🔩 Oberflächen- und oberflächennahe Unstetigkeiten von Schmiedestücken aus ferromagnetischen Werkstoffen — Magnetpulverprüfung, Techniken und Zulässigkeitskriterien, PN-EN 10228-1
Kurz gefasst
Techniken und Zulässigkeitskriterien der Magnetpulverprüfung von Schmiedestücken aus ferromagnetischen Werkstoffen — zum Nachweis von Oberflächenunstetigkeiten, auch knapp unter der Oberfläche liegender, mit stark mit der Tiefe abnehmender Empfindlichkeit. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 10228-1:2016-07 (wersja polska; wprowadza EN 10228-1:2016 [IDT]); STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026): PN-EN 10228-1:2016-07 aktuell; Ausgabe 2002 zurückgezogen. Das Verfahren umfasst 4 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Prüfung von Stahlschmiedestücken auf Oberflächen- und oberflächennahe Unstetigkeiten — in den Umfängen von 14 Laboratorien, Abnahme von Schmiedestücken nach Güteklassen und Zulässigkeitskriterien der Norm (Karte).
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN 10228-1:2016-07 (wersja polska; wprowadza EN 10228-1:2016 [IDT])
- Kategorie: Werkstoffe und ZfP
- Verfahrensschritte: 4
- STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026): PN-EN 10228-1:2016-07 aktuell; Ausgabe 2002 zurückgezogen
- Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN 10228-1:2016-07, polnische Fassung; veröffentlicht am 19-09-2018, 18 Seiten, KT 123 (Prüfung der Eigenschaften von Metallen), ICS 77.140.85, 77.040.20; führt EN 10228-1:2016 [IDT] ein; ersetzt PN-EN 10228-1:2002
- Ferromagnetismus-Kriterium (Anmerkung der Karte): magnetische Flussdichte > 1 T bei tangentialer Feldstärke 2,4 kA/m
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Der Anwendungsbereich von der PKN-Katalogkarte, vollständig: „Diese Europäische Norm beschreibt die Techniken und Zulässigkeitskriterien, die bei der Magnetpulverprüfung von Schmiedestücken aus ferromagnetischen Werkstoffen anzuwenden sind. Das beschriebene Verfahren dient dem Nachweis von Oberflächenunstetigkeiten. Es ermöglicht auch den Nachweis knapp unter der Oberfläche liegender Unstetigkeiten, doch die Nachweisempfindlichkeit für solche Unstetigkeiten nimmt mit der Tiefe stark ab. ANMERKUNG Ein Stahlschmiedestück gilt als ferromagnetisch, wenn die magnetische Flussdichte bei einer tangentialen magnetischen Feldstärke von 2,4 kA/m größer als 1 T ist" (unsere Übersetzung der polnischen Karte). Magnetisierungstechniken, Prüfmittel sowie Güteklassen und Zulässigkeitskriterien gibt die Karte nicht an.
STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026). Die Karte von PN-EN 10228-1:2016-07 (polnische Fassung) hat keinen Vermerk über eine Zurückziehung — die Norm ist AKTUELL. Polnische Fassung veröffentlicht am 19-09-2018, 18 Seiten, PKN-Fachausschuss KT 123 (Prüfung der Eigenschaften von Metallen), ICS 77.140.85 und 77.040.20; „Führt ein: EN 10228-1:2016 [IDT]"; „Ersetzt: PN-EN 10228-1:2002 - polnische Fassung". Die PKN-Suche nach „PN-EN 10228-1" (29.09.2026) zeigt die polnische und die englische Fassung der Ausgabe 2016-07 sowie die Ausgabe 2002 mit dem Etikett „Wycofana" (zurückgezogen).
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER SCHREIBWEISE (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Daten bis 17.09.2026, gelesen am 28.09.2026). Alle Einträge der Nummer 10228-1: 19 Positionen bei 14 Laboratorien (AB 001 — fünf Positionen, AB 1827 — zwei). Schreibweisen: „PN-EN 10228-1:2016-07" — 11 Laboratorien, „PN-EN 10228-1" ohne Jahr — AB 369, AB 608 und AB 904. Der Reiter „Laboratorien" sucht Einträge, die mit „PN-EN 10228-1" BEGINNEN, und zeigt 13 Laboratorien — geprüft mit der Abfrage des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 29.09.2026: 13; AB 1141 bleibt außerhalb (es schreibt „PN-EN ISO 9934-1:2017-02 PN-EN 10228-1:2016-07" in einer Zeichenkette). Aktuelle Umfänge auf den PCA-Seiten (gelesen am 29.09.2026, Ausgaben vom 21.12.2023 bis 02.09.2026): Alle Positionen stehen in den geltenden Ausgaben, und keine ist ausgesetzt (AB 197 hat in seinem Umfang eine Fußnote zur Aussetzung anderer Positionen); die vollständigen Einträge der Bezugsdokumente stimmen mit der Kopie überein. Zahlenbereiche haben die Positionen nicht.
GEGENSTAND UND BESTIMMUNG. „Stahlschmiedestücke" oder „Schmiedestücke aus ferromagnetischen Werkstoffen" — 13 Laboratorien; AB 369 — metallische Bauprodukte und -werkstoffe (zusammen mit Normen für Schweißnähte und Gussstücke). Bestimmung: Oberflächen- und oberflächennahe Unstetigkeiten (bei AB 313 — „in einer Tiefe von höchstens 2 mm"), bei AB 369 und AB 904 — nur Oberfläche; AB 1827 hat eine gesonderte Position „Betriebsrisse durch eine Farbbeschichtung bis 170 μm Dicke" mit dem Verfahren PB-36:2022. Technik: Magnetpulververfahren (bei AB 1505 „MT").
NEBEN DIESER NORM. PN-EN ISO 9934-1 (allgemeine Grundlagen der Magnetpulverprüfung; meist Ausgabe 2017-02, bei AB 369 und AB 904 ohne Jahr) steht in derselben Position bei 8 Laboratorien (AB 001, AB 197, AB 369, AB 904, AB 1141, AB 1827, AB 1888, AB 1978); bei AB 369 auch PN-EN ISO 17638 (Schweißnähte) und PN-EN 1369 (Gussstücke), bei AB 904 — PN-EN ISO 3059 (Betrachtungsbedingungen). Magnetpulverprüfung ferromagnetischer Produkte einschließlich Schmiedestücken ohne diese Norm — nur mit PN-EN ISO 9934-1 — haben AB 771 (auch mit der zurückgezogenen Ausgabe 2015-11) und AB 1348.
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Text der Norm hatten wir nicht — PKN verkauft ihn (18 Seiten). Wir geben Magnetisierungstechniken und -richtungen, Feldstärke, Arten der Prüfmittel, Güteklassen, Zulässigkeitskriterien für Anzeigen und Anforderungen an den Prüfbericht nicht an.
Prinzip der Methode
Laut Karte beschreibt die Norm Techniken und Zulässigkeitskriterien der Magnetpulverprüfung von Schmiedestücken aus ferromagnetischen Werkstoffen: Das Verfahren weist Oberflächenunstetigkeiten nach, auch knapp unter der Oberfläche liegende, mit stark mit der Tiefe abnehmender Empfindlichkeit; ein Schmiedestück gilt als ferromagnetisch, wenn die Flussdichte bei einer tangentialen Feldstärke von 2,4 kA/m 1 T übersteigt. Magnetisierungstechniken und Zulässigkeitskriterien GEBEN WIR NICHT AN — den Text der Norm hatten wir nicht.
Anwendungen
- Prüfung von Stahlschmiedestücken auf Oberflächen- und oberflächennahe Unstetigkeiten — in den Umfängen von 14 Laboratorien
- Abnahme von Schmiedestücken nach Güteklassen und Zulässigkeitskriterien der Norm (Karte)
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026) | PN-EN 10228-1:2016-07 aktuell; Ausgabe 2002 zurückgezogen |
| Ausgabe (laut PKN-Karte) | PN-EN 10228-1:2016-07, polnische Fassung; veröffentlicht am 19-09-2018, 18 Seiten, KT 123 (Prüfung der Eigenschaften von Metallen), ICS 77.140.85, 77.040.20; führt EN 10228-1:2016 [IDT] ein; ersetzt PN-EN 10228-1:2002 |
| Ferromagnetismus-Kriterium (Anmerkung der Karte) | magnetische Flussdichte > 1 T bei tangentialer Feldstärke 2,4 kA/m |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (gelesen am 28.09.2026) | 14 Laboratorien, 19 Positionen; Reiter „Laboratorien" (Eintrag beginnt mit „PN-EN 10228-1") — 13, ebenso auf dem Produktionsserver (29.09.2026) |
| Normen in derselben Position | PN-EN ISO 9934-1 (meist 2017-02) — 8 Laboratorien; PN-EN ISO 17638 und PN-EN 1369 (AB 369), PN-EN ISO 3059 (AB 904) |
Norm
- Normnummer
- PN-EN 10228-1:2016-07 (wersja polska; wprowadza EN 10228-1:2016 [IDT])
- Titel (PL)
- Badania nieniszczące odkuwek stalowych — Część 1: Badanie magnetyczno-proszkowe
- Title (EN)
- Non-destructive testing of steel forgings — Part 1: Magnetic particle inspection
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Status des Dokuments
PKN-Karte: PN-EN 10228-1:2016-07 aktuell, hat die Ausgabe 2002 ersetzt (Stand der Karte am 29.09.2026).
-
Einstufung des Schmiedestücks
Ein Schmiedestück gilt als ferromagnetisch, wenn die Flussdichte bei tangentialer Feldstärke von 2,4 kA/m 1 T übersteigt (Anmerkung der Karte).
-
Prüfung
Magnetpulverprüfung nach den Techniken der Norm, in den Umfängen meist zusammen mit PN-EN ISO 9934-1; Einzelheiten NICHT ANGEGEBEN.
-
Bewertung
Bewertung der Anzeigen nach den Zulässigkeitskriterien der Norm; Kriterien NICHT ANGEGEBEN.
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Magnetisierungsgerät und Prüfmittel | Magnetpulververfahren; Anforderungen der Norm NICHT ANGEGEBEN | — |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Starke Magnetfelder und hohe Magnetisierungsströme — Arbeitsschutzregeln des Prüfplatzes; bei UV-Lampen für fluoreszierende Prüfmittel — Augenschutz
- FACHLICHER HINWEIS: Die Empfindlichkeit des Verfahrens für oberflächennahe Unstetigkeiten nimmt mit der Tiefe stark ab (Karte) — für innere Fehler ist ein anderes Verfahren nötig
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 10228-1:2016-07 (wersja polska; wprowadza EN 10228-1:2016 [IDT]) — „Non-destructive testing of steel forgings — Part 1: Magnetic particle inspection“.
Wie funktioniert diese Methode?
Laut Karte beschreibt die Norm Techniken und Zulässigkeitskriterien der Magnetpulverprüfung von Schmiedestücken aus ferromagnetischen Werkstoffen: Das Verfahren weist Oberflächenunstetigkeiten nach, auch knapp unter der Oberfläche liegende, mit stark mit der Tiefe abnehmender Empfindlichkeit; ein Schmiedestück gilt als ferromagnetisch, wenn die Flussdichte bei einer tangentialen Feldstärke von 2,4 kA/m 1 T übersteigt. Magnetisierungstechniken und Zulässigkeitskriterien GEBEN WIR NICHT AN — den Text der Norm hatten wir nicht.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand der Karte am 29.09.2026): PN-EN 10228-1:2016-07 aktuell; Ausgabe 2002 zurückgezogen; Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-EN 10228-1:2016-07, polnische Fassung; veröffentlicht am 19-09-2018, 18 Seiten, KT 123 (Prüfung der Eigenschaften von Metallen), ICS 77.140.85, 77.040.20; führt EN 10228-1:2016 [IDT] ein; ersetzt PN-EN 10228-1:2002; Ferromagnetismus-Kriterium (Anmerkung der Karte): magnetische Flussdichte > 1 T bei tangentialer Feldstärke 2,4 kA/m; Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (gelesen am 28.09.2026): 14 Laboratorien, 19 Positionen; Reiter „Laboratorien" (Eintrag beginnt mit „PN-EN 10228-1") — 13, ebenso auf dem Produktionsserver (29.09.2026).
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 4 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Magnetisierungsgerät und Prüfmittel.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Prüfung von Stahlschmiedestücken auf Oberflächen- und oberflächennahe Unstetigkeiten — in den Umfängen von 14 Laboratorien; Abnahme von Schmiedestücken nach Güteklassen und Zulässigkeitskriterien der Norm (Karte).
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Starke Magnetfelder und hohe Magnetisierungsströme — Arbeitsschutzregeln des Prüfplatzes; bei UV-Lampen für fluoreszierende Prüfmittel — Augenschutz; FACHLICHER HINWEIS: Die Empfindlichkeit des Verfahrens für oberflächennahe Unstetigkeiten nimmt mit der Tiefe stark ab (Karte) — für innere Fehler ist ein anderes Verfahren nötig.
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 10228-1.