⛽ Wassergehalt von Steinkohle und Koks — gravimetrisches Verfahren (PN-80/G-04511)

Petrochemie und Brennstoffe PN-80/G-04511

Kurz gefasst

Gravimetrische Bestimmung der Feuchte fester Brennstoffe: grobe Feuchte, Feuchte der Analysenprobe und — berechnet — Gesamtwasser. Die Prüfung erfolgt nach PN-G-04511:1980 (wersja polska); STATUS (Stand der PKN-Karte am 22-09-2026): ZURÜCKGEZOGEN — Zeile „Data wycofania“ [Datum der Zurückziehung]: 24-01-2012. Die Karte hat KEIN Feld „Zastąpiona przez“ [Ersetzt durch]: Der Katalog nennt keinen Nachfolger. Das Verfahren umfasst 6 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Prüfung der Qualität in Verkehr gebrachter fester Brennstoffe — Bestimmung des Gesamtwassergehalts nach Nr. 8 des Anhangs der Verordnung, Erkennen der Zitierung „PN-80/G-04511“, die in Akkreditierungsumfängen und in Qualitätszeugnissen für Brennstoffe vorkommt, Beurteilung der Unterlagen eines Laboratoriums, das eine zurückgezogene Norm zitiert, die von einem geltenden Rechtsakt weiterhin genannt wird.

Auf einen Blick

  • Norm: PN-G-04511:1980 (wersja polska)
  • Kategorie: Petrochemie und Brennstoffe
  • Verfahrensschritte: 6
  • STATUS (Stand der PKN-Karte am 22-09-2026): ZURÜCKGEZOGEN — Zeile „Data wycofania“ [Datum der Zurückziehung]: 24-01-2012. Die Karte hat KEIN Feld „Zastąpiona przez“ [Ersetzt durch]: Der Katalog nennt keinen Nachfolger
  • Bedeutet die Zurückziehung, dass sie nicht angewandt werden darf: NEIN. Nr. 8 des Anhangs der Verordnung über die Verfahren zur Prüfung der Qualität fester Brennstoffe nennt sie weiterhin — die Zurückziehung durch den PKN nimmt die Norm nicht aus dem Rechtsakt heraus, und bei einer geregelten Prüfung entscheidet der Rechtsakt
  • WELCHER ART diese Nennung ist — zwei verschiedene, oft verwechselte Mechanismen: dies ist KEINE „verbindliche Norm“ im alten Sinn. Die Pflicht zur Anwendung Polnischer Normen führten gesonderte Verordnungen über die Pflicht zur Anwendung von PN ein, und sie ist mit dem Normungsgesetz von 2002 ENTFALLEN (der letzte solche Rechtsakt für Lebensmittel — Dz.U. 1997 Pos. 535 — galt mit dem 01-01-2003 als aufgehoben). Hier wirkt ein anderer, weiterhin lebendiger Mechanismus: EIN FACHRECHTSAKT NENNT EINE BESTIMMTE NORM ALS PRÜFVERFAHREN für eine bestimmte geregelte Prüfung. Die Wirkung ist enger, aber verbindlich — sie betrifft die Prüfung der Qualität in Verkehr gebrachter fester Brennstoffe, nicht die Anwendung der Norm überhaupt

Übersicht

WAS DIESE NORM UMFASST. Der Anwendungsbereich auf der PKN-Katalogkarte zählt die Feuchtearten und ihre Definitionen auf: grobe Feuchte der Kohle, Feuchte der lufttrockenen Kohle, Gesamtwasser der Kohle, Feuchte der Analysenprobe der Kohle, Gesamtwasser von Koks und Halbkoks aus Steinkohle sowie Feuchte der Analysenprobe von Koks und Halbkoks. Gesondert definiert ist Steinkohle, die bei Temperaturen bis 110 °C nicht oxidiert — diese Unterscheidung bestimmt die Trocknungsbedingungen.

STAND DES DOKUMENTS UND DAS, WAS HIER FÜR DEN LESER AM WICHTIGSTEN IST. Die PKN-Katalogkarte (Lesung vom 22.09.2026) hat die Überschrift „Wycofana“ [Zurückgezogen] und die Zeile „Data wycofania: 24-01-2012“ [Datum der Zurückziehung]; sie hat KEINE Zeile „Zastąpiona przez“ [Ersetzt durch] — der Katalog nennt keinen Nachfolger. Dennoch WIRD DIE NORM VON EINEM GELTENDEN RECHTSAKT GENANNT: Nr. 8 des Anhangs der Verordnung des Energieministers vom 27. September 2018 über die Verfahren zur Prüfung der Qualität fester Brennstoffe führt sie für die Bestimmung des Gesamtwassergehalts an. DIE ZURÜCKZIEHUNG DURCH DEN PKN NIMMT DIE NORM NICHT AUS DEM RECHTSAKT HERAUS — bei der Prüfung der Qualität fester Brennstoffe entscheidet der Rechtsakt, was angewandt werden darf, daher wäre der Satz „die Norm ist zurückgezogen, also sollte man sie nicht anwenden“ hier falsch.

SEIT WANN ES DREI DOKUMENTE SIND UND NICHT ZWEI. Der Wortlaut von Nr. 8 hat sich im Dezember 2023 geändert. Bis zum 8. Dezember 2023 nannte die Nummer ZWEI Dokumente: „PN-G-04511:1980 albo PN-ISO 589:2006“ [albo = oder]. Die Verordnung des Ministers für Klima und Umwelt vom 7. Dezember 2023 (Dz.U. 2023 Pos. 2661, verkündet am 8.12.2023, in Kraft am 9.12.2023) ersetzte sie durch den Wortlaut: „PN-G-04511:1980, PN-ISO 589:2006 albo PN-G-04611:2020“ [albo = oder]. Das hat beim Lesen älterer Unterlagen eine praktische Folge: EIN AKKREDITIERUNGSUMFANG VON VOR DEM 9. DEZEMBER 2023 BESCHREIBT EINEN ZUSTAND, IN DEM ES ZWEI GRUNDLAGEN GAB — ein Laboratorium, das zwei Dokumente zitiert, begeht dann keinen Fehler, sondern bildet den Rechtsstand seiner Zeit ab.

EIN HINWEIS ZUM KONSOLIDIERTEN TEXT, AUF DEN MAN LEICHT HEREINFÄLLT. Der konsolidierte Text der Verordnung (Dz.U. 2021 Pos. 1366) stammt vom Juli 2021 und ENTHÄLT die Änderung vom Dezember 2023 NICHT — in Nr. 8 zeigt er zwei Dokumente statt drei. Wer sich auf den konsolidierten Text stützt, beschreibt den Stand von vor drei Jahren. Wir haben das im Register der Rechtsakte geprüft: Der Grundakt Dz.U. 2018 Pos. 1893 hat im Feld „Akty zmieniające“ [Änderungsakte] zwei Einträge — Dz.U. 2019 Pos. 1258 (betrifft die Nummern 6.1–6.3, Backfähigkeit; im konsolidierten Text berücksichtigt) und Dz.U. 2023 Pos. 2661 (Nummern 5.3, 6.2, die Siebtabelle und Nr. 8; NICHT BERÜCKSICHTIGT).

DREI DOKUMENTE SIND NICHT DREIMAL DIESELBE PRÜFUNG. Nr. 8 spricht vom GESAMTWASSER und lässt drei Grundlagen zu, doch diese Dokumente unterscheiden sich im Charakter: PN-G-04611:2020-06 trägt den Titel „Węgiel kamienny, koks i półkoks z węgla kamiennego oraz karbonizat — Oznaczanie zawartości wilgoci — METODY UPROSZCZONE“ [Steinkohle, Koks und Halbkoks aus Steinkohle sowie Karbonisat — Bestimmung des Wassergehalts — VEREINFACHTE VERFAHREN] und ersetzt keine der anderen (die Karte hat kein Feld „Zastępuje“ [Ersetzt]). Die Gleichwertigkeit ist also RECHTLICH — der Rechtsakt lässt jede der drei zu —, nicht technisch. OB UND UM WIE VIEL SICH DIE ERGEBNISSE ZWISCHEN DIESEN VERFAHREN UNTERSCHEIDEN, HABEN WIR NICHT ERMITTELT: Die Texte keiner der drei Normen hatten wir, alle sind kostenpflichtig.

BEHANDELN LABORATORIEN DIESE DOKUMENTE ALS ALTERNATIVE — EINE MESSUNG, KEINE VERMUTUNG. Eigene Messung an der Datenbank der Akkreditierungsumfänge (22-09-2026, 17 Uhr; gezählt über alle Schreibweisen, unter Berücksichtigung beider Nummerierungsschemata): nur PN-80/G-04511 — 69 Einträge in 26 Laboratorien; nur PN-ISO 589:2006 — 98 Einträge in 40 Laboratorien; nur PN-G-04611 — 57 Einträge in 19 Laboratorien; 04511 zusammen mit 589 — 15 Einträge; 04511 zusammen mit 04611 — 20; 589 zusammen mit 04611 — 7; alle drei zugleich — 4 Einträge in 3 Laboratorien. JEDES DER DREI DOKUMENTE KOMMT ALLEIN UND ZAHLREICH VOR, gemischte Kombinationen machen 46 von 270 Einträgen aus. Die Verteilung der Methodiken ist in allen Gruppen gleich („zawartość wilgoci w próbce analitycznej“ [Wassergehalt der Analysenprobe], „zawartość wilgoci całkowitej“ [Gesamtwassergehalt], „zawartość wilgoci przemijającej“ [Gehalt an grober Feuchte], „zawartość wilgoci całkowitej z obliczeń“ [Gesamtwassergehalt, berechnet]). Das ist das Bild einer ALTERNATIVE, nicht einer Aufteilung der Tätigkeiten — und es stimmt mit dem Wortlaut des Rechtsakts überein, der diese drei Dokumente mit der Konjunktion „albo“ [oder] verbindet.

WO EINE KORREKT DURCHGEFÜHRTE PRÜFUNG EIN ZU NIEDRIGES ERGEBNIS LIEFERT. Bei der Feuchtebestimmung ist das Gefährlichste das, was im Verfahren nicht sichtbar ist: Wasser, das ZWISCHEN PROBENAHME UND ERSTER WÄGUNG verloren geht. Die Trocknung verläuft korrekt, die Massen werden ohne Beanstandung abgelesen, die Berechnung stimmt mit der Formel überein, und das Ergebnis ist um so viel kleiner, wie unterwegs verdunstet ist — und es gibt nichts, womit man es vergleichen könnte, denn beim Probeneingang kennt niemand die ursprüngliche Masse. Deshalb sind Transportbedingungen und Dichtheit des Behälters Teil des Verfahrens und keine organisatorische Frage. BEIM BERECHNETEN GESAMTWASSER ist die Folge um eine Stufe schlimmer: Der Fehler geht in einen BESTANDTEIL (die grobe Feuchte) ein, und das Endergebnis sieht korrekt aus, weil die Formel ohne Beanstandung gerechnet wird.

WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Normtext hatten wir nicht — der PKN stellt ihn kostenpflichtig zur Verfügung (9 Seiten, Sektor Bergbau, Technisches Organ KT 220, ICS 75.160.10). WIR GEBEN NICHT AN: Trocknungstemperaturen und -zeiten, Anforderungen an Wägegläser und Trockenschrank, die Bedingungen für Kohle, die bei Temperaturen bis 110 °C oxidiert, die Art der Berechnung der Ergebnisse und die Präzision des Verfahrens. All das ist Inhalt der Norm und muss ihrem Text entnommen werden. Wir haben auch nicht geprüft, ob an einer Änderung der Liste in Nr. 8 gearbeitet wird — geprüft haben wir nur das Register der VERKÜNDETEN Rechtsakte.

Prinzip der Methode

Die Brennstoffprobe wird unter festgelegten Bedingungen getrocknet und vor und nach dem Trocknen gewogen; der auf die Probenmasse bezogene Masseverlust ergibt den Wassergehalt. Die Norm unterscheidet grobe Feuchte (die beim Überführen der Probe in den lufttrockenen Zustand entfernt wird), Feuchte der Analysenprobe und Gesamtwasser, das bei der zweistufigen Bestimmung DURCH BERECHNUNG aus den beiden vorigen gewonnen wird. Durchführung, Geräte und Berechnungen legt der Normtext fest, den wir nicht zitieren.

Anwendungen

Schlüsselparameter

ParameterWert
STATUS (Stand der PKN-Karte am 22-09-2026)ZURÜCKGEZOGEN — Zeile „Data wycofania“ [Datum der Zurückziehung]: 24-01-2012. Die Karte hat KEIN Feld „Zastąpiona przez“ [Ersetzt durch]: Der Katalog nennt keinen Nachfolger
Bedeutet die Zurückziehung, dass sie nicht angewandt werden darfNEIN. Nr. 8 des Anhangs der Verordnung über die Verfahren zur Prüfung der Qualität fester Brennstoffe nennt sie weiterhin — die Zurückziehung durch den PKN nimmt die Norm nicht aus dem Rechtsakt heraus, und bei einer geregelten Prüfung entscheidet der Rechtsakt
WELCHER ART diese Nennung ist — zwei verschiedene, oft verwechselte Mechanismendies ist KEINE „verbindliche Norm“ im alten Sinn. Die Pflicht zur Anwendung Polnischer Normen führten gesonderte Verordnungen über die Pflicht zur Anwendung von PN ein, und sie ist mit dem Normungsgesetz von 2002 ENTFALLEN (der letzte solche Rechtsakt für Lebensmittel — Dz.U. 1997 Pos. 535 — galt mit dem 01-01-2003 als aufgehoben). Hier wirkt ein anderer, weiterhin lebendiger Mechanismus: EIN FACHRECHTSAKT NENNT EINE BESTIMMTE NORM ALS PRÜFVERFAHREN für eine bestimmte geregelte Prüfung. Die Wirkung ist enger, aber verbindlich — sie betrifft die Prüfung der Qualität in Verkehr gebrachter fester Brennstoffe, nicht die Anwendung der Norm überhaupt
Rechtsgrundlage der Nennung (geltender Wortlaut)Nr. 8 des Anhangs: „PN-G-04511:1980, PN-ISO 589:2006 albo PN-G-04611:2020“ [albo = oder] — seit 9. Dezember 2023 (Dz.U. 2023 Pos. 2661)
Früherer Wortlaut — wichtig bei älteren Umfängenbis 8. Dezember 2023: „PN-G-04511:1980 albo PN-ISO 589:2006“ [albo = oder] — ZWEI Dokumente. Ein Akkreditierungsumfang von vor diesem Datum beschreibt einen anderen Rechtsstand und ist deswegen nicht fehlerhaft
Die Falle des konsolidierten Textesder konsolidierte Text Dz.U. 2021 Pos. 1366 stammt vom Juli 2021 und enthält die Änderung vom Dezember 2023 NICHT — in Nr. 8 zeigt er zwei Dokumente. Das Register der Rechtsakte nennt bei Dz.U. 2018 Pos. 1893 zwei Änderungen: Dz.U. 2019 Pos. 1258 (berücksichtigt) und Dz.U. 2023 Pos. 2661 (nicht berücksichtigt)
In den Akkreditierungsumfängen verwendete Form der Nummer„PN-80/G-04511“ als GANZER Feldwert — 75 Einträge in 21 Laboratorien; dieselbe Schreibweise als ANFANG des Werts (danach eine Abschnittsnummer: „pkt. 2.2.1“, „pkt 2.3.1“, „p. 2.4.1.7a“ [pkt, p. = Abschnitt]) — 95 Einträge in 25 Laboratorien, UND DIESE ZWEITE ZAHL ZEIGT DIE REGISTERKARTE DER LABORATORIEN, weil sie mit Präfix sucht; zählt man alle Schreibweisen der Nummer — 109 Einträge in 27 Laboratorien. Die Form von der Karte („PN-G-04511:1980“) kommt in 10 Einträgen bei 3 Laboratorien vor, davon in 2 als ganzer Feldwert. Mit der ersteren sucht die Registerkarte der Laboratorien bei diesem Eintrag (Messung vom 22-09-2026, 17 Uhr)
Form der Nummer im Rechtsakt — anders als in den Umfängendie Verordnung schreibt „PN-G-04511:1980“, also die Form von der Karte. Ein Laboratorium, das die Bezeichnung direkt aus der Vorschrift übernimmt, erhält eine Schreibweise, die in den Umfängen zwei von 75 Einträgen verwenden
Von der Norm erfasste Feuchteartengrobe Feuchte, Feuchte der lufttrockenen Kohle, Gesamtwasser der Kohle, Feuchte der Analysenprobe der Kohle sowie Gesamtwasser und Analysenfeuchte von Koks und Halbkoks aus Steinkohle (nach dem Anwendungsbereich auf der Karte)
Gesamtwasser — eine BERECHNETE, keine gemessene Größebei der zweistufigen Bestimmung entsteht es aus zwei Messungen: grobe Feuchte und Feuchte der Analysenprobe. Die Vergleichbarkeit der Ergebnisse hängt daher von den Methodiken BEIDER BESTANDTEILE ab, nicht von der Formel — und sie darf nicht nach Prüfung der Formel allein beurteilt werden
Fehlerquelle mit scheinbar korrektem ErgebnisWasser, das ZWISCHEN PROBENAHME UND ERSTER WÄGUNG verloren geht. Trocknung, Wägung und Berechnung verlaufen ohne Beanstandung, und das Ergebnis ist zu niedrig; beim Probeneingang gibt es nichts, womit man die Masse vergleichen könnte
Gemeinsame Zitierungen in den Umfängen (Messung vom 22-09-2026, 17 Uhr)nur 04511 — 69 Einträge / 26 Laboratorien; nur PN-ISO 589 — 98 / 40; nur PN-G-04611 — 57 / 19; 04511+589 — 15; 04511+04611 — 20; 589+04611 — 7; alle drei — 4 Einträge / 3 Laboratorien
Was daraus folgt — Alternative, keine Aufteilung der Tätigkeitenjedes der drei Dokumente kommt ALLEIN und zahlreich vor, und die Verteilung der Methodiken ist in jeder Gruppe gleich. Das ist das Bild der Gleichwertigkeit, übereinstimmend mit der Konjunktion „albo“ [oder] im Rechtsakt
Rechtliche gegenüber technischer GleichwertigkeitPN-G-04611:2020-06 sind VEREINFACHTE VERFAHREN (so lautet ihr Titel) und ersetzt die übrigen nicht — ihre Karte hat kein Feld „Zastępuje“ [Ersetzt]. Der Rechtsakt lässt jede der drei zu; ob die Ergebnisse vergleichbar sind, HABEN WIR NICHT ERMITTELT
Die außerhalb von Nr. 8 am häufigsten mit ihr zitierte NormPN-ISO 11722:2009 (Feuchte der Analysenprobe, Trocknung in Stickstoffatmosphäre) — 2 Einträge. Karte ohne die Überschrift „Wycofana“ [Zurückgezogen] (Lesung vom 22-09-2026)
Zahlenwerte aus dem NormtextGEBEN WIR NICHT AN — den Text hatten wir nicht (9 Seiten, KT 220, ICS 75.160.10). Das betrifft Trocknungstemperaturen und -zeiten, Anforderungen an die Geräte (einschließlich Wägegläsern und Abkühlen der Probe), die Bedingungen für bis 110 °C oxidierende Kohle und die Präzision des Verfahrens

Norm

Normnummer
PN-G-04511:1980 (wersja polska)
Titel (PL)
Paliwa stałe — Oznaczanie zawartości wilgoci
Title (EN)
Solid fuels — Determination of moisture content

Schritt-für-Schritt-Verfahren

  1. Prüfen, welche Grundlage für die jeweilige Prüfung gilt

    Bei der Prüfung der Qualität in Verkehr gebrachter fester Brennstoffe nennt Nr. 8 des Anhangs der Verordnung die Grundlage: seit 9. Dezember 2023 PN-G-04511:1980, PN-ISO 589:2006 oder PN-G-04611:2020. Die Zurückziehung von PN-G-04511 durch den PKN (24-01-2012) ändert daran nichts.

  2. Probenahme und Sicherung der Probe

    Die Probe in einen dichten Behälter geben und die Zeit zwischen Probenahme und erster Wägung begrenzen. HIER ENTSTEHT EIN FEHLER, DER SPÄTER NICHT SICHTBAR IST: In dieser Phase verlorenes Wasser macht das Ergebnis zu niedrig, während die weiteren Schritte korrekt verlaufen.

  3. Bestimmung der groben Feuchte

    Überführen der Probe in den lufttrockenen Zustand und Bestimmung des Masseverlusts. Die Bedingungen (Temperatur, Zeit, Art der Ausbreitung der Probe) sind Inhalt der Norm, und wir zitieren sie nicht.

  4. Vorbereitung und Bestimmung der Feuchte der Analysenprobe

    Die Analysenprobe wird unter den in der Norm angegebenen Bedingungen getrocknet und gewogen. Für Kohle, die bei Temperaturen bis 110 °C oxidiert, sieht die Norm ein gesondertes Vorgehen vor — diese Unterscheidung ist darin gesondert definiert.

  5. Berechnung des Gesamtwassers

    Bei der zweistufigen Bestimmung wird das Gesamtwasser aus der groben Feuchte und der Feuchte der Analysenprobe berechnet. Die Formel zitieren wir nicht. DAS ERGEBNIS IST EINE BERECHNETE GRÖSSE: Eine Änderung der Methodik eines der beiden Bestandteile ändert es, ohne dass sich die Formel ändert.

  6. Angabe des Ergebnisses mit Grundlage und Feuchteart

    Im Bericht angeben, welches Dokument angewandt wurde (die drei sind im Sinne der Vorschrift gleichwertig) und um welche Feuchte es sich handelt — grobe Feuchte, Feuchte der Analysenprobe oder Gesamtwasser, bei Letzterem auch, dass es berechnet wurde.

Erforderliche Geräte und Apparatur

GerätBeispielRichtpreis
Labortrockenschrank mit TemperaturregelungDie Trocknungsbedingungen (Temperatur, Zeit, Atmosphäre) sind Inhalt der Norm, und wir zitieren sie nicht — sie müssen ihrem Text entnommen werden—
WaageDas Verfahren ist gravimetrisch (Verordnung, Nr. 8). Die geforderte Wägegenauigkeit WURDE NICHT ERMITTELT — den Normtext hatten wir nicht—
Dichter ProbenbehälterBestandteil des Verfahrens, nicht der Arbeitsorganisation: Vor der ersten Wägung verlorenes Wasser macht das Ergebnis zu niedrig und hinterlässt im weiteren Ablauf keine Spur—
Übrige AusrüstungNICHT ERMITTELT — Wägegläser, die Art der Abkühlung der Probe nach dem Trocknen und die Anforderungen an die Geräte geben wir nicht an, weil wir den Normtext nicht hatten—

Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien

ReagenzCASDetails
Nicht ermittelt—Das Verfahren ist gravimetrisch (Verordnung, Nr. 8) — die Probe wird getrocknet und gewogen. Ob die Norm irgendwelche Reagenzien vorsieht, HABEN WIR NICHT ERMITTELT — den Normtext hatten wir nicht

Arbeitsschutz und Sicherheit

Häufige Fragen

Welche Norm beschreibt diese Prüfung?

Die Prüfung erfolgt nach PN-G-04511:1980 (wersja polska) — „Solid fuels — Determination of moisture content“.

Wie funktioniert diese Methode?

Die Brennstoffprobe wird unter festgelegten Bedingungen getrocknet und vor und nach dem Trocknen gewogen; der auf die Probenmasse bezogene Masseverlust ergibt den Wassergehalt. Die Norm unterscheidet grobe Feuchte (die beim Überführen der Probe in den lufttrockenen Zustand entfernt wird), Feuchte der Analysenprobe und Gesamtwasser, das bei der zweistufigen Bestimmung DURCH BERECHNUNG aus den beiden vorigen gewonnen wird.

Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?

STATUS (Stand der PKN-Karte am 22-09-2026): ZURÜCKGEZOGEN — Zeile „Data wycofania“ [Datum der Zurückziehung]: 24-01-2012. Die Karte hat KEIN Feld „Zastąpiona przez“ [Ersetzt durch]: Der Katalog nennt keinen Nachfolger; Bedeutet die Zurückziehung, dass sie nicht angewandt werden darf: NEIN. Nr. 8 des Anhangs der Verordnung über die Verfahren zur Prüfung der Qualität fester Brennstoffe nennt sie weiterhin — die Zurückziehung durch den PKN nimmt die Norm nicht aus dem Rechtsakt heraus, und bei einer geregelten Prüfung entscheidet der Rechtsakt; WELCHER ART diese Nennung ist — zwei verschiedene, oft verwechselte Mechanismen: dies ist KEINE „verbindliche Norm“ im alten Sinn. Die Pflicht zur Anwendung Polnischer Normen führten gesonderte Verordnungen über die Pflicht zur Anwendung von PN ein, und sie ist mit dem Normungsgesetz von 2002 ENTFALLEN (der letzte solche Rechtsakt für Lebensmittel — Dz.U. 1997 Pos. 535 — galt mit dem 01-01-2003 als aufgehoben). Hier wirkt ein anderer, weiterhin lebendiger Mechanismus: EIN FACHRECHTSAKT NENNT EINE BESTIMMTE NORM ALS PRÜFVERFAHREN für eine bestimmte geregelte Prüfung. Die Wirkung ist enger, aber verbindlich — sie betrifft die Prüfung der Qualität in Verkehr gebrachter fester Brennstoffe, nicht die Anwendung der Norm überhaupt; Rechtsgrundlage der Nennung (geltender Wortlaut): Nr. 8 des Anhangs: „PN-G-04511:1980, PN-ISO 589:2006 albo PN-G-04611:2020“ [albo = oder] — seit 9. Dezember 2023 (Dz.U. 2023 Pos. 2661).

Wie lange dauert die Prüfung?

Das Verfahren umfasst 6 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.

Welche Geräte werden benötigt?

Labortrockenschrank mit Temperaturregelung, Waage, Dichter Probenbehälter, Übrige Ausrüstung.

Wo wird diese Prüfung eingesetzt?

Prüfung der Qualität in Verkehr gebrachter fester Brennstoffe — Bestimmung des Gesamtwassergehalts nach Nr. 8 des Anhangs der Verordnung; Erkennen der Zitierung „PN-80/G-04511“, die in Akkreditierungsumfängen und in Qualitätszeugnissen für Brennstoffe vorkommt; Beurteilung der Unterlagen eines Laboratoriums, das eine zurückgezogene Norm zitiert, die von einem geltenden Rechtsakt weiterhin genannt wird; Lesen älterer Berichte, in denen das Gesamtwasser als aus zwei Bestimmungen berechnete Größe angegeben wurde.

Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?

Kohlenstaub ist brennbar und als Aufwirbelung explosionsfähig — Staubentwicklung beim Zerkleinern und Umschütten der Probe begrenzen; Der Trockenschrank arbeitet bei erhöhter Temperatur; die nach dem Trocknen entnommene Probe ist heiß; Bei zur Selbsterhitzung neigenden Kohlen die zerkleinerte Probe nicht länger im Trockenschrank lassen, als die Norm vorsieht.

Welches Labor führt diese Prüfung durch?

Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-80/G-04511.

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