🔥 Flüchtige Bestandteile in Steinkohle und Koks — gravimetrisches Verfahren, Erhitzen unter Luftabschluss bei 900 °C für 7 min; ISO 562:2024 (polnische PN-ISO 562:2000 am 14-12-2010 zurückgezogen)

Petrochemie ISO 562

Kurz gefasst

Bestimmung der flüchtigen Bestandteile in Steinkohle und in Koks nach einer internationalen Norm: Die Probe wird unter Luftabschluss 7 Minuten lang bei 900 °C erhitzt; die flüchtigen Bestandteile sind der Massenverlust abzüglich der Feuchte. Die Prüfung erfolgt nach ISO 562:2024; Anwendungsbereich der Norm: Steinkohle und Koks; NICHT Braunkohle und Lignit (Anwendungsbereich von ISO 562:2010 und ISO 562:2024). Das Verfahren umfasst 4 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Steinkohle — Gehalt an flüchtigen Bestandteilen, gravimetrisches Verfahren; in den aktuellen Akkreditierungsumfängen von 13 Laboratorien, Koks aus Steinkohle (bei AB 313 auch Petrolkoks) — flüchtige Bestandteile, bei AB 550 nur für Koks (0,1–10,0 %), Prüfung begleitend zur Bestimmung der Feuchte in der Analysenprobe (ISO 687 für Koks, ISO 11722 für Steinkohle).

Auf einen Blick

  • Norm: ISO 562:2024
  • Kategorie: Petrochemie
  • Verfahrensschritte: 4
  • STATUS (Stand 08.10.2026): ISO 562:2024 aktuell (Katalog evs.ee: seit 26.08.2024, ersetzte ISO 562:2010); polnische Ausgabe PN-ISO 562:2000 am 14-12-2010 zurückgezogen, Karte ohne Ersatznorm
  • Polnische Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-ISO 562:2000, polnische Fassung; Veröffentlichung 24-02-2000, 12 Seiten, KT 220 Natürliche feste Brennstoffe, ICS 73.040, 75.160.10; führte ISO 562:1998 [IDT] ein
  • Erhitzungsbedingungen (ISO 562:2010, 3 und 5.1): 900 °C ± 5 °C, 7 min, unter Luftabschluss; nach dem Einsetzen der Tiegel erreicht der Ofen innerhalb von 4 min wieder 900 °C

Übersicht

WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich von ISO 562:2024 laut Katalog evs.ee (gelesen am 08.10.2026), vollständig: „This document specifies a method of determining the volatile matter of hard coal and of coke. It is not applicable to brown coals and lignites.“ (unsere Übersetzung: Das Dokument legt ein Verfahren zur Bestimmung der flüchtigen Bestandteile von Steinkohle und Koks fest; es ist auf Braunkohlen und Lignite nicht anwendbar). Den Text der Ausgabe 2024 hatten wir nicht. Den Inhalt des Verfahrens lesen wir im Leseauszug der vorigen Ausgabe, ISO 562:2010, vom Deckblatt bis Abschnitt 5.5 und Bild 1 (Ofen), mit Inhaltsverzeichnis; die Abschnitte 6–10 (Vorbereitung der Probe, Durchführung, Berechnung, Präzision, Prüfbericht) haben wir nicht. Der Anwendungsbereich von ISO 562:2010 lautet wie der der Ausgabe 2024 (er unterscheidet sich nur durch die Worte „International Standard“ statt „document“).

NACH DEM TEXT VON ISO 562:2010 (Vorwort, Einleitung, Abschnitte 1–5). Die Norm wurde von ISO/TC 27 „Feste mineralische Brennstoffe“, Unterkomitee SC 5 „Analysenverfahren“, erarbeitet; die Ausgabe 2010 ersetzte ISO 562:1998 und war deren geringfügige Überarbeitung („minor revision“). Einleitung: Die flüchtigen Bestandteile sind der Massenverlust, abzüglich des Verlusts durch Feuchte, beim Erhitzen von Kohle oder Koks unter Luftabschluss unter genormten Bedingungen; die Prüfung ist konventionell (empirisch) — für die Reproduzierbarkeit müssen Aufheizgeschwindigkeit, Endtemperatur und Dauer streng eingehalten werden; Luft muss ausgeschlossen werden, um Oxidation zu verhindern, deshalb ist der Sitz des Tiegeldeckels kritisch; die Feuchte der Probe wird gleichzeitig bestimmt, um eine Korrektur anzubringen; auch die mineralische Substanz der Probe kann Masse verlieren. Prinzip (3): Die Einwaage wird unter Luftabschluss 7 min bei 900 °C erhitzt, und der Massenanteil der flüchtigen Bestandteile in Prozent wird aus dem Massenverlust nach Abzug des Verlusts durch Feuchte berechnet. Verweisungen (2): ISO 687 (Feuchte in der Analysenprobe von Koks) und ISO 11722 (Feuchte in der Analysenprobe von Steinkohle, Trocknung in Stickstoff). Reagenz (4.1): Cyclohexan p. a. — seine Rolle wird im gelesenen Auszug nicht beschrieben. Geräte (5): elektrischer Ofen mit einer Zone konstanter Temperatur von 900 °C ± 5 °C, der nach dem Einsetzen eines kalten Gestells mit Tiegeln innerhalb von 4 min wieder 900 °C erreicht; die Zone mindestens 160 mm × 100 mm bei mehreren Tiegeln oder mit 40 mm Durchmesser bei einem Tiegel; ungeschütztes Thermoelement aus Draht von höchstens 1 mm Dicke, mit der Lötstelle auf halbem Abstand zwischen Tiegelboden und Ofenboden; zylindrischer Tiegel mit Deckel aus Quarzglas, zusammen 10–14 g, waagerechtes Spiel zwischen Tiegel und Deckel höchstens 0,5 mm (das Paar ist eingeschliffen und mit einem gemeinsamen Zeichen gekennzeichnet); bei stark backenden Kohlen dürfen die Tiegel bis 45 mm hoch sein; Gestell aus hitzebeständigem Draht mit Keramikscheiben; Waage mit Ablesung auf 0,1 mg.

STATUS (Stand 08.10.2026). Die PKN-Karte von PN-ISO 562:2000 (polnische Fassung) trägt den Vermerk „Zurückgezogen“ ohne das Feld „Ersetzt durch“: Titel „Steinkohle und Koks -- Bestimmung des Gehalts an flüchtigen Bestandteilen“ (unsere Übersetzung), Veröffentlichung 24-02-2000, Zurückziehung 14-12-2010, 12 Seiten, Preisgruppe F, Sektor Bergbau, KT 220 Natürliche feste Brennstoffe, „Führt ein: ISO 562:1998 [IDT]“, ICS 73.040 und 75.160.10. Anwendungsbereich laut Karte, vollständig (unsere Übersetzung): „Beschrieben wird ein Verfahren zur Bestimmung der flüchtigen Bestandteile in Steinkohlen und Koks. Angegeben werden das Prinzip des Verfahrens, die Reagenzien, die Geräte, die Vorbereitung der Probe für die Prüfung, die Durchführung und die Angabe der Ergebnisse, die Genauigkeit des Verfahrens und die Erstellung des Prüfberichts“ (auf der Karte ohne Punkt). PKN-Suche, Suchbegriff „ISO 562“ (08.10.2026): 29 Treffer, mit der Nummer 562 nur dieser eine. Katalog evs.ee: ISO 562:2024 gilt seit 26.08.2024 und hat ISO 562:2010 ersetzt (gültig seit 04.06.2010). Eine polnische Ausgabe von ISO 562:2010 oder ISO 562:2024 gibt es im PKN-Katalog nicht; neben dieser Norm wenden die Laboratorien die nationale PN-G-04516:1998 an, die in einem eigenen Eintrag dieser Datenbank beschrieben ist.

WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge und aktuelle PCA-Dokumente, gelesen am 08.10.2026). Die Nummer ISO 562 steht in 20 Datensätzen bei 13 Laboratorien (außer ihnen tragen in der Datenbankkopie nur andere Normen die Nummer 562: ASTM E562-19E01 — Delta-Ferrit-Gehalt in Schweißverbindungen, AB 1700, und ASTM D 562 — Viskosität von Stoffen für horizontale Fahrbahnmarkierungen, AB 424); in den aktuellen PCA-Dokumenten (Ausgaben vom 09.04.2024 bis 22.09.2026) — in 20 Zeilen bei denselben Laboratorien; keine dieser Positionen ist ausgesetzt (keine fette Kursivschrift). Schreibweisen: „ISO 562:2024“ — AB 300 (4 Zeilen), AB 313 (3, in zweien neben PN-G-04516:1998 und ASTM D 3175-18) und AB 1913 (2); „ISO 562:2024-08“ — AB 079 sowie AB 081 und AB 103, bei den beiden letzten in einer Zelle mit PN-G-04516:1998; „ISO 562:2024-02“ — AB 949, in einer Zelle mit PN-G-04516:1998; „ISO 562:2010“ — AB 550, AB 860, AB 898 (neben PN-G-04516:1998) und AB 914 (2 Zeilen); „PN-ISO 562:2000“ — AB 005 und AB 054, also die seit 2010 zurückgezogene Ausgabe. Die Registerkarte „Laboratorien“ sucht Einträge, die mit dem eingegebenen Suchbegriff beginnen: „ISO 562“ zeigt 9 Laboratorien; AB 081 und AB 103 sind erst unter dem Suchbegriff „PN-G-04516“ sichtbar, und der Suchbegriff „PN-ISO 562“ zeigt AB 005 und AB 054 zusammen mit drei Laboratorien, die eine Norm mit anderer Nummer im Umfang haben (PN-ISO 5628:1995).

WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (PCA-Dokumente). Größe: Gehalt an flüchtigen Bestandteilen, gravimetrisches Verfahren — alle. Gegenstand: Steinkohle und Koks; AB 313 auch Petrolkoks; AB 550 wendet ISO 562:2010 nur auf Koks an („Gehalt an flüchtigen Bestandteilen in Koks“, 0,1–10,0 %), auf die übrigen Brennstoffe — PN-G-04516:1998 (2,50–65,00 %). Bereiche in %: 0,1–10,0 (AB 550), 0,1–40,0 (AB 103), 0,10–50,00 (AB 081), 0,40–48,90 (AB 005), 10,0–45,0 (AB 898), 20,00–50,00 (AB 949, Braunkohle), bei AB 313 drei Bereiche: 1,00–43,0 (Steinkohle), 0,10–5,20 (Koks) und 0,3–22,5 (Petrolkoks); die übrigen Laboratorien geben keinen Bereich an.

WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Erstens — Braunkohle: Die Norm schließt sie ausdrücklich aus, und bei vier Laboratorien umfasst die Position mit dieser Norm Braunkohle — bei AB 005 (PN-ISO 562:2000, Gegenstand „Steinkohle, Braunkohle, Koks aus Steinkohle“) sowie bei AB 081 und AB 103, wo ISO 562 in einer Zelle mit PN-G-04516:1998 steht und aus dem Dokument nicht hervorgeht, welche Norm für welchen Brennstoff gilt; am deutlichsten bei AB 949 — Gegenstand dieser Position ist ausschließlich Braunkohle, daher kann ISO 562, die in der Zelle neben PN-G-04516:1998 steht, dort nur Braunkohle betreffen; ein Ergebnis für Braunkohle nach ISO 562 liegt außerhalb des Anwendungsbereichs dieser Norm. Zweitens — zwei Normen in einer Zelle: PN-G-04516:1998 und ISO 562 sind verschiedene Dokumente, daher sollte der Bericht angeben, nach welcher von beiden die flüchtigen Bestandteile bestimmt wurden. Drittens — Ausgabe: „PN-ISO 562:2000“ ist die zurückgezogene polnische Ausgabe von ISO 562:1998; die Schreibweisen „ISO 562:2024-08“ und „ISO 562:2024-02“ betreffen dieselbe Ausgabe 2024 (den in diesen Schreibweisen angegebenen Veröffentlichungsmonat der ISO haben wir nicht bestätigt). Viertens — Dichtheit des Tiegels: Laut Einleitung der Norm ist der Sitz des Deckels kritisch, denn eindringende Luft oxidiert die Probe und verändert den Massenverlust. Fünftens — Feuchte: Die flüchtigen Bestandteile sind der Massenverlust ABZÜGLICH der nach ISO 687 (Koks) oder ISO 11722 (Steinkohle) bestimmten Feuchte; ohne diese Korrektur fällt das Ergebnis zu hoch aus.

WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Text von ISO 562:2024 hatten wir nicht, und wir wissen nicht, was sich gegenüber der Ausgabe 2010 geändert hat. Die Abschnitte 6–10 der Ausgabe 2010 haben wir nicht — wir geben weder die Masse der Einwaage noch die Probenvorbereitung, den Ablauf der Bestimmung, die Rolle des Cyclohexans, die Formel, die Präzision oder den Inhalt des Berichts an.

Prinzip der Methode

Eine Einwaage der Analysenprobe von Steinkohle oder Koks wird in einem geschlossenen Quarztiegel unter Luftabschluss in einem Ofen bei 900 °C 7 min lang erhitzt; die flüchtigen Bestandteile sind der prozentuale Massenverlust abzüglich der parallel nach ISO 687 (Koks) oder ISO 11722 (Steinkohle) bestimmten Feuchte (ISO 562:2010, Abschnitt 3). Die Prüfung ist konventionell — das Ergebnis hängt von Aufheizgeschwindigkeit, Endtemperatur, Zeit und Dichtheit des Tiegels ab. Die Norm umfasst keine Braunkohlen und Lignite.

Anwendungen

Schlüsselparameter

ParameterWert
STATUS (Stand 08.10.2026)ISO 562:2024 aktuell (Katalog evs.ee: seit 26.08.2024, ersetzte ISO 562:2010); polnische Ausgabe PN-ISO 562:2000 am 14-12-2010 zurückgezogen, Karte ohne Ersatznorm
Polnische Ausgabe (laut PKN-Karte)PN-ISO 562:2000, polnische Fassung; Veröffentlichung 24-02-2000, 12 Seiten, KT 220 Natürliche feste Brennstoffe, ICS 73.040, 75.160.10; führte ISO 562:1998 [IDT] ein
Erhitzungsbedingungen (ISO 562:2010, 3 und 5.1)900 °C ± 5 °C, 7 min, unter Luftabschluss; nach dem Einsetzen der Tiegel erreicht der Ofen innerhalb von 4 min wieder 900 °C
Tiegel (ISO 562:2010, 5.3)Quarzglas, mit Deckel zusammen 10–14 g, waagerechtes Deckelspiel höchstens 0,5 mm; bis 45 mm hoch für stark backende Kohlen
ErgebnisMassenverlust minus Feuchte (ISO 687 — Koks, ISO 11722 — Steinkohle), Massenanteil in Prozent
Anwendungsbereich der NormSteinkohle und Koks; NICHT Braunkohle und Lignit (Anwendungsbereich von ISO 562:2010 und ISO 562:2024)
Verbreitung in den Akkreditierungsumfängen (gelesen am 08.10.2026)13 Laboratorien, 20 Datensätze in der Datenbankkopie, 20 Zeilen in PCA, keine ausgesetzten Positionen; Registerkarte „Laboratorien“ — „ISO 562“ 9 Laboratorien

Norm

Normnummer
ISO 562:2024
Titel (PL)
Węgiel kamienny i koks — Oznaczanie zawartości części lotnych (tytuł polskiego wydania PN-ISO 562:2000)
Title (EN)
Hard coal and coke — Determination of volatile matter

Schritt-für-Schritt-Verfahren

  1. Feuchte

    Die Feuchte in der Analysenprobe gleichzeitig mit den flüchtigen Bestandteilen bestimmen: ISO 687 für Koks, ISO 11722 für Steinkohle (Verweisungen der Norm).

  2. Vorbereitung des Ofens

    Die Lage des Gestells in der Zone von 900 °C ± 5 °C festlegen und die Temperatur mit dem ungeschützten Thermoelement prüfen (5.1, 5.2).

  3. Erhitzen

    Die Einwaage im Tiegel mit passendem Deckel unter Luftabschluss 7 min bei 900 °C erhitzen (Abschnitt 3); die Masse der Einwaage und den Ablauf (Abschnitt 7) GEBEN WIR NICHT AN.

  4. Ergebnis

    Flüchtige Bestandteile = Massenverlust in Prozent abzüglich Feuchte; die Formel (Abschnitt 8) GEBEN WIR NICHT AN.

Erforderliche Geräte und Apparatur

GerätBeispielRichtpreis
Elektrischer OfenZone konstanter Temperatur 900 °C ± 5 °C (mindestens 160 mm × 100 mm oder 40 mm Durchmesser); Rückkehr auf 900 °C innerhalb von 4 min (ISO 562:2010, 5.1)—
Ungeschütztes ThermoelementDraht höchstens 1 mm dick, Lötstelle zwischen Tiegelboden und Ofenboden (5.2)—
Quarztiegel mit DeckelQuarzglas, 10–14 g mit Deckel, Deckelspiel bis 0,5 mm (5.3)—
TiegelgestellHitzebeständiger Draht mit Keramikscheiben oder -plättchen von 2 mm Dicke (5.4)—
AnalysenwaageAblesung auf 0,1 mg (5.5)—

Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien

ReagenzCASDetails
Cyclohexan—p. a. (ISO 562:2010, 4.1); die Art der Verwendung steht nicht im gelesenen Auszug — GEBEN WIR NICHT AN

Arbeitsschutz und Sicherheit

Häufige Fragen

Welche Norm beschreibt diese Prüfung?

Die Prüfung erfolgt nach ISO 562:2024 — „Hard coal and coke — Determination of volatile matter“.

Wie funktioniert diese Methode?

Eine Einwaage der Analysenprobe von Steinkohle oder Koks wird in einem geschlossenen Quarztiegel unter Luftabschluss in einem Ofen bei 900 °C 7 min lang erhitzt; die flüchtigen Bestandteile sind der prozentuale Massenverlust abzüglich der parallel nach ISO 687 (Koks) oder ISO 11722 (Steinkohle) bestimmten Feuchte (ISO 562:2010, Abschnitt 3). Die Prüfung ist konventionell — das Ergebnis hängt von Aufheizgeschwindigkeit, Endtemperatur, Zeit und Dichtheit des Tiegels ab.

Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?

STATUS (Stand 08.10.2026): ISO 562:2024 aktuell (Katalog evs.ee: seit 26.08.2024, ersetzte ISO 562:2010); polnische Ausgabe PN-ISO 562:2000 am 14-12-2010 zurückgezogen, Karte ohne Ersatznorm; Polnische Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-ISO 562:2000, polnische Fassung; Veröffentlichung 24-02-2000, 12 Seiten, KT 220 Natürliche feste Brennstoffe, ICS 73.040, 75.160.10; führte ISO 562:1998 [IDT] ein; Erhitzungsbedingungen (ISO 562:2010, 3 und 5.1): 900 °C ± 5 °C, 7 min, unter Luftabschluss; nach dem Einsetzen der Tiegel erreicht der Ofen innerhalb von 4 min wieder 900 °C; Tiegel (ISO 562:2010, 5.3): Quarzglas, mit Deckel zusammen 10–14 g, waagerechtes Deckelspiel höchstens 0,5 mm; bis 45 mm hoch für stark backende Kohlen.

Wie lange dauert die Prüfung?

Das Verfahren umfasst 4 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.

Welche Geräte werden benötigt?

Elektrischer Ofen, Ungeschütztes Thermoelement, Quarztiegel mit Deckel, Tiegelgestell, Analysenwaage.

Wo wird diese Prüfung eingesetzt?

Steinkohle — Gehalt an flüchtigen Bestandteilen, gravimetrisches Verfahren; in den aktuellen Akkreditierungsumfängen von 13 Laboratorien; Koks aus Steinkohle (bei AB 313 auch Petrolkoks) — flüchtige Bestandteile, bei AB 550 nur für Koks (0,1–10,0 %); Prüfung begleitend zur Bestimmung der Feuchte in der Analysenprobe (ISO 687 für Koks, ISO 11722 für Steinkohle).

Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?

Arbeit am Ofen mit 900 °C — Handschuhe und Tiegelzange, Gesichtsschutz; FACHLICHER HINWEIS: Die Norm umfasst keine Braunkohle und kein Lignit; die polnische Ausgabe PN-ISO 562:2000 ist seit 14-12-2010 zurückgezogen — aktuell ist ISO 562:2024 ohne polnische Ausgabe.

Welches Labor führt diese Prüfung durch?

Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer ISO 562.

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