🍽️ Blei- und Cadmiumabgabe aus Glas, Glaskeramik und Email (Lebensmittelkontakt) — PN-EN 1388-2
Kurz gefasst
Referenzverfahren zur Bestimmung der Blei- und Cadmiumabgabe aus silikatischen Oberflächen aus Glas, Glaskeramik und Email, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind (auch emaillierte Behälter und Teile von Einrichtungen der Lebensmittelindustrie), sowie aus dem Trinkrand von Trinkgefäßen: 24 h Kontakt mit Essigsäurelösung 40 ml/l bei 22 °C und Bestimmung mittels FAAS. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 1388-2:2000 (wersja polska; wprowadza EN 1388-2:1995 [IDT]); STATUS (Stand der PKN-Karte am 25.09.2026): PN-EN 1388-2:2000 — AKTUELL, polnische Fassung, 17 Seiten, KT 133 Verpackungen. Das Verfahren umfasst 5 Schritte (insgesamt rund 1 Tage); eingesetzt wird sie unter anderem für: Gegenstände aus Glas, Glaskeramik und Email, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind, Emaillierte Behälter und emaillierte Teile von Einrichtungen der Lebensmittelindustrie, Trinkrand von Trinkgefäßen (20-mm-Streifen ab dem Rand) — auch keramischer Gegenstände.
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN 1388-2:2000 (wersja polska; wprowadza EN 1388-2:1995 [IDT])
- Kategorie: Lebensmittelchemie
- Verfahrensschritte: 5
- Gesamtdauer der Schritte: 1 Tage
- STATUS (Stand der PKN-Karte am 25.09.2026): PN-EN 1388-2:2000 — AKTUELL, polnische Fassung, 17 Seiten, KT 133 Verpackungen
- Stand beim Herausgeber (CEN/iTeh-Katalog, 25.09.2026): EN 1388-2:1995 veröffentlicht am 12-10-1995; Stadium 90.92 — Entscheidung zur ÜBERARBEITUNG nach der systematischen Überprüfung
- Prüflösung: Essigsäure 40 ml/l: (40 ± 1) ml Eisessig in 500 ml Wasser, auf 1 l auffüllen; frisch
Übersicht
WAS FÜR EINE PRÜFUNG — ANWENDUNGSBEREICH LAUT PKN-KARTE, VOLLSTÄNDIG: „Podano metodę badania dotyczącą oznaczania ołowiu i kadmu uwalnianego z wyrobów, których powierzchnie krzemianowe ze szkła, tworzywa ceramiczno-szklanego lub emalii przezroczystej, przeznaczone są do kontaktu z produktami spożywczymi. Wymagania niniejszej normy stosuje się również w odniesieniu do pojemników z emalią przezroczystą i do przemysłowych części wyposażenia przeznaczonego do kontaktu z produktami spożywczymi. Określono także metodę badania, dotyczącą oznaczania ołowiu i kadmu uwalnianego z obrzeża naczynia przeznaczonego do picia, które mogą być badane również tą metodą“ [Angegeben wird ein Prüfverfahren zur Bestimmung der Blei- und Cadmiumabgabe aus Gegenständen, deren silikatische Oberflächen aus Glas, glaskeramischem Werkstoff oder transparentem Email für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind. Die Anforderungen dieser Norm gelten auch für Behälter mit transparentem Email und für industrielle Ausrüstungsteile, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind. Festgelegt wird auch ein Prüfverfahren zur Bestimmung der Blei- und Cadmiumabgabe aus dem Rand eines Trinkgefäßes, die ebenfalls nach diesem Verfahren geprüft werden können]. Abschnitt 1 des EN-Textes nennt dieses Verfahren ein Referenzverfahren (reference method) und fügt hinzu, dass danach auch der Trinkrand keramischer Gegenstände geprüft werden kann.
EIN NORMENPAAR. Keramische Gegenstände (Porzellan, Steingut, Steinzeug — Definition 3.6) werden nach Teil 1, PN-EN 1388-1, geprüft (ein eigener Eintrag in dieser Datenbank); Teil 2 umfasst Glas, Glaskeramik und Email auf Metall sowie den Trinkrand von Trinkgefäßen. In den Akkreditierungsumfängen haben 17 der 21 Einträge mit dieser Norm auch PN-EN 1388-1.
WANN DIE PRÜFUNG NICHT ERFORDERLICH IST (Einleitung). Für homogenes, unverziertes und unglasiertes Kalk-Natron-Silicatglas und Borosilicatglas sowie für Glaskeramik werden keine blei- und cadmiumhaltigen Rohstoffe verwendet (Ausnahme ist Kristallglas nach der Richtlinie 69/493/EWG). Eine Abgabe kann nur von Verunreinigungen herrühren und liegt meist unter den Nachweisgrenzen der FAAS — für ungefärbte, unverzierte und unglasierte Gegenstände aus massenhaft hergestelltem Kalk-Natron-Silicatglas oder Borosilicatglas ist die Prüfung nach dieser Norm „nicht erforderlich“. Ebenso die Anmerkungen zu den Definitionen 3.9 und 3.10: Blei und Cadmium sind in diesen Gläsern nur Spurenverunreinigungen, und ihre Abgabe liegt unter den Nachweisgrenzen des Verfahrens. Die Einleitung erinnert auch an die Richtlinie 84/500/EWG (Anhang I — Grundregeln für die Prüfung der Blei- und Cadmiummigration, Anhang II — Atomabsorptionsspektrometrie als Analysenverfahren).
PRINZIP (Abschnitt 4). Die silikatischen Oberflächen werden 24 h bei 22 °C mit Essigsäurelösung 40 ml/l in Kontakt gebracht, um Blei und Cadmium aus der Oberfläche der Gegenstände oder Probekörper zu extrahieren; das abgegebene Blei und Cadmium wird mittels Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie (FAAS) bestimmt.
PRÜFLÖSUNG (5.2): Zu 500 ml Wasser werden mit einem Messzylinder (40 ± 1) ml Eisessig (ρ = 1,05 g/ml, im Dunkeln aufbewahrt) gegeben, und es wird auf 1 l aufgefüllt; sie wird frisch hergestellt, in einer für die ganze Prüf- und Analysenserie ausreichenden Menge. Stammlösungen von Blei und Cadmium — je 1000 mg/l, in der Prüflösung angesetzt (oder handelsübliche gleichwertiger Genauigkeit). Wasser — destilliert oder Qualität 3 nach ISO 3696.
DEFINITIONEN, VON DENEN DIE ART DER PRÜFUNG ABHÄNGT (Abschnitt 3): Trinkrand — ein 20 mm breiter Streifen der Außenfläche eines Trinkgefäßes, gemessen von der Oberkante nach unten; Flachware — nicht befüllbare Gegenstände oder solche mit einer Innentiefe von höchstens 25 mm (auch Probekörper von Geräten, Behältern und Warmwasserbereitern mit Email); Hohlware — tiefer als 25 mm, ausgenommen Gegenstände mit einem Fassungsvermögen über 3 l, die Vorratsbehälter sind; Vorratsbehälter (Tank) — Fassungsvermögen mindestens 3 l; Email — glasartiger anorganischer Überzug, bei einer Temperatur über 500 °C mit dem Metall verschmolzen; Kochgeschirr — wird bei der Zubereitung von Lebensmitteln erhitzt, u. a. durch Dämpfen, Kochen, Schmoren, Backen oder im Mikrowellengerät.
AUSGABEN (Stand der PKN-Karte am 25.09.2026). PN-EN 1388-2:2000 — polnische Fassung, Veröffentlichung 07-12-2000, 17 Seiten, KT 133 Verpackungen, führt EN 1388-2:1995 [IDT] ein, ohne die Überschrift „Wycofana“ [Zurückgezogen]. EN 1388-2:1995 wurde von der Arbeitsgruppe 3 des Komitees CEN/TC 194 „Bedarfsgegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln“ erarbeitet; CEN hat sie am 04-10-1995 angenommen. Beim Herausgeber (von iTeh geführter CEN-Katalog, gelesen am 25.09.2026): veröffentlicht am 12-10-1995; Stadium 90.92 — Entscheidung nach der Überprüfung: ÜBERARBEITUNG (Umfrage ab 16-03-2023, Abschluss 23-09-2026). Eine neue Ausgabe gibt es noch nicht.
WIE DIE AKKREDITIERUNGSUMFÄNGE DIE NORM ZITIEREN. Messung vom 25.09.2026 an der Datenbank der polnischen Akkreditierungsumfänge (1310 Laboratorien mit Einträgen): 21 Einträge bei 16 Laboratorien; Schreibweisen „PN-EN 1388-2:2000“ (18), „PN-EN 1388-2“ ohne Jahr (1) sowie zwei entstellte: „PN-EN 1388 -2:2000“ mit Leerzeichen und „PN-EN 1388–2:2000“ mit Halbgeviertstrich. Prüfgegenstand: silikatische Oberflächen anderer als keramischer Gegenstände und Trinkränder — oft zusammen mit keramischen Gegenständen, einmal „Wyroby szklane przeznaczone do kontaktu z żywnością“ [Glaswaren, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind]; Methodik: Migration von Blei und Cadmium (auch „do płynu modelowego“ [in das Lebensmittelsimulanz]); Technik: FAAS (19 von 21), einmal ICP-MS. Ergebnisse angegeben in mg/l, mg/dm², mg je Gegenstand und mg je Trinkrand.
DER SCHLÜSSEL DER REGISTERKARTE „LABORATORIEN“: „PN-EN 1388-2“ — 14 Laboratorien und 19 Einträge, ohne fremde Einträge. Die Registerkarte zeigt 2 Laboratorien (AB 054, AB 343) nicht, die die Norm mit Leerzeichen oder mit Halbgeviertstrich geschrieben haben. Der kürzere Schlüssel „PN-EN 1388“ würde alle 16 erfassen, aber Einträge mit Teil 1 und mit einer anderen Norm (PN-EN 13888-2) hinzufügen, deshalb verwenden wir ihn nicht.
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Wir hatten einen vom Herausgeber zugänglich gemachten Ausschnitt des Textes von EN 1388-2:1995 (Scan): Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Einleitung und Abschnitte 1–5.3.2. Wir haben weder die Geräte (Abschnitt 6) noch die Vorbereitung der Gegenstände und emaillierten Probekörper (Abschnitte 7–8), den Ablauf der Prüfung — einschließlich der Prüfung des Trinkrands (Abschnitt 9), die Angabe der Ergebnisse (Abschnitt 10) oder Anhang A. Daher geben wir weder die Arten des Befüllens und Eintauchens noch die Temperaturtoleranzen oder die Formeln an. Grenzwerte enthält die Norm auch nicht — diese legen die Vorschriften fest.
Prinzip der Methode
Die silikatische Oberfläche des Gegenstands (Glas, Glaskeramik, Email) oder der Trinkrand eines Trinkgefäßes wird 24 h bei 22 °C mit Essigsäurelösung 40 ml/l in Kontakt gebracht; im erhaltenen Extrakt werden Blei und Cadmium mittels Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie (FAAS) bestimmt.
Anwendungen
- Gegenstände aus Glas, Glaskeramik und Email, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind
- Emaillierte Behälter und emaillierte Teile von Einrichtungen der Lebensmittelindustrie
- Trinkrand von Trinkgefäßen (20-mm-Streifen ab dem Rand) — auch keramischer Gegenstände
- NICHT erforderlich für ungefärbtes, unverziertes Kalk-Natron- und Borosilicatglas aus Massenproduktion (Einleitung der Norm)
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der PKN-Karte am 25.09.2026) | PN-EN 1388-2:2000 — AKTUELL, polnische Fassung, 17 Seiten, KT 133 Verpackungen |
| Stand beim Herausgeber (CEN/iTeh-Katalog, 25.09.2026) | EN 1388-2:1995 veröffentlicht am 12-10-1995; Stadium 90.92 — Entscheidung zur ÜBERARBEITUNG nach der systematischen Überprüfung |
| Prüflösung | Essigsäure 40 ml/l: (40 ± 1) ml Eisessig in 500 ml Wasser, auf 1 l auffüllen; frisch |
| Kontaktdauer und -temperatur | 24 h, 22 °C |
| Bestimmungstechnik | Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie (FAAS) |
| Stammlösungen | Pb und Cd, je 1000 mg/l, in der Prüflösung |
| Trinkrand (Def. 3.5) | 20-mm-Streifen der Außenfläche ab der Oberkante |
| Flachware / Hohlware / Vorratsbehälter | ≤ 25 mm Tiefe / > 25 mm / Fassungsvermögen ≥ 3 l |
| Verbreitung in den Akkreditierungsumfängen (Messung vom 25.09.2026) | 21 Einträge bei 16 Laboratorien; Registerkarte „Laboratorien“ (Schlüssel „PN-EN 1388-2“): 14 / 19 |
| Toleranzen, Ablauf der Prüfung, Formeln | GEBEN WIR NICHT AN — Text gelesen bis 5.3.2 |
Norm
- Normnummer
- PN-EN 1388-2:2000 (wersja polska; wprowadza EN 1388-2:1995 [IDT])
- Titel (PL)
- Materiały i wyroby przeznaczone do kontaktu z produktami spożywczymi — Powierzchnie krzemianowe — Oznaczanie ołowiu i kadmu uwalnianego z powierzchni krzemianowych wyrobów innych niż wyroby ceramiczne
- Title (EN)
- Materials and articles in contact with foodstuffs — Silicate surfaces — Part 2: Determination of the release of lead and cadmium from silicate surfaces other than ceramic ware
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Ob die Prüfung nötig ist
Ungefärbtes, unverziertes, unglasiertes Kalk-Natron- oder Borosilicatglas aus Massenproduktion — eine Prüfung nach der Norm ist nicht erforderlich (Einleitung). Keramik — Teil 1 (PN-EN 1388-1).
-
Prüflösung
Frische Essigsäure 40 ml/l in einer Menge für die ganze Serie.
-
Probekörper
Die Art des Gegenstands (Flachware, Hohlware, Vorratsbehälter, Trinkrand, emaillierte Probekörper) entscheidet über die Art der Vorbereitung — Abschnitte 7–8, die wir NICHT ANGEBEN.
-
Kontakt
Die Oberfläche in Kontakt mit der Prüflösung.
-
Bestimmung
Blei und Cadmium im Extrakt mittels FAAS; die Norm definiert das Kalibrierkurvenverfahren und das Eingabelungsverfahren (3.23, 3.25). Die Formeln (Abschnitt 10) GEBEN WIR NICHT AN.
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Flammen-Atomabsorptionsspektrometer (FAAS) | zur Bestimmung von Blei und Cadmium in den Extrakten | — |
| Messglas | die Norm verweist auf ISO 385 (Büretten), ISO 648 (Vollpipetten), ISO 835 (Messpipetten), ISO 1042 (Messkolben), ISO 4788 (Messzylinder) | — |
| Kontaktbedingungen | 22 °C während 24 h; die Geräte (Abschnitt 6) GEBEN WIR NICHT AN | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Eisessig | 64-19-7 | ρ = 1,05 g/ml; im Dunkeln oder in dunklen Flaschen aufbewahren |
| Prüflösung — Essigsäure 40 ml/l | — | (40 ± 1) ml Essigsäure in 500 ml Wasser, auf 1 l auffüllen; frisch herstellen |
| Stammlösungen von Blei und Cadmium | — | je 1000 mg/l (± 1 mg) in der Prüflösung oder handelsübliche gleichwertiger Genauigkeit |
| Wasser | — | destilliert oder Qualität 3 nach ISO 3696 |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Blei- und Cadmiumverbindungen (Standardlösungen) — giftig; Handschuhe, getrennte Abfälle
- Eisessig — ätzend, entzündbar; beim Verdünnen die Säure in das Wasser geben
- Acetylen-Luft-Flamme der FAAS — Absaugung über dem Brenner, Dichtheitskontrolle der Gasleitungen
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 1388-2:2000 (wersja polska; wprowadza EN 1388-2:1995 [IDT]) — „Materials and articles in contact with foodstuffs — Silicate surfaces — Part 2: Determination of the release of lead and cadmium from silicate surfaces other than ceramic ware“.
Wie funktioniert diese Methode?
Die silikatische Oberfläche des Gegenstands (Glas, Glaskeramik, Email) oder der Trinkrand eines Trinkgefäßes wird 24 h bei 22 °C mit Essigsäurelösung 40 ml/l in Kontakt gebracht; im erhaltenen Extrakt werden Blei und Cadmium mittels Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie (FAAS) bestimmt.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der PKN-Karte am 25.09.2026): PN-EN 1388-2:2000 — AKTUELL, polnische Fassung, 17 Seiten, KT 133 Verpackungen; Stand beim Herausgeber (CEN/iTeh-Katalog, 25.09.2026): EN 1388-2:1995 veröffentlicht am 12-10-1995; Stadium 90.92 — Entscheidung zur ÜBERARBEITUNG nach der systematischen Überprüfung; Prüflösung: Essigsäure 40 ml/l: (40 ± 1) ml Eisessig in 500 ml Wasser, auf 1 l auffüllen; frisch; Kontaktdauer und -temperatur: 24 h, 22 °C.
Wie lange dauert die Prüfung?
Die für die einzelnen Schritte angegebenen Zeiten ergeben zusammen rund 1 Tage. Das Verfahren umfasst 5 Schritte.
Welche Geräte werden benötigt?
Flammen-Atomabsorptionsspektrometer (FAAS), Messglas, Kontaktbedingungen.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Gegenstände aus Glas, Glaskeramik und Email, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind; Emaillierte Behälter und emaillierte Teile von Einrichtungen der Lebensmittelindustrie; Trinkrand von Trinkgefäßen (20-mm-Streifen ab dem Rand) — auch keramischer Gegenstände; NICHT erforderlich für ungefärbtes, unverziertes Kalk-Natron- und Borosilicatglas aus Massenproduktion (Einleitung der Norm).
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Blei- und Cadmiumverbindungen (Standardlösungen) — giftig; Handschuhe, getrennte Abfälle; Eisessig — ätzend, entzündbar; beim Verdünnen die Säure in das Wasser geben; Acetylen-Luft-Flamme der FAAS — Absaugung über dem Brenner, Dichtheitskontrolle der Gasleitungen.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 1388-2.