🛣️ Bestimmung der Konsistenz von Frischmörtel mit dem Ausbreittisch — der Mörtel (mindestens 1,5 l) wird in zwei Lagen in einen kegelstumpfförmigen Setztrichter (Höhe 60 mm, Innendurchmesser 100 mm unten und 70 mm oben) auf der Tischplatte eingebracht, jede Lage mit mindestens 10 Stößen eines 0,250-kg-Stampfers verdichtet, nach etwa 15 s der Trichter angehoben und der Mörtel durch 15 Hubstöße (etwa einer je Sekunde) ausgebreitet; Ausbreitmaß = Mittelwert zweier rechtwinkliger Durchmesser in mm, zwei Proben, ±10-%-Regel, PN-EN 1015-3
Kurz gefasst
Die Konsistenz von Frischmörtel ist ein Maß für seine Fließfähigkeit bzw. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 1015-3:2000; STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN 1015-3:2000 (polnische Fassung) mit A1:2005 und A2:2007 ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 1015-3:1999 — Stufe 90.93 (iTeh). Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Frischmörtel, auch mit mineralischen Bindemitteln und normaler oder leichter Gesteinskörnung — Mauer-, Putz- und Werkmörtel (1, 5), Einstellen des Mörtels auf eine bestimmte Konsistenz vor der Prüfung anderer Eigenschaften (Einleitung), Mauermörtel, Putze und Baumörtel, Flugasche (Wasseranspruch) — Positionen in den Akkreditierungsumfängen von 6 Laboratorien in PCA.
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN 1015-3:2000
- Kategorie: Bauwesen
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN 1015-3:2000 (polnische Fassung) mit A1:2005 und A2:2007 ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 1015-3:1999 — Stufe 90.93 (iTeh)
- Trichter (4.2): Kegelstumpf, nichtrostender Stahl oder Messing, Höhe (60 ± 0,5) mm, Innen-Ø (100 ± 0,5) mm unten und (70 ± 0,5) mm oben, Wand ≥ 2,0 mm
- Stampfer (4.3): Stab Ø etwa 40 mm, Länge etwa 200 mm, Masse (0,250 ± 0,015) kg
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Den Normtext lesen wir in der iTeh-Leseprobe der SIST EN 1015-3:2001 (Text der EN 1015-3:1999, englisch, ein aus Seitenbildern gelesener Scan): vom Titelblatt über Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Einleitung und die Abschnitte 1–8 bis zum Ende von Seite 7. Außerhalb der Leseprobe bleiben Anhang A (Einzelheiten des Ausbreittisches) und das Literaturverzeichnis. Die Änderungen lesen wir in den Leseproben SIST EN 1015-3:2001/A1:2004 (Text der EN 1015-3:1999/A1:2004 vollständig) und SIST EN 1015-3:2001/A2:2007 (Text der EN 1015-3:1999/A2:2006 bis Seite 3).
NACH DEM TEXT DER EN 1015-3:1999 SOWIE DER ÄNDERUNGEN A1:2004 UND A2:2006. Die Norm wurde von CEN/TC 125 „Mauerwerk“ (Sekretariat BSI) erarbeitet; CEN hat sie am 04.09.1998 angenommen. Einleitung: die Konsistenz ist ein Maß für Fließfähigkeit bzw. Feuchte des Frischmörtels und seine Verformbarkeit unter einer bestimmten Beanspruchung und hängt nicht unmittelbar damit zusammen, wie sich der Mörtel für den Handwerker verarbeitet; gewöhnlich besteht ein linearer Zusammenhang zwischen Ausbreitmaß und Eindringtiefe des Eindringkörpers nach EN 1015-4 für dieselbe Mörtelart bei steigendem Wassergehalt, die Steigung hängt jedoch von der Mörtelart ab. Anwendungsbereich (1): Konsistenz frisch angemischter Mörtel, auch mit mineralischen Bindemitteln und mit normalen und leichten Gesteinskörnungen, über das Ausbreitmaß. Verweisungen (2): prEN 998-1, prEN 998-2, EN 1015-2. Prinzip (3): das Ausbreitmaß ist der mittlere Durchmesser einer Frischmörtelprobe, die mit einem festgelegten Trichter auf die Tischplatte gebracht und durch Anheben und freien Fall des Tisches aus gegebener Höhe vertikalen Stößen ausgesetzt wird. Geräte (4): Ausbreittisch nach Anhang A (Gestell, starre Tischplatte mit Scheibe, waagerechte Welle mit Hubnocken, Hubspindel); kegelstumpfförmiger Trichter aus nichtrostendem Stahl oder Messing, Höhe (60 ± 0,5) mm, Innendurchmesser (100 ± 0,5) mm unten und (70 ± 0,5) mm oben, Wanddicke mindestens 2,0 mm; Stampfer — starrer, nicht saugender Stab mit Kreisquerschnitt, Durchmesser etwa 40 mm, Länge etwa 200 mm, ebene Stampffläche, Masse (0,250 ± 0,015) kg; Messschieber bis 300 mm mit 1 mm Genauigkeit; Kelle; Spachtel. Änderung A1 (März 2004): Gesamtmasse der beweglichen Teile des Tisches (Hubspindel, starre Platte, Scheibe) 4,2 ≤ M ≤ 4,5 kg (8. Absatz von Anhang A). Proben (5): mindestens 1,5 l Mörtel, aus der Sammelprobe (EN 1015-2) mit Probenteiler oder durch Vierteln gewonnen; Werkmörtel (verzögerte Werk-Frischmörtel) und vordosierte Luftkalk-Sand-Frischmörtel ohne hydraulische Bindemittel werden innerhalb ihrer angegebenen Verarbeitbarkeitszeit geprüft; Mörtel aus trockenen Ausgangsstoffen und Wasser werden nach EN 1015-2 gemischt, die Mischzeit zählt ab Zugabe aller Bestandteile; vor der Prüfung den Mörtel 5–10 s mit Kelle oder Spachtel vorsichtig von Hand umrühren, ohne zusätzlich zu mischen; Abweichungen vom Mischverfahren werden vermerkt; es werden zwei Proben geprüft. Durchführung (6): vor jeder Prüfung Scheibe und Trichter mit einem feuchten Tuch abwischen und — nach Änderung A2 (Dezember 2006) — trocknen lassen (A2 strich das Einfetten der Flächen mit Mineralöl); war der Tisch 24 h nicht in Gebrauch, vor der Prüfung 10 Umdrehungen ausführen; Trichter mittig aufsetzen, Mörtel in zwei Lagen einbringen, jede mit mindestens 10 kurzen Stampferstößen verdichten, Trichter mit der Hand festhalten; Überstand mit dem Spachtel abstreichen, freie Scheibenfläche trocken wischen (besonders Wasser am unteren Trichterrand); nach etwa 15 s Trichter langsam senkrecht abheben und Mörtel durch 15 Hubstöße mit gleichmäßiger Frequenz von etwa einem je Sekunde ausbreiten; Durchmesser in zwei rechtwinkligen Richtungen mit dem Messschieber messen, Ergebnis in mm auf 1 mm. Ergebnisse (7): der Mittelwert der beiden Messungen ist das Ausbreitmaß der Probe; weichen die Werte der beiden Proben um weniger als 10 % von ihrem Mittelwert ab, ist dieser das Ausbreitmaß des Mörtels; bei mehr als 10 % Abweichung wird mit weiterem Mörtel aus der verkleinerten Probe wiederholt und — bei nun weniger als 10 % — der Mittelwert der Wiederholung verwendet; bei erneut mehr als 10 % gelten die Messungen als unbefriedigend und es werden frische Proben genommen. Prüfbericht (8): u. a. Ort, Datum und Uhrzeit der Entnahme der Sammelprobe, Mörtelart nach prEN 998, Herstellbedingungen, Datum und Uhrzeit der Prüfung, Einzelmessungen und Ausbreitmaße jeder Probe in mm. Änderung A2 ersetzt außerdem den erläuternden Text in Abschnitt 2 durch die Standardformulierung für Verweisungen und streicht „pr“ vor EN-Nummern.
STATUS (Stand 03.10.2026). Die PKN-Suche (Begriff „PN-EN 1015-3“, 03.10.2026) zeigt 4 Positionen: PN-EN 1015-3:2000 (polnische Fassung, „Führt ein: EN 1015-3:1999 [IDT]“) ohne Zurückziehungsvermerk, die Zusatzelemente PN-EN 1015-3:2000/A2:2007 (englische Fassung, „Führt ein: EN 1015-3:1999/A2:2006 [IDT]“) und PN-EN 1015-3:2000/A1:2005 (polnische Fassung) ohne Zurückziehungsvermerk sowie die zurückgezogene englische Fassung von PN-EN 1015-3:2000/A1:2005. Im iTeh-Katalog (abgerufen am 03.10.2026) hat EN 1015-3:1999 den Status „Published“ und die Stufe 90.93 „Decision to confirm — Review Enquiry“ (Beginn 05.12.2025), mit Bezug zur Verordnung (EU) Nr. 305/2011. Die Festigkeit von Festmörtel beschreibt ein eigener Eintrag zu PN-EN 1015-11, Flugasche für Beton der Eintrag zu PN-EN 450-1.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Einspielung bis 17.09.2026, abgerufen am 03.10.2026). Die Nummer 1015-3 steht in 7 Datensätzen bei 6 Laboratorien: AB 023 (2 Datensätze), AB 054, AB 535, AB 556, AB 829, AB 1703. In den aktuellen PCA-Dokumenten (abgerufen am 03.10.2026, Ausgaben vom 03.10.2023 bis 25.06.2026) steht die Nummer in 8 Zeilen derselben 6 Laboratorien — AB 023 hat 3 Zeilen, von denen eine (Zement-, Gips-, Kalk- und andere Mörtel, Bereich (100–280) mm) in der Datenbankkopie fehlt; die übrigen je 1. Schreibweise „PN-EN 1015-3“ ohne Jahr (AB 023, AB 054), „PN-EN 1015-3:2000+A1:2005+A2:2007“ (AB 535, AB 556, AB 1703), „PN-EN 1015-3:2000“ neben PN-EN 450-1:2012 Anhang B (AB 829). Keine dieser Positionen ist ausgesetzt (AB 054 hat eine Aussetzung in einem anderen Teil des Umfangs). Der Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 1015-3“) zeigt dieselben 6 Laboratorien — geprüft mit der Abfrage des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 03.10.2026.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen in PCA). Mauermörtel (AB 054, AB 556, AB 1703), Mörtel (AB 535), Baumörtel, Putze und Mörtel sowie Zement-, Gips-, Kalk-, Kalkzement-, Gipskalk- und Mauermörtel und Dünnlagenputze (AB 023, flexibler Umfang „E“) — Konsistenz von Frischmörtel mit dem Ausbreittisch, Bereich (100–300) mm (AB 054, AB 535, AB 556, AB 1703) bzw. (100–280) mm (AB 023, eine Zeile). Flugasche — Wasseranspruch (berechnet) nach PN-EN 450-1:2012 Anhang B mit PN-EN 1015-3:2000 (AB 829).
WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Bei Trichter und Scheibe: Abwischen mit feuchtem Tuch und Trocknen; das Einfetten mit Mineralöl aus dem Text von 1999 hat Änderung A2 gestrichen; drei Laboratorien verweisen auf die Norm mit den Änderungen A1 und A2, zwei ohne Jahr, AB 829 — nur auf die Ausgabe von 2000 (6, A2). Beim Tisch: 10 Umdrehungen, wenn er 24 h nicht benutzt wurde (6); Masse der beweglichen Teile 4,2–4,5 kg nach A1. Beim Füllen: zwei Lagen, je mindestens 10 Stöße, Trichter festgehalten; Wasser am unteren Trichterrand abgewischt (6). Bei den Hubstößen: etwa 15 s warten, 15 Stöße im Takt von etwa einem je Sekunde (6). Beim Ergebnis: zwei Proben, Abweichung vom Mittelwert unter 10 %, sonst Wiederholung und dann frische Proben (7). Bei Werkmörteln: Prüfung innerhalb der angegebenen Verarbeitbarkeitszeit (5).
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Die Einzelheiten der Tischkonstruktion aus Anhang A (Fallhöhe, Scheibenmaße, Nocken) über die Massenänderung aus A1 hinaus haben wir nicht gelesen, ebenso wenig die weiteren Seiten der Änderung A2. Wir geben auch keine Konsistenzanforderungen aus Produktnormen (EN 998-1, EN 998-2) und kein Verfahren zur Berechnung des Wasseranspruchs von Flugasche aus PN-EN 450-1 an.
Prinzip der Methode
Frischmörtel wird in zwei Lagen in einem kegelstumpfförmigen Trichter (60 mm, Ø 100/70 mm) auf der Platte des Ausbreittisches verdichtet; nach etwa 15 s wird der Trichter entfernt und der Tisch 15-mal angehoben und frei aus gegebener Höhe fallen gelassen. Das Ausbreitmaß ist der Mittelwert zweier rechtwinkliger Durchmesser des ausgebreiteten Mörtels in mm; aus zwei Proben, bei einer Abweichung vom Mittelwert unter 10 %.
Anwendungen
- Frischmörtel, auch mit mineralischen Bindemitteln und normaler oder leichter Gesteinskörnung — Mauer-, Putz- und Werkmörtel (1, 5)
- Einstellen des Mörtels auf eine bestimmte Konsistenz vor der Prüfung anderer Eigenschaften (Einleitung)
- Mauermörtel, Putze und Baumörtel, Flugasche (Wasseranspruch) — Positionen in den Akkreditierungsumfängen von 6 Laboratorien in PCA
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand 03.10.2026) | PN-EN 1015-3:2000 (polnische Fassung) mit A1:2005 und A2:2007 ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 1015-3:1999 — Stufe 90.93 (iTeh) |
| Trichter (4.2) | Kegelstumpf, nichtrostender Stahl oder Messing, Höhe (60 ± 0,5) mm, Innen-Ø (100 ± 0,5) mm unten und (70 ± 0,5) mm oben, Wand ≥ 2,0 mm |
| Stampfer (4.3) | Stab Ø etwa 40 mm, Länge etwa 200 mm, Masse (0,250 ± 0,015) kg |
| Ausbreittisch (4.1, A1) | nach Anhang A; Masse der beweglichen Teile 4,2 ≤ M ≤ 4,5 kg |
| Füllen (6) | 2 Lagen, je ≥ 10 kurze Stöße; Trichter mit der Hand gehalten |
| Ausbreiten (6) | Trichter nach etwa 15 s abheben; 15 Hubstöße, etwa 1 je Sekunde |
| Messung und Ergebnis (4.4, 6, 7) | Messschieber bis 300 mm, Genauigkeit 1 mm; Mittelwert zweier rechtwinkliger Durchmesser; 2 Proben, Abweichung < 10 % |
| Probe (5) | ≥ 1,5 l aus der Sammelprobe (EN 1015-2); 5–10 s Umrühren vor der Prüfung |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (abgerufen am 03.10.2026) | 6 Laboratorien, 7 Datensätze in der Datenbankkopie und 8 Zeilen in PCA; Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 1015-3“) — dieselben 6 auf dem Produktionsserver |
Norm
- Normnummer
- PN-EN 1015-3:2000
- Titel (PL)
- Metody badań zapraw do murów — Określenie konsystencji świeżej zaprawy (za pomocą stolika rozpływu)
- Title (EN)
- Methods of test for mortar for masonry — Part 3: Determination of consistence of fresh mortar (by flow table)
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Probe
Mindestens 1,5 l Mörtel aus der Sammelprobe; 5–10 s umrühren; zwei Proben. PN-EN 1015-3:2000 ohne Zurückziehungsvermerk (03.10.2026).
-
Vorbereitung des Tisches
Scheibe und Trichter mit feuchtem Tuch abwischen und trocknen lassen (A2); nach 24 h Pause 10 Umdrehungen des Tisches.
-
Füllen des Trichters
Zwei Lagen, je mindestens 10 Stampferstöße; Überstand abstreichen, Scheibe um den Trichter abwischen.
-
Ausbreiten
Nach etwa 15 s Trichter senkrecht abheben; 15 Hubstöße des Tisches, etwa einer je Sekunde.
-
Messung
Zwei rechtwinklige Durchmesser mit dem Messschieber, auf 1 mm; Mittelwert = Ausbreitmaß; ±10-%-Regel für zwei Proben.
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Ausbreittisch | Gestell, starre Platte mit Scheibe, Welle mit Nocken, Hubspindel; bewegliche Teile 4,2–4,5 kg (4.1, A1) | — |
| Kegelstumpfförmiger Trichter | 60 mm hoch, Ø 100 mm und 70 mm, nichtrostender Stahl oder Messing (4.2) | — |
| Stampfer | Stab Ø etwa 40 mm, etwa 200 mm, (0,250 ± 0,015) kg (4.3) | — |
| Messschieber | Bis 300 mm, Genauigkeit 1 mm (4.4) | — |
| Kelle und Spachtel | Umrühren des Mörtels, Abstreichen des Überstands (4.5, 4.6) | — |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Zement- und Kalkmörtel sind alkalisch — Haut- und Augenschutz
- Tischmechanik (Nocken, fallende Platte) — beim Ausbreiten die Hände nicht unter die Platte bringen
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 1015-3:2000 — „Methods of test for mortar for masonry — Part 3: Determination of consistence of fresh mortar (by flow table)“.
Wie funktioniert diese Methode?
Frischmörtel wird in zwei Lagen in einem kegelstumpfförmigen Trichter (60 mm, Ø 100/70 mm) auf der Platte des Ausbreittisches verdichtet; nach etwa 15 s wird der Trichter entfernt und der Tisch 15-mal angehoben und frei aus gegebener Höhe fallen gelassen. Das Ausbreitmaß ist der Mittelwert zweier rechtwinkliger Durchmesser des ausgebreiteten Mörtels in mm; aus zwei Proben, bei einer Abweichung vom Mittelwert unter 10 %.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN 1015-3:2000 (polnische Fassung) mit A1:2005 und A2:2007 ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 1015-3:1999 — Stufe 90.93 (iTeh); Trichter (4.2): Kegelstumpf, nichtrostender Stahl oder Messing, Höhe (60 ± 0,5) mm, Innen-Ø (100 ± 0,5) mm unten und (70 ± 0,5) mm oben, Wand ≥ 2,0 mm; Stampfer (4.3): Stab Ø etwa 40 mm, Länge etwa 200 mm, Masse (0,250 ± 0,015) kg; Ausbreittisch (4.1, A1): nach Anhang A; Masse der beweglichen Teile 4,2 ≤ M ≤ 4,5 kg.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Ausbreittisch, Kegelstumpfförmiger Trichter, Stampfer, Messschieber, Kelle und Spachtel.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Frischmörtel, auch mit mineralischen Bindemitteln und normaler oder leichter Gesteinskörnung — Mauer-, Putz- und Werkmörtel (1, 5); Einstellen des Mörtels auf eine bestimmte Konsistenz vor der Prüfung anderer Eigenschaften (Einleitung); Mauermörtel, Putze und Baumörtel, Flugasche (Wasseranspruch) — Positionen in den Akkreditierungsumfängen von 6 Laboratorien in PCA.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Zement- und Kalkmörtel sind alkalisch — Haut- und Augenschutz; Tischmechanik (Nocken, fallende Platte) — beim Ausbreiten die Hände nicht unter die Platte bringen.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 1015-3.