🔩 Magnetpulverprüfung nahtloser und geschweißter ferromagnetischer Stahlrohre — Nachweis von Längs- und Queroberflächenunregelmäßigkeiten auf der ganzen oder einem Teil der Außenoberfläche (nach Vereinbarung auch innen an den Enden) sowie von Dopplungen an Stirnflächen und Fasen; Magnetisierung mit Wechsel- oder Gleichstrom, Prüfmittel während der Magnetisierung, Beleuchtung mindestens 500 lx oder fluoreszierendes Pulver unter UV-A, Kontrolle der Magnetisierung in Abständen von höchstens 4 h, PN-EN ISO 10893-5
Kurz gefasst
Magnetpulverprüfung fertiger ferromagnetischer Stahlrohre (nahtlos und geschweißt) nach Abschluss aller Fertigungsschritte: Rohrkörper — Längsoberflächenunregelmäßigkeiten (Umfangsmagnetisierung) und Querunregelmäßigkeiten (Magnetisierung in Achsrichtung), z. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 10893-5:2011 (wersje angielska i niemiecka; EN ISO 10893-5:2011 IDT, ISO 10893-5:2011 IDT); STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN ISO 10893-5:2011 (englische und deutsche Fassung) gültig; ersetzte PN-EN 10246-12:2002 und PN-EN 10246-18:2002. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Nahtlose und geschweißte ferromagnetische Stahlrohre — 7 Laboratorien in den PCA-Umfängen, Stirnflächen und Fasen von Rohren vor dem Schweißen und der Ultraschallprüfung der Nähte (Dopplungen), Orten mit Ultraschall gefundener Unregelmäßigkeiten vor dem Ausschleifen und Bestätigung ihrer Beseitigung.
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN ISO 10893-5:2011 (wersje angielska i niemiecka; EN ISO 10893-5:2011 IDT, ISO 10893-5:2011 IDT)
- Kategorie: Werkstoffe und ZfP
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN ISO 10893-5:2011 (englische und deutsche Fassung) gültig; ersetzte PN-EN 10246-12:2002 und PN-EN 10246-18:2002
- Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN ISO 10893-5:2011, 10 Seiten, KT 123 Prüfung von Metalleigenschaften, ICS 23.040.10, 77.040.20; führt EN ISO 10893-5:2011 und ISO 10893-5:2011 [IDT] ein
- Beleuchtung (5.1.3): ≥ 500 lx; Fluoreszenz: UV-A ≥ 10 W/m², weißes Hintergrundlicht ≤ 20 lx
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich von der PKN-Katalogkarte PN-EN ISO 10893-5:2011 (englische Fassung; Anwendungsbereich auf Polnisch auf der Karte), vollständig (unsere Übersetzung des polnischen Kartentextes): „Festgelegt sind Anforderungen an die Magnetpulverprüfung nahtloser und geschweißter ferromagnetischer Stahlrohre zum Nachweis von Oberflächenunregelmäßigkeiten am ganzen Rohr und an den geraden/angefasten Stirnflächen der Rohrenden. Darüber hinaus kann dieses Dokument entsprechend angewendet werden, wenn mit einem anderen zerstörungsfreien Prüfverfahren (z. B. Ultraschall) nachgewiesene Oberflächenunregelmäßigkeiten geortet werden müssen“. Den Normtext lesen wir in der Leseprobe von ISO 10893-5:2011 vom Deckblatt bis Abschnitt 5.2.2 a) (Verfahren A — Stromdurchflutung, Seite 3); die übrigen Magnetisierungsverfahren, die Prüfung der Stirnflächen, die Bewertung der Anzeigen und den Prüfbericht haben wir nicht.
NACH DEM TEXT VON ISO 10893-5:2011 (Vorwort, Abschnitte 1–5.2.2 a). Die Norm wurde von ISO/TC 17/SC 19 (Technische Lieferbedingungen für Stahlrohre für Druckbeanspruchungen) erarbeitet. Die Erstausgabe ersetzt ISO 13664:1997 und ISO 13665:1997. Die Reihe ISO 10893 hat 12 Teile (von der elektromagnetischen Dichtheitsprüfung bis zur Ultraschall-Wanddickenmessung). Anwendungsbereich (Abschnitt 1): Anforderungen an die Magnetpulverprüfung nahtloser und geschweißter ferromagnetischer Stahlrohre zum Nachweis von Oberflächenunregelmäßigkeiten am Rohrkörper und an den Stirnflächen/Fasen. Rohrkörper — die ganze oder ein Teil der Außenoberfläche; nach Vereinbarung zwischen Besteller und Hersteller — die Innenoberfläche auf begrenzter Länge von den Enden, abhängig vom Durchmesser. Die Norm kann auch zum Orten äußerer Unregelmäßigkeiten, die mit einem anderen zerstörungsfreien Verfahren (z. B. Ultraschall) gefunden wurden, vor dem Ausschleifen dienen und zur Kontrolle, dass die Unregelmäßigkeit nach dem Ausschleifen vollständig beseitigt ist. Stirnflächen von Rohren mit glatten und angefasten Enden — Nachweis von Dopplungen, die die weitere Verarbeitung und Prüfung stören können (z. B. Schweißen und Ultraschallprüfung der Nähte); auch anderer Unregelmäßigkeiten als Dopplungen — dann wird senkrecht zu deren Orientierung magnetisiert. Sie kann auch für Hohlprofile gelten. Verweisungen: ISO 9712, ISO 9934-1, -2, -3 (Grundlagen, Prüfmittel, Geräte), ISO 10893-8, ISO 11484. Begriffe (Abschnitt 3): Rohr, nahtloses Rohr (Lochen eines Vollkörpers), geschweißtes Rohr, Hersteller, Vereinbarung. Allgemeine Anforderungen (Abschnitt 4): Prüfung nach Abschluss aller primären Fertigungsschritte (Walzen, Wärmebehandlung, Kalt- und Warmumformung, Maßwalzen, Vorrichten), sofern Produktnorm oder Vereinbarung nichts anderes festlegen; Oberfläche von Rohr und Stirnflächen sauber, frei von Öl, Fett, Sand, Zunder und anderen Stoffen, die die Auswertung der Anzeigen stören; Art der Anzeigen und kleinste nachweisbare Unregelmäßigkeit hängen vom Fertigungsverfahren und Oberflächenzustand ab; Prüfung durch geschulte Prüfer, qualifiziert nach ISO 9712, ISO 11484 oder gleichwertig, beaufsichtigt von vom Hersteller benanntem kompetentem Personal; Befugnis nach schriftlichem Verfahren, ZfP-Tätigkeiten von einer Person der Stufe 3 genehmigt. Verfahren (5.1): Prüfbereich (Körper oder Stirnfläche) und Richtung (längs oder quer) nach Produktnorm oder Bestellung; Prüfung der ganzen oder eines Teils der Außenoberfläche mit Wechsel- oder Gleichstrommagnetisierung; an Stirnflächen Trockenpulver nur nach vorheriger Vereinbarung; ansonsten gelten ISO 9934-1, -2 und -3; das Prüfmittel wird gleichzeitig mit der Magnetisierung bei mindestens 500 lx aufgebracht; Restmagnetismus (Pulver nach der Magnetisierung) nur nach vorheriger Vereinbarung und an Stirnflächen grundsätzlich nicht zulässig; bei schlechtem Kontrast — weiße Grundierfarbe; oder fluoreszierendes Pulver in abgedunkeltem Raum, UV-A-Quelle, weißes Hintergrundlicht höchstens 20 lx und Bestrahlungsstärke mindestens 10 W/m²; die erforderlichen Magnetisierungs- und Stromstärken liegen außerhalb des Anwendungsbereichs — es gelten ISO 9934-1, -2, -3; während der Fertigungsprüfung wird der Magnetisierungsgrad in Abständen von höchstens 4 h kontrolliert (z. B. mit einem Feldstärkemessgerät); bei Stirnflächen alternativ mit einem Referenzrohr mit künstlicher oder natürlicher Dopplung an der Stirnfläche, an dem der Hersteller eine gleichbleibende Anzeige nachweist. Rohrkörper (5.2.1): Umfangsmagnetisierung — für Längsunregelmäßigkeiten, in Rohrachse — für Querunregelmäßigkeiten. Magnetisierungsverfahren (5.2.2): a) Verfahren A — Stromdurchflutung (Gleich-, Wechsel-, voll- oder halbwellengleichgerichteter Strom) zwischen zwei Kontaktflächen auf der Rohroberfläche, für Unregelmäßigkeiten etwa parallel zur Rohrachse; hier endet der gelesene Ausschnitt.
STATUS (Stand der Karten 02.10.2026). Die Karte von PN-EN ISO 10893-5:2011 (englische Fassung, veröffentlicht 28-06-2011, 10 Seiten, Preisgruppe E) hat keine Kopfzeile „Zurückgezogen“: Sektor Hüttenwesen, KT 123 Prüfung von Metalleigenschaften, ICS 23.040.10, 77.040.20, „Führt ein: EN ISO 10893-5:2011 [IDT], ISO 10893-5:2011 [IDT]“, „Ersetzt: PN-EN 10246-12:2002 – polnische Fassung, PN-EN 10246-18:2002 – polnische Fassung“. Die PKN-Suche nach „PN-EN ISO 10893-5“ (02.10.2026) zeigt die englische und die deutsche Fassung der Ausgabe 2011.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Daten bis 17.09.2026, gelesen am 02.10.2026). Die Nummer 10893-5 steht in 11 Datensätzen bei 7 Laboratorien: AB 001, AB 313, AB 608, AB 904, AB 1425, AB 1827, AB 1888. In den aktuellen Umfängen auf der PCA-Website (gelesen am 02.10.2026, Ausgaben vom 21.12.2023 bis 02.09.2026) steht die Nummer bei allen 7: „PN-EN ISO 10893-5:2011“ bei AB 001 (fünf Stellen des Umfangs, mit Sternchen — Prüfungen, auf deren Ergebnissen das Laboratorium Meinungen und Interpretationen abgibt), AB 313, AB 1425, AB 1827 und AB 1888; ohne Jahr bei AB 608 und AB 904 (beide mit Kennzeichen „E“ — flexibler Akkreditierungsumfang). Keine Zeile ist fett kursiv gesetzt. Der Reiter „Laboratorien“ sucht Einträge, die MIT „PN-EN ISO 10893-5“ BEGINNEN, und zeigt alle 7 Laboratorien — geprüft mit einer Abfrage des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 02.10.2026.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen in den PCA-Umfängen). Ferromagnetische Stahlrohre — „Oberflächen- und oberflächennahe Unstetigkeiten, Magnetpulververfahren“ (bei AB 313 „in einer Tiefe von höchstens 2 mm“), bei AB 904 „Oberflächenunstetigkeiten“; in derselben Position meist PN-EN ISO 9934-1 (Grundlagen), PN-EN 10228-1 (Schmiedestücke), PN-EN 1369 (Gussstücke), PN-EN ISO 17638 (Schweißverbindungen) und PN-EN ISO 3059 (Betrachtungsbedingungen, AB 904).
WO MAN LEICHT EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS ERHÄLT. Bei der Magnetisierungsrichtung: Längsunregelmäßigkeiten weist die Umfangsmagnetisierung nach, Querunregelmäßigkeiten die Magnetisierung in Achsrichtung; eine Magnetisierung zeigt nicht beide Richtungen. Bei der Beleuchtung: mindestens 500 lx für sichtbares Pulver; für fluoreszierendes — UV-A mindestens 10 W/m² bei Hintergrundlicht höchstens 20 lx. Beim Restmagnetismus: Aufbringen des Pulvers nach Abschalten der Magnetisierung erfordert vorherige Vereinbarung und ist an Stirnflächen grundsätzlich nicht zulässig. Bei der Kontrolle: der Magnetisierungsgrad muss während der Fertigungsprüfung spätestens alle 4 h kontrolliert werden. Beim Zeitpunkt: Prüfung nach allen primären Schritten einschließlich Richten; ein Ergebnis vor der Wärmebehandlung erfüllt die Norm nicht, sofern nicht anders vereinbart. Beim Anwendungsbereich: die erforderlichen Magnetisierungsgrade folgen aus ISO 9934-1, -2, -3, nicht aus dieser Norm — eine „Prüfung nach 10893-5“ ohne sie ist unvollständig.
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Wir haben weder die übrigen Magnetisierungsverfahren (außer Verfahren A) noch den Teil über Stirnflächen und Fasen, Zulässigkeitsgrenzen oder den Prüfbericht — daher geben wir keine Kriterien für die Bewertung der Anzeigen und keinen Berichtsinhalt an.
Prinzip der Methode
Ein ferromagnetisches Rohr wird in Umfangsrichtung (für Längsunregelmäßigkeiten) oder in Achsrichtung (für Querunregelmäßigkeiten) magnetisiert und gleichzeitig das Prüfmittel aufgebracht; das Streufeld über einer Oberflächenunregelmäßigkeit sammelt das Pulver, und die Anzeigen werden bei mindestens 500 lx oder unter UV-A bewertet.
Anwendungen
- Nahtlose und geschweißte ferromagnetische Stahlrohre — 7 Laboratorien in den PCA-Umfängen
- Stirnflächen und Fasen von Rohren vor dem Schweißen und der Ultraschallprüfung der Nähte (Dopplungen)
- Orten mit Ultraschall gefundener Unregelmäßigkeiten vor dem Ausschleifen und Bestätigung ihrer Beseitigung
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der Karten 02.10.2026) | PN-EN ISO 10893-5:2011 (englische und deutsche Fassung) gültig; ersetzte PN-EN 10246-12:2002 und PN-EN 10246-18:2002 |
| Ausgabe (laut PKN-Karte) | PN-EN ISO 10893-5:2011, 10 Seiten, KT 123 Prüfung von Metalleigenschaften, ICS 23.040.10, 77.040.20; führt EN ISO 10893-5:2011 und ISO 10893-5:2011 [IDT] ein |
| Beleuchtung (5.1.3) | ≥ 500 lx; Fluoreszenz: UV-A ≥ 10 W/m², weißes Hintergrundlicht ≤ 20 lx |
| Kontrolle der Magnetisierung (5.1.5) | in Abständen von höchstens 4 h, z. B. mit Feldstärkemessgerät; bei Stirnflächen — Referenzrohr mit Dopplung |
| Magnetisierungsrichtung (5.2.1) | Umfang — Längsunregelmäßigkeiten; Achse — Querunregelmäßigkeiten; Verfahren A: Stromdurchflutung zwischen zwei Kontakten |
| Personal (4.3) | ISO 9712, ISO 11484 oder gleichwertig; Tätigkeiten von einer Person der Stufe 3 genehmigt |
| Zeitpunkt (4.1) | nach allen primären Schritten (Walzen, Wärmebehandlung, Maßwalzen, Richten), sofern nicht anders vereinbart |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (gelesen am 02.10.2026) | 7 Laboratorien, 11 Datensätze in der Datenbankkopie; Reiter „Laboratorien“ („PN-EN ISO 10893-5“) — 7 Laboratorien auf dem Produktionsserver (02.10.2026) |
Norm
- Normnummer
- PN-EN ISO 10893-5:2011 (wersje angielska i niemiecka; EN ISO 10893-5:2011 IDT, ISO 10893-5:2011 IDT)
- Titel (PL)
- Badania nieniszczące rur stalowych — Część 5: Badanie magnetyczno-proszkowe ferromagnetycznych rur stalowych bez szwu i spawanych w celu wykrycia nieciągłości powierzchniowych
- Title (EN)
- Non-destructive testing of steel tubes — Part 5: Magnetic particle inspection of seamless and welded ferromagnetic steel tubes for the detection of surface imperfections
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Vorbereitung
Rohr nach den primären Fertigungsschritten; Oberfläche und Stirnflächen sauber (kein Öl, Fett, Sand, Zunder). PN-EN ISO 10893-5:2011 gültig (Stand der Karten 02.10.2026).
-
Bereich und Richtung
Körper oder Stirnfläche, Längs- oder Querrichtung nach Produktnorm oder Bestellung; Wahl von Umfangs- oder Längsmagnetisierung.
-
Magnetisierung und Pulver
Magnetisierung mit Wechsel- oder Gleichstrom (z. B. Verfahren A), Prüfmittel gleichzeitig mit der Magnetisierung; Stärken nach ISO 9934-1, -2, -3.
-
Betrachtung
Bei ≥ 500 lx oder in abgedunkeltem Raum unter UV-A ≥ 10 W/m² bei Hintergrund ≤ 20 lx; bei schlechtem Kontrast — weiße Grundierfarbe.
-
Kontrolle während der Fertigung
Kontrolle des Magnetisierungsgrads spätestens alle 4 h (Feldmessgerät oder Referenzrohr bei Stirnflächen).
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Magnetisierungseinrichtung | Wechsel-, Gleich- oder gleichgerichteter Strom, z. B. Stromdurchflutung zwischen zwei Kontakten (Verfahren A); Geräte nach ISO 9934-3 | — |
| Feldstärkemessgerät | Kontrolle des Magnetisierungsgrads in Abständen von höchstens 4 h (5.1.5) | — |
| Beleuchtung und UV-A-Quelle | ≥ 500 lx für sichtbares Pulver; UV-A ≥ 10 W/m² bei Hintergrund ≤ 20 lx für fluoreszierendes (5.1.3) | — |
| Referenzrohr | Mit künstlicher oder natürlicher Dopplung an der Stirnfläche — alternative Kontrolle bei der Stirnflächenprüfung (5.1.5) | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Prüfmittel (Magnetpulver) | — | Suspension oder Pulver nach ISO 9934-2; an Stirnflächen Trockenpulver nur nach Vereinbarung (5.1.2) |
| Fluoreszierendes Pulver | — | Prüfung in abgedunkeltem Raum unter UV-A (5.1.3) |
| Weiße Grundierfarbe | — | Verbesserung des Kontrasts bei unzureichender Empfindlichkeit (5.1.3) |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Der gelesene Teil der Norm enthält keine Sicherheitshinweise; UV-A-Strahlung — Schutzbrille; Magnetisierungsstrom — Gefahr von Lichtbögen an den Kontakten; Suspensionen auf Petroleumbasis — Lüftung
- FACHLICHER HINWEIS: eine Magnetisierung weist Unregelmäßigkeiten einer Richtung nach; Magnetisierungsgrade folgen aus ISO 9934, nicht aus dieser Norm
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN ISO 10893-5:2011 (wersje angielska i niemiecka; EN ISO 10893-5:2011 IDT, ISO 10893-5:2011 IDT) — „Non-destructive testing of steel tubes — Part 5: Magnetic particle inspection of seamless and welded ferromagnetic steel tubes for the detection of surface imperfections“.
Wie funktioniert diese Methode?
Ein ferromagnetisches Rohr wird in Umfangsrichtung (für Längsunregelmäßigkeiten) oder in Achsrichtung (für Querunregelmäßigkeiten) magnetisiert und gleichzeitig das Prüfmittel aufgebracht; das Streufeld über einer Oberflächenunregelmäßigkeit sammelt das Pulver, und die Anzeigen werden bei mindestens 500 lx oder unter UV-A bewertet.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der Karten 02.10.2026): PN-EN ISO 10893-5:2011 (englische und deutsche Fassung) gültig; ersetzte PN-EN 10246-12:2002 und PN-EN 10246-18:2002; Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN ISO 10893-5:2011, 10 Seiten, KT 123 Prüfung von Metalleigenschaften, ICS 23.040.10, 77.040.20; führt EN ISO 10893-5:2011 und ISO 10893-5:2011 [IDT] ein; Beleuchtung (5.1.3): ≥ 500 lx; Fluoreszenz: UV-A ≥ 10 W/m², weißes Hintergrundlicht ≤ 20 lx; Kontrolle der Magnetisierung (5.1.5): in Abständen von höchstens 4 h, z. B. mit Feldstärkemessgerät; bei Stirnflächen — Referenzrohr mit Dopplung.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Magnetisierungseinrichtung, Feldstärkemessgerät, Beleuchtung und UV-A-Quelle, Referenzrohr.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Nahtlose und geschweißte ferromagnetische Stahlrohre — 7 Laboratorien in den PCA-Umfängen; Stirnflächen und Fasen von Rohren vor dem Schweißen und der Ultraschallprüfung der Nähte (Dopplungen); Orten mit Ultraschall gefundener Unregelmäßigkeiten vor dem Ausschleifen und Bestätigung ihrer Beseitigung.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Der gelesene Teil der Norm enthält keine Sicherheitshinweise; UV-A-Strahlung — Schutzbrille; Magnetisierungsstrom — Gefahr von Lichtbögen an den Kontakten; Suspensionen auf Petroleumbasis — Lüftung; FACHLICHER HINWEIS: eine Magnetisierung weist Unregelmäßigkeiten einer Richtung nach; Magnetisierungsgrade folgen aus ISO 9934, nicht aus dieser Norm.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN ISO 10893-5.