🔩 Dicke nichtmagnetischer Überzüge auf magnetischem Grundwerkstoff (Lacke, Anstrichstoffe, galvanische und Zinküberzüge, Emails, Kunststoffe) — Magnetverfahren, berührende und zerstörungsfreie Messung; PN-EN ISO 2178:2016-06 (ISO 2178:2016)
Kurz gefasst
Zerstörungsfreie, berührende Messung der Dicke nicht magnetisierbarer Überzüge — Lacke und Anstrichstoffe, galvanische Überzüge, Emails, Kunststoff- und Pulverbeschichtungen, Plattierungen — auf einem Grundwerkstoff aus magnetisierbarem Metall: Die Sonde wird auf den Überzug gesetzt, und das Gerät zeigt die Dicke an. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 2178:2016-06 (wersja angielska; wprowadza EN ISO 2178:2016 [IDT] i ISO 2178:2016 [IDT]); System Überzug–Grundwerkstoff (Anwendungsbereich): nicht magnetisierbarer Überzug auf magnetisierbarem Metall; das umgekehrte System — siehe ISO 2361. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Lacke, Anstrichstoffe und Pulverbeschichtungen auf Stahl — Dicke von Schutzbeschichtungen und Beschichtungssystemen; in den aktuellen Akkreditierungsumfängen 8 Laboratorien, Zinküberzüge — Verzinkungsprüfung bei der Prüfung von Isolatoren (AB 067, neben Normen für Isolatoren), Galvanische Überzüge, Emails und Kunststoffbeschichtungen auf magnetisierbarem Grundwerkstoff; Plattierungen.
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN ISO 2178:2016-06 (wersja angielska; wprowadza EN ISO 2178:2016 [IDT] i ISO 2178:2016 [IDT])
- Kategorie: Werkstoffe und ZfP
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand 08.10.2026): PN-EN ISO 2178:2016-06 (englische Fassung) aktuell; ersetzte PN-EN ISO 2178:1998 (polnische Fassung, am 20-06-2016 zurückgezogen)
- System Überzug–Grundwerkstoff (Anwendungsbereich): nicht magnetisierbarer Überzug auf magnetisierbarem Metall; das umgekehrte System — siehe ISO 2361
- Messprinzipien (Entwurf ISO/FDIS 2178, 4): Haftkraft (Permanentmagnet), Induktion (zwei Spulen, Wechselfeld meist unter 1 kHz), Magnetfluss (Hall-Sensor oder magnetoresistiver Sensor)
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich laut PKN-Karte von PN-EN ISO 2178:2016-06, vollständig (unsere Übersetzung): „In dieser Internationalen Norm wird ein Verfahren für zerstörungsfreie Messungen der Dicke nicht magnetisierbarer Überzüge auf einem magnetisierbaren metallischen Grundwerkstoff angegeben. Die Messungen sind berührend und zerstörungsfrei und werden an typischen Überzügen durchgeführt. Die Sonde oder ein Gerät mit eingebauter Sonde wird unmittelbar auf den zu messenden Überzug gesetzt. Die Dicke des Überzugs zeigt das Gerät an. In dieser Internationalen Norm wird der Begriff »Überzug« für Werkstoffe wie zum Beispiel Lacke und Anstrichstoffe, galvanische Überzüge, Emailüberzüge, Kunststoffbeschichtungen, Pulverbeschichtungen, Plattierungen verwendet. ANMERKUNG Dieses Verfahren kann auch zur Messung magnetisierbarer Überzüge auf einem nicht magnetisierbaren metallischen Grundwerkstoff oder auf anderen Werkstoffen angewendet werden (siehe ISO 2361).“ Das ist die polnische Fassung des Anwendungsbereichs von ISO 2178:2016 — der Katalog evs.ee (gelesen am 08.10.2026) gibt ihn auf Englisch Satz für Satz gleich wieder: „ISO 2178:2016 specifies a method for non-destructive measurements of the thickness of non-magnetizable coatings on magnetizable base metals. The measurements are tactile and non-destructive on typical coatings. The probe or an instrument with integrated probe is placed directly on the coating to be measured. The coating thickness is displayed on the instrument. In ISO 2178:2016 the term "coating" is used for material such as, for example, paints and varnishes, electroplated coatings, enamel coatings, plastic coatings, powder coatings, claddings. NOTE This method can also be applied to the measurement of magnetizable coatings on non-magnetizable base metals or other materials (see ISO 2361).“ Den Text der veröffentlichten Ausgabe hatten wir nicht. Die Grundsätze des Verfahrens lesen wir im SCHLUSSENTWURF ISO/FDIS 2178 (Abstimmung vom 26.11.2015 bis 26.01.2016), vom Deckblatt bis Abschnitt 5.2, mit Inhaltsverzeichnis; der Anwendungsbereich lautet im Entwurf genauso wie in der Beschreibung der Ausgabe 2016, der übrige Text kann sich aber nach der Abstimmung geändert haben.
NACH DEM SCHLUSSENTWURF ISO/FDIS 2178 (Abschnitte 1–5.2). Komitee: ISO/TC 107 „Metallic and other inorganic coatings“; die dritte Ausgabe sollte die zweite ersetzen (ISO 2178:1982). Verweisungen (2): ISO 2064 (Begriffe und Grundsätze der Schichtdickenmessung metallischer und anorganischer Überzüge), ISO 4618 (Begriffe für Beschichtungsstoffe), ISO 5725-1:1994 (Genauigkeit von Messverfahren) und ISO/IEC Guide 98-3 (GUM). Begriffe (3): Justierung eines Messsystems sind die Tätigkeiten, nach denen das System Anzeigen liefert, die gegebenen Werten entsprechen (z. B. Nullpunkt-, Offset-, Spannenjustierung), und nach denen es meist erneut kalibriert wird; die Kalibrierung ist Voraussetzung der Justierung, und beide dürfen nicht verwechselt werden — umgangssprachlich wird die Justierung fälschlich „Kalibrierung“ und die Kalibrierung „Überprüfung“ genannt. Prinzip (4.1): Die magnetische Flussdichte an der Feldquelle (Permanentmagnet oder Elektromagnet) hängt vom Abstand zum magnetisierbaren Grundwerkstoff ab, was die Bestimmung der Dicke eines nichtmagnetischen Überzugs erlaubt; alle Verfahren der Norm werten die Flussdichte aus, umgewandelt in Strom, Spannung oder Kraft; die Verfahren nach 4.3 und 4.4 können in einer Sonde mit dem Wirbelstromverfahren kombiniert werden (ISO 2360, ISO 21968); Anforderungen an die Schichtdickenmessgeräte enthält Anhang B. Haftkraftverfahren (4.2): Die Anziehungskraft eines Permanentmagneten zum Grundwerkstoff nimmt mit dem Abstand ab und ist daher ein Maß für die Dicke; das Gerät hat einen Permanentmagneten, eine Abreißvorrichtung mit stetig zunehmender Kraft (Federn oder ein elektromagnetisches System) und eine Skala; ein Teil der Geräte kompensiert die Schwerkraft, die übrigen dürfen nur in der vom Hersteller angegebenen Lage verwendet werden; die Messstelle muss sauber sein, frei von flüssigen oder klebrigen Beschichtungen, der Magnet — frei von Partikeln, und elektrostatische Ladungen müssen beseitigt werden. Induktives Prinzip (4.3): Die Induktivität einer Spule ändert sich in der Nähe von Eisen; die Sonden haben meist zwei Spulen — eine Primärspule, die ein niederfrequentes Wechselfeld erzeugt, und eine Sekundärspule, in der die induzierte Spannung gemessen wird; die Abhängigkeit der Spannung von der Dicke ist nichtlinear und hängt von der Permeabilität μr des Grundwerkstoffs ab, daher wird sie durch Kalibrierung bestimmt; ein Kern hoher Permeabilität erhöht die Empfindlichkeit und verringert den Einfluss der Geometrie, eine zweipolige Sonde mittelt über die Fläche, eine einpolige misst örtlich; die Frequenz, meist unter einem Kilohertz, regt keine Wirbelströme an, daher können leitende und nichtleitende Überzüge gemessen werden. Magnetfluss-Schichtdickenmessgerät (4.4): Der Detektor — ein Hall-Sensor oder ein magnetoresistiver Sensor — am Magneten misst die Flussdichte, die abnimmt, wenn der Anteil nicht magnetisierbaren Stoffes zunimmt; auch diese Abhängigkeit ist nichtlinear, hängt von μr ab und wird durch Kalibrierung bestimmt. Einflussgrößen (5, laut Inhaltsverzeichnis): die Schichtdicke selbst, die magnetischen Eigenschaften des Grundwerkstoffs, die elektrischen Eigenschaften des Überzugs, die Dicke des Grundwerkstoffs, der Randeffekt, die Oberflächenkrümmung, die Rauheit, die Sauberkeit (Abheben der Sonde), der Anpressdruck der Sonde, ihre Neigung, die Temperatur und äußere elektromagnetische Felder. Nach 5.1 nimmt die Empfindlichkeit der Sonde mit zunehmender Dicke ab: Im unteren Teil des Bereichs ist die Unsicherheit absolut konstant, im oberen — annähernd ein konstanter Bruchteil der Dicke. Nach 5.2 hängt die Abhängigkeit des Ergebnisses von der Dicke stark von der Permeabilität des Grundwerkstoffs ab, daher müssen Kalibrierung und Messungen am selben Werkstoff durchgeführt werden.
STATUS (Stand 08.10.2026). Die Karte von PN-EN ISO 2178:2016-06 (englische Fassung) trägt keinen Vermerk der Zurückziehung: Titel „Nichtmagnetische Überzüge auf magnetischem Grundwerkstoff -- Messung der Schichtdicke -- Magnetverfahren“ (unsere Übersetzung), Veröffentlichung 20-06-2016, 50 Seiten, Preisgruppe T, Sektor Hüttenwesen, KT 106 Korrosion und Korrosionsschutz metallischer Werkstoffe, „Führt ein: EN ISO 2178:2016 [IDT], ISO 2178:2016 [IDT]“, „Ersetzt: PN-EN ISO 2178:1998 – polnische Fassung“, ICS 25.220.40 und 25.220.50. Karte von PN-EN ISO 2178:1998 (polnische Fassung): „Zurückgezogen und ersetzt durch PN-EN ISO 2178:2016-06 – englische Fassung“, Veröffentlichung 26-02-1998, Zurückziehung 20-06-2016, 8 Seiten, sie führte EN ISO 2178:1995 und ISO 2178:1982 ein und ersetzte selbst PN-H-04623:1986; ihr Anwendungsbereich nannte zwei Prinzipien — die Messung der magnetischen Anziehungskraft zwischen Magnet und Grundwerkstoff oder der Änderung des magnetischen Flusses. PKN-Suche, Suchbegriff „ISO 2178“ (08.10.2026): 7 Treffer, mit der Nummer 2178 nur diese beiden Ausgaben. Die aktuelle Ausgabe hat also nur eine englische Fassung. Katalog evs.ee: ISO 2178:2016 gilt seit 17.03.2016, in der Historie ISO 2178:1982.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge und aktuelle PCA-Dokumente, gelesen am 08.10.2026). In der Datenbankkopie steht die Nummer in 12 Datensätzen bei 8 Laboratorien, in den aktuellen PCA-Dokumenten (Ausgaben vom 16.07.2025 bis 02.09.2026) — in 12 Positionen bei denselben Laboratorien; keine ist ausgesetzt. Schreibweise: „PN-EN ISO 2178:2016-06“ — AB 067 (drei Positionen: Verzinkungsprüfung von Isolatoren, neben den Normen PN-EN 61109, PN-EN 62231, PN-EN 61952, PN-EN 60383-1 und PN-EN 60168), AB 240 (neben PN-EN ISO 2360:2017-10) und AB 910 (mit Sternchen — Meinungen und Interpretationen); „PN-EN ISO 2178:2016-05“ — AB 089 (eine Ausgabe mit diesem Monat kennt der PKN-Katalog nicht — es gibt 2016-06, Veröffentlichung 20-06-2016); ohne Jahr — AB 023 (drei Positionen, neben PN-EN ISO 2360 oder PN-EN ISO 2808, eine mit dem Zeichen „N“), AB 128 (neben PN-EN ISO 2361 und PN-EN ISO 2808 Verfahren 7B2), AB 369 (neben PN-EN ISO 2808 Verfahren 7B.2) und AB 904. Die Registerkarte „Laboratorien“ (Suchbegriff „PN-EN ISO 2178“) zeigt alle 8 Laboratorien (11 von 12 Datensätzen — ein Datensatz von AB 023 beginnt in der Datenbank mit PN-EN ISO 2808); der Suchbegriff erfasst keine Normen mit anderer Nummer.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (PCA-Dokumente). Größe: Schichtdicke, mit dem magnetischen oder magnetinduktiven Verfahren. Bereiche: 0–500 µm (AB 089 sowie eine Position von AB 023), 4–2000 µm (AB 023, in einer Zelle mit dem Wirbelstromverfahren), 0–800 µm (AB 904 — nichtmagnetischer Überzug auf Fe-Grundwerkstoff), bis 900 µm (AB 067 — drei Positionen der Verzinkungsprüfung von Isolatoren), 0–960 µm (AB 910 — Schutzüberzug auf Metallerzeugnissen), 0–1000 µm (AB 240 — nichtmagnetische metallische Überzüge auf magnetischem Grundwerkstoff, ausgenommen Nickelüberzüge), 11,4–1018 µm (AB 369). Gegenstand: Verbund-, Polymer-, Keramik- und Glasisolatoren — Verzinkungsprüfung (AB 067); Elemente einer metallischen Skelettkonstruktion, Beschichtungen und Beschichtungsprodukte zum Schutz metallischer Elemente (AB 023); Metalle und Legierungen, Kunststoffe, Verbundwerkstoffe, Polymere und Anstriche (AB 089); organische und anorganische Überzüge auf Metallerzeugnissen (AB 128); Metalle und Legierungen mit metallischen und anorganischen Überzügen (AB 240); Beschichtungssysteme sowie Korrosionsschutzbeschichtungen und -überzüge (AB 369); Überzüge (AB 904); Erzeugnisse aus metallischen Werkstoffen (AB 910).
WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Erstens — System Überzug–Grundwerkstoff: Die Norm gilt für nicht magnetisierbare Überzüge auf magnetisierbarem Grundwerkstoff; nichtleitende Überzüge auf nichtmagnetischem Grundwerkstoff, z. B. Oxidschichten auf Aluminium, messen die Laboratorien mit dem Wirbelstromverfahren nach ISO 2360 (so trennt es AB 240, das zusätzlich Nickelüberzüge ausnimmt), und für magnetisierbare Überzüge auf nicht magnetisierbarem Grundwerkstoff verweist die Anmerkung im Anwendungsbereich der Norm auf ISO 2361 (sie steht daneben bei AB 128). Zweitens — Grundwerkstoff: Die Abhängigkeit der Anzeige von der Dicke hängt stark von der Permeabilität des Grundwerkstoffs ab, daher führt eine Kalibrierung an einem anderen Werkstoff als dem geprüften Erzeugnis zu einem Fehler. Drittens — Justierung und Kalibrierung: Der Normentwurf unterscheidet diese Tätigkeiten und vermerkt, dass die umgangssprachliche „Kalibrierung“ eines Geräts meist eine Justierung ist. Viertens — Geometrie und Oberflächenzustand: Das Ergebnis hängt u. a. von der Dicke des Grundwerkstoffs, der Nähe einer Kante, der Krümmung, der Rauheit, der Sauberkeit, Anpressdruck und Neigung der Sonde, der Temperatur und äußeren Feldern ab. Fünftens — Bereich: Die Empfindlichkeit der Sonde nimmt mit zunehmender Dicke ab, und die Unsicherheit im oberen Teil des Bereichs wächst proportional zur Dicke. Sechstens — Schreibweise: Vier Laboratorien schreiben die Nummer ohne Jahr, AB 089 gibt einen Ausgabemonat an, den es im PKN-Katalog nicht gibt („2016-05“ statt „2016-06“), und in mehreren Positionen steht das Magnetverfahren in einer Zelle mit dem Wirbelstromverfahren und mit ISO 2808, daher sollte aus dem Bericht hervorgehen, mit welchem Verfahren gemessen wurde.
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Text der veröffentlichten Ausgabe ISO 2178:2016 und von PN-EN ISO 2178:2016-06 hatten wir nicht. Aus dem Schlussentwurf haben wir die Abschnitte 5.3–10 und die Anhänge nicht: Einzelheiten zum Einfluss der einzelnen Größen, Verfahren der Kalibrierung und Justierung, Ablauf der Messung und Anzahl der Messungen, Schätzung der Unsicherheit, Präzision (Wiederholbarkeit r und Vergleichbarkeit R), Inhalt des Berichts und Anforderungen an die Schichtdickenmessgeräte.
Prinzip der Methode
Die magnetische Flussdichte an der Feldquelle (Permanentmagnet oder Elektromagnet) hängt vom Abstand zum magnetisierbaren Grundwerkstoff ab und erlaubt daher die Bestimmung der Dicke eines darauf liegenden nichtmagnetischen Überzugs. Nach dem Schlussentwurf ISO/FDIS 2178 werden drei Prinzipien angewendet: Haftkraft (die Anziehungskraft eines Permanentmagneten nimmt mit der Dicke ab), Induktion (Änderung der Spannung in der Sekundärspule der Sonde in einem niederfrequenten Wechselfeld) und Magnetfluss (Hall-Sensor oder magnetoresistiver Sensor); die Abhängigkeit der Anzeige von der Dicke ist nichtlinear und hängt von der Permeabilität des Grundwerkstoffs ab, deshalb wird das Gerät am selben Werkstoff kalibriert, an dem gemessen wird. Die Messung ist berührend und zerstörungsfrei — die Sonde wird auf den Überzug gesetzt, und das Gerät zeigt die Dicke an.
Anwendungen
- Lacke, Anstrichstoffe und Pulverbeschichtungen auf Stahl — Dicke von Schutzbeschichtungen und Beschichtungssystemen; in den aktuellen Akkreditierungsumfängen 8 Laboratorien
- Zinküberzüge — Verzinkungsprüfung bei der Prüfung von Isolatoren (AB 067, neben Normen für Isolatoren)
- Galvanische Überzüge, Emails und Kunststoffbeschichtungen auf magnetisierbarem Grundwerkstoff; Plattierungen
- Messungen an Bauwerken und Fertigerzeugnissen — berührende, zerstörungsfreie Messung
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand 08.10.2026) | PN-EN ISO 2178:2016-06 (englische Fassung) aktuell; ersetzte PN-EN ISO 2178:1998 (polnische Fassung, am 20-06-2016 zurückgezogen) |
| System Überzug–Grundwerkstoff (Anwendungsbereich) | nicht magnetisierbarer Überzug auf magnetisierbarem Metall; das umgekehrte System — siehe ISO 2361 |
| Messprinzipien (Entwurf ISO/FDIS 2178, 4) | Haftkraft (Permanentmagnet), Induktion (zwei Spulen, Wechselfeld meist unter 1 kHz), Magnetfluss (Hall-Sensor oder magnetoresistiver Sensor) |
| Kalibrierung (Entwurf, 4.3–4.4 und 5.2) | Abhängigkeit der Anzeige von der Dicke nichtlinear und abhängig von der Permeabilität des Grundwerkstoffs — Kalibrierung und Messung am selben Werkstoff |
| Einflussgrößen (Entwurf, 5) | Dicke von Überzug und Grundwerkstoff, magnetische Eigenschaften des Grundwerkstoffs und elektrische des Überzugs, Kante, Krümmung, Rauheit, Sauberkeit, Anpressdruck und Neigung der Sonde, Temperatur, äußere Felder |
| Bereiche in der Akkreditierung (PCA) | 0–500 µm (AB 023, AB 089), 0–800 µm (AB 904), bis 900 µm (AB 067), 0–960 µm (AB 910), 0–1000 µm (AB 240), 11,4–1018 µm (AB 369), 4–2000 µm (AB 023) |
| Verbreitung in den Akkreditierungsumfängen (gelesen am 08.10.2026) | 8 Laboratorien, 12 Datensätze in der Datenbankkopie, keine ausgesetzten Positionen; Registerkarte „Laboratorien“ — „PN-EN ISO 2178“ 8 Laboratorien |
Norm
- Normnummer
- PN-EN ISO 2178:2016-06 (wersja angielska; wprowadza EN ISO 2178:2016 [IDT] i ISO 2178:2016 [IDT])
- Titel (PL)
- Powłoki niemagnetyczne na podłożu magnetycznym — Pomiar grubości powłok — Metoda magnetyczna
- Title (EN)
- Non-magnetic coatings on magnetic substrates — Measurement of coating thickness — Magnetic method
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Wahl des Verfahrens für das System
Prüfen, ob der Überzug nicht magnetisierbar und der Grundwerkstoff magnetisierbar ist; nichtleitende Überzüge auf nichtmagnetischem Grundwerkstoff — mit dem Wirbelstromverfahren (ISO 2360); magnetisierbare Überzüge auf nicht magnetisierbarem Grundwerkstoff — siehe ISO 2361 (Anmerkung im Anwendungsbereich).
-
Kalibrierung und Justierung
Auf einem Grundwerkstoff aus demselben Werkstoff wie das geprüfte Erzeugnis kalibrieren (Entwurf, 5.2); die Verfahren der Kalibrierung und Justierung aus Abschnitt 6 GEBEN WIR NICHT AN.
-
Vorbereitung der Messstelle
Oberfläche sauber, frei von flüssigen oder klebrigen Beschichtungen; beim Haftkraftverfahren Magnet frei von Partikeln, elektrostatische Ladungen beseitigt (Entwurf, 4.2).
-
Messung
Die Sonde unmittelbar auf den Überzug setzen und die Dicke ablesen; die Größen aus Abschnitt 5 berücksichtigen (Kante, Krümmung, Rauheit, Anpressdruck und Neigung der Sonde, Temperatur, äußere Felder). Anzahl der Messungen und Auswertung der Ergebnisse (Abschnitt 7) GEBEN WIR NICHT AN.
-
Unsicherheit und Bericht
Schätzung der Unsicherheit (Abschnitt 8), Präzision (Abschnitt 9) und Inhalt des Berichts (Abschnitt 10) GEBEN WIR NICHT AN; im Bericht die Ausgabe der Norm und das Verfahren angeben, wenn im Umfang mehrere stehen.
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Magnetisches Schichtdickenmessgerät | Haftkraftgerät (Permanentmagnet, Abreißvorrichtung mit zunehmender Kraft, Skala), induktives Gerät oder Magnetflussgerät, mit externer oder eingebauter Sonde (Entwurf ISO/FDIS 2178, 4); die Anforderungen aus Anhang B GEBEN WIR NICHT AN | — |
| Bezugsgrundwerkstoff aus demselben Werkstoff | Kalibrierung und Messung am selben Grundwerkstoff, weil das Ergebnis von dessen Permeabilität abhängt (Entwurf, 5.2) | — |
| Normale für Kalibrierung und Justierung | Verfahren der Kalibrierung und Justierung (Abschnitt 6 des Entwurfs) — GEBEN WIR NICHT AN | — |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Zerstörungsfreie Messung; bei Arbeiten an Bauwerken und Erzeugnissen außerhalb des Laboratoriums gelten die Sicherheitsregeln des jeweiligen Ortes
- FACHLICHER HINWEIS: Nur nicht magnetisierbare Überzüge auf magnetisierbarem Grundwerkstoff; Kalibrierung am selben Grundwerkstoff; die Grundsätze des Verfahrens sind nach dem Schlussentwurf ISO/FDIS 2178 beschrieben — den veröffentlichten Text hatten wir nicht
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 2178:2016-06 (wersja angielska; wprowadza EN ISO 2178:2016 [IDT] i ISO 2178:2016 [IDT]) — „Non-magnetic coatings on magnetic substrates — Measurement of coating thickness — Magnetic method“.
Wie funktioniert diese Methode?
Die magnetische Flussdichte an der Feldquelle (Permanentmagnet oder Elektromagnet) hängt vom Abstand zum magnetisierbaren Grundwerkstoff ab und erlaubt daher die Bestimmung der Dicke eines darauf liegenden nichtmagnetischen Überzugs. Nach dem Schlussentwurf ISO/FDIS 2178 werden drei Prinzipien angewendet: Haftkraft (die Anziehungskraft eines Permanentmagneten nimmt mit der Dicke ab), Induktion (Änderung der Spannung in der Sekundärspule der Sonde in einem niederfrequenten Wechselfeld) und Magnetfluss (Hall-Sensor oder magnetoresistiver Sensor); die Abhängigkeit der Anzeige von der Dicke ist nichtlinear und hängt von der Permeabilität des Grundwerkstoffs ab, deshalb wird das Gerät am selben Werkstoff kalibriert, an dem gemessen wird.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand 08.10.2026): PN-EN ISO 2178:2016-06 (englische Fassung) aktuell; ersetzte PN-EN ISO 2178:1998 (polnische Fassung, am 20-06-2016 zurückgezogen); System Überzug–Grundwerkstoff (Anwendungsbereich): nicht magnetisierbarer Überzug auf magnetisierbarem Metall; das umgekehrte System — siehe ISO 2361; Messprinzipien (Entwurf ISO/FDIS 2178, 4): Haftkraft (Permanentmagnet), Induktion (zwei Spulen, Wechselfeld meist unter 1 kHz), Magnetfluss (Hall-Sensor oder magnetoresistiver Sensor); Kalibrierung (Entwurf, 4.3–4.4 und 5.2): Abhängigkeit der Anzeige von der Dicke nichtlinear und abhängig von der Permeabilität des Grundwerkstoffs — Kalibrierung und Messung am selben Werkstoff.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Magnetisches Schichtdickenmessgerät, Bezugsgrundwerkstoff aus demselben Werkstoff, Normale für Kalibrierung und Justierung.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Lacke, Anstrichstoffe und Pulverbeschichtungen auf Stahl — Dicke von Schutzbeschichtungen und Beschichtungssystemen; in den aktuellen Akkreditierungsumfängen 8 Laboratorien; Zinküberzüge — Verzinkungsprüfung bei der Prüfung von Isolatoren (AB 067, neben Normen für Isolatoren); Galvanische Überzüge, Emails und Kunststoffbeschichtungen auf magnetisierbarem Grundwerkstoff; Plattierungen; Messungen an Bauwerken und Fertigerzeugnissen — berührende, zerstörungsfreie Messung.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Zerstörungsfreie Messung; bei Arbeiten an Bauwerken und Erzeugnissen außerhalb des Laboratoriums gelten die Sicherheitsregeln des jeweiligen Ortes; FACHLICHER HINWEIS: Nur nicht magnetisierbare Überzüge auf magnetisierbarem Grundwerkstoff; Kalibrierung am selben Grundwerkstoff; die Grundsätze des Verfahrens sind nach dem Schlussentwurf ISO/FDIS 2178 beschrieben — den veröffentlichten Text hatten wir nicht.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN ISO 2178.