🚗 Brennverhalten von Werkstoffen der Fahrzeuginnenausstattung — horizontale Brenngeschwindigkeit einer Probe nach 15 s Beflammung, in mm/min; PN-ISO 3795
Kurz gefasst
Horizontale Brenngeschwindigkeit von Werkstoffen aus dem Fahrgastraum von Straßenfahrzeugen sowie von land- und forstwirtschaftlichen Traktoren und Maschinen: Eine Probe bis 13 mm Dicke, waagerecht in einem U-förmigen Rahmen, wird 15 s einer 38 mm hohen Brennerflamme ausgesetzt und die Zeit gemessen, in der die Flamme zwischen den Messpunkten fortschreitet; Ergebnis B = s/t × 60 in mm/min, und eine Probe, die sich nicht entzündet oder vor dem ersten Punkt erlischt, hat eine Brenngeschwindigkeit von 0 mm/min. Die Prüfung erfolgt nach PN-ISO 3795:1996 (wersja polska; wprowadza ISO 3795:1989 [IDT]); Verbreitung in den Akkreditierungsbereichen (gelesen am 10.10.2026): 7 Laboratorien, 8 Datensätze in der Datenbankkopie, Norm in allen 7 aktuellen PCA-Dokumenten, keine ausgesetzten Positionen; Reiter „Laboratorien“ („PN-ISO 3795“) — 5 Laboratorien (ohne AB 029 und AB 1501). Das Verfahren umfasst 6 Schritte (insgesamt rund 1 Tage); eingesetzt wird sie unter anderem für: Werkstoffe und Teile der Innenausstattung des Fahrgastraums von Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Kombiwagen und Omnibussen sowie von land- und forstwirtschaftlichen Traktoren und Maschinen (ISO 3795:1989, Abschnitt 1), Beurteilung der Gleichmäßigkeit von Fertigungslosen hinsichtlich des Brennverhaltens; keine Beurteilung des tatsächlichen Brandverhaltens im Fahrzeug, In den Akkreditierungsbereichen: 7 Laboratorien; fünf zitieren die Norm zusammen mit der UN-ECE-Regelung Nr. 118.
Auf einen Blick
- Norm: PN-ISO 3795:1996 (wersja polska; wprowadza ISO 3795:1989 [IDT])
- Kategorie: Automobiltechnik
- Verfahrensschritte: 6
- Gesamtdauer der Schritte: 1 Tage
- STATUS (Stand der PKN-Karte am 10.10.2026): PN-ISO 3795:1996 (polnische Fassung) gültig; übernimmt ISO 3795:1989, bestätigt in der ISO-Überprüfung am 29.08.2026 (iTeh-Katalog)
- Flamme (5.3, 5.4, 7.3, 7.4): Bunsenbrenner, Innen-Ø 9,5 mm, Flamme 38 mm bei geschlossener Luftzufuhr, Gas ca. 38 MJ/m³ (z. B. Erdgas); Einwirkung 15 s; Stabilisierung mindestens 1 min vor der ersten Prüfung
- Probe (6.1, 6.2): Länge 356 mm, Dicke des Erzeugnisses ≤ 13 mm; mindestens 5 Proben in Richtung der höchsten Brenngeschwindigkeit; Mindestmaße: Breite 3–60 mm → Länge 356 mm; 60–100 mm → mindestens 138 mm
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. ISO 3795:1989 (Abschnitt 1): ein Verfahren zur Bestimmung der horizontalen Brenngeschwindigkeit von Werkstoffen, die im Fahrgastraum (Insassenraum) von Straßenfahrzeugen — Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Kombiwagen, Omnibusse — sowie von land- und forstwirtschaftlichen Traktoren und Maschinen verwendet werden, nach Einwirkung einer kleinen Flamme. Es ermöglicht die Prüfung von Werkstoffen und Teilen der Innenausstattung einzeln oder als Verbund bis 13 mm Dicke und dient der Beurteilung der Gleichmäßigkeit von Fertigungslosen hinsichtlich des Brennverhaltens. Wegen der Unterschiede zwischen den Bedingungen im Fahrzeug (Anwendung und Lage, Gebrauchsbedingungen, Zündquelle) und den Prüfbedingungen eignet sich das Verfahren nicht zur Beurteilung aller tatsächlichen Brandeigenschaften im Fahrzeug. Die zweite Ausgabe (1989) ersetzte die Ausgabe von 1976 und erweiterte den Anwendungsbereich auf land- und forstwirtschaftliche Traktoren und Maschinen; die Norm wurde von den Komitees ISO/TC 22 und ISO/TC 23 erarbeitet. Laut Einleitung beruht die Bewertung auf der Annahme, dass ein Brand im Fahrgastraum unwahrscheinlich ist, wenn die Brenngeschwindigkeit des Werkstoffs unter einer kleinen Flamme null oder sehr gering ist; das Verfahren stützt sich vor allem auf das amerikanische Verfahren US-FMVSS 302, und die Stützdrähte für die Probe wurden eingeführt, um die subjektive Beurteilung des Probenverhaltens einzuschränken. Das Feld „Zakres“ (Anwendungsbereich) der PKN-Karte von PN-ISO 3795:1996, vollständig (unsere Übersetzung): „Angegeben wird ein Verfahren zur Prüfung des Brennverhaltens von Werkstoffen, die im Fahrzeuginneren im von Personen genutzten Raum verwendet werden. Festgelegt werden das Prüfprinzip, die Instrumente und Messgeräte, Form und Maße der Proben sowie die Art ihrer Entnahme. Angegeben werden die Beschreibung der Prüfung, die Berechnung des Entflammbarkeitsgrades sowie die im Prüfbericht anzugebenden Daten“ (auf der Karte ohne Schlusspunkt).
ABLAUF (ISO 3795:1989, Abschnitte 3–8 — Text nahezu vollständig gelesen). Die Brenngeschwindigkeit ist der Quotient aus verbrannter Strecke und der Zeit für deren Verbrennen, in mm/min. Prinzip: Die Probe liegt waagerecht in einem U-förmigen Halter, und 15 s lang wirkt eine Flamme geringer Energie in einer Brennkammer auf ihr freies Ende; die Prüfung stellt fest, ob und wann die Flamme erlischt, oder die Zeit, in der die Flamme eine gemessene Strecke durchläuft. • Geräte: Brennkammer (vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl, mit Sichtfenster, Lüftungsöffnungen im Boden und Spalt um die Oberseite, auf vier Füßen von 10 mm, mit Auffangschale für geschmolzenen Werkstoff); Halter aus zwei U-förmigen Rahmen aus korrosionsbeständigem Werkstoff — die Stifte des unteren Rahmens sind zugleich die Messpunkte für Anfang und Ende der Brennstrecke; Stützung durch hitzebeständige Drähte von 0,25 mm Durchmesser im Abstand von 25 mm; Unterseite der Probe 178 mm über dem Boden, Vorderkante des Halters 22 mm vom Ende der Kammer, Seiten des Halters 50 mm von den Kammerwänden; Bunsenbrenner mit 9,5 mm Innendurchmesser, Austritt 19 mm unter der Mitte der Unterkante des offenen Probenendes; Gas mit einem Heizwert von etwa 38 MJ/m³ (z. B. Erdgas); Metallkamm mindestens 110 mm, 7–8 glatte gerundete Zähne je 25 mm; Stoppuhr mit einer Genauigkeit von 0,5 s. Die Kammer darf in einem Abzug stehen, dessen Volumen das 20- bis 110-Fache der Kammer beträgt und dessen keine Abmessung das 2,5-Fache der anderen überschreitet; senkrechte Luftgeschwindigkeit, 100 mm vor und hinter dem Kammerstandort gemessen — 0,1–0,3 m/s. • Proben: Form und Maße nach Bild 6 (Länge 356 mm), Dicke gleich der Dicke des Erzeugnisses, nicht größer als 13 mm (ein dickeres Erzeugnis wird von der nicht dem Fahrgastraum zugewandten Seite mechanisch abgetragen). Wenn die Maße des Erzeugnisses es nicht zulassen: bei 3–60 mm Breite Länge 356 mm (geprüft in der Breite des Erzeugnisses), bei 60–100 mm Breite Länge mindestens 138 mm; Proben schmaler als 60 mm und kürzer als 356 mm, 60–100 mm breit und kürzer als 138 mm sowie schmaler als 3 mm werden nach diesem Verfahren nicht geprüft. Mindestens fünf Proben; hängt die Brenngeschwindigkeit von der Richtung im Werkstoff ab, werden die Proben so entnommen, dass die höchste Geschwindigkeit gemessen wird. Aus Rollenware wird ein Abschnitt von mindestens 500 mm über die ganze Breite geschnitten, die Proben — mindestens 100 mm vom Rand und in gleichen Abständen. Verbundwerkstoffe werden wie homogene geprüft; Schichten, die kein Verbund sind und innerhalb einer Tiefe von 13 mm von der Fahrgastraumseite liegen, werden jeweils einzeln geprüft. • Konditionierung: mindestens 24 h und höchstens 7 Tage bei 23 ± 2 °C und einer relativen Luftfeuchte von 50 ± 5 %, bis zum Zeitpunkt der Prüfung. • Prüfung: Proben mit Flor oder Noppen zweimal gegen den Strich kämmen; Probe mit der dem Fahrgastraum zugewandten Seite nach unten, zur Flamme, einlegen; Flamme 38 mm bei geschlossener Luftzufuhr des Brenners, vor der ersten Prüfung mindestens 1 min brennen lassen; Halter einschieben, nach 15 s Gas absperren; Zeitmessung ab dem Moment, in dem der Flammenfuß den ersten Messpunkt passiert, wobei die schneller brennende Seite beobachtet wird; Ende — wenn die Flamme den letzten Punkt erreicht oder vorher erlischt (dann wird die verbrannte Strecke bis zur Erlöschstelle gemessen; verbrannter Teil ist der an der Oberfläche oder im Inneren zersetzte). Entzündet sich die Probe nicht, brennt sie nach dem Abschalten des Brenners nicht weiter oder erlischt sie vor dem ersten Punkt, wird im Bericht eine Brenngeschwindigkeit von 0 mm/min angegeben. Vor der nächsten Prüfung dürfen Kammer und Halter höchstens 30 °C haben. • Ergebnis: B = s/t × 60 [mm/min], mit s — verbrannte Strecke in mm, t — Zeit für das Verbrennen dieser Strecke in s.
STATUS (Stand der PKN-Karte am 10.10.2026). Die Karte von PN-ISO 3795:1996 (polnische Fassung) trägt keinen Rücknahmevermerk: Titel „Pojazdy drogowe oraz ciągniki, maszyny rolnicze i leśne -- Określanie palności materiałów stosowanych wewnątrz pojazdów“ (Straßenfahrzeuge sowie Traktoren, land- und forstwirtschaftliche Maschinen — Bestimmung des Brennverhaltens von im Fahrzeuginneren verwendeten Werkstoffen; unsere Übersetzung), Veröffentlichung 24-10-1996, 10 Seiten, Sektor Logistik, Transport und Verpackung, KT 17 Fahrzeuge und Straßenverkehr, „Übernimmt: ISO 3795:1989 [IDT]“, ICS 43.020, 13.220.40 und 65.060.01, ohne die Felder „Ersetzt“ und „Ersetzt durch“. PKN-Suche, Suchbegriff „ISO 3795“ (10.10.2026): mit der Nummer 3795 nur diese eine Karte. Im iTeh-Katalog (gelesen am 10.10.2026) hat ISO 3795:1989 den Status „Published“, und die letzte regelmäßige Überprüfung endete mit der Bestätigung der Norm am 29.08.2026.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsbereiche vom 10.10.2026 und aktuelle PCA-Dokumente, gelesen am 10.10.2026). Die Nummer 3795 steht in 8 Datensätzen bei 7 Laboratorien: AB 029, AB 082 (2 Datensätze), AB 128, AB 304, AB 1280, AB 1501 und AB 1552; die Norm ist in allen 7 aktuellen PCA-Dokumenten enthalten, keine Position ist ausgesetzt. Schreibweisen: „PN-ISO 3795:1996“ (AB 082, AB 1552), „PN-ISO 3795“ ohne Jahr (AB 128, AB 304, AB 1280), „PN ISO 3795:1996“ ohne Bindestrich (AB 029) und „ISO 3795“ (AB 1501). Der Reiter „Laboratorien“ („PN-ISO 3795“) zeigt 5 Laboratorien; AB 029 und AB 1501 fehlen dort wegen einer anderen Schreibweise der Nummer. Fünf Laboratorien zitieren die Norm in derselben Position zusammen mit der UN-ECE-Regelung Nr. 118: AB 128, AB 304 (Anhang 6), AB 1280 (Anhänge 6–10), AB 1501 und AB 1552 (Anhang 6); drei davon (AB 128, AB 1501, AB 1552) auch die amerikanische FMVSS 302.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Kopie und PCA-Dokumente). Gegenstand: im Fahrzeuginneren und im Innenausbau verwendete Werkstoffe (AB 029, AB 304, AB 1280, AB 1501, AB 1552), Kunststoffe und Erzeugnisse daraus (AB 082, AB 128), Gummi und Dichtungswerkstoffe (AB 082). Größen: Brenngeschwindigkeit (alle; AB 128 im Bereich 0–300 mm/min), Brenndauer und Flammenausbreitung (AB 082, AB 1280, AB 1501, AB 1552), „Entflammbarkeitsgrad“ (AB 304 — so nennt das Feld „Zakres“ der Karte der polnischen Norm das Rechenergebnis, das im ISO-Text die Brenngeschwindigkeit ist, burning rate); Technik beschrieben als „horizontales Brennverfahren“ (AB 128), „Einzelflammenverfahren“ (AB 1280, AB 1501), „Kammerverfahren“ (AB 082). AB 1280 führt in derselben Position auch Schmelzbarkeit und Beständigkeit gegen Aufnahme von Kraft- und Schmierstoffen, unter den Größen außerdem Flammenfortpflanzung, Entflammbarkeit und brennendes Abtropfen.
WO MAN LEICHT EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS ERHÄLT. Erstens — Richtung im Werkstoff: Bei einem Werkstoff mit richtungsabhängiger Geschwindigkeit verlangt die Norm, die Proben so auszurichten, dass die HÖCHSTE Geschwindigkeit gemessen wird; eine „einfach längs“ geschnittene Probe ergibt ein niedrigeres, anforderungskonformes Ergebnis. Zweitens — Seite zur Flamme: Geprüft wird die dem Fahrgastraum zugewandte Seite, nach unten gerichtet; eine umgedrehte Probe misst eine andere Oberfläche. Drittens — ein nicht gegen den Strich gekämmter Florwerkstoff brennt anders. Viertens — „0 mm/min“ bedeutet eine Probe, die sich nicht entzündet hat oder vor dem ersten Messpunkt erloschen ist; der Wert darf nicht eingetragen werden, wenn die Flamme den ersten Punkt passiert hat und später erlosch — dann wird die Geschwindigkeit aus der Strecke bis zum Erlöschen berechnet. Fünftens — Schichten: Ein geschichtetes Erzeugnis, das kein Verbund ist, wird Schicht für Schicht bis 13 mm Tiefe geprüft, nicht als Ganzes. Sechstens — eine Wiederholung in heißer Kammer (über 30 °C) beschleunigt das Brennen.
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Die Maße der Brennkammer und des Halters aus den Bildern 1–5 und die Probenbreite aus Bild 6 (gelesen haben wir nur die Länge von 356 mm), den Inhalt des Prüfberichts und Anforderungen an die zulässige Brenngeschwindigkeit — die Norm gibt das Verfahren an, die Grenzwerte legen Vorschriften und Kundenspezifikationen fest (z. B. UN-ECE-Regelungen), die wir hier nicht gelesen haben.
Prinzip der Methode
Eine Probe eines Fahrzeuginnenwerkstoffs (Dicke bis 13 mm) wird waagerecht in einem U-förmigen Halter befestigt, mit der dem Fahrgastraum zugewandten Seite nach unten, und 15 s lang wird ihr freies Ende der 38 mm hohen Flamme eines Bunsenbrenners in einer genormten Brennkammer ausgesetzt; gemessen wird die Zeit des Flammenfortschritts zwischen den Messpunkten oder die verbrannte Strecke bis zum Erlöschen. Brenngeschwindigkeit B = s/t × 60 in mm/min; keine Entzündung oder Erlöschen vor dem ersten Punkt = 0 mm/min (ISO 3795:1989, Abschnitte 4, 7, 8).
Anwendungen
- Werkstoffe und Teile der Innenausstattung des Fahrgastraums von Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Kombiwagen und Omnibussen sowie von land- und forstwirtschaftlichen Traktoren und Maschinen (ISO 3795:1989, Abschnitt 1)
- Beurteilung der Gleichmäßigkeit von Fertigungslosen hinsichtlich des Brennverhaltens; keine Beurteilung des tatsächlichen Brandverhaltens im Fahrzeug
- In den Akkreditierungsbereichen: 7 Laboratorien; fünf zitieren die Norm zusammen mit der UN-ECE-Regelung Nr. 118
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der PKN-Karte am 10.10.2026) | PN-ISO 3795:1996 (polnische Fassung) gültig; übernimmt ISO 3795:1989, bestätigt in der ISO-Überprüfung am 29.08.2026 (iTeh-Katalog) |
| Flamme (5.3, 5.4, 7.3, 7.4) | Bunsenbrenner, Innen-Ø 9,5 mm, Flamme 38 mm bei geschlossener Luftzufuhr, Gas ca. 38 MJ/m³ (z. B. Erdgas); Einwirkung 15 s; Stabilisierung mindestens 1 min vor der ersten Prüfung |
| Probe (6.1, 6.2) | Länge 356 mm, Dicke des Erzeugnisses ≤ 13 mm; mindestens 5 Proben in Richtung der höchsten Brenngeschwindigkeit; Mindestmaße: Breite 3–60 mm → Länge 356 mm; 60–100 mm → mindestens 138 mm |
| Konditionierung (6.3) | mindestens 24 h, höchstens 7 Tage, 23 ± 2 °C, relative Luftfeuchte 50 ± 5 % |
| Halter und Kammer (5.1, 5.2) | Drähte Ø 0,25 mm im Abstand von 25 mm; Probenunterseite 178 mm über dem Boden; Brenneraustritt 19 mm unter der Unterkante des Probenendes; Halter 22 mm vom Kammerende, 50 mm von den Wänden |
| Ergebnis (Abschnitt 8) | B = s/t × 60 mm/min (s — verbrannte Strecke, mm; t — Zeit, s); keine Entzündung oder Erlöschen vor dem ersten Punkt — 0 mm/min; Kammer und Halter ≤ 30 °C vor der nächsten Prüfung |
| Abzug (5.7) | Volumen das 20- bis 110-Fache der Kammer; keine Abmessung größer als das 2,5-Fache der anderen; Luftgeschwindigkeit 0,1–0,3 m/s |
| Verbreitung in den Akkreditierungsbereichen (gelesen am 10.10.2026) | 7 Laboratorien, 8 Datensätze in der Datenbankkopie, Norm in allen 7 aktuellen PCA-Dokumenten, keine ausgesetzten Positionen; Reiter „Laboratorien“ („PN-ISO 3795“) — 5 Laboratorien (ohne AB 029 und AB 1501) |
Norm
- Normnummer
- PN-ISO 3795:1996 (wersja polska; wprowadza ISO 3795:1989 [IDT])
- Titel (PL)
- Pojazdy drogowe oraz ciągniki, maszyny rolnicze i leśne — Określanie palności materiałów stosowanych wewnątrz pojazdów
- Title (EN)
- Road vehicles, and tractors and machinery for agriculture and forestry — Determination of burning behaviour of interior materials
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Entnahme und Vorbereitung der Proben
Mindestens 5 Proben, in Richtung der höchsten Brenngeschwindigkeit; aus Rollenware — Abschnitt ≥ 500 mm über die ganze Breite, Proben ≥ 100 mm vom Rand; Dicke ≤ 13 mm (Abtragen von der nicht dem Fahrgastraum zugewandten Seite).
-
Konditionierung
23 ± 2 °C, 50 ± 5 % relative Luftfeuchte, 24 h bis 7 Tage, bis zur Prüfung.
-
Vorbereitung der Prüfung
Florproben zweimal gegen den Strich kämmen; Probe im Halter mit der dem Fahrgastraum zugewandten Seite nach unten; Flamme 38 mm, Luftzufuhr geschlossen, Stabilisierung ≥ 1 min.
-
Zündung
Halter so einschieben, dass das Probenende in der Flamme liegt; nach 15 s Gas absperren.
-
Messung
Zeit vom Durchgang des Flammenfußes durch den ersten Messpunkt bis zum letzten Punkt oder bis zum Erlöschen (dann verbrannte Strecke messen); die schneller brennende Seite beobachten.
-
Ergebnis und nächste Prüfung
B = s/t × 60 mm/min; keine Entzündung oder Erlöschen vor dem ersten Punkt — 0 mm/min. Vor der nächsten Prüfung Kammer und Halter ≤ 30 °C. PN-ISO 3795:1996 gültig (Stand der PKN-Karte am 10.10.2026).
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Brennkammer mit Probenhalter und Auffangschale | Vorzugsweise nichtrostender Stahl; Sichtfenster; Lüftungsöffnungen im Boden und Spalt oben; Halter aus zwei U-Rahmen mit Stiften (Messpunkte) und hitzebeständigen Drähten Ø 0,25 mm im Abstand von 25 mm | — |
| Bunsenbrenner und Gas | Innen-Ø 9,5 mm; Gas mit einem Heizwert von ca. 38 MJ/m³ (z. B. Erdgas) | — |
| Metallkamm | Mindestens 110 mm, 7–8 glatte gerundete Zähne je 25 mm — zum Kämmen von Florwerkstoffen | — |
| Stoppuhr | Genauigkeit 0,5 s | — |
| Abzug (optional) | Volumen das 20- bis 110-Fache der Kammer, Luftgeschwindigkeit 0,1–0,3 m/s | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Brenngas für den Brenner | — | Heizwert etwa 38 MJ/m³, z. B. Erdgas (5.4) |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Offene Flamme und Brenngas — Prüfung in der Kammer, falls nötig in einem Abzug mit kontrollierter Luftgeschwindigkeit; Feuerlöscher in Reichweite
- Verbrennungsprodukte von Kunststoffen und Schäumen reizen die Atemwege — Lüftung (die Norm begründet die Begrenzung der Luftgeschwindigkeit im Abzug mit der Belästigung des Bedieners durch Verbrennungsprodukte)
- Geschmolzener, brennender Werkstoff tropft — Auffangschale am Kammerboden, Handschuhe und Augenschutz
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-ISO 3795:1996 (wersja polska; wprowadza ISO 3795:1989 [IDT]) — „Road vehicles, and tractors and machinery for agriculture and forestry — Determination of burning behaviour of interior materials“.
Wie funktioniert diese Methode?
Eine Probe eines Fahrzeuginnenwerkstoffs (Dicke bis 13 mm) wird waagerecht in einem U-förmigen Halter befestigt, mit der dem Fahrgastraum zugewandten Seite nach unten, und 15 s lang wird ihr freies Ende der 38 mm hohen Flamme eines Bunsenbrenners in einer genormten Brennkammer ausgesetzt; gemessen wird die Zeit des Flammenfortschritts zwischen den Messpunkten oder die verbrannte Strecke bis zum Erlöschen. Brenngeschwindigkeit B = s/t × 60 in mm/min; keine Entzündung oder Erlöschen vor dem ersten Punkt = 0 mm/min (ISO 3795:1989, Abschnitte 4, 7, 8).
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der PKN-Karte am 10.10.2026): PN-ISO 3795:1996 (polnische Fassung) gültig; übernimmt ISO 3795:1989, bestätigt in der ISO-Überprüfung am 29.08.2026 (iTeh-Katalog); Flamme (5.3, 5.4, 7.3, 7.4): Bunsenbrenner, Innen-Ø 9,5 mm, Flamme 38 mm bei geschlossener Luftzufuhr, Gas ca. 38 MJ/m³ (z. B. Erdgas); Einwirkung 15 s; Stabilisierung mindestens 1 min vor der ersten Prüfung; Probe (6.1, 6.2): Länge 356 mm, Dicke des Erzeugnisses ≤ 13 mm; mindestens 5 Proben in Richtung der höchsten Brenngeschwindigkeit; Mindestmaße: Breite 3–60 mm → Länge 356 mm; 60–100 mm → mindestens 138 mm; Konditionierung (6.3): mindestens 24 h, höchstens 7 Tage, 23 ± 2 °C, relative Luftfeuchte 50 ± 5 %.
Wie lange dauert die Prüfung?
Die für die einzelnen Schritte angegebenen Zeiten ergeben zusammen rund 1 Tage. Das Verfahren umfasst 6 Schritte.
Welche Geräte werden benötigt?
Brennkammer mit Probenhalter und Auffangschale, Bunsenbrenner und Gas, Metallkamm, Stoppuhr, Abzug (optional).
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Werkstoffe und Teile der Innenausstattung des Fahrgastraums von Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Kombiwagen und Omnibussen sowie von land- und forstwirtschaftlichen Traktoren und Maschinen (ISO 3795:1989, Abschnitt 1); Beurteilung der Gleichmäßigkeit von Fertigungslosen hinsichtlich des Brennverhaltens; keine Beurteilung des tatsächlichen Brandverhaltens im Fahrzeug; In den Akkreditierungsbereichen: 7 Laboratorien; fünf zitieren die Norm zusammen mit der UN-ECE-Regelung Nr. 118.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Offene Flamme und Brenngas — Prüfung in der Kammer, falls nötig in einem Abzug mit kontrollierter Luftgeschwindigkeit; Feuerlöscher in Reichweite; Verbrennungsprodukte von Kunststoffen und Schäumen reizen die Atemwege — Lüftung (die Norm begründet die Begrenzung der Luftgeschwindigkeit im Abzug mit der Belästigung des Bedieners durch Verbrennungsprodukte); Geschmolzener, brennender Werkstoff tropft — Auffangschale am Kammerboden, Handschuhe und Augenschutz.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-ISO 3795.