🍎 Mais — Wassergehalt von Körnern, gemahlenen Körnern, Grieß, Grits und Maismehl nach dem gravimetrischen Verfahren: Referenzverfahren (Trocknung 4 h bei 130–133 °C, Vorkonditionierung feuchter Körner) und Routineverfahren an ganzen Körnern; PN-EN ISO 6540
Kurz gefasst
Bestimmung des Wassergehalts von Mais als Massenverlust unter festgelegten Bedingungen, in Prozent der Masse des Erzeugnisses im Anlieferungszustand. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 6540:2021-08 (englische Fassung; übernimmt EN ISO 6540:2021 und ISO 6540:2021 [IDT]); STATUS (Stand der PKN-Karte am 07.11.2026): PN-EN ISO 6540:2021-08 aktuell (englische Fassung); ersetzte PN-EN ISO 6540:2010; PN-ISO 6540:1994 zurückgezogen 29-06-2010. Das Verfahren umfasst 5 Schritte (insgesamt rund 4 Std.); eingesetzt wird sie unter anderem für: Maiskörner, gemahlener ganzer Mais, Grieß, Grits und Maismehl — Referenzverfahren (Abschnitte 1 und 4), Ganze Maiskörner — Routineverfahren, nicht für Gutachten und nicht für die Kalibrierung und Überprüfung von Feuchtemessgeräten (Abschnitte 1 und 5), Öffentliche Intervention: Standardverfahren zur Bestimmung des Wassergehalts von Mais, im Streitfall maßgeblich (Durchführungsverordnung (EU) 2016/1240, Anhang I Teil II Buchstabe b).
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN ISO 6540:2021-08 (englische Fassung; übernimmt EN ISO 6540:2021 und ISO 6540:2021 [IDT])
- Kategorie: Lebensmittelchemie
- Verfahrensschritte: 5
- Gesamtdauer der Schritte: 4 Std.
- STATUS (Stand der PKN-Karte am 07.11.2026): PN-EN ISO 6540:2021-08 aktuell (englische Fassung); ersetzte PN-EN ISO 6540:2010; PN-ISO 6540:1994 zurückgezogen 29-06-2010
- Trocknungstemperatur und -zeit — Bedingung des Referenzverfahrens (Abschnitt 4.5.3): 130–133 °C, 4 h ± 5 min; Prüfmenge (8 ± 1) g, Wägung auf 0,001 g genau
- Vorkonditionierung — Bedingung (Abschnitte 4.4.2.3, 4.8.1): bei Wassergehalt > 15,00 % oder < 9,00 %: etwa 100 g bei 60–80 °C (oder in der Laboratoriumsluft) auf 9,00–15,00 %, dann ≥ 2 h stehen lassen; Bereich für (20 ± 2) °C und 45–75 % relative Luftfeuchte
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. ISO 6540:2021 (Abschnitt 1) legt zwei Verfahren fest: ein Referenzverfahren zur Bestimmung des Wassergehalts von Maiskörnern sowie gemahlenem ganzem Mais, Grieß, Grits und Maismehl (Abschnitt 4) und ein Routineverfahren zur Bewertung des Wassergehalts von Mais in ganzen Körnern (Abschnitt 5). Das Routineverfahren ist wegen seiner erheblichen systematischen Abweichung vom Referenzverfahren (Tabelle B.3) weder für Gutachten noch für die Kalibrierung und Überprüfung von Feuchtemessgeräten geeignet. Wassergehalt von Mais (Abschnitt 3.1) — Massenverlust eines Erzeugnisses unter festgelegten Bedingungen, ausgedrückt in Prozent. Die Norm hat keine normativen Verweisungen. Einleitung: die Verfahren für Getreide in ISO 712 gelten nur für Getreide außer Mais und für Getreideerzeugnisse; das grundlegende Referenzverfahren für Mais — das „Absolutverfahren“ (Anhang A) — erfordert eine besondere Ausrüstung und erfahrenes Personal und ist nur in spezialisierten Laboratorien anwendbar; Mais kann sehr feucht sein (manchmal über 40 %, Massenanteil), und Größe und Beschaffenheit der Körner erschweren das Mahlen und die Vortrocknung — daher das Verfahren an ganzen Körnern: einfacher, für Serienarbeit, mit längerer Zeit bis zum Ergebnis und geringerem Arbeitsaufwand, aber mit einer positiven systematischen Abweichung von etwa 0,30 % (Massenanteil) gegenüber dem Referenzverfahren. Die Norm wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 34 „Lebensmittel“, Unterkomitee SC 4 „Getreide und Hülsenfrüchte“, in Zusammenarbeit mit CEN/TC 338 „Getreide und Getreideerzeugnisse“ (Wiener Vereinbarung) erarbeitet. Die zweite Ausgabe ersetzte ISO 6540:1980 nach technischer Überarbeitung: die früheren Abschnitte 7–10 und 17–20 (jetzt 4.5–4.9 und 5.4–5.7) und die Anhänge wurden überarbeitet.
REFERENZVERFAHREN — PROBENVORBEREITUNG (Abschnitte 4.1–4.4, 4.8). Prinzip: gegebenenfalls Mahlen der Probe, nach Vorkonditionierung, falls erforderlich, und Trocknung der Prüfmenge bei 130–133 °C unter Bedingungen, die ein mit dem Absolutverfahren übereinstimmendes Ergebnis liefern. Die Probenahme ist nicht Teil des Verfahrens; empfohlenes Verfahren — ISO 24333; das Laboratorium sollte eine wirklich repräsentative Probe erhalten, in dichter Verpackung, unbeschädigt und während Transport und Lagerung unverändert. Ein Erzeugnis mit Teilchen ≤ 1,7 mm, bei dem weniger als 10 % (Massenanteil) der Teilchen über 1 mm und mehr als 50 % unter 0,5 mm liegen, muss nicht gemahlen werden. Mahlen ohne Vorkonditionierung — für Erzeugnisse, deren Wassergehalt sich beim Mahlen nicht ändert (im Allgemeinen von 9,00 % bis 15,00 %): rasch etwa 30 g, mit einem Spatel mischen und sofort bestimmen. Mit Vorkonditionierung — wenn der Wassergehalt 15,00 % übersteigt (der häufigere Fall) oder unter 9,00 % liegt: etwa 100 g, auf 0,1 g genau in ein Metallschiffchen eingewogen, werden in einem Trockenschrank bei 60–80 °C gehalten, bis ein Wassergehalt von 9,00–15,00 % erreicht ist, dann in der Laboratoriumsatmosphäre stehen gelassen (mindestens 2 h), bis die Probe Laboratoriumstemperatur annimmt und die Feuchte annähernd gleichmäßig verteilt ist — ohne Zugabe oder Entnahme von Material, höchstens mit einem Blatt Papier abgedeckt, nicht mit einem Deckel, der den Feuchteaustausch einschränken würde; nach der Konditionierung wird die Probe auf 0,1 g genau gewogen und rasch etwa 30 g gemahlen. Ein Erzeugnis mit einem Wassergehalt unter 9,00 % wird in einer geeigneten Atmosphäre (meist der des Laboratoriums) belassen, bis der Wassergehalt in diesem Bereich liegt. Hinweise zum Verfahren (4.8): der Bereich, in dem nicht konditioniert werden muss, gilt für ein Laboratorium bei (20 ± 2) °C und 45–75 % relativer Luftfeuchte und ist bei anderen Bedingungen anzupassen; Konditionierung von 100 g und Mahlen von 30 g für eine Prüfmenge von 8 g sollen eine repräsentativere Probe ergeben — das Mahlen von nur 8 g würde zu einer zu großen Streuung der Ergebnisse führen.
REFERENZVERFAHREN — BESTIMMUNG (Abschnitte 4.2, 4.5). Zwei Bestimmungen an zwei gemahlenen Prüfmengen; überschreitet die absolute Differenz der Ergebnisse die Wiederholgrenze, wird die Bestimmung wiederholt. In zwei auf 0,001 g genau tarierte Metallschalen werden rasch je etwa (8 ± 1) g auf 0,001 g genau eingewogen; die Schale korrodiert unter Prüfbedingungen nicht (oder eine Glasschale), hat einen dicht schließenden Deckel und eine Fläche, die eine Verteilung der Prüfmenge mit höchstens 0,3 g je cm² erlaubt. Die offene Schale mit Deckel wird im Trockenschrank bei 130–133 °C 4 h ± 5 min getrocknet. Feuchte Erzeugnisse dürfen nicht in einen Trockenschrank mit Prüfmengen am Ende der Trocknung gestellt, die Tür darf während der Trocknung nicht geöffnet und neue nasse Proben dürfen nicht vor der Entnahme der trockenen eingebracht werden — die trockenen Prüfmengen würden sonst wieder Feuchte aufnehmen. Nach der Trocknung rasch abdecken, in den Exsikkator bringen (Schalen nicht übereinander stellen) und nach Abkühlen auf Laboratoriumstemperatur (im Allgemeinen nach 30–45 min) auf 0,001 g genau wägen. Geräte: Analysenwaage mit einer Genauigkeit von ±0,001 g (Anzeige 0,000 1 g) und Waage mit einer Genauigkeit von ±0,1 g (Anzeige 0,01 g); Mühle aus nicht feuchtigkeitsaufnehmendem Material, leicht zu reinigen, mit möglichst geringem Totraum, die 30 g Körner rasch und gleichmäßig, ohne merkliche Erwärmung und möglichst ohne Kontakt mit der Außenluft mahlt, einstellbar auf die Teilchengrößen nach 4.4.1; Metallschiffchen ohne Deckel, auf dem 100 g Körner in einer Schicht liegen; elektrisch beheizter Trockenschrank, einstellbar zwischen 60 °C und 80 °C, mit Belüftung; elektrisch beheizter Trockenschrank, der an den Prüfmengen 130–133 °C hält und, auf 131 °C eingestellt und mit der höchsten Zahl von Prüfmengen beschickt, diese Temperatur in weniger als 45 min (vorzugsweise weniger als 30 min) wieder erreicht; die Wirksamkeit der Belüftung wird mit Hartweizengrieß mit Teilchen bis 1 mm geprüft — bei voller Beschickung dürfen sich die Ergebnisse nach 2 h und nach einer weiteren 1 h Trocknung um nicht mehr als 0,15 g Feuchte je 100 g Probe unterscheiden; Exsikkator mit wirksamem Trockenmittel.
ERGEBNIS UND PRÄZISION (Abschnitte 4.6–4.7, 4.9). Wassergehalt wH2O in Prozent der Masse des Erzeugnisses im Anlieferungszustand. Ohne Vorkonditionierung: wH2O = (m0 − m1) × 100 / m0, mit m0 = m′0 − t — Masse der Prüfmenge, m1 = m′1 − t — Masse der Prüfmenge nach der Trocknung, t — Tara der Schale. Mit Vorkonditionierung: wH2O = [(m0 − m1) × m3 / m0 + m2 − m3] × 100 / m2 = 100 × (1 − m1·m3 / (m0·m2)), mit m2 — Masse der Probe vor der Konditionierung, m3 — nach der Konditionierung. Ergebnis ist der Mittelwert der beiden Werte, sofern die Wiederholbedingung erfüllt ist, angegeben mit zwei Dezimalstellen. Die Präzisionsdaten aus dem Ringversuch (Anhang B) gelten nur für Wassergehalte von 11,90 % bis 39,20 % und nur für Mais: Wiederholgrenze r = 2,8 × sr = 2,8 × 0,07 = 0,19 (Abschnitt 4.7.2); kritische Differenz zweier Mittelwerte (je aus zwei Ergebnissen) innerhalb eines Laboratoriums Dr = 1,98 × sr = 0,14 (Formel 3), zwischen zwei Laboratorien DR = 0,68 (Formel 4) — Ergebnisse zweier Laboratorien werden mit der kritischen Differenz verglichen. Die erweiterte Unsicherheit sollte nicht mehr als ±2 Vergleichstandardabweichungen betragen (Abschnitt 4.7.6). Gegenüber dem Absolutverfahren unterscheiden sich die Ergebnisse im Allgemeinen um weniger als 0,15 g Wasser je 100 g Probe (Abschnitt 4.7.7). Prüfbericht (4.9): Angaben zur Identifizierung der Probe, Verweis auf ISO 6540, Datum und Art der Probenahme (falls bekannt), Eingangsdatum und Prüfdatum, Ergebnisse mit Einheiten, nicht in der Norm festgelegte oder freigestellte Arbeitsschritte, die das Ergebnis beeinflusst haben können.
ROUTINEVERFAHREN AN GANZEN KÖRNERN (Abschnitt 5 — im gelesenen Auszug nur Titel). Inhaltsverzeichnis: Prinzip, Geräte, Probenahme, Prüfmenge, Trocknung, Anzahl der Bestimmungen, Berechnungsverfahren, Wiederholbarkeit, Vergleichbarkeit, Vergleich zweier Messreihen in einem und in zwei Laboratorien, Anwendung der Präzisionsgrenzen (Anhang C), Bemerkung, Prüfbericht. Die PKN-Karte der zurückgezogenen PN-ISO 6540:1994 (ISO 6540:1980) beschreibt das Routineverfahren als Trocknung ganzer Körner über 38 h bei einer Temperatur von 130 °C bis 133 °C; ob die Ausgabe 2021 diese Zeit beibehalten hat, steht nicht im gelesenen Auszug.
STATUS (Stand der PKN-Karte am 07.11.2026). Die Karte von PN-EN ISO 6540:2021-08 (englische Fassung) hat keinen Vermerk der Zurückziehung: veröffentlicht 27-08-2021, 38 Seiten, Sektor Lebensmittel, Landwirtschaft und Forstwirtschaft, KT 36 Getreide und Getreideerzeugnisse, „Übernimmt: EN ISO 6540:2021 [IDT], ISO 6540:2021 [IDT]“, „Ersetzt: PN-EN ISO 6540:2010 - englische Fassung, PN-EN ISO 6540:2010 - polnische Fassung“, ICS 67.060; polnischer Titel „Kukurydza -- Oznaczanie wilgotności (rozdrobnionego i całego ziarna)“. Eine Karte einer polnischen Fassung der Ausgabe 2021 gibt es im PKN-Shop nicht. Frühere Ausgaben (PKN-Karten, 07.11.2026): PN-ISO 6540:1994 (übernahm ISO 6540:1980 [IDT], ersetzte PN-A-74011:1986) — zurückgezogen 29-06-2010, ersetzt durch PN-EN ISO 6540:2010; PN-EN ISO 6540:2010 — polnische Fassung veröffentlicht 15-10-2015, übernahm EN ISO 6540:2010 und ISO 6540:1980 [IDT], zurückgezogen 27-08-2021 und ersetzt durch PN-EN ISO 6540:2021-08 (die englische Fassung der Ausgabe 2010 — ebenfalls „zurückgezogen und ersetzt durch“ PN-EN ISO 6540:2021-08). Die Ausgaben 1994 und 2010 enthielten also denselben Text der ISO 6540:1980; die inhaltliche Änderung kam mit ISO 6540:2021. ISO-Seite (gelesen am 07.11.2026): ISO 6540:2021 — „Published“, Ausgabe 2, veröffentlicht 2021-02-19, 25 Seiten, ISO/TC 34/SC 4, ICS 67.060; systematische Überprüfung begonnen 2026-01-15 und abgeschlossen 2026-06-05 (Stufe 90.60) — eine Entscheidung über Bestätigung oder Überarbeitung nennt die Seite nicht. Weitere im Eintrag genannte Normen (PKN-Karten, 07.11.2026): PN-EN ISO 712:2012 — zurückgezogen 03-03-2025, ersetzt durch PN-EN ISO 712-1:2025-03 (Karte ohne Vermerk der Zurückziehung; übernimmt ISO 712-1:2024); eine Norm „PN-ISO 712:2012“ aus dem Umfang von AB 583 gibt es im PKN-Shop nicht — es gibt PN-EN ISO 712:2012; PN-A-74108:1996 „Pieczywo -- Metody badań“ (Backwaren — Prüfverfahren) — zurückgezogen 31-10-2023; PN-EN ISO 24333:2012 „Ziarno zbóż i przetwory zbożowe -- Pobieranie próbek“ (Getreide und Getreideerzeugnisse — Probenahme) (polnische Fassung, übernimmt ISO 24333:2009) — Karte ohne Vermerk der Zurückziehung.
RECHTSVORSCHRIFT. Durchführungsverordnung (EU) 2016/1240 der Kommission (öffentliche Intervention und Beihilfe für die private Lagerhaltung), Anhang I Teil II Buchstabe b: Standardverfahren zur Bestimmung des Wassergehalts für Mais: Norm EN ISO 6540, für Getreide außer Mais — EN ISO 712 oder ein Infrarotverfahren nach EN 15948; im Streitfall sind nur die Ergebnisse der Anwendung von EN ISO 6540 für Mais und EN ISO 712 für Getreide außer Mais verbindlich (unsere Übersetzung des polnischen Textes). Artikel 4 Absatz 2 (in der Fassung der Durchführungsverordnung (EU) 2018/150): anzuwenden sind die Verfahren der neuesten Fassungen der einschlägigen europäischen oder internationalen Normen, die mindestens 6 Monate vor dem ersten Tag des Zeitraums der öffentlichen Intervention gelten. Die konsolidierte Fassung vom 07.02.2018 ist die neueste in der EUR-Lex-Liste (gelesen am 07.11.2026). Diese Vorschrift betrifft Getreide in der öffentlichen Intervention, nicht jede Prüfung von Mais.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, gelesen am 07.11.2026; Registerkarte „Laboratorien“ auf labcoda.pl, 07.11.2026). Die Nummer 6540 steht im Feld des Referenzdokuments in 7 Positionen bei 6 polnischen Laboratorien: AB 103 (2 Positionen), AB 411, AB 583, AB 1179, AB 1275, AB 1616 (je 1). Schreibweisen: „PN-EN ISO 6540:2021-08“ — 5 Positionen (zwei bei AB 103, AB 1275, AB 1616 und bei AB 411 zusammen mit dem Verfahren „PU-10 V-2 wydanie z dnia 15.07.2022 r.“), „PN-EN ISO 6540“ ohne Datum (AB 1179) und „PN-ISO 6540:1994“ — die 2010 zurückgezogene Ausgabe (AB 583, in einer Position mit den Angaben „PN-ISO 712:2012“ und „PN-A-74108:1996 pkt 3.3.2“). Außerhalb Polens gibt es 3 Positionen bei 3 tschechischen Laboratorien (1463, 1481, 1727), in denen „ČSN EN ISO 6540“ oder „ČSN ISO 6540“ in Klammern eines Hausverfahrens (SOP) neben anderen Normen zum Wassergehalt steht. Die Registerkarte „Laboratorien“ („PN-EN ISO 6540“, Abgleich nach dem Anfang der Angabe — sie erfasst auch die Angaben „PN-ISO 6540“ und „ČSN …“) zeigt 9 Laboratorien: 6 polnische und 3 tschechische, AB 103 mit zwei Positionen, die übrigen mit einer — genauso viele wie die Kopie. Die aktuellen PCA-Umfangsdokumente dieser Laboratorien haben wir nicht mit der Kopie verglichen.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Datenbankkopie, vollständige Positionen). Mais, Feuchte oder Wassergehalt, gravimetrisches Verfahren: AB 103 — „Landwirtschaftliche Erzeugnisse: Mais“, (12,58–37,84) %, und „Mais“, (13,0–35,0) %; AB 1616 — Mais, (9,00–40,00) %; AB 411 — Maiskorn, (9,00–25,00) % Massenanteil; AB 1275 — Maiskörner, (7,0–35,0) %; AB 1179 — Mais (Angabe „KukurydzaE)“ mit einem Fußnotenzeichen, dessen Inhalt wir nicht geprüft haben), Wassergehalt, ohne Bereichsangabe. AB 583 — Getreide und Getreideerzeugnisse, Wassergehalt (2,5–43) % und Trockenmasse (berechnet), in einer Position mit drei Dokumenten. Keine Position gibt an, ob das Laboratorium das Referenzverfahren (Abschnitt 4) oder das Routineverfahren (Abschnitt 5) anwendet — alle schreiben nur „gravimetrisches Verfahren“. Tschechisch: 1463 — Getreide und seine Erzeugnisse, Ölsaaten, Hülsenfrüchte, Futtermittel; 1481 — Lebensmittel, Futtermittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse; 1727 — Ölsaaten, pflanzliches Material, Getreidemischungen (Summe aus Feuchte und flüchtigen Stoffen).
WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Vorbereitung: Mais mit einem Wassergehalt über 15,00 % oder unter 9,00 % ändert beim Mahlen seine Feuchte und muss zuerst vorkonditioniert werden (Abschnitt 4.4.2.3); das Mahlen von nur 8 g statt 30 g ergibt eine zu große Streuung (Abschnitt 4.8.2); der Bereich 9–15 % gilt für ein Laboratorium bei (20 ± 2) °C und 45–75 % relativer Luftfeuchte (Abschnitt 4.8.1). Wahl des Verfahrens: das Routineverfahren an ganzen Körnern hat eine positive systematische Abweichung von etwa 0,30 % und ist weder für Gutachten noch für die Kalibrierung und Überprüfung von Feuchtemessgeräten geeignet — die Umfänge schreiben aber bei allen Positionen nur „gravimetrisches Verfahren“; ein Ergebnis ohne Angabe des Normabschnitts sagt nicht, ob es ein Referenzergebnis ist. Messung: der Trockenschrank muss nach voller Beschickung in weniger als 45 min wieder 131 °C erreichen und die Belüftungsprüfung bestehen; das Einbringen nasser Proben in einen Trockenschrank mit Prüfmengen am Ende der Trocknung befeuchtet diese wieder — die Masse m1 steigt, und das Ergebnis für den Wassergehalt sinkt. Berechnung: nach der Vorkonditionierung wird das Ergebnis mit Formel (2) unter Verwendung der Massen m2 und m3 berechnet — Formel (1), auf die konditionierte Probe angewandt, ergibt den Wassergehalt der vorgetrockneten Probe (9–15 %), nicht des Maises im Anlieferungszustand, weil sie das bei der Konditionierung verlorene Wasser (m2 − m3) auslässt; beide Massen werden in diesem Verfahren gemessen (Waage ±0,1 g). Die Präzisionsdaten (r = 0,19; Dr = 0,14; DR = 0,68) gelten nur von 11,90 % bis 39,20 %; die Umfänge von AB 1616 (von 9,00 % bis 40,00 %), AB 411 (ab 9,00 %), AB 1275 (ab 7,0 %) und AB 583 (von 2,5 % bis 43 %, Getreide und Getreideerzeugnisse) reichen über diesen Bereich hinaus — dort liefert die Norm keine Präzisionsdaten. Ausgabe: AB 583 zitiert PN-ISO 6540:1994, also den Text der ISO 6540:1980 — ISO 6540:2021 überarbeitete Durchführung, Angabe der Ergebnisse, Präzision, Hinweise und Prüfbericht beider Verfahren (frühere Abschnitte 7–10 und 17–20) sowie die Anhänge; bei der öffentlichen Intervention verlangt die Verordnung 2016/1240 die neueste Fassung der Norm. Die Trockenmasse bei AB 583 ist eine aus dem Ergebnis des Wassergehalts berechnete Größe, keine eigene Messung. Für Getreide außer Mais gilt diese Norm nicht — den Wassergehalt anderer Getreidekörner beschreibt der Eintrag zu PN-EN ISO 712-1 (Referenzverfahren für Getreidekörner und Getreideerzeugnisse).
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Der gelesene Auszug von ISO 6540:2021 (iTeh-Vorschau) umfasst Vorwort, Einleitung und Abschnitte 1–4 (bis Abschnitt 4.9 — Prüfbericht). Wir geben nicht an: den Ablauf des Routineverfahrens (Abschnitt 5: Trocknungszeit in der Ausgabe 2021, Masse der Prüfmenge, Formeln, Präzision), das Absolutverfahren (Anhang A), die Ergebnisse des Ringversuchs einschließlich der Vergleichstandardabweichung sR und der Vergleichgrenze R (Anhang B), Tabelle B.3 und Anhang C. Den Text von ISO 6540:1980 haben wir nicht mit der Ausgabe 2021 verglichen — wir kennen nur die Liste der überarbeiteten Abschnitte aus dem Vorwort. Nicht geprüft haben wir, ob EN ISO 6540:2021 beim CEN aktuell ist und ob ISO 24333:2009 eine neuere Ausgabe hat. Den Status von EN 15948, ISO 5725-2 und der tschechischen Normen haben wir nicht geprüft. Verweise auf die Norm in polnischen Rechtsvorschriften haben wir nicht geprüft.
Prinzip der Methode
Der Wassergehalt ist der Massenverlust einer Maisprobe unter festgelegten Bedingungen. Beim Referenzverfahren wird eine Probe mit einem Wassergehalt außerhalb von 9,00–15,00 % zuerst bei 60–80 °C oder in der Laboratoriumsluft konditioniert, dann werden etwa 30 g gemahlen, und zwei Prüfmengen von etwa 8 g werden 4 h ± 5 min bei 130–133 °C getrocknet und nach dem Abkühlen im Exsikkator gewogen; Ergebnis — Mittelwert zweier Bestimmungen in Prozent der Masse des Erzeugnisses im Anlieferungszustand, mit Korrektur für das bei der Konditionierung verlorene Wasser (ISO 6540:2021, Abschnitte 4.1–4.6). Das Routineverfahren trocknet ganze Körner ohne Mahlen und liefert um etwa 0,30 % zu hohe Ergebnisse (Einleitung; den Ablauf von Abschnitt 5 haben wir nicht gelesen).
Anwendungen
- Maiskörner, gemahlener ganzer Mais, Grieß, Grits und Maismehl — Referenzverfahren (Abschnitte 1 und 4)
- Ganze Maiskörner — Routineverfahren, nicht für Gutachten und nicht für die Kalibrierung und Überprüfung von Feuchtemessgeräten (Abschnitte 1 und 5)
- Öffentliche Intervention: Standardverfahren zur Bestimmung des Wassergehalts von Mais, im Streitfall maßgeblich (Durchführungsverordnung (EU) 2016/1240, Anhang I Teil II Buchstabe b)
- In Akkreditierungsumfängen: 6 polnische Laboratorien — Maiskorn in Bereichen von 7,0 % bis 40,00 %, in einer Position Getreide und Getreideerzeugnisse (2,5–43) %
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der PKN-Karte am 07.11.2026) | PN-EN ISO 6540:2021-08 aktuell (englische Fassung); ersetzte PN-EN ISO 6540:2010; PN-ISO 6540:1994 zurückgezogen 29-06-2010 |
| Trocknungstemperatur und -zeit — Bedingung des Referenzverfahrens (Abschnitt 4.5.3) | 130–133 °C, 4 h ± 5 min; Prüfmenge (8 ± 1) g, Wägung auf 0,001 g genau |
| Vorkonditionierung — Bedingung (Abschnitte 4.4.2.3, 4.8.1) | bei Wassergehalt > 15,00 % oder < 9,00 %: etwa 100 g bei 60–80 °C (oder in der Laboratoriumsluft) auf 9,00–15,00 %, dann ≥ 2 h stehen lassen; Bereich für (20 ± 2) °C und 45–75 % relative Luftfeuchte |
| Ergebnis — Formeln (Abschnitt 4.6) | ohne Konditionierung: wH2O = (m0 − m1) × 100 / m0; mit Konditionierung: wH2O = 100 × (1 − m1·m3 / (m0·m2)); Mittelwert zweier Bestimmungen, zwei Dezimalstellen |
| Wiederholgrenze — für Wassergehalt 11,90–39,20 % (Abschnitt 4.7.2) | r = 2,8 × 0,07 = 0,19 |
| Kritische Differenzen von Mittelwerten — für Wassergehalt 11,90–39,20 % (Abschnitte 4.7.4–4.7.5) | innerhalb eines Laboratoriums Dr = 0,14; zwischen zwei Laboratorien DR = 0,68 |
| Systematische Abweichung des Routineverfahrens vom Referenzverfahren (Einleitung) | etwa +0,30 % (Massenanteil); gegenüber dem Absolutverfahren weicht das Referenzverfahren im Allgemeinen um < 0,15 g/100 g ab (Abschnitt 4.7.7) |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (Kopie und Registerkarte, 07.11.2026) | 6 polnische Laboratorien, 7 Positionen (5 × „PN-EN ISO 6540:2021-08“, 1 × ohne Datum, 1 × „PN-ISO 6540:1994“); Registerkarte „Laboratorien“ — 9 (6 PL, 3 CZ) |
Norm
- Normnummer
- PN-EN ISO 6540:2021-08 (englische Fassung; übernimmt EN ISO 6540:2021 und ISO 6540:2021 [IDT])
- Titel (PL)
- Kukurydza — Oznaczanie wilgotności (rozdrobnionego i całego ziarna)
- Title (EN)
- Maize — Determination of moisture content (on milled grains and on whole grains)
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Eingang und Beurteilung der Probe
Repräsentative Probe, in dichter Verpackung, unbeschädigt (Abschnitt 4.3; Probenahme — ISO 24333 empfohlen); Prüfung, ob das Erzeugnis gemahlen werden muss (Teilchen ≤ 1,7 mm, < 10 % über 1 mm, > 50 % unter 0,5 mm — ohne Mahlen) (Abschnitt 4.4.1).
-
Konditionierung und Mahlen
Wassergehalt 9,00–15,00 %: sofort etwa 30 g mahlen. Über 15,00 %: etwa 100 g auf 0,1 g genau im Schiffchen eingewogen (m2), Trockenschrank 60–80 °C bis 9,00–15,00 %, ≥ 2 h stehen lassen unter einem Blatt Papier, Wägung (m3), rasches Mahlen von etwa 30 g. Unter 9,00 %: etwa 100 g in der Laboratoriumsatmosphäre bis in diesen Bereich (Abschnitt 4.4.2).
-
Prüfmengen
Zwei auf 0,001 g genau tarierte Schalen (t); rasch je etwa (8 ± 1) g auf 0,001 g genau (m′0) (Abschnitte 4.5.1–4.5.2).
-
Trocknung und Wägung
Offene Schale mit Deckel im Trockenschrank; keine nassen Proben in einen Schrank mit Prüfmengen am Ende der Trocknung und kein Öffnen der Tür; danach rasch abdecken, Exsikkator (Schalen nicht übereinander), nach Abkühlen (im Allgemeinen 30–45 min) Wägung auf 0,001 g genau (m′1) (Abschnitte 4.5.3–4.5.4).
-
Berechnung und Ergebnis
Formel (1) ohne Konditionierung oder Formel (2) mit den Massen m2 und m3; Mittelwert zweier Ergebnisse, wenn die Differenz ≤ r = 0,19 ist (sonst wiederholen), mit zwei Dezimalstellen; Prüfbericht mit Verweis auf ISO 6540 (Abschnitte 4.6, 4.7.2, 4.9). PN-EN ISO 6540:2021-08 — aktuell (Stand der PKN-Karte am 07.11.2026; englische Fassung).
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Waagen (Abschnitte 4.2.1–4.2.2) | Analysenwaage mit einer Genauigkeit von ±0,001 g (Anzeige 0,000 1 g) und Waage mit einer Genauigkeit von ±0,1 g (Anzeige 0,01 g) | — |
| Mühle (Abschnitt 4.2.3) | aus nicht feuchtigkeitsaufnehmendem Material, geringer Totraum, 30 g Körner rasch und ohne merkliche Erwärmung, einstellbar auf Teilchen ≤ 1,7 mm (≤ 10 % über 1 mm, > 50 % unter 0,5 mm) | — |
| Trockenschrank für die Konditionierung (Abschnitt 4.2.6) und Metallschiffchen (Abschnitt 4.2.4) | 60–80 °C, mit Belüftung; Schiffchen ohne Deckel für 100 g Körner in einer Schicht | — |
| Trockenschrank 130–133 °C (Abschnitt 4.2.7) | Rückkehr auf 131 °C nach voller Beschickung in < 45 min (vorzugsweise < 30 min); Belüftung geprüft mit Hartweizengrieß ≤ 1 mm: Differenz der Ergebnisse nach 2 h und nach einer weiteren 1 h ≤ 0,15 g/100 g | — |
| Metallschalen mit Deckel und Exsikkator (Abschnitte 4.2.5, 4.2.8) | nicht korrodierend (oder Glasschale), dicht schließender Deckel, ≤ 0,3 g Prüfmenge je cm²; Exsikkator mit wirksamem Trockenmittel | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Trockenmittel für den Exsikkator (Abschnitt 4.2.8) | — | die Norm verlangt „ein wirksames Trockenmittel“ und legt dessen Art nicht fest |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Trockenschränke bei 130–133 °C und heiße Schalen — Schutz der Hände vor Verbrennungen (allgemeine Regel; der gelesene Auszug der Norm enthält keinen Abschnitt zur Sicherheit)
- FACHLICHER HINWEIS: das Routineverfahren an ganzen Körnern liefert um etwa 0,30 % zu hohe Ergebnisse und ist weder für Gutachten noch für die Kalibrierung und Überprüfung von Feuchtemessgeräten geeignet (Abschnitt 1, Einleitung)
- FACHLICHER HINWEIS: bei Konditionierung wird das Ergebnis mit Formel (2) berechnet — Formel (1) ergäbe den Wassergehalt der vorgetrockneten Probe, nicht des Maises im Anlieferungszustand (Abschnitt 4.6)
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 6540:2021-08 (englische Fassung; übernimmt EN ISO 6540:2021 und ISO 6540:2021 [IDT]) — „Maize — Determination of moisture content (on milled grains and on whole grains)“.
Wie funktioniert diese Methode?
Der Wassergehalt ist der Massenverlust einer Maisprobe unter festgelegten Bedingungen. Beim Referenzverfahren wird eine Probe mit einem Wassergehalt außerhalb von 9,00–15,00 % zuerst bei 60–80 °C oder in der Laboratoriumsluft konditioniert, dann werden etwa 30 g gemahlen, und zwei Prüfmengen von etwa 8 g werden 4 h ± 5 min bei 130–133 °C getrocknet und nach dem Abkühlen im Exsikkator gewogen; Ergebnis — Mittelwert zweier Bestimmungen in Prozent der Masse des Erzeugnisses im Anlieferungszustand, mit Korrektur für das bei der Konditionierung verlorene Wasser (ISO 6540:2021, Abschnitte 4.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der PKN-Karte am 07.11.2026): PN-EN ISO 6540:2021-08 aktuell (englische Fassung); ersetzte PN-EN ISO 6540:2010; PN-ISO 6540:1994 zurückgezogen 29-06-2010; Trocknungstemperatur und -zeit — Bedingung des Referenzverfahrens (Abschnitt 4.5.3): 130–133 °C, 4 h ± 5 min; Prüfmenge (8 ± 1) g, Wägung auf 0,001 g genau; Vorkonditionierung — Bedingung (Abschnitte 4.4.2.3, 4.8.1): bei Wassergehalt > 15,00 % oder < 9,00 %: etwa 100 g bei 60–80 °C (oder in der Laboratoriumsluft) auf 9,00–15,00 %, dann ≥ 2 h stehen lassen; Bereich für (20 ± 2) °C und 45–75 % relative Luftfeuchte; Ergebnis — Formeln (Abschnitt 4.6): ohne Konditionierung: wH2O = (m0 − m1) × 100 / m0; mit Konditionierung: wH2O = 100 × (1 − m1·m3 / (m0·m2)); Mittelwert zweier Bestimmungen, zwei Dezimalstellen.
Wie lange dauert die Prüfung?
Die für die einzelnen Schritte angegebenen Zeiten ergeben zusammen rund 4 Std. Das Verfahren umfasst 5 Schritte.
Welche Geräte werden benötigt?
Waagen (Abschnitte 4.2.1–4.2.2), Mühle (Abschnitt 4.2.3), Trockenschrank für die Konditionierung (Abschnitt 4.2.6) und Metallschiffchen (Abschnitt 4.2.4), Trockenschrank 130–133 °C (Abschnitt 4.2.7), Metallschalen mit Deckel und Exsikkator (Abschnitte 4.2.5, 4.2.8).
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Maiskörner, gemahlener ganzer Mais, Grieß, Grits und Maismehl — Referenzverfahren (Abschnitte 1 und 4); Ganze Maiskörner — Routineverfahren, nicht für Gutachten und nicht für die Kalibrierung und Überprüfung von Feuchtemessgeräten (Abschnitte 1 und 5); Öffentliche Intervention: Standardverfahren zur Bestimmung des Wassergehalts von Mais, im Streitfall maßgeblich (Durchführungsverordnung (EU) 2016/1240, Anhang I Teil II Buchstabe b); In Akkreditierungsumfängen: 6 polnische Laboratorien — Maiskorn in Bereichen von 7,0 % bis 40,00 %, in einer Position Getreide und Getreideerzeugnisse (2,5–43) %.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Trockenschränke bei 130–133 °C und heiße Schalen — Schutz der Hände vor Verbrennungen (allgemeine Regel; der gelesene Auszug der Norm enthält keinen Abschnitt zur Sicherheit); FACHLICHER HINWEIS: das Routineverfahren an ganzen Körnern liefert um etwa 0,30 % zu hohe Ergebnisse und ist weder für Gutachten noch für die Kalibrierung und Überprüfung von Feuchtemessgeräten geeignet (Abschnitt 1, Einleitung); FACHLICHER HINWEIS: bei Konditionierung wird das Ergebnis mit Formel (2) berechnet — Formel (1) ergäbe den Wassergehalt der vorgetrockneten Probe, nicht des Maises im Anlieferungszustand (Abschnitt 4.6).
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN ISO 6540.