🏗️ Messung der Luftschalldämmung von Fassadenelementen (Bauteilverfahren) und ganzen Fassaden (Gesamtverfahren) am Bau auf Grundlage von Schalldruckmessungen — acht Verfahren aus Tabelle 1 (Lautsprecher oder Straßen-, Schienen-, Flugverkehrsgeräusch), Bau-Schalldämm-Maß R′45° und R′tr,s, Pegeldifferenz D2m, Standard-Pegeldifferenz D2m,nT und Norm-Pegeldifferenz D2m,n, Expositionsgrößen für Einzelereignisse, Räume 10–250 m³, Bänder 50–5000 Hz, PN-EN ISO 16283-3

Bauwesen PN-EN ISO 16283-3

Kurz gefasst

Die Fassadenschalldämmung wird im fertigen Gebäude auf zwei Arten gemessen: mit einem Bauteilverfahren — z. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 16283-3:2016-04; Anwendungsbereich (1): Räume 10–250 m³, Frequenzen 50–5000 Hz, diffuses oder nicht diffuses Feld. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Fassadenelemente, z. B. Fenster — Bau-Schalldämm-Maß im Gebäude, unter bestimmten Umständen mit dem Labor vergleichbar (1, Tabelle 1), Ganze Fassaden mit Straßen-, Schienen- oder Fluglärm — Schalldämmung am Ort, einschließlich Flankenwegen (1, Tabelle 1), Bauwerke und Bauteile — Messungen am Bau mit Lautsprecher in den Akkreditierungsumfängen von 5 Laboratorien in PCA, zusammen mit PN-EN ISO 140-5 und PN-EN ISO 717-1.

Auf einen Blick

  • Norm: PN-EN ISO 16283-3:2016-04
  • Kategorie: Bauwesen
  • Verfahrensschritte: 5
  • STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN ISO 16283-3:2016-04 (polnische und englische Fassung) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN ISO 16283-3:2016 — „Published“; ISO 16283-3:2016 — Stufe 90.92 „zu überarbeiten“ seit 17.10.2024 (iTeh)
  • Anwendungsbereich (1): Räume 10–250 m³, Frequenzen 50–5000 Hz, diffuses oder nicht diffuses Feld
  • Bauteil-Lautsprecherverfahren (3.12): R′45° = L1,s − L2 + 10 lg(S/A) − 1,5 dB

Übersicht

WAS DIE NORM BESCHREIBT. Den Normtext lesen wir in zwei iTeh-Leseproben: SIST EN ISO 16283-3:2016 (englischer Text) — vom Titelblatt über das Europäische Vorwort, das ISO-Vorwort, die Einleitung und das Inhaltsverzeichnis bis einschließlich Abschnitt 1 (Anwendungsbereich) auf Seite 1 — sowie ISO 16283-3:2016 (französische Fassung) — Abschnitt 1 mit Tabelle 1 (Übersicht der Verfahren), Abschnitt 2 (normative Verweisungen) und Abschnitt 3 (Begriffe) bis einschließlich Begriff 3.22 auf Seite 7. Außerhalb der Leseproben bleiben weitere Begriffe, die Abschnitte 4 (Messgeräte, Kalibrierung, Überprüfung), 5 (Frequenzbereich), 6 (Allgemeines), 7 (Schalldruckpegelmessungen im Raum: Mikrofonpositionen, Mindestabstände, Mittelungszeiten, tieffrequentes Verfahren, Fremdgeräusch), 8 (Nachhallzeit), 9 (Messungen mit Lautsprecher), 10 (Messungen mit Straßenverkehrsgeräusch), 11 (Umrechnung in Oktavbänder), 12 (Angabe der Ergebnisse), 13 (Unsicherheit), 14 (Prüfbericht) und die Anhänge A–F.

NACH DEM TEXT DER ISO 16283-3:2016 (Vorworte, Einleitung, Abschnitte 1–3 bis 3.22). Die Norm wurde von ISO/TC 43/SC 2 „Bauakustik“ in Zusammenarbeit mit CEN/TC 126 (Sekretariat AFNOR) erarbeitet; CEN hat EN ISO 16283-3 am 02.01.2016 ohne Änderung gegenüber ISO angenommen; die erste ISO-Ausgabe (01.02.2016) ersetzte ISO 140-5:1998 und ISO 140-14:2004, EN ISO 16283-3:2016 — EN ISO 140-5:1998 und EN ISO 140-14:2004. Die Reihe ISO 16283 hat die Teile: 1 — Luftschalldämmung, 2 — Trittschalldämmung, 3 — Fassadenschalldämmung. Laut Einleitung setzten die Messungen nach ISO 140-4, 140-5 und 140-7 ein annähernd diffuses Feld voraus und ließen offen, ob sich Bedienpersonen im Raum aufhalten dürfen; ISO 16283 gilt für Räume mit oder ohne diffuses Feld, erläutert die Messung mit handgehaltenem Mikrofon oder Schallpegelmesser und übernimmt Hinweise aus ISO 140-14; Kurzprüfverfahren für Fassaden enthält ISO 10052. Anwendungsbereich (1): Verfahren zur Bestimmung der Luftschalldämmung von Fassadenelementen (Bauteilverfahren) und ganzen Fassaden (Gesamtverfahren) auf Grundlage von Schalldruckmessungen, für Räume von 10–250 m³ und Frequenzen 50–5000 Hz, in möblierten oder unmöblierten Räumen; das frequenzabhängige Ergebnis lässt sich nach ISO 717-1 in eine Einzahlangabe umrechnen. Bauteilverfahren schätzen das Schalldämm-Maß eines Bauteils, z. B. eines Fensters; das genaueste verwendet einen Lautsprecher als künstliche Quelle, weniger genaue das vorhandene Verkehrsgeräusch. Das Bauteil-Lautsprecherverfahren liefert ein Bau-Schalldämm-Maß, das unter bestimmten Umständen mit dem Laborergebnis nach ISO 10140 verglichen werden kann — es wird bevorzugt, wenn ein Bauteil im Vergleich zu seinen Laboreigenschaften bewertet werden soll. Das Bauteil-Straßenverkehrsverfahren dient demselben Zweck, wenn kein Lautsprecher verwendet werden kann; beide ergeben oft leicht unterschiedliche Werte, Straßenverkehr meist niedrigere Schalldämm-Maße als der Lautsprecher; Anhang E ergänzt es um Flug- und Schienenverkehr. Das Gesamt-Straßenverkehrsverfahren liefert die tatsächliche Dämmung einer Fassade an einem Ort bezogen auf eine Position 2 m vor der Fassade, einschließlich aller Flankenwege — bevorzugt zur Bewertung der ganzen Fassade gegenüber nahen Straßen; das Gesamt-Lautsprecherverfahren ist nützlich, wenn die reale Quelle nicht nutzbar ist; Ergebnisse der Gesamtverfahren sind mit dem Labor nicht vergleichbar. Tabelle 1 nennt acht Verfahren: 1 — Bauteil, Lautsprecher (9.5), R′45°, empfohlenes Verfahren für das Bau-Schalldämm-Maß von Fassadenelementen; 2 — Bauteil, Straßenverkehr (10.3), R′tr,s; 3 — Bauteil, Schienenverkehr (Anhang E), R′rt,s; 4 — Bauteil, Flugverkehr (Anhang E), R′at,s — Verfahren 2–4 als Alternativen zu Verfahren 1 bei ausreichendem Pegel der jeweiligen Quelle; 5 — gesamt, Lautsprecher (9.6), Dls,2m,nT und Dls,2m,n, Alternative zu den Verfahren 6–8; 6 — gesamt, Straßenverkehr (10.4), Dtr,2m,nT und Dtr,2m,n; 7 — gesamt, Schienenverkehr, Drt,2m,nT und Drt,2m,n; 8 — gesamt, Flugverkehr, Dat,2m,nT und Dat,2m,n (7 und 8 in Anhang E) — Verfahren 6–8 empfohlen für die Schalldämmung einer ganzen Fassade, die der jeweiligen Quelle ausgesetzt ist. Normative Verweisungen (2): ISO 717-1, ISO 3382-2 (Nachhallzeit), ISO 12999-1 (Unsicherheit), ISO 15712-3, ISO 18233, IEC 60942 (Schallkalibratoren), IEC 61183, IEC 61260 (Bandfilter), IEC 61672-1 (Schallpegelmesser). Begriffe (3, bis 3.22): L1,s — mittlerer Schalldruckpegel auf der Prüffläche, einschließlich Reflexionen am Bauteil und an der Fassade; L1,2m — mittlerer Pegel 2 m vor der Fassade; L2 — energetisch gemittelter Pegel im Raum in der zentralen Zone, in der die Nahfeldabstrahlung der Raumbegrenzungen vernachlässigbar ist; L2,Corner — Eckpegel für die Terzbänder 50, 63 und 80 Hz; L2,LF — tieffrequenter Mittelungspegel, gewichtet aus Ecken und zentraler Zone; T — Nachhallzeit (Abfall um 60 dB); Fremdgeräuschpegel; festes Mikrofon, mechanisch kontinuierlich bewegtes Mikrofon (Kreis oder Bogen 270°–360°), manuell entlang eines festgelegten Wegs geführtes Mikrofon, handgehaltenes Mikrofon an fester Position mindestens eine Armlänge vom Rumpf der Bedienperson; R′45° = 10 lg(W1,45°/(W2 + W3)), bestimmt als R′45° = L1,s − L2 + 10 lg(S/A) − 1,5 dB (S — Fläche des Bauteils nach Anhang A, A — äquivalente Absorptionsfläche des Empfangsraums; die Formel setzt einen einzigen Einfallswinkel von 45° und ein diffuses Feld im Raum voraus); R′tr,s = L1,s − L2 + 10 lg(S/A) − 3 dB (Schalleinfall aus allen Richtungen); D2m = L1,2m − L2 (Dtr,2m für Verkehrsgeräusch, Dls,2m für Lautsprecher); D2m,nT = D2m + 10 lg(T/T0), für Wohnräume T0 = 0,5 s (in möblierten Wohnungen ist die Nachhallzeit annähernd unabhängig von Volumen und Frequenz und liegt bei etwa 0,5 s); D2m,n = D2m − 10 lg(A/A0), für Wohnräume A0 = 10 m²; A = 0,16 V/T (Sabinesche Formel); LE — Schallexpositionspegel eines Einzelereignisses (p0 = 20 µPa, t0 = 1 s); DE,2m = LE1,2m − LE2 und ihre Standard- DE,2m,nT und Norm-Form DE,2m,n (für Flug- und Schienenverkehrsgeräusch); R′at,s = LE1,s − LE2 + 10 lg(S/A) − 3 dB.

STATUS (Stand 03.10.2026). Die PKN-Suche (Begriff „PN-EN ISO 16283-3“, 03.10.2026) zeigt zwei Positionen ohne Zurückziehungsvermerk: PN-EN ISO 16283-3:2016-04 in polnischer und in englischer Fassung, beide „Führt ein: EN ISO 16283-3:2016 [IDT], ISO 16283-3:2016 [IDT]“. Im iTeh-Katalog (abgerufen am 03.10.2026) hat EN ISO 16283-3:2016 den Status „Published“ (Stufe 60.60 vom 24.02.2016) und ISO 16283-3:2016 den Status „Published“, Stufe 90.92 „Norm zu überarbeiten“ seit 17.10.2024. Die Vorgängerin, PN-EN ISO 140-5:1999 (zurückgezogen), beschreibt ein eigener Eintrag.

WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Einspielung bis 17.09.2026, abgerufen am 03.10.2026). Die Nummer 16283-3 steht in 7 Datensätzen bei 5 Laboratorien: AB 838 (2), AB 1162, AB 1391, AB 1621, AB 1924 (2). In den aktuellen PCA-Dokumenten (abgerufen am 03.10.2026, Ausgaben vom 07.02.2025 bis 25.02.2026) steht die Nummer in 5 Zeilen — je einer bei jedem Laboratorium; in keinem der fünf Dokumente wiederholen sich Seitenzahlen. Unterschied: bei AB 838 und AB 1924 ordnet die Datenbank die Nummer auch der Zeile der Einzahlangaben zu, die in PCA nur PN-EN ISO 717-1 nennt. In allen fünf Zeilen steht daneben die zurückgezogene PN-EN ISO 140-5:1999, und die Schreibweise lautet „PN-EN ISO 16283-3:2016-04“ (AB 1162, AB 1621, AB 1924), „PN-EN ISO 16283-3:2016-04 z wyłączeniem punktów 7.2.2 i 7.2.3“ (ohne die Punkte 7.2.2 und 7.2.3; AB 1391 — ohne mechanisch bewegtes und manuell geführtes Mikrofon) und „PN-EN ISO 16283-3:2016-04E z wyłączeniem punktu 13“ (ohne Punkt 13; AB 838 — ohne den Abschnitt zur Unsicherheit). Keine dieser Positionen ist ausgesetzt. Der Reiter „Laboratorien“ (Begriff „PN-EN ISO 16283-3“) zeigt 3 Laboratorien: AB 838, AB 1162 und AB 1924; AB 1391 und AB 1621 stehen unter „PN-EN ISO 140-5“, weil diese Bezeichnung dort zuerst steht — geprüft mit Abfragen des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 03.10.2026.

WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen in PCA). Bauwerke und Bauteile (AB 838, AB 1162, AB 1391, AB 1621), Bauwerke (AB 1924). Merkmale: Norm-Pegeldifferenz Dls,2m,n, Standard-Pegeldifferenz (in den Umfängen: „wzorcowa“) Dls,2m,nT und Bau-Schalldämm-Maß R′45° in Terzbändern (AB 838, AB 1162), bei AB 1621 in Oktav- und Terzbändern, bei AB 1924 R′45 oder D2m,nT in Oktav- oder Terzbändern, bei AB 1391 Schalldruckpegel in Terzbändern; Bereich der Bandmittenfrequenzen (50–5000) Hz, bei AB 1924 (100–5000) Hz; Messverfahren am Bau. Die Bezeichnungen Dls und R′45° weisen auf Lautsprecherverfahren hin (Verfahren 1 und 5 aus Tabelle 1); Verfahren mit Straßen-, Schienen- oder Flugverkehrsgeräusch nennt kein Umfang.

WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Bei der Wahl der Größe: R′45° (Bauteil) und D2m,nT, D2m,n (Fassade) sind verschiedene Ergebnisse — nur das Bauteil-Lautsprecherverfahren kann unter bestimmten Umständen mit dem Labor nach ISO 10140 verglichen werden; Gesamtverfahren werden nicht mit dem Labor verglichen (1). Bei der Korrektur: −1,5 dB für Lautsprecher unter 45°, −3 dB für Straßenverkehrsgeräusch mit Einfall aus allen Richtungen (3.12, 3.13). Bei der Quelle: Straßenverkehrsgeräusch ergibt meist niedrigere Schalldämmwerte als der Lautsprecher (1). Beim Bezug: T0 = 0,5 s und A0 = 10 m² sind Werte für Wohnräume (3.15, 3.16). Bei tiefen Frequenzen: für die Bänder 50, 63 und 80 Hz berücksichtigt der Pegel L2,LF die Raumecken (3.4, 3.5). Beim Volumen: die Verfahren gelten für Räume von 10–250 m³ (1). Bei der Angabe des Ergebnisses: der Index zeigt die Quelle — „ls“ Lautsprecher, „tr“ Straßenverkehr, „rt“ Schiene, „at“ Flugverkehr (3.14–3.22).

WAS WIR NICHT ANGEBEN. Anforderungen an die Messgeräte, Anzahl und Anordnung der Mikrofonpositionen, Mindestabstände, Mittelungszeiten, das tieffrequente Verfahren, Fremdgeräuschkorrekturen, die Messung der Nachhallzeit, die Aufstellung des Lautsprechers (Winkel, Abstand, Anforderungen nach Anhang C), die Bedingungen für Straßenverkehrsgeräusch, die Umrechnung in Oktaven, die Unsicherheit und das Prüfberichtsformular haben wir nicht gelesen (Abschnitte 4–14, Anhänge A–F). Ebenso wenig geben wir Anforderungen an die Fassadenschalldämmung aus Bauvorschriften an.

Prinzip der Methode

Die Fassadenschalldämmung wird aus der Differenz der Schalldruckpegel außen und im Empfangsraum bestimmt. Bei Bauteilverfahren liegt das Außenmikrofon auf der Oberfläche des geprüften Bauteils, Quelle ist ein Lautsprecher unter 45° (R′45° = L1,s − L2 + 10 lg(S/A) − 1,5 dB) oder Verkehrsgeräusch (Korrektur −3 dB). Bei Gesamtverfahren steht das Außenmikrofon 2 m vor der Fassade, und die Differenz D2m = L1,2m − L2 wird auf eine Nachhallzeit T0 = 0,5 s oder auf eine Absorptionsfläche A0 = 10 m² bezogen; die Absorptionsfläche des Raums wird mit der Sabineschen Formel aus der Nachhallzeit berechnet.

Anwendungen

Schlüsselparameter

ParameterWert
STATUS (Stand 03.10.2026)PN-EN ISO 16283-3:2016-04 (polnische und englische Fassung) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN ISO 16283-3:2016 — „Published“; ISO 16283-3:2016 — Stufe 90.92 „zu überarbeiten“ seit 17.10.2024 (iTeh)
Anwendungsbereich (1)Räume 10–250 m³, Frequenzen 50–5000 Hz, diffuses oder nicht diffuses Feld
Bauteil-Lautsprecherverfahren (3.12)R′45° = L1,s − L2 + 10 lg(S/A) − 1,5 dB
Bauteil-Straßenverkehrsverfahren (3.13)R′tr,s = L1,s − L2 + 10 lg(S/A) − 3 dB
Gesamtverfahren (3.14–3.16)D2m = L1,2m − L2; D2m,nT = D2m + 10 lg(T/T0), T0 = 0,5 s; D2m,n = D2m − 10 lg(A/A0), A0 = 10 m²
Äquivalente Absorptionsfläche (3.17)A = 0,16 V/T (Sabinesche Formel)
Flug- und Schienenverkehrsgeräusch (3.18–3.22)Schallexpositionspegel von Einzelereignissen LE (p0 = 20 µPa, t0 = 1 s); DE,2m, DE,2m,nT, DE,2m,n, R′at,s
Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (abgerufen am 03.10.2026)5 Laboratorien, 7 Datensätze in der Datenbankkopie und 5 Zeilen in PCA; Reiter „Laboratorien“ („PN-EN ISO 16283-3“) — 3 davon auf dem Produktionsserver, AB 1391 und AB 1621 unter „PN-EN ISO 140-5“

Norm

Normnummer
PN-EN ISO 16283-3:2016-04
Titel (PL)
Akustyka — Pomiar terenowy izolacyjności akustycznej w budynkach i izolacyjności akustycznej elementów budowlanych — Część 3: Izolacyjność akustyczna ściany zewnętrznej
Title (EN)
Acoustics — Field measurement of sound insulation in buildings and of building elements — Part 3: Façade sound insulation

Schritt-für-Schritt-Verfahren

  1. Wahl des Verfahrens

    Nach Ziel und Quelle: Bauteil mit Lautsprecher (Vergleich mit Labor), Bauteil mit Verkehrsgeräusch, gesamt mit realem Geräusch oder Lautsprecher (Tabelle 1). PN-EN ISO 16283-3:2016-04 ohne Zurückziehungsvermerk (03.10.2026).

  2. Außenpegel

    L1,s auf der Bauteiloberfläche (Bauteilverfahren) oder L1,2m 2 m vor der Fassade (Gesamtverfahren) (3.1, 3.2).

  3. Innenpegel

    L2 in der zentralen Zone; für 50, 63 und 80 Hz auch Ecken (L2,LF) (3.3–3.5); Mikrofonpositionen und Zeiten nach Abschnitt 7 (nicht gelesen).

  4. Nachhallzeit

    T im Empfangsraum; A = 0,16 V/T (3.6, 3.17).

  5. Ergebnis

    R′45°, R′tr,s oder D2m,nT, D2m,n in Bändern; Einzahlangabe nach ISO 717-1 (1, 3.12–3.16).

Erforderliche Geräte und Apparatur

GerätBeispielRichtpreis
Schallpegelmesser mit BandfilternNach IEC 61672-1 und IEC 61260 (Verweisungen in Abschnitt 2)—
SchallkalibratorNach IEC 60942 (Abschnitt 2)—
LautsprecherKünstliche Quelle für die Verfahren 1 und 5; Anforderungen in Anhang C (nicht gelesen)—
MikrofoneFest, mechanisch kontinuierlich bewegt, manuell geführt oder handgehalten (3.8–3.11)—

Arbeitsschutz und Sicherheit

Häufige Fragen

Welche Norm beschreibt diese Prüfung?

Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 16283-3:2016-04 — „Acoustics — Field measurement of sound insulation in buildings and of building elements — Part 3: Façade sound insulation“.

Wie funktioniert diese Methode?

Die Fassadenschalldämmung wird aus der Differenz der Schalldruckpegel außen und im Empfangsraum bestimmt. Bei Bauteilverfahren liegt das Außenmikrofon auf der Oberfläche des geprüften Bauteils, Quelle ist ein Lautsprecher unter 45° (R′45° = L1,s − L2 + 10 lg(S/A) − 1,5 dB) oder Verkehrsgeräusch (Korrektur −3 dB).

Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?

STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN ISO 16283-3:2016-04 (polnische und englische Fassung) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); EN ISO 16283-3:2016 — „Published“; ISO 16283-3:2016 — Stufe 90.92 „zu überarbeiten“ seit 17.10.2024 (iTeh); Anwendungsbereich (1): Räume 10–250 m³, Frequenzen 50–5000 Hz, diffuses oder nicht diffuses Feld; Bauteil-Lautsprecherverfahren (3.12): R′45° = L1,s − L2 + 10 lg(S/A) − 1,5 dB; Bauteil-Straßenverkehrsverfahren (3.13): R′tr,s = L1,s − L2 + 10 lg(S/A) − 3 dB.

Wie lange dauert die Prüfung?

Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.

Welche Geräte werden benötigt?

Schallpegelmesser mit Bandfiltern, Schallkalibrator, Lautsprecher, Mikrofone.

Wo wird diese Prüfung eingesetzt?

Fassadenelemente, z. B. Fenster — Bau-Schalldämm-Maß im Gebäude, unter bestimmten Umständen mit dem Labor vergleichbar (1, Tabelle 1); Ganze Fassaden mit Straßen-, Schienen- oder Fluglärm — Schalldämmung am Ort, einschließlich Flankenwegen (1, Tabelle 1); Bauwerke und Bauteile — Messungen am Bau mit Lautsprecher in den Akkreditierungsumfängen von 5 Laboratorien in PCA, zusammen mit PN-EN ISO 140-5 und PN-EN ISO 717-1.

Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?

Lautsprecher hoher Leistung — Gehörschutz für die Bedienperson und Information der Bewohner; Messungen 2 m vor der Fassade und an der Straße — Sicherung des Messplatzes nahe dem Verkehr.

Welches Labor führt diese Prüfung durch?

Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN ISO 16283-3.

🔍 Labor finden, das diese Prüfung durchführt