🌿 Leichtflüchtige aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX, Styrol), halogenierte Kohlenwasserstoffe und Ether im Boden — Methanolextraktion und Gaschromatographie mit statischer Dampfraumanalyse, PN-EN ISO 22155
Kurz gefasst
Bestimmung leichtflüchtiger aromatischer Kohlenwasserstoffe (Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole, Styrol), leichtflüchtiger halogenierter Kohlenwasserstoffe und ausgewählter Ether im Boden — Methanolextraktion und Gaschromatographie mit statischer Dampfraumanalyse. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 22155:2016-07 (wersja angielska); STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026): gültig, ohne Rückzugsvermerk; ersetzt PN-EN ISO 22155:2013-07; PN-ISO 22155:2009 zurückgezogen. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Bewertung der Verunreinigung der Erdoberfläche — BTEX und Styrol gegen die zulässigen Gehalte für die Bodengruppen I–IV (Dz.U. 2016 Pos. 1395); Referenzmethodik aus Anlage 3, Boden und Erde, Sedimente, Abfälle — in den Akkreditierungsumfängen von 13 Laboratorien; bei einigen auch Chlorbenzole, Benzine C6–C12, Cyclohexan.
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN ISO 22155:2016-07 (wersja angielska)
- Kategorie: Umwelt
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026): gültig, ohne Rückzugsvermerk; ersetzt PN-EN ISO 22155:2013-07; PN-ISO 22155:2009 zurückgezogen
- Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN ISO 22155:2016-07, englische Fassung; veröffentlicht am 05-07-2016, 32 Seiten, KT 191 (Bodenchemie), ICS 13.080.10; führt EN ISO 22155:2016 und ISO 22155:2016 [IDT] ein
- Typische Bestimmungsgrenzen (laut Karte): GC-FID: 0,2 mg/kg aromatische Kohlenwasserstoffe, 0,5 mg/kg MTBE und TAME; GC-ECD: 0,01–0,2 mg/kg halogenierte Kohlenwasserstoffe; niedriger — MS mit ausgewählten Ionen
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich laut PKN-Katalogkarte, vollständig: „Diese Internationale Norm legt ein Verfahren zur quantitativen Bestimmung leichtflüchtiger aromatischer Kohlenwasserstoffe, halogenierter Kohlenwasserstoffe und ausgewählter aliphatischer Ether im Boden mittels Gaschromatographie nach dem statischen Dampfraumverfahren fest. Diese Internationale Norm ist auf alle Bodenarten anwendbar. Die Bestimmungsgrenze hängt vom Detektionssystem und von der Reinheit des zur Extraktion der Bodenprobe verwendeten Methanols ab. Unter den in dieser Internationalen Norm angegebenen Bedingungen gelten folgende Bestimmungsgrenzen (bezogen auf die Trockenmasse des Bodens): Bei Anwendung von GC-FID beträgt die typische Bestimmungsgrenze: — 0,2 mg/kg für leichtflüchtige aromatische Kohlenwasserstoffe; — 0,5 mg/kg für aliphatische Ether wie Methyl-tert-butylether (MTBE) und Methyl-tert-amylether (TAME). Bei Anwendung von GC-ECD beträgt die typische Bestimmungsgrenze: — 0,01 mg/kg bis 0,2 mg/kg für leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe. Niedrigere Bestimmungsgrenzen lassen sich für einige Verbindungen mit Massenspektrometrie (MS) mit Detektion ausgewählter Ionen erreichen (siehe Anhang D)." (Die doppelten Leerzeichen der Karte haben wir weggelassen.)
STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026). Die Karte der PN-EN ISO 22155:2016-07 (englische Fassung) trägt keinen Rückzugsvermerk — die Norm ist GÜLTIG. Veröffentlicht am 05-07-2016, 32 Seiten, PKN-Fachausschuss KT 191 (Bodenchemie), ICS 13.080.10; „Führt ein: EN ISO 22155:2016 [IDT], ISO 22155:2016 [IDT]"; „Ersetzt: PN-EN ISO 22155:2013-07 - englische Fassung". Die PKN-Suche (29.09.2026) zeigt auch die früheren PN-EN ISO 22155:2013-07 und PN-ISO 22155:2009 — beide mit dem Etikett „Zurückgezogen". Karte der PN-ISO 22155:2009 (polnische Fassung): veröffentlicht am 08-06-2009, „Datum der Zurückziehung: 26-07-2013", „Ersetzt durch: PN-EN ISO 22155:2013-07 - englische Fassung" — die letzte polnische Fassung dieser Norm; seit 2013 ist der gültige Text englisch.
VORSCHRIFT — BEWERTUNG DER VERUNREINIGUNG DER ERDOBERFLÄCHE. Verordnung des Umweltministers vom 1. September 2016 über die Art der Bewertung der Verunreinigung der Erdoberfläche (Dz.U. 2016 Pos. 1395): § 11 Abs. 1 — die Referenzmethodiken für Untersuchungen der Verunreinigung von Boden und Erde legt Anlage 3 fest. In Anlage 3 ist die Referenzmethodik für Benzol, Ethylbenzol, Toluol, Xylole und Styrol die Gaschromatographie (GC mit FID- oder ECD- oder MS-Detektor) nach einem Prüfverfahren „auf der Grundlage von PN-EN ISO 15009 (…) oder PN-EN ISO 22155"; diese Norm (Dampfraumtechnik) nennt auch die Zeile „Summe der Kohlenwasserstoffe C6-C12, Bestandteile der Benzinfraktion" in der Gruppe „Benzine und Öle". Dieselbe Anlage nennt PN-EN ISO 22155 auch in der Gruppe der chlorierten Kohlenwasserstoffe, bei einzelnen Chlorbenzolen: „Für Monochlorbenzol, Dichlorbenzol und Trichlorbenzol – Prüfverfahren auf der Grundlage von PN-EN ISO 22155 (…)". Zulässige Gehalte im Boden (Anlage 1, Punkt 1, in der Fassung der Verordnung des Ministers für Klima und Umwelt vom 31. Oktober 2024 — Dz.U. 2024 Pos. 1657; mg/kg Trockenmasse der Bodenbestandteile, Tiefe 0–0,25 m) für die Bodengruppen I, II, III und IV: Benzol, Ethylbenzol, Toluol und Xylole — 0,1; 0,1; 10; 100; Styrol — 0,1; 0,1; 6; 60. Diese Werte sind dieselben wie in der ursprünglichen Fassung der Anlage von 2016; die neue Fassung trat sechs Monate nach der Veröffentlichung der Änderungsverordnung (13. November 2024) in Kraft. Die Bodengruppen unterscheidet die Verordnung nach der Flächennutzung. § 11 Abs. 2 erlaubt Untersuchungen auch nach anderen Methodiken im Sinne von Art. 12 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes. In unserer Kopie der Umfänge nennt kein Laboratorium PN-EN ISO 15009 — bei leichtflüchtigen aromatischen Kohlenwasserstoffen im Boden ist PN-EN ISO 22155 die einzige genannte Norm (siehe unten).
GRENZE DES VERFAHRENS GEGEN ZULÄSSIGEN WERT — RAUM FÜR EIN SCHEINBAR KORREKTES ERGEBNIS. Die typische Bestimmungsgrenze der Karte mit GC-FID — 0,2 mg/kg — ist doppelt so hoch wie der zulässige BTEX-Gehalt in Böden der Gruppen I und II (0,1 mg/kg). Die Laboratorien erklären niedrigere untere Grenzen für Benzol: von 0,010 mg/kg (AB 300) und 0,020 mg/kg (AB 213, AB 313, AB 550, AB 1095) über 0,040 (AB 005), 0,05 (AB 646) und 0,075 mg/kg (AB 322) bis 0,10 mg/kg (AB 418, AB 719, AB 1185, AB 1302) — keines beginnt über 0,1 mg/kg; AB 387 hat in der Kopie keinen Bereich. Die Karte sagt, dass niedrigere Grenzen — für einige Verbindungen — die Massenspektrometrie mit Detektion ausgewählter Ionen liefert; worauf die niedrigeren Grenzen mit Flammenionisationsdetektor (acht Laboratorien) beruhen — HABEN WIR NICHT FESTGESTELLT.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER SCHREIBWEISE (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Daten bis 17.09.2026, gelesen am 28.09.2026). Alle Einträge der Nummer 22155: 24 Positionen bei 13 Laboratorien. Schreibweisen: „PN-EN ISO 22155:2016-07" — am häufigsten, auch mit dem Zusatz „M" und einer Verfahrensnummer; „PN-EN ISO 22155" ohne Jahr; „PN-ISO 22155:2016-07" — zwei Positionen (die Bezeichnung der zurückgezogenen polnischen Fassung von 2009, verbunden mit dem Datum der jetzigen Ausgabe). Der Reiter „Laboratorien" sucht Einträge, die mit „PN-EN ISO 22155" BEGINNEN, und zeigt alle 13 Laboratorien — geprüft mit der Abfrage des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 29.09.2026: 13. Aktuelle Umfänge auf der PCA-Website (gelesen am 29.09.2026): alle Positionen stehen in den gültigen Ausgaben, jeder Zahlenbereich aus der Kopie steht im aktuellen Dokument, und keine Position ist ausgesetzt.
WAS SIE BESTIMMEN UND WOMIT. BTEX und Styrol — 12 Laboratorien; AB 213 auch Chlorbenzole und Tetrahydrofuran, AB 313 — u. a. Naphthalin, Trichlorbenzol und Butylbenzole, AB 1095 — Cyclohexan, AB 550 und AB 1185 — Benzine (Kohlenwasserstoffe C6–C12). Technik: Dampfraumanalyse bei allen; Flammenionisationsdetektor (HS-GC-FID) — acht Laboratorien, Massenspektrometrie (HS-GC-MS) — sechs, AB 213 auch Tandem-Massenspektrometrie. Gegenstand: Boden und Erde, bei einigen auch Sedimente, Klärschlamm und Abfälle; AB 550 wendet die Norm auch auf Sekundärbrennstoffe an (Ersatzbrennstoffe, SRF) — die Karte spricht von Böden.
NEBEN DIESER NORM. Bei leichtflüchtigen aromatischen Kohlenwasserstoffen in Boden, Erde, Sedimenten und Abfällen hat die Kopie neben dieser Norm nur Hausverfahren (AB 188, AB 283, AB 418, AB 646, AB 894, AB 1059, AB 1249), den allgemeinen Eintrag „Normy" (Normen) (AB 213, AB 1711) und bei AB 550 — PN-ISO 11423-1 mit Normen der Reihe PN-EN 12457, also eine Bestimmung im wässrigen Eluat aus Abfällen.
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Normtext hatten wir nicht — PKN verkauft ihn (32 Seiten). Wir geben nicht an: Art der Probenahme und Konservierung, Probenmasse und Methanolvolumen, Bedingungen der Dampfraumanalyse, Säulen, interne Standards und Präzision; die Liste der Verbindungen aus der Norm geben wir ebenfalls nicht wieder.
Prinzip der Methode
Laut Karte der Norm werden leichtflüchtige aromatische Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kohlenwasserstoffe und ausgewählte aliphatische Ether im Boden mittels Gaschromatographie nach dem statischen Dampfraumverfahren bestimmt, und die Bodenprobe wird mit Methanol extrahiert. Die Bestimmungsgrenze hängt vom Detektor und von der Reinheit des Methanols ab: mit Flammenionisationsdetektor typisch 0,2 mg/kg für aromatische Kohlenwasserstoffe und 0,5 mg/kg für Ether (MTBE, TAME), mit Elektroneneinfangdetektor 0,01–0,2 mg/kg für halogenierte Kohlenwasserstoffe; niedrigere, für einige Verbindungen, liefert die Massenspektrometrie mit Detektion ausgewählter Ionen. Das Ergebnis wird mit den zulässigen Gehalten der Verordnung über die Bewertung der Verunreinigung der Erdoberfläche verglichen. Die Analysenbedingungen geben wir NICHT AN — den Normtext hatten wir nicht.
Anwendungen
- Bewertung der Verunreinigung der Erdoberfläche — BTEX und Styrol gegen die zulässigen Gehalte für die Bodengruppen I–IV (Dz.U. 2016 Pos. 1395); Referenzmethodik aus Anlage 3
- Boden und Erde, Sedimente, Abfälle — in den Akkreditierungsumfängen von 13 Laboratorien; bei einigen auch Chlorbenzole, Benzine C6–C12, Cyclohexan
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026) | gültig, ohne Rückzugsvermerk; ersetzt PN-EN ISO 22155:2013-07; PN-ISO 22155:2009 zurückgezogen |
| Ausgabe (laut PKN-Karte) | PN-EN ISO 22155:2016-07, englische Fassung; veröffentlicht am 05-07-2016, 32 Seiten, KT 191 (Bodenchemie), ICS 13.080.10; führt EN ISO 22155:2016 und ISO 22155:2016 [IDT] ein |
| Typische Bestimmungsgrenzen (laut Karte) | GC-FID: 0,2 mg/kg aromatische Kohlenwasserstoffe, 0,5 mg/kg MTBE und TAME; GC-ECD: 0,01–0,2 mg/kg halogenierte Kohlenwasserstoffe; niedriger — MS mit ausgewählten Ionen |
| Zulässige Gehalte im Boden (Dz.U. 2016 Pos. 1395, Anlage 1 Punkt 1 in der Fassung von Dz.U. 2024 Pos. 1657) | BTEX: Gruppen I und II — 0,1 mg/kg, III — 10, IV — 100; Styrol: 0,1 / 0,1 / 6 / 60 |
| Referenzmethodik (Anlage 3) | GC mit FID oder ECD oder MS, Verfahren auf der Grundlage von PN-EN ISO 15009 oder PN-EN ISO 22155 |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (gelesen am 28.09.2026) | 13 Laboratorien, 24 Positionen; Reiter „Laboratorien" (Eintragsbeginn „PN-EN ISO 22155") — 13, ebenso auf dem Produktionsserver (29.09.2026); PN-EN ISO 15009 — 0 Laboratorien |
| Untere Grenzen für Benzol in den Umfängen | von 0,010 bis 0,10 mg/kg — keine über 0,1 mg/kg |
Norm
- Normnummer
- PN-EN ISO 22155:2016-07 (wersja angielska)
- Titel (PL)
- Jakość gleby — Oznaczanie lotnych węglowodorów aromatycznych, lotnych węglowodorów halogenowanych oraz wybranych eterów z zastosowaniem chromatografii gazowej — Metoda statycznej analizy fazy nadpowierzchniowej
- Title (EN)
- Soil quality — Gas chromatographic determination of volatile aromatic and halogenated hydrocarbons and selected ethers — Static headspace method
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Status und Wahl des Detektors
PKN-Karte: PN-EN ISO 22155:2016-07 gültig (Stand der Karte am 29.09.2026). Der Detektor bestimmt die Bestimmungsgrenze — mit FID typisch 0,2 mg/kg für Aromaten, über dem Wert von 0,1 mg/kg für Böden der Gruppen I und II.
-
Probenahme und Extraktion
Die Bodenprobe wird mit Methanol extrahiert (laut Karte). Art der Probenahme und Konservierung NICHT ANGEGEBEN.
-
Dampfraumanalyse
Statische Dampfraumanalyse und Gaschromatographie. Bedingungen NICHT ANGEGEBEN.
-
Ergebnis
Gehalt in mg/kg Trockenmasse.
-
Bewertung
Vergleich mit den zulässigen Gehalten für die Bodengruppe (Dz.U. 2016 Pos. 1395, Anlage 1 Punkt 1); ein Ergebnis „unter" ist gegenüber 0,1 mg/kg nur dann aussagekräftig, wenn die Bestimmungsgrenze des Laboratoriums nicht höher als 0,1 mg/kg ist.
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Gaschromatograph mit Dampfraum-Probengeber | Mit FID-, ECD- oder MS-Detektor (laut Karte); Säulen und Bedingungen NICHT ANGEGEBEN | — |
| Dampfraumgefäße | NICHT ANGEGEBEN | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Methanol | 67-56-1 | Zur Extraktion der Bodenprobe; laut Karte beeinflusst seine Reinheit die Bestimmungsgrenze |
| Standardlösungen der bestimmten Verbindungen | — | Konzentrationen und interne Standards NICHT ANGEGEBEN |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Benzol ist krebserzeugend, Methanol giftig und entzündbar — Arbeit unter dem Abzug
- FACHLICHER HINWEIS: Die typische Bestimmungsgrenze der Karte mit GC-FID (0,2 mg/kg) übersteigt den zulässigen BTEX-Gehalt in Böden der Gruppen I und II (0,1 mg/kg) — bei einer solchen Bewertung das Laboratorium nach seiner Bestimmungsgrenze fragen
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 22155:2016-07 (wersja angielska) — „Soil quality — Gas chromatographic determination of volatile aromatic and halogenated hydrocarbons and selected ethers — Static headspace method“.
Wie funktioniert diese Methode?
Laut Karte der Norm werden leichtflüchtige aromatische Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kohlenwasserstoffe und ausgewählte aliphatische Ether im Boden mittels Gaschromatographie nach dem statischen Dampfraumverfahren bestimmt, und die Bodenprobe wird mit Methanol extrahiert. Die Bestimmungsgrenze hängt vom Detektor und von der Reinheit des Methanols ab: mit Flammenionisationsdetektor typisch 0,2 mg/kg für aromatische Kohlenwasserstoffe und 0,5 mg/kg für Ether (MTBE, TAME), mit Elektroneneinfangdetektor 0,01–0,2 mg/kg für halogenierte Kohlenwasserstoffe; niedrigere, für einige Verbindungen, liefert die Massenspektrometrie mit Detektion ausgewählter Ionen.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026): gültig, ohne Rückzugsvermerk; ersetzt PN-EN ISO 22155:2013-07; PN-ISO 22155:2009 zurückgezogen; Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN ISO 22155:2016-07, englische Fassung; veröffentlicht am 05-07-2016, 32 Seiten, KT 191 (Bodenchemie), ICS 13.080.10; führt EN ISO 22155:2016 und ISO 22155:2016 [IDT] ein; Typische Bestimmungsgrenzen (laut Karte): GC-FID: 0,2 mg/kg aromatische Kohlenwasserstoffe, 0,5 mg/kg MTBE und TAME; GC-ECD: 0,01–0,2 mg/kg halogenierte Kohlenwasserstoffe; niedriger — MS mit ausgewählten Ionen; Zulässige Gehalte im Boden (Dz.U. 2016 Pos. 1395, Anlage 1 Punkt 1 in der Fassung von Dz.U. 2024 Pos. 1657): BTEX: Gruppen I und II — 0,1 mg/kg, III — 10, IV — 100; Styrol: 0,1 / 0,1 / 6 / 60.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Gaschromatograph mit Dampfraum-Probengeber, Dampfraumgefäße.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Bewertung der Verunreinigung der Erdoberfläche — BTEX und Styrol gegen die zulässigen Gehalte für die Bodengruppen I–IV (Dz.U. 2016 Pos. 1395); Referenzmethodik aus Anlage 3; Boden und Erde, Sedimente, Abfälle — in den Akkreditierungsumfängen von 13 Laboratorien; bei einigen auch Chlorbenzole, Benzine C6–C12, Cyclohexan.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Benzol ist krebserzeugend, Methanol giftig und entzündbar — Arbeit unter dem Abzug; FACHLICHER HINWEIS: Die typische Bestimmungsgrenze der Karte mit GC-FID (0,2 mg/kg) übersteigt den zulässigen BTEX-Gehalt in Böden der Gruppen I und II (0,1 mg/kg) — bei einer solchen Bewertung das Laboratorium nach seiner Bestimmungsgrenze fragen.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN ISO 22155.