischer und nationaler Rechtsvorschriften einbeziehen oder einen Plan für den Einzelfall entwerfen; der Plan gibt dem Probenehmer detaillierte Anweisungen, wie die Probenahme durchgeführt werden sollte; die Norm wurde für die Charakterisierung von Abfällen entwickelt. Normative Verweisungen (2): EN 13965-1:2004 und EN 13965-2:2004 (Terminologie zur Charakterisierung von Abfällen). Begriffe (3) — Auswahl: Sammelprobe — zwei oder mehr Einzelproben oder Teilproben, in geeigneten Anteilen gemischt, aus denen der Mittelwert eines Merkmals gewonnen werden kann (3.1); Heterogenität — Grad, in dem ein Bestandteil im Material nicht gleichmäßig verteilt ist; nach einer Anmerkung ist der Heterogenitätsgrad der bestimmende Faktor der Probenahmeunsicherheit (3.4); Einzelprobe (increment) — mit einem einzigen Arbeitsgang eines Probenahmegeräts entnommene Menge, die nicht einzeln untersucht, sondern mit anderen zu einer Sammelprobe gemischt wird (3.6); Beteiligte — z. B. Probenehmer, Analytiker, Auftraggeber, Behörde und Erzeuger des Materials, wobei der Projektleiter für den zusammenfassenden Messbericht verantwortlich ist (3.7); gezielte Probenahme (judgemental) — bestenfalls teilweise probabilistisch, meist aus einer engeren Teilpopulation als der Gesamtpopulation (3.8); Laboratoriumsprobe — an das Labor gesandte oder dort eingegangene Probe, aus Sicht der Probenahme die letzte und aus Sicht des Labors die erste (3.9); probabilistische Probenahme — nach statistischen Grundsätzen, jedes Teilchen bzw. jede Einheit der Population hat die gleiche Chance, in die Probe zu gelangen (3.10); repräsentative Probe — Probe, in der die interessierenden Merkmale mit einer für die Zwecke des Prüfprogramms angemessenen Zuverlässigkeit vorhanden sind (3.13); der Probenehmer sollte Kenntnisse und Erfahrung in der Abfallprobenahme haben, und der Plan kann verlangen, dass er vom Abfallerzeuger unabhängig ist (3.15, Anmerkung 2). Die Norm vermeidet die Begriffe „Probenahmeprotokoll“ im Sinne eines Verfahrens („sampling protocol“) und „Probenahmestrategie“, weil sie in verschiedenen Ländern gegensätzliche Begriffe bezeichnen (3, Anmerkung).

STATUS (Stand 03.10.2026). Die PKN-Suche (Suchbegriff „PN-EN 14899“, 03.10.2026) liefert ein Ergebnis: PN-EN 14899:2006 (englische Fassung, „Wprowadza: EN 14899:2005 [IDT]“) ohne Zurückziehungsvermerk. Im iTeh-Katalog (abgerufen 03.10.2026) hat EN 14899:2005 den Status „Published“, jetzt in der Zuständigkeit des CEN/TC 444 „Umweltcharakterisierung“, Stufe 90.93 (Entscheidung zur Bestätigung der Norm).

WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Stand bis 17.09.2026, abgerufen 03.10.2026). Die Nummer 14899 steht in 5 Datensätzen bei 5 Laboratorien: AB 081, AB 325, AB 1185, AB 1365, AB 1716. In den aktuellen PCA-Dokumenten (abgerufen 03.10.2026, Ausgaben vom 03.12.2025 bis 09.09.2026) steht die Nummer in 5 Zeilen — je eine bei jedem; in jedem der fünf Dokumente entspricht die Zahl der Seitenmarken der Zahl der PDF-Seiten, ohne Wiederholungen; die Durchsuchung aller 1291 am 03.10.2026 aus dem BIP heruntergeladenen PCA-Dokumente ergab keine Laboratorien außerhalb der Datenbankkopie (17 Laboratorien des Verzeichnisses haben im BIP keinen Link zum Umfangsdokument). Form „PN-EN 14899:2006“ (AB 325; AB 1185 zusammen mit der Anweisung IR-37 Ausgabe II vom 30.03.2023; AB 1716 zusammen mit der Anweisung I-01 Ausg. 1 vom 07.01.2020; AB 1365 nach dem Verfahren ILB3b-13 Ausgabe 8 vom 27.09.2020) sowie „PN-EN 14899:2005“ (AB 081). Keine dieser Positionen ist ausgesetzt (das Wort „zawieszony“ im Dokument von AB 1185 betrifft Schwebstaub). Der Reiter „Laboratorien“ (Suchbegriff „PN-EN 14899“) zeigt 4 Laboratorien — alle außer AB 1365, dessen Bezugsdokument mit dem Verfahren ILB3b-13 beginnt — geprüft mit einer Abfrage des Reiters auf dem Produktivserver labcoda.pl am 03.10.2026.

WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen bei PCA). Merkmal bei allen fünf: „Pobieranie próbek do badań chemicznych i fizycznych“ (Probenahme für chemische und physikalische Prüfungen). Prüfgegenstand: Verbrennungsabfälle, Schlüssel ex 20 01 99 (Aschen aus Haushalten) (AB 081); Abfälle mit 4 Schlüsseln (AB 325), 22 Schlüsseln (AB 1185), 9 Schlüsseln (AB 1365) und 46 Schlüsseln (AB 1716) nach dem Abfallkatalog. AB 1365 gibt an, die Probenahme für den geregelten Bereich durchzuführen, der von der Verordnung des Wirtschaftsministers vom 16.07.2015 über die Zulassung von Abfällen zur Ablagerung auf Deponien (Dz.U. 2015 Pos. 1277) und der Verordnung des Umweltministers vom 06.02.2015 über kommunale Klärschlämme (Dz.U. 2015 Pos. 257) erfasst ist.

WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Bei den Zielen: Der Plan ergibt sich aus den abgestimmten Zielen des Prüfprogramms und der Prüfebene, nicht umgekehrt — ohne sie ist unbekannt, für welche Materialmenge das Ergebnis gelten soll (Einleitung). Bei der Heterogenität: Sie bestimmt die Probenahmeunsicherheit (3.4, Anmerkung 2), und ein Material kann bezüglich eines Bestandteils homogen und bezüglich eines anderen heterogen sein (3.4, Anmerkung 1). Bei den Probenbezeichnungen: Eine Einzelprobe wird definitionsgemäß nicht einzeln untersucht — eine einzeln untersuchte Menge ist bereits eine Probe und muss die Kriterien beider erfüllen (3.6, Anmerkung 1); das Wort „Probe“ allein sollte möglichst mit dem Schritt näher bezeichnet werden, z. B. Feldprobe, Laboratoriumsprobe (3.14, Anmerkung 2). Bei gezielter Probenahme: Sie liefert Proben aus einer engeren Teilpopulation, nicht aus der Gesamtpopulation (3.8).

WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Inhalt der Abschnitte 4–6 (Elemente des Plans, Entnahme und Anlieferung der Probe, Dokumentation des Plans und Probenahmeprotokoll) und die Beispiele der Anhänge A und B haben wir nicht gelesen — wir kennen nur ihre Titel aus dem Inhaltsverzeichnis. Probenanzahlen, Massen und Probenahmetechniken geben wir nicht an; sie beschreiben die Berichte CEN/TR 15310, die wir nicht gelesen haben.

Prinzip der Methode

Die Beteiligten (Auftraggeber, Erzeuger, Behörde, Probenehmer, Analytiker) stimmen Ziele und Grenzen des Prüfprogramms für den Abfall ab und daraus die Prüfebene, die geforderte Zuverlässigkeit und die Häufigkeit. Auf dieser Grundlage erstellt der Projektleiter einen Probenahmeplan, der beschreibt, wie eine für den Prüfzweck repräsentative Laboratoriumsprobe gewonnen wird; der Probenehmer entnimmt die Probe gemäß Plan, behandelt sie bei Bedarf zur Laboratoriumsprobe vor, erstellt ein Probenahmeprotokoll und liefert die Probe an das Labor. Dies ist der erste von sieben Schlüsselschritten eines Prüfprogramms.

Anwendungen

Schlüsselparameter

ParameterWert
STATUS (Stand 03.10.2026)PN-EN 14899:2006 (englische Fassung, führt EN 14899:2005 [IDT] ein) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 14899:2005 — „Published“, Stufe 90.93 (iTeh)
Stellung im Prüfprogramm (Bild 1)im Planrahmen Schritte 1–3: Festlegung des Plans, Probenahme, Transport; danach 4 Prüfmenge, 5 Extraktion, 6 Analyse, 7 zusammenfassender Bericht; Datenauswertung anhand der Ziele — außerhalb der Nummerierung
Anwendungen des Plans (1)standardisierte Pläne für Routinesituationen, Anforderungen europäischer und nationaler Rechtsvorschriften, Plan für den Einzelfall
Elemente des Plans (Inhaltsverzeichnis, 4.2)Beteiligte, Programmziele, Prüfebene, zu prüfende Bestandteile, Hintergrundinformationen zum Material, Arbeitsschutz, Probenahmeansatz, Probenahmetechnik (Abschnitt nicht gelesen)
Technische BerichteCEN/TR 15310-1…5: Probenahmekriterien, Techniken, Teilproben im Feld, Verpackung und Transport, Festlegung des Plans
Schlüsselbegriffe (3)Einzelprobe (nicht einzeln untersucht), Sammelprobe, Laboratoriumsprobe, repräsentative Probe, probabilistische und gezielte Probenahme
Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (abgerufen 03.10.2026)5 Laboratorien, 5 Datensätze in der Datenbankkopie und 5 Zeilen bei PCA; Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 14899“) — 4 auf dem Produktivserver (ohne AB 1365)

Norm

Normnummer
PN-EN 14899:2006
Titel (PL)
Charakteryzowanie odpadów — Pobieranie próbek materiałów — Struktura przygotowania i zastosowania planu pobierania próbek
Title (EN)
Characterization of waste — Sampling of waste materials — Framework for the preparation and application of a Sampling Plan

Schritt-für-Schritt-Verfahren

  1. Programmziele

    Die Beteiligten stimmen Ziele und Grenzen des Programms, Prüfebene, Zuverlässigkeit und Häufigkeit ab (Einleitung). PN-EN 14899:2006 ohne Zurückziehungsvermerk (03.10.2026).

  2. Probenahmeplan

    Der Projektleiter erstellt den Plan: zu prüfende Bestandteile, Hintergrundinformationen zum Material, Arbeitsschutz, Probenahmeansatz und -technik (4, nicht gelesen; 3.11).

  3. Probenahme

    Der Probenehmer entnimmt die Probe gemäß Plan; bei Bedarf Vorbehandlung zur Laboratoriumsprobe (Bild 1, 5.1).

  4. Protokoll und Anlieferung

    Probenahmeprotokoll und Anlieferung der Probe an das Labor (Bild 1, 5.2, 6.2 — nicht gelesen).

Erforderliche Geräte und Apparatur

GerätBeispielRichtpreis
ProbenahmegeräteAuswahl der Probenahmetechnik im Plan (4.2.8, nicht gelesen); Anleitung in CEN/TR 15310-2—
Verpackung und Transport der ProbenAnlieferung der Probe an das Labor (5.2, nicht gelesen); Anleitung in CEN/TR 15310-4—

Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien

ReagenzCASDetails
Nicht zutreffend—Die Norm legt die Erstellung und Anwendung eines Probenahmeplans fest, keine Bestimmung

Arbeitsschutz und Sicherheit

Häufige Fragen

Welche Norm beschreibt diese Prüfung?

Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 14899:2006 — „Characterization of waste — Sampling of waste materials — Framework for the preparation and application of a Sampling Plan“.

Wie funktioniert diese Methode?

Die Beteiligten (Auftraggeber, Erzeuger, Behörde, Probenehmer, Analytiker) stimmen Ziele und Grenzen des Prüfprogramms für den Abfall ab und daraus die Prüfebene, die geforderte Zuverlässigkeit und die Häufigkeit. Auf dieser Grundlage erstellt der Projektleiter einen Probenahmeplan, der beschreibt, wie eine für den Prüfzweck repräsentative Laboratoriumsprobe gewonnen wird; der Probenehmer entnimmt die Probe gemäß Plan, behandelt sie bei Bedarf zur Laboratoriumsprobe vor, erstellt ein Probenahmeprotokoll und liefert die Probe an das Labor.

Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?

STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN 14899:2006 (englische Fassung, führt EN 14899:2005 [IDT] ein) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 14899:2005 — „Published“, Stufe 90.93 (iTeh); Stellung im Prüfprogramm (Bild 1): im Planrahmen Schritte 1–3: Festlegung des Plans, Probenahme, Transport; danach 4 Prüfmenge, 5 Extraktion, 6 Analyse, 7 zusammenfassender Bericht; Datenauswertung anhand der Ziele — außerhalb der Nummerierung; Anwendungen des Plans (1): standardisierte Pläne für Routinesituationen, Anforderungen europäischer und nationaler Rechtsvorschriften, Plan für den Einzelfall; Elemente des Plans (Inhaltsverzeichnis, 4.2): Beteiligte, Programmziele, Prüfebene, zu prüfende Bestandteile, Hintergrundinformationen zum Material, Arbeitsschutz, Probenahmeansatz, Probenahmetechnik (Abschnitt nicht gelesen).

Wie lange dauert die Prüfung?

Das Verfahren umfasst 4 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.

Welche Geräte werden benötigt?

Probenahmegeräte, Verpackung und Transport der Proben.

Wo wird diese Prüfung eingesetzt?

Erstellung standardisierter Probenahmepläne für Abfälle für Routinesituationen, einschließlich abgeleiteter Normen für definierte Szenarien (1); Einbeziehung der Anforderungen europäischer und nationaler Rechtsvorschriften in den Plan und Entwurf eines Plans für den Einzelfall (1); Abfälle mit Schlüsseln aus dem Abfallkatalog und Verbrennungsabfälle — Probenahme für chemische und physikalische Prüfungen in den Akkreditierungsumfängen von 5 Laboratorien bei PCA.

Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?

Arbeitsschutz ist eines der Elemente des Probenahmeplans (4.2.6, nicht gelesen); Abfälle können gefährliche Bestandteile enthalten — persönliche Schutzausrüstung bei der Probenahme.

Welches Labor führt diese Prüfung durch?

Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 14899.

🔍 Labor finden, das diese Prüfung durchführt