⚗️ Bromat in Wasser und Trinkwasser — Ionenchromatographie mit Nachsäulenreaktion (IC-PCR), PN-EN ISO 11206
Kurz gefasst
Bestimmung von gelöstem Bromat in Wasser mittels Ionenchromatographie mit Nachsäulenreaktion — in den Akkreditierungsumfängen meist mit spektrophotometrischer Detektion. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 11206:2013-07 (wersja angielska); Bereiche der Laboratorien: untere von 0,50 bis 3 µg/l; obere von 10,00 µg/l (AB 1448) bis 100 µg/l. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Bromat in Trinkwasser — Bewertung gegen den Parameterwert von 10 µg/l (Dz.U. 2026 Pos. 748, Anlage 1, Teil B, lfd. Nr. 11), Laut Karte: Trinkwasser, Mineralwasser, Rohwasser, Oberflächenwasser, teilweise aufbereitetes Wasser und Schwimmbeckenwasser, Wasser — in den Akkreditierungsumfängen von 13 Laboratorien, alle mit einer unteren Bereichsgrenze von höchstens 3 µg/l.
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN ISO 11206:2013-07 (wersja angielska)
- Kategorie: Physikochemie
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026): gültig, ohne Rückzugsvermerk; englische Fassung
- Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN ISO 11206:2013-07, englische Fassung; veröffentlicht am 25-07-2013, 26 Seiten, KT 121, ICS 13.060.50; führt EN ISO 11206:2013 und ISO 11206:2011 [IDT] ein
- Parameterwert für Trinkwasser: 10 µg/l — Dz.U. 2026 Pos. 748, Anlage 1, Teil B, lfd. Nr. 11
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich laut PKN-Katalogkarte, vollständig: „Diese Internationale Norm legt ein Verfahren zur Bestimmung von gelöstem Bromat(V) in Wasser fest (Trinkwasser, Mineralwasser, Rohwasser, Oberflächenwasser, teilweise aufbereitetes Wasser oder Schwimmbeckenwasser). Eine geeignete Vorbehandlung der Probe (z. B. ihre Verdünnung) ermöglicht die Bestimmung von Bromat(V) in Konzentrationen gleich oder größer 0,5 ug/l. Der Arbeitsbereich ist durch die Austauschkapazität der analytischen Säule begrenzt. Eine Verdünnung der Probe auf den Arbeitsbereich für Bromat(V) kann erforderlich sein." Die Schreibweise „ug/l" stammt von der Karte und bedeutet µg/l.
STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026). Die Karte der PN-EN ISO 11206:2013-07 (englische Fassung) trägt keinen Rückzugsvermerk — die Norm ist GÜLTIG. Veröffentlicht am 25-07-2013, 26 Seiten, PKN-Fachausschuss KT 121 (Wasserbeschaffenheit — Chemische Untersuchungen — Anorganische Stoffe), ICS 13.060.50; „Führt ein: EN ISO 11206:2013 [IDT], ISO 11206:2011 [IDT]". Ein Feld „Ersetzt" hat die Karte nicht; eine polnische Fassung zeigt die PKN-Suche nicht (29.09.2026).
ANFORDERUNG DER VORSCHRIFT FÜR TRINKWASSER. Verordnung des Gesundheitsministers vom 22. Mai 2026 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Dz.U. 2026 Pos. 748), in Kraft seit 24. Juni 2026: Parameterwert für Bromat — 10 µg/l (Anlage 1, Teil B, lfd. Nr. 11). Anlage 4, Teil B, Punkt 1: Das Verfahren muss „mindestens die Messung von Konzentrationen in Höhe des Parameterwerts bei einer Bestimmungsgrenze (…) von 30 % oder weniger des jeweiligen Parameterwerts" ermöglichen (unsere Übersetzung), für Bromat also 3 µg/l, und die Messunsicherheit für Bromat — 40 % des Parameterwerts (lfd. Nr. 12 der Tabelle „Messunsicherheit"). Eine Norm für Bromat nennt die Verordnung nicht — sie verlangt Leistungsmerkmale des Verfahrens.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER SCHREIBWEISE (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Daten bis 17.09.2026, gelesen am 28.09.2026). Alle Einträge der Nummer 11206: 14 Positionen bei 13 Laboratorien. Schreibweisen: „PN-EN ISO 11206:2013-07" — 12 Positionen, „PN-EN ISO 11206:2013-07 M" (AB 1095) und „PN-EN ISO 11206:2013 -07" mit Leerzeichen (AB 486). Der Reiter „Laboratorien" sucht Einträge, die mit „PN-EN ISO 11206" BEGINNEN, und zeigt alle 13 Laboratorien — geprüft mit der Abfrage des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 29.09.2026: 13. Gegenstand: Wasser für den menschlichen Gebrauch — 12 Laboratorien (bei neun neben „Wasser", bei AB 438, AB 601 und AB 648 nur Trinkwasser), nur „Wasser" — AB 418. Aktuelle Umfänge auf der PCA-Website (gelesen am 29.09.2026): alle 14 Positionen stehen in den gültigen Ausgaben, jeder Zahlenbereich aus der Kopie steht im aktuellen Dokument, und keine Position ist ausgesetzt.
IN DEN UMFÄNGEN EINGETRAGENE TECHNIK — DREI EINTRÄGE WEICHEN VOM NORMTITEL AB. Der Titel der Norm spricht von Ionenchromatographie mit Nachsäulenreaktion. Zehn Laboratorien tragen „Ionenchromatographie mit spektrophotometrischer Detektion (IC-UV/Vis)" ein, AB 562 — ausdrücklich „mit Nachsäulenreaktion (PCR)", AB 486 — „mit konduktometrischer und spektrophotometrischer Detektion (IC-CD/UV)", und AB 649 — nur „mit konduktometrischer Detektion (IC-CD)" (PCA-Umfang Ausgabe Nr. 23 vom 23.07.2026). Konduktometrische Detektion ohne Nachsäulenreaktion ist die Technik der PN-EN ISO 15061 (siehe unten); ob AB 649 bei dieser Position eine Nachsäulenreaktion durchführt, sagt der Umfang nicht, und wir HABEN ES NICHT FESTGESTELLT.
BEREICHE GEGEN 3 µg/l UND 10 µg/l. Untere Grenzen: von 0,50 µg/l (AB 811 — genau die niedrigste Konzentration der Karte; die zweite Position dieses Laboratoriums hat 2,0 µg/l) und 1,0 µg/l (AB 418, AB 486, AB 562, AB 814, AB 1095, AB 1448) über 2,0 µg/l (AB 213, AB 601) bis 3 µg/l (AB 079, AB 438, AB 648, AB 649) — kein Laboratorium beginnt über 3 µg/l. Obere Grenzen: von 10,00 µg/l (AB 1448) und 12 µg/l (AB 649) bis 100 µg/l (AB 213, AB 811, AB 814). Bei AB 1448 endet der Bereich genau beim Parameterwert — ein Ergebnis über 10 µg/l liegt bereits außerhalb des Akkreditierungsbereichs dieser Position.
NEBEN DIESER NORM. Bei Bromat in Wasser nennen die Umfänge außerdem PN-EN ISO 15061:2003 (Ionenchromatographie mit konduktometrischer Detektion; eigener Eintrag in dieser Wissensdatenbank) — 20 Laboratorien, darunter drei, die auch diese Norm haben (AB 213, AB 418, AB 811) — sowie Hausverfahren von fünf Laboratorien (AB 383, AB 396, AB 680, AB 776, AB 1188). Andere Dokumente bei Bromat in Wasser hat die Kopie nicht.
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Normtext hatten wir nicht — PKN verkauft ihn. Wir geben nicht an: Reagenzien der Nachsäulenreaktion, Säulen und Eluenten, Detektionswellenlänge, Art der Konservierung und Vorbereitung der Probe, Kalibrierkurve und Präzision.
Prinzip der Methode
Laut Titel und Karte der Norm wird gelöstes Bromat an der Säule eines Ionenchromatographen von anderen Anionen getrennt, und nach der Säule wird eine Nachsäulenreaktion durchgeführt; die Laboratorien tragen in ihren Umfängen spektrophotometrische Detektion (UV/Vis) ein. Laut Karte umfasst das Verfahren Konzentrationen ab 0,5 µg/l, und der Arbeitsbereich ist durch die Kapazität der Säule begrenzt. Das Ergebnis für Trinkwasser wird mit dem Parameterwert von 10 µg/l verglichen; das Verfahren muss eine Bestimmungsgrenze von höchstens 3 µg/l und eine Unsicherheit von höchstens 40 % dieses Werts haben (Dz.U. 2026 Pos. 748). Reaktionsreagenzien, Säulen und Messbedingungen geben wir NICHT AN — den Normtext hatten wir nicht.
Anwendungen
- Bromat in Trinkwasser — Bewertung gegen den Parameterwert von 10 µg/l (Dz.U. 2026 Pos. 748, Anlage 1, Teil B, lfd. Nr. 11)
- Laut Karte: Trinkwasser, Mineralwasser, Rohwasser, Oberflächenwasser, teilweise aufbereitetes Wasser und Schwimmbeckenwasser
- Wasser — in den Akkreditierungsumfängen von 13 Laboratorien, alle mit einer unteren Bereichsgrenze von höchstens 3 µg/l
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026) | gültig, ohne Rückzugsvermerk; englische Fassung |
| Ausgabe (laut PKN-Karte) | PN-EN ISO 11206:2013-07, englische Fassung; veröffentlicht am 25-07-2013, 26 Seiten, KT 121, ICS 13.060.50; führt EN ISO 11206:2013 und ISO 11206:2011 [IDT] ein |
| Parameterwert für Trinkwasser | 10 µg/l — Dz.U. 2026 Pos. 748, Anlage 1, Teil B, lfd. Nr. 11 |
| Geforderte Leistungsmerkmale | Bestimmungsgrenze höchstens 3 µg/l (30 % von 10 µg/l), Unsicherheit 40 % — Dz.U. 2026 Pos. 748, Anlage 4, Teil B, Punkt 1 und lfd. Nr. 12 |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (gelesen am 28.09.2026) | 13 Laboratorien, 14 Positionen; Reiter „Laboratorien" (Eintragsbeginn „PN-EN ISO 11206") — 13, ebenso auf dem Produktionsserver (29.09.2026) |
| In den Umfängen eingetragene Technik | IC-UV/Vis — 10 Laboratorien; IC mit Nachsäulenreaktion — AB 562; IC-CD/UV — AB 486; IC-CD — AB 649 |
| Bereiche der Laboratorien | untere von 0,50 bis 3 µg/l; obere von 10,00 µg/l (AB 1448) bis 100 µg/l |
Norm
- Normnummer
- PN-EN ISO 11206:2013-07 (wersja angielska)
- Titel (PL)
- Jakość wody — Oznaczanie rozpuszczonych bromianów(V) — Metoda z zastosowaniem chromatografii jonowej (IC) oraz reakcji pokolumnowej (PCR)
- Title (EN)
- Water quality — Determination of dissolved bromate — Method using ion chromatography (IC) and post column reaction (PCR)
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Status und Ausgabe
PKN-Karte: Norm gültig (Stand der Karte am 29.09.2026). Laut Karte wird Bromat ab 0,5 µg/l bestimmt; der Arbeitsbereich ist durch die Kapazität der Säule begrenzt — Proben mit höherer Konzentration werden verdünnt.
-
Probenvorbereitung
Bromat wird in der Probe als gelöstes bestimmt; Art der Konservierung und Vorbereitung NICHT ANGEGEBEN.
-
Chromatographische Trennung
Ionenchromatographie an einer Anionenaustauschersäule.
-
Nachsäulenreaktion und Messung
Nach der Säule Nachsäulenreaktion und spektrophotometrische Messung (Normtitel). In den Akkreditierungsumfängen tragen zwei Laboratorien auch konduktometrische Detektion ein (AB 486 neben UV, AB 649 als einzige).
-
Ergebnis und Bewertung
Das Ergebnis in µg/l wird mit 10 µg/l verglichen. Liegt das Ergebnis über der oberen Grenze des Laboratoriumsbereichs (bei AB 1448 — 10,00 µg/l), liegt es außerhalb des Akkreditierungsbereichs dieser Position.
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Ionenchromatograph mit Anionenaustauschersäule | Trennt Bromat von anderen Anionen. Säule und Eluent NICHT ANGEGEBEN | — |
| Nachsäulenreaktionssystem und spektrophotometrischer Detektor | Laut Normtitel — Reaktion nach der Säule und spektrophotometrische Messung; Reagenzien und Wellenlänge NICHT ANGEGEBEN | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Bromat-Standardlösung | — | Für die Kalibrierkurve. Konzentrationen und Herstellung NICHT ANGEGEBEN |
| Reagenzien der Nachsäulenreaktion | — | NICHT ANGEGEBEN — den Normtext hatten wir nicht |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- In der Trinkwasserverordnung ist Bromat ein chemischer Parameter (Anlage 1, Teil B) — ein Ergebnis über 10 µg/l bedeutet, dass die Anforderung nicht erfüllt ist
- FACHLICHER HINWEIS: Der Eintrag konduktometrischer Detektion bei dieser Norm (AB 649) entspricht nicht dem Normtitel — vor der Annahme eines Ergebnisses lohnt sich die Frage an das Laboratorium nach der Technik
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 11206:2013-07 (wersja angielska) — „Water quality — Determination of dissolved bromate — Method using ion chromatography (IC) and post column reaction (PCR)“.
Wie funktioniert diese Methode?
Laut Titel und Karte der Norm wird gelöstes Bromat an der Säule eines Ionenchromatographen von anderen Anionen getrennt, und nach der Säule wird eine Nachsäulenreaktion durchgeführt; die Laboratorien tragen in ihren Umfängen spektrophotometrische Detektion (UV/Vis) ein. Laut Karte umfasst das Verfahren Konzentrationen ab 0,5 µg/l, und der Arbeitsbereich ist durch die Kapazität der Säule begrenzt.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026): gültig, ohne Rückzugsvermerk; englische Fassung; Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN ISO 11206:2013-07, englische Fassung; veröffentlicht am 25-07-2013, 26 Seiten, KT 121, ICS 13.060.50; führt EN ISO 11206:2013 und ISO 11206:2011 [IDT] ein; Parameterwert für Trinkwasser: 10 µg/l — Dz.U. 2026 Pos. 748, Anlage 1, Teil B, lfd. Nr. 11; Geforderte Leistungsmerkmale: Bestimmungsgrenze höchstens 3 µg/l (30 % von 10 µg/l), Unsicherheit 40 % — Dz.U. 2026 Pos. 748, Anlage 4, Teil B, Punkt 1 und lfd. Nr. 12.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Ionenchromatograph mit Anionenaustauschersäule, Nachsäulenreaktionssystem und spektrophotometrischer Detektor.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Bromat in Trinkwasser — Bewertung gegen den Parameterwert von 10 µg/l (Dz.U. 2026 Pos. 748, Anlage 1, Teil B, lfd. Nr. 11); Laut Karte: Trinkwasser, Mineralwasser, Rohwasser, Oberflächenwasser, teilweise aufbereitetes Wasser und Schwimmbeckenwasser; Wasser — in den Akkreditierungsumfängen von 13 Laboratorien, alle mit einer unteren Bereichsgrenze von höchstens 3 µg/l.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
In der Trinkwasserverordnung ist Bromat ein chemischer Parameter (Anlage 1, Teil B) — ein Ergebnis über 10 µg/l bedeutet, dass die Anforderung nicht erfüllt ist; FACHLICHER HINWEIS: Der Eintrag konduktometrischer Detektion bei dieser Norm (AB 649) entspricht nicht dem Normtitel — vor der Annahme eines Ergebnisses lohnt sich die Frage an das Laboratorium nach der Technik.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN ISO 11206.