🔊 Bestimmung der Emissions-Schalldruckpegel von Maschinen und Geräten am Arbeitsplatz und an anderen festgelegten Orten vor Ort, in einem Raum, der festgelegte Anforderungen erfüllt — mit Fremdgeräuschkorrektur K1 und örtlicher Umgebungskorrektur K3 (mit begrenztem Höchstwert), bestimmt aus der äquivalenten Schallabsorptionsfläche des Raums und der Quellenlage oder einem angenäherten Richtwirkungsmaß des Arbeitsplatzes; A-bewerteter Pegel, bei Bedarf in Bändern und C-bewerteter Spitzenpegel; Genauigkeitsklasse 2 (Betrieb) oder 3 (Kontrolle), PN-EN ISO 11202
Kurz gefasst
Verfahren zur Bestimmung des Geräuschs, das eine Maschine am Bedienerplatz und an anderen festgelegten Orten abgibt, wenn sie vor Ort arbeitet — in einem gewöhnlichen Raum, der weniger strenge Anforderungen als in ISO 11201 erfüllt. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 11202:2012 (+A1:2021-10); STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN ISO 11202:2012 (polnische Fassung) und Änderung A1:2021-10 (polnische und englische Fassung) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); ISO 11202:2010 — „Published“, Stufe 90.93 seit 08.07.2026 (iTeh). Das Verfahren umfasst 4 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Maschinen und Geräte, vor Ort in Räumen geprüft — Bedienerplätze, Kabinen, Kapseln, Orte unbeteiligter Personen (1), Vergleich von Einheiten einer Maschinenfamilie; Angabe und Nachprüfung von Emissionswerten nach ISO 4871 (1.1); grundlegende Anforderungen der Richtlinie 2006/42/EG (Anhang ZA), Maschinen und Geräte, Transportmittel — Positionen in den Akkreditierungsumfängen von 5 Laboratorien in PCA.
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN ISO 11202:2012 (+A1:2021-10)
- Kategorie: Umwelt
- Verfahrensschritte: 4
- STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN ISO 11202:2012 (polnische Fassung) und Änderung A1:2021-10 (polnische und englische Fassung) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); ISO 11202:2010 — „Published“, Stufe 90.93 seit 08.07.2026 (iTeh)
- Umgebung (1.3): vor Ort — ein Raum mit weniger strengen Anforderungen als in ISO 11201
- Korrekturen (1.1, 3.18, 3.21): Fremdgeräusch K1; örtliche Umgebungskorrektur K3 mit begrenztem Höchstwert; K2 nur zur Qualifizierung der Umgebung
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Den Normtext lesen wir in zwei iTeh-Leseproben: SIST EN ISO 11202:2010 (englischer Text) — Titelblatt, Europäisches Vorwort und Anhang ZA der EN ISO 11202:2010 — sowie ISO 11202:2010 (englischer Text) — vom Titelblatt über Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Einleitung und die Abschnitte 1–2 bis zum Begriff 3.24 (angenähertes scheinbares Richtwirkungsmaß des Arbeitsplatzes) auf Seite 8. Außerhalb der Leseproben bleiben Messgeräte (4), Verfahren zur Bestimmung der örtlichen Umgebungskorrektur K3A (5), Prüfumgebung (6), Mess- und Zielgrößen (7, 8), Aufstellung und Betrieb der Maschine (9), Mikrofonpositionen (10), Messungen (11), Unsicherheit (12), aufzuzeichnende Angaben (13), Prüfbericht (14) sowie die Anhänge A (Bestimmung von K3, normativ), B (Fremdgeräuschkriterien in Bändern), C (Unsicherheit), D (Grundsätze der Methodik) und E (Beispiel eines Prüftisches). Die Änderung A1 (ISO 11202:2010/Amd 1:2020) haben wir nicht gelesen.
NACH DEM TEXT DER ISO 11202:2010 UND DEM VORWORT DER EN ISO 11202:2010. Die Norm wurde von ISO/TC 43 „Akustik“, Unterkomitee SC 1 „Geräusch“, in Zusammenarbeit mit CEN/TC 211 „Akustik“ (Sekretariat DS) erarbeitet; CEN hat EN ISO 11202:2010 am 22.04.2010 ohne Änderungen gegenüber ISO angenommen; sie ersetzte EN ISO 11202:2009; Anhang ZA verknüpft sie mit den grundlegenden Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Die zweite Ausgabe ersetzt die erste (ISO 11202:1995) als technische Überarbeitung. Einleitung: die Norm gehört zur Reihe ISO 11200–11205 (Verfahrenswahl nach ISO 11200) und gibt ein Verfahren zur Bestimmung der Emissions-Schalldruckpegel am Arbeitsplatz und an anderen festgelegten Orten vor Ort an; von ISO 11201 unterscheidet sie sich durch Bestimmung und Anwendung einer örtlichen Umgebungskorrektur, von ISO 11204 durch die angenäherte Bestimmung der Richtwirkung der Schallabstrahlung mit weniger Messpositionen oder sogar ohne zusätzliche Messung; die akustischen Eigenschaften des Raums werden bestimmt, um die Umgebung zu qualifizieren und die Korrektur zu ermitteln; Ergebnisse haben Genauigkeitsklasse 2 (Betrieb) oder 3 (Kontrolle); für die örtliche Korrektur gibt es zwei Verfahren — das erste (A.1) setzt voraus, dass der Schall am Arbeitsplatz von einem gut abgegrenzten, vom Arbeitsplatz aus sichtbaren Teil der Maschine bei freier Schallausbreitung stammt, und erfordert nur eine Messung am Arbeitsplatz und eine akustische Qualifizierung des Raums; das zweite (A.2) ist allgemein anwendbar — Annahmen über Richtwirkung oder Quellenlage sind nicht nötig, weil die Richtwirkung mit einem Näherungsverfahren und wenigen zusätzlichen Positionen bestimmt wird, und der Näherungscharakter wird bei der Zuordnung der Genauigkeitsklasse berücksichtigt; Emissionspegel sind meist kleiner oder gleich denen beim Betrieb in normaler Umgebung, üblich sind Unterschiede von 1–5 dB (Berechnung des Pegels im Raum — ISO/TR 11690-3). Anwendungsbereich (1): Verfahren zur Bestimmung der Emissions-Schalldruckpegel von Maschinen und Geräten am Arbeitsplatz und an anderen festgelegten Orten vor Ort; der Arbeitsplatz ist von einem Bediener besetzt und kann im Freien, im Raum mit der Maschine, in einer mit der Maschine verbundenen Kabine oder in einer entfernten Kapsel liegen; festgelegte Orte können in der Nähe des Arbeitsplatzes oder einer bedienten bzw. unbedienten Maschine liegen (Orte unbeteiligter Personen); A-bewertete Pegel, bei Bedarf in Bändern und C-bewertete Spitzenpegel; angegeben werden Verfahren zur Bestimmung einer örtlichen Umgebungskorrektur (mit festgelegtem Höchstwert), die auf die gemessenen Pegel angewendet wird, um den Einfluss reflektierender Flächen außer der Aufstellebene zu beseitigen — beruhend auf der äquivalenten Schallabsorptionsfläche des Raums und den Abstrahleigenschaften (Quellenlage oder Richtwirkung zum Arbeitsplatz); Genauigkeitsklasse 2 oder 3; Korrekturen für Fremdgeräusch und akustische Umgebung; Anweisungen zu Aufstellung und Betrieb der Maschine und zur Wahl der Mikrofonpositionen; Zwecke u. a. Vergleich von Einheiten einer Maschinenfamilie; Daten können zur Angabe und Nachprüfung von Emissionswerten nach ISO 4871 dienen; alle Geräuscharten nach ISO 12001 und alle Arten und Größen von Quellen; jeder Raum, der die festgelegten Anforderungen erfüllt, ist verwendbar — diese sind weniger streng als in ISO 11201, insbesondere hinsichtlich der akustischen Qualität der Umgebung; Arbeitsplätze an der Maschine, in einer Kabine, in einer Kapsel, von der Maschine umschlossen, Orte unbeteiligter Personen, andere Orte und der Weg des Bedieners. Verweisungen (2): ISO 3744, ISO 3746, ISO 5725, ISO 12001, IEC 60942:2003, IEC 61260:1995 (mit Amd.1:2001), IEC 61672-1:2002, ISO/IEC Guide 98-3:2008. Begriffe (3): wie in ISO 11201 (Emission, Emissions-Schalldruck und sein Pegel Lp = 10 lg(p²/p0²) dB mit p0 = 20 µPa, zeitlich gemittelt Lp,T, Spitzenpegel Lp,peak — meist C, Einzelereignispegel LE bezogen auf 1 s, Freifeld über reflektierender Ebene, Frequenzbereich — Oktaven 125–8000 Hz oder Terzen 100–10 000 Hz, Arbeitsplatz, Bediener, festgelegter Ort, Betriebsphase und -zyklus, Messzeitintervall, Zeitverlauf, Fremdgeräusch und Korrektur K1, Bezugsquader), zusätzlich: Bezugsmessfläche — ein die Quelle umhüllender Quader in gleichem Abstand vom Bezugsquader, laut Anmerkung vorzugsweise 1 m (der Arbeitsplatz muss nicht auf dieser Fläche liegen); Umgebungskorrektur K2 — nur Indikator zur Qualifizierung der Umgebung, bestimmt für die Bezugsmessfläche nach ISO 3744 oder ISO 3746; Richtwirkungsmaß des Arbeitsplatzes DI,op = Lp − L̄p — wie viel mehr die Quelle zum Arbeitsplatz abstrahlt als im Mittel über die Bezugsmessfläche (Pegel im im Wesentlichen freien Feld, fremdgeräusch- und umgebungskorrigiert); scheinbares Richtwirkungsmaß D*I,op = L*p − L̄*p (Pegel fremdgeräusch-, aber nicht umgebungskorrigiert) und angenähertes scheinbares Richtwirkungsmaß D*I,op,approx — mit über die Bezugsfläche gemitteltem Pegel bei verringerter Mikrofonanzahl.
STATUS (Stand 03.10.2026). Die PKN-Suche (Begriff „PN-EN ISO 11202“, 03.10.2026) zeigt PN-EN ISO 11202:2012 (polnische Fassung, „Führt ein: EN ISO 11202:2010 [IDT], ISO 11202:2010 [IDT]“) und die Änderung PN-EN ISO 11202:2012/A1:2021-10 in polnischer und englischer Fassung („Führt ein: EN ISO 11202:2010/A1:2021 [IDT], ISO 11202:2010/Amd 1:2020 [IDT]“) ohne Zurückziehungsvermerk sowie zurückgezogene frühere Ausgaben: zwei Einträge PN-EN ISO 11202:2010 in englischer Fassung, PN-EN ISO 11202:1999 (polnische Fassung) und PN-B-11202:1996. Im iTeh-Katalog (abgerufen am 03.10.2026) hat ISO 11202:2010 den Status „Published“, Stufe 90.93 (Norm bestätigt) seit 08.07.2026.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Einspielung bis 17.09.2026, abgerufen am 03.10.2026). Die Nummer 11202 steht in 6 Datensätzen bei 5 Laboratorien: AB 082, AB 665, AB 838, AB 861, AB 1340. In den aktuellen PCA-Dokumenten (abgerufen am 03.10.2026, Ausgaben vom 02.09.2025 bis 04.08.2026) steht die Nummer in 5 Positionen — je einer bei jedem Laboratorium (7 Textzeilen, weil bei AB 838 und AB 861 die Position Norm und Änderung A1:2021-10 in getrennten Zeilen nennt); in jedem der fünf Dokumente entspricht die Zahl der Seitenmarken der Seitenzahl des PDF, ohne Wiederholungen; die Durchsuchung aller 1291 am 03.10.2026 aus dem BIP heruntergeladenen PCA-Dokumente ergab keine Laboratorien außerhalb der Datenbankkopie (17 Laboratorien des Verzeichnisses haben im BIP keinen Link zum Umfangsdokument). Schreibweisen: „PN-EN ISO 11202:2012“ (AB 082), „PN-EN ISO 11202:2012“ mit „PN-EN ISO 11202:2012/A1:2021-10“ (AB 861, bei AB 838 zusätzlich „mit Ausnahme von Abschnitt 12“, d. h. ohne den Unsicherheitsabschnitt), „PN-EN ISO 11202:2012+A1:2021-10“ (AB 1340) und „PN-EN ISO 11202“ ohne Jahr (AB 665). Keine dieser Positionen ist ausgesetzt (im Dokument von AB 1340 bezieht sich das Wort „zawieszenia“ auf Geräteteile, nicht auf eine Aussetzung der Akkreditierung). Der Reiter „Laboratorien“ (Begriff „PN-EN ISO 11202“) zeigt alle 5 Laboratorien — geprüft mit einer Abfrage des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 03.10.2026.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen in PCA). Gegenstand: Maschinen und Geräte — Geräusch (AB 838, AB 861, AB 1340; bei AB 665 im flexiblen Akkreditierungsumfang), Maschinen und Geräte, Maschinen und Transportmittel — Geräusch (AB 082). Merkmale: A-bewerteter Pegel, Einzelereignispegel, Bandpegel (AB 082), akustische Eigenschaften — direkte Messungen (AB 665), äquivalenter und maximaler A-Pegel, Emissionspegel eines Einzelereignisses (24–137) dB, C-Spitzenpegel (AB 838), Schalldruckpegel — äquivalenter A-Pegel (20–136) dB, C-Spitzenpegel (69–139) dB, direktes Verfahren (AB 861), äquivalenter A-Pegel (23–137) dB, C-Spitzenpegel (30–140) dB, Emissionspegel durch Berechnung (AB 1340).
WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Bei der Normwahl: ISO 11202 dient Messungen vor Ort mit Umgebungskorrektur, ISO 11201 — dem Freifeld ohne Korrekturen, ISO 11204 — mit Bestimmung der Richtwirkung ohne diese Näherung (Einleitung). Bei der Genauigkeitsklasse: dieses Verfahren liefert Klasse 2 oder 3, nicht 1 (1.1). Bei der Korrektur K3: sie hat einen begrenzten Höchstwert und hängt von der Raumabsorption und der Richtwirkung der Quelle ab — Verfahren A.1 setzt voraus, dass die Annahme eines sichtbaren, zum Arbeitsplatz abstrahlenden Maschinenteils erfüllt ist (Einleitung, 1.1). Bei der Richtwirkung: der Näherungscharakter ihrer Bestimmung (weniger Messpositionen) wird bei der Zuordnung der Genauigkeitsklasse des Ergebnisses berücksichtigt (Einleitung, 3.24). Bei der Auswertung: der Emissionspegel ist meist 1–5 dB niedriger als der Pegel in einem realen Raum (Einleitung).
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Verfahren zur Bestimmung von K3 und die Grenzwerte der Korrektur, Anforderungen an Raum und Fremdgeräusch, Messgeräte, Mikrofonpositionen, Messablauf, Unsicherheit und Bericht haben wir nicht gelesen (Abschnitte 4–14, Anhänge A–E), ebenso wenig die Änderung A1:2020. Zulässige Geräuschpegel für Maschinen geben wir nicht an.
Prinzip der Methode
Die Maschine wird unter festgelegten Bedingungen vor Ort in einem Raum, der die Anforderungen der Norm erfüllt, betrieben, und der Schalldruckpegel am Arbeitsplatz und an anderen festgelegten Orten wird gemessen. Das Ergebnis wird um das Fremdgeräusch (K1) und durch eine örtliche Umgebungskorrektur K3 korrigiert — bestimmt aus der äquivalenten Schallabsorptionsfläche des Raums und der Quellenlage (A.1) oder einem angenäherten Richtwirkungsmaß des Arbeitsplatzes (A.2) — und als A-bewerteter Emissions-Schalldruckpegel (wahlweise in Bändern und als C-bewerteter Spitzenpegel) in Genauigkeitsklasse 2 oder 3 angegeben.
Anwendungen
- Maschinen und Geräte, vor Ort in Räumen geprüft — Bedienerplätze, Kabinen, Kapseln, Orte unbeteiligter Personen (1)
- Vergleich von Einheiten einer Maschinenfamilie; Angabe und Nachprüfung von Emissionswerten nach ISO 4871 (1.1); grundlegende Anforderungen der Richtlinie 2006/42/EG (Anhang ZA)
- Maschinen und Geräte, Transportmittel — Positionen in den Akkreditierungsumfängen von 5 Laboratorien in PCA
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand 03.10.2026) | PN-EN ISO 11202:2012 (polnische Fassung) und Änderung A1:2021-10 (polnische und englische Fassung) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); ISO 11202:2010 — „Published“, Stufe 90.93 seit 08.07.2026 (iTeh) |
| Umgebung (1.3) | vor Ort — ein Raum mit weniger strengen Anforderungen als in ISO 11201 |
| Korrekturen (1.1, 3.18, 3.21) | Fremdgeräusch K1; örtliche Umgebungskorrektur K3 mit begrenztem Höchstwert; K2 nur zur Qualifizierung der Umgebung |
| Genauigkeitsklassen (1.1) | 2 (Betrieb) oder 3 (Kontrolle) |
| K3-Verfahren (Einleitung) | A.1 — Annahme eines sichtbaren Maschinenteils, nur Messung am Arbeitsplatz und Raumqualifizierung; A.2 — allgemein, mit angenäherter Richtwirkung |
| Richtwirkung (3.22–3.24) | DI,op = Lp − L̄p; scheinbar D*I,op; angenähert D*I,op,approx bei verringerter Mikrofonanzahl |
| Bezugsfläche (3.20) | Quader in gleichem Abstand vom Bezugsquader, vorzugsweise 1 m |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (abgerufen am 03.10.2026) | 5 Laboratorien, 6 Datensätze in der Datenbankkopie und 5 Positionen in PCA; Reiter „Laboratorien“ („PN-EN ISO 11202“) — alle 5 auf dem Produktionsserver |
Norm
- Normnummer
- PN-EN ISO 11202:2012 (+A1:2021-10)
- Titel (PL)
- Akustyka — Hałas emitowany przez maszyny i urządzenia — Wyznaczanie poziomów ciśnienia akustycznego emisji na stanowisku pracy i w innych określonych miejscach z zastosowaniem przybliżonych poprawek środowiskowych
- Title (EN)
- Acoustics — Noise emitted by machinery and equipment — Determination of emission sound pressure levels at a work station and at other specified positions applying approximate environmental corrections
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Wahl von Norm und Klasse
Vor Ort mit Umgebungskorrektur; Klasse 2 oder 3 (1.1, 1.3). PN-EN ISO 11202:2012 und A1:2021-10 ohne Zurückziehungsvermerk (03.10.2026).
-
Raumqualifizierung
Akustische Eigenschaften des Raums, K2 als Indikator; Anforderungen in Abschnitt 6 (nicht gelesen).
-
Messung am Arbeitsplatz
Aufstellung und Betrieb der Maschine, Mikrofone am Arbeitsplatz und an festgelegten Orten; nach Abschnitten 9–11 (nicht gelesen).
-
Korrekturen und Ergebnis
K1 und K3 (Verfahren A.1 oder A.2, Anhang A — nicht gelesen); LpA in Klasse 2 oder 3.
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Schallpegelmesser mit Mikrofonen und Kalibrator | Verweisungen IEC 61672-1:2002, IEC 60942:2003; Anforderungen in Abschnitt 4 (nicht gelesen) | — |
| Oktav- und Terzfilter | IEC 61260:1995 — wenn Bandpegel bestimmt werden (2) | — |
| Ausrüstung zur Raumqualifizierung | Bestimmung von K2 nach ISO 3744 oder ISO 3746 und der äquivalenten Schallabsorptionsfläche (3.21, 1.1) | — |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Arbeiten nahe einer laufenden Maschine — Schutzeinrichtungen, Gehörschutz bei hohen Pegeln
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 11202:2012 (+A1:2021-10) — „Acoustics — Noise emitted by machinery and equipment — Determination of emission sound pressure levels at a work station and at other specified positions applying approximate environmental corrections“.
Wie funktioniert diese Methode?
Die Maschine wird unter festgelegten Bedingungen vor Ort in einem Raum, der die Anforderungen der Norm erfüllt, betrieben, und der Schalldruckpegel am Arbeitsplatz und an anderen festgelegten Orten wird gemessen. Das Ergebnis wird um das Fremdgeräusch (K1) und durch eine örtliche Umgebungskorrektur K3 korrigiert — bestimmt aus der äquivalenten Schallabsorptionsfläche des Raums und der Quellenlage (A.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN ISO 11202:2012 (polnische Fassung) und Änderung A1:2021-10 (polnische und englische Fassung) ohne Zurückziehungsvermerk (PKN-Suche, 03.10.2026); ISO 11202:2010 — „Published“, Stufe 90.93 seit 08.07.2026 (iTeh); Umgebung (1.3): vor Ort — ein Raum mit weniger strengen Anforderungen als in ISO 11201; Korrekturen (1.1, 3.18, 3.21): Fremdgeräusch K1; örtliche Umgebungskorrektur K3 mit begrenztem Höchstwert; K2 nur zur Qualifizierung der Umgebung; Genauigkeitsklassen (1.1): 2 (Betrieb) oder 3 (Kontrolle).
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 4 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Schallpegelmesser mit Mikrofonen und Kalibrator, Oktav- und Terzfilter, Ausrüstung zur Raumqualifizierung.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Maschinen und Geräte, vor Ort in Räumen geprüft — Bedienerplätze, Kabinen, Kapseln, Orte unbeteiligter Personen (1); Vergleich von Einheiten einer Maschinenfamilie; Angabe und Nachprüfung von Emissionswerten nach ISO 4871 (1.1); grundlegende Anforderungen der Richtlinie 2006/42/EG (Anhang ZA); Maschinen und Geräte, Transportmittel — Positionen in den Akkreditierungsumfängen von 5 Laboratorien in PCA.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Arbeiten nahe einer laufenden Maschine — Schutzeinrichtungen, Gehörschutz bei hohen Pegeln.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN ISO 11202.