🌿 Ammoniak in der Luft am Arbeitsplatz — Indophenolverfahren (Natriumhypochlorit, Phenol, Natriumnitroprussid), Spektrophotometrie im sichtbaren Licht; Bestimmungsgrenze laut Norm 4 mg/m³; NDS 14 mg/m³, NDSCh 28 mg/m³; PN-Z-04009-03:1990 (zurückgezogen 17-10-2011)

Umwelt PN-Z-04009-03

Kurz gefasst

Polnische Norm von 1990 mit einem Verfahren zur Bestimmung von Ammoniak in der Luft am Arbeitsplatz: Die Reaktion von Ammoniak mit Natriumhypochlorit und Phenol in Gegenwart von Natriumnitroprussid ergibt blaues Indophenol, das spektrophotometrisch gemessen wird; Bestimmungsgrenze laut PKN-Karte 4 mg/m³. Die Prüfung erfolgt nach PN-Z-04009-03:1990; Bereiche in den Akkreditierungsumfängen: AB 935: 0,5–40 mg/m³; AB 964: 1,33–66,7 mg/m³; beide mit dem spektrophotometrischen Verfahren. Das Verfahren umfasst 4 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Luft am Arbeitsplatz — Ammoniak — in den aktuellen Umfängen von 2 Laboratorien trotz Zurückziehung der Norm, Beurteilung der beruflichen Exposition gegenüber dem NDS von 14 mg/m³ und dem NDSCh von 28 mg/m³ (Gesetzblatt 2026 Pos. 447, Pos. 23 des Verzeichnisses) — außer an Arbeitsplätzen mit Formaldehyd und Cyanwasserstoff über 14 mg/m³ und mit aromatischen Aminen.

Auf einen Blick

  • Norm: PN-Z-04009-03:1990
  • Kategorie: Umwelt
  • Verfahrensschritte: 4
  • STATUS (Stand der Karte am 05.10.2026): PN-Z-04009-03:1990 am 17-10-2011 zurückgezogen, Karte ohne Ersatznorm; die PKN-Suche liefert keine aktuelle polnische Norm für Ammoniak an Arbeitsplätzen
  • Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-Z-04009-03:1990, polnische Fassung; Veröffentlichung 03-02-1990, 3 Seiten, KT 159 Chemische und Staubgefährdungen in der Arbeitsumgebung, ICS 13.040.30
  • Bestimmungsgrenze (Karte): 4 mg/m³ — etwa 29 % des NDS

Übersicht

WAS DIE NORM BESCHREIBT. Anwendungsbereich laut PKN-Karte, vollständig: „Das Verfahren besteht in der Reaktion von Ammoniak mit Natriumhypochlorit und Phenol in Gegenwart von Natriumnitroprussid, wobei blau gefärbtes Indophenol entsteht. Der Ammoniakgehalt wird spektrophotometrisch bestimmt. Die Bestimmungsgrenze des Verfahrens beträgt 4 mg in 1 Kubikm Luft. Das Verfahren kann bei gleichzeitiger Anwesenheit von Formaldehyd und Cyanwasserstoff in der Luft in Mengen über 14 mg/Kubikm sowie in Anwesenheit aromatischer Amine nicht angewendet werden“ (unsere Übersetzung; auf der Karte ohne Punkt am Ende). Die Karte nennt weder Probenahme, Absorptionslösung, Wellenlänge noch Luftvolumen. Den Normtext (3 Seiten) hatten wir nicht; der CIOP-Methodenindex für 2000–2017 verzeichnet keinen Artikel zu Ammoniak (durchsucht am 05.10.2026).

GRENZWERTE NDS (Verzeichnis im Anhang der Verordnung vom 26. März 2026, Gesetzblatt 2026 Pos. 447). Pos. 23: „Ammoniak [7664-41-7]“ — NDS 14 mg/m³, NDSCh 28 mg/m³, ohne Kennzeichnung „Haut“ und ohne Vermerk zur Fraktion; der Stoff fällt nicht unter die Übergangsbestimmungen des § 2. Die Bestimmungsgrenze laut Karte, 4 mg/m³, entspricht etwa 29 % des NDS.

STATUS (Stand der Karte am 05.10.2026). Die Karte von PN-Z-04009-03:1990 (polnische Fassung) trägt den Vermerk „Zurückgezogen“ ohne Angabe einer Ersatznorm: Veröffentlichung 03-02-1990, Zurückziehung 17-10-2011, 3 Seiten, Preisgruppe B, Sektor Gesundheit, Umwelt und Medizin, KT 159 Chemische und Staubgefährdungen in der Arbeitsumgebung, ICS 13.040.30. PKN-Suche (05.10.2026): unter „PN-Z-04009“ — 14 Positionen der Reihe „Untersuchungen des Gehalts an Stickstoff und seinen Verbindungen“; aktuell sind nur die Teile -11:2008 (Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid an Arbeitsplätzen) und -12:2008 (Distickstoffoxid an Arbeitsplätzen), die übrigen — darunter dieser Teil und die Teile zu Ammoniak in der Außenluft (-02:1984, -02:1991, -2:1999) — tragen den Vermerk „Zurückgezogen“. Unter den ersten 50 Ergebnissen für „amoniaku“ sind die Normen zu Ammoniak in der Luft — außer der Reihe PN-Z-04009 — die zurückgezogenen PN-Z-04041:1955 und PN-Z-04041:1971 sowie die aktuelle PN-EN 17346:2020-11, die die Außenluft betrifft (Passivsammler), nicht Arbeitsplätze; der Begriff „azanu“ liefert keine Ergebnisse. Die zurückgezogene PN-Z-04041:1971 (Verfahren mit Nessler-Reagenz) wird in einem eigenen Eintrag dieser Datenbank beschrieben.

WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Datenstand bis 17.09.2026, gelesen am 05.10.2026). Die Nummer 04009-03 steht in 2 Datensätzen bei 2 Laboratorien; in den aktuellen PCA-Dokumenten (gelesen am 03.10.2026; Ausgaben vom 04.09.2025 und 04.02.2026) — in 2 Zeilen bei denselben Laboratorien; die Durchsuchung aller aus dem BIP heruntergeladenen PCA-Dokumente ergab keine Laboratorien außerhalb der Datenbankkopie (viele Dokumente enthalten andere Teile dieser Reihe — -11 und -12 zu Stickoxiden); keine Position ist ausgesetzt, und in keinem Dokument wiederholen sich Seiten. Schreibweisen: „PN-Z-04009-3:1990“ (Teilnummer ohne Null) — AB 935; „PN-90/Z-04009.03“ — AB 964. Der Reiter „Laboratorien“ sucht Einträge, die mit dem eingegebenen Begriff beginnen: „PN-Z-04009-3“ und „PN-90/Z-04009.03“ zeigen je 1 Laboratorium, insgesamt 2 — ebenso in der Kopie und auf dem Produktionsserver labcoda.pl (Reiterabfragen am 05.10.2026).

WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Datenbankkopie und PCA-Dokumente). Gegenstand: Arbeitsumgebung — Luft; AB 935 — Luftproben. Messgröße: Konzentration (Gehalt) von Ammoniak. Bereiche: AB 935 — 0,5–40 mg/m³ (0,001–0,02 mg in der Probe); AB 964 — 1,33–66,7 mg/m³. Technik: spektrophotometrisches Verfahren — beide Laboratorien.

WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Erstens — Störungen: Laut Karte wird das Verfahren nicht angewendet, wenn Formaldehyd und Cyanwasserstoff gemeinsam über 14 mg/m³ in der Luft vorkommen oder aromatische Amine vorhanden sind; ein Bericht von einem solchen Arbeitsplatz sollte zeigen, dass diese Bedingungen nicht vorlagen. Zweitens — untere Grenze: Die Karte nennt eine Bestimmungsgrenze von 4 mg/m³, AB 935 beginnt jedoch bei 0,5 und AB 964 bei 1,33 mg/m³, was andere Bedingungen als auf der Karte erfordert. Drittens — zurückgezogene Norm ohne Nachfolgerin: Die PKN-Suche liefert keine aktuelle polnische Norm für Ammoniak an Arbeitsplätzen; die aktuelle PN-EN 17346 betrifft die Außenluft und ersetzt dieses Verfahren nicht. Viertens — Teilnummer: AB 935 schreibt „04009-3“, und der Begriff „PN-Z-04009-03“ (mit Null) zeigt dieses Laboratorium nicht; die Teile -11 und -12 dieser Reihe betreffen Stickoxide, nicht Ammoniak.

WAS WIR NICHT ANGEBEN. Den Normtext hatten wir nicht — wir geben weder Absorptionslösung, Volumen oder Durchfluss der Luftprobe, Reagenzkonzentrationen, Farbentwicklungszeit, Wellenlänge, Kalibrierung noch Berechnungen an.

Prinzip der Methode

Ammoniak aus der Luft am Arbeitsplatz reagiert mit Natriumhypochlorit und Phenol in Gegenwart von Natriumnitroprussid; es entsteht blaues Indophenol, das spektrophotometrisch gemessen wird (PKN-Karte); Bestimmungsgrenze laut Karte — 4 mg/m³. Das Verfahren wird nicht angewendet, wenn Formaldehyd und Cyanwasserstoff gemeinsam über 14 mg/m³ vorliegen oder aromatische Amine vorhanden sind. Das Ergebnis in mg/m³ wird mit dem NDS von 14 mg/m³ und dem NDSCh von 28 mg/m³ verglichen (Gesetzblatt 2026 Pos. 447).

Anwendungen

Schlüsselparameter

ParameterWert
STATUS (Stand der Karte am 05.10.2026)PN-Z-04009-03:1990 am 17-10-2011 zurückgezogen, Karte ohne Ersatznorm; die PKN-Suche liefert keine aktuelle polnische Norm für Ammoniak an Arbeitsplätzen
Ausgabe (laut PKN-Karte)PN-Z-04009-03:1990, polnische Fassung; Veröffentlichung 03-02-1990, 3 Seiten, KT 159 Chemische und Staubgefährdungen in der Arbeitsumgebung, ICS 13.040.30
Bestimmungsgrenze (Karte)4 mg/m³ — etwa 29 % des NDS
NDS / NDSCh (Gesetzblatt 2026 Pos. 447, Pos. 23)14 mg/m³ / 28 mg/m³; ohne Kennzeichnung „Haut“
Bereiche in den AkkreditierungsumfängenAB 935: 0,5–40 mg/m³; AB 964: 1,33–66,7 mg/m³; beide mit dem spektrophotometrischen Verfahren
Verbreitung in den Akkreditierungsumfängen (gelesen am 05.10.2026)2 Laboratorien, 2 Datensätze in der Datenbankkopie, 2 Zeilen in PCA; Reiter „Laboratorien“ — „PN-Z-04009-3“ 1, „PN-90/Z-04009.03“ 1, ebenso auf dem Produktionsserver

Norm

Normnummer
PN-Z-04009-03:1990
Titel (PL)
Ochrona czystości powietrza — Badania zawartości azotu i jego związków — Oznaczanie amoniaku na stanowiskach pracy metodą spektrofotometryczną w świetle widzialnym, indofenolową
Title (EN)
Air purity protection — Tests for nitrogen and its compounds — Determination of ammonia at workplaces by visible-light spectrophotometry, indophenol method

Schritt-für-Schritt-Verfahren

  1. Eignungsprüfung

    Prüfung, dass Formaldehyd und Cyanwasserstoff über 14 mg/m³ sowie aromatische Amine nicht gemeinsam in der Luft vorliegen (PKN-Karte).

  2. Probenahme

    Einzelheiten GEBEN WIR NICHT AN — die Karte beschreibt sie nicht.

  3. Reaktion und Messung

    Reaktion mit Natriumhypochlorit und Phenol in Gegenwart von Natriumnitroprussid, spektrophotometrische Messung des blauen Indophenols (PKN-Karte); Bedingungen GEBEN WIR NICHT AN.

  4. Ergebnis und Bewertung

    Konzentration von Ammoniak in mg/m³; Vergleich mit dem NDS von 14 mg/m³ und dem NDSCh von 28 mg/m³ (Gesetzblatt 2026 Pos. 447).

Erforderliche Geräte und Apparatur

GerätBeispielRichtpreis
Spektrophotometer (sichtbarer Bereich)Messung der Indophenolfärbung (PKN-Karte); Wellenlänge GEBEN WIR NICHT AN—
Probenahmeset für LuftEinzelheiten GEBEN WIR NICHT AN — die Karte beschreibt sie nicht—

Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien

ReagenzCASDetails
Natriumhypochlorit—Reaktion mit Ammoniak (PKN-Karte); Konzentration GEBEN WIR NICHT AN
Phenol—Reaktion mit Ammoniak (PKN-Karte); Konzentration GEBEN WIR NICHT AN
Natriumnitroprussid—Bei der Indophenolbildung anwesend (PKN-Karte); Konzentration GEBEN WIR NICHT AN

Arbeitsschutz und Sicherheit

Häufige Fragen

Welche Norm beschreibt diese Prüfung?

Die Prüfung erfolgt nach PN-Z-04009-03:1990 — „Air purity protection — Tests for nitrogen and its compounds — Determination of ammonia at workplaces by visible-light spectrophotometry, indophenol method“.

Wie funktioniert diese Methode?

Ammoniak aus der Luft am Arbeitsplatz reagiert mit Natriumhypochlorit und Phenol in Gegenwart von Natriumnitroprussid; es entsteht blaues Indophenol, das spektrophotometrisch gemessen wird (PKN-Karte); Bestimmungsgrenze laut Karte — 4 mg/m³. Das Verfahren wird nicht angewendet, wenn Formaldehyd und Cyanwasserstoff gemeinsam über 14 mg/m³ vorliegen oder aromatische Amine vorhanden sind.

Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?

STATUS (Stand der Karte am 05.10.2026): PN-Z-04009-03:1990 am 17-10-2011 zurückgezogen, Karte ohne Ersatznorm; die PKN-Suche liefert keine aktuelle polnische Norm für Ammoniak an Arbeitsplätzen; Ausgabe (laut PKN-Karte): PN-Z-04009-03:1990, polnische Fassung; Veröffentlichung 03-02-1990, 3 Seiten, KT 159 Chemische und Staubgefährdungen in der Arbeitsumgebung, ICS 13.040.30; Bestimmungsgrenze (Karte): 4 mg/m³ — etwa 29 % des NDS; NDS / NDSCh (Gesetzblatt 2026 Pos. 447, Pos. 23): 14 mg/m³ / 28 mg/m³; ohne Kennzeichnung „Haut“.

Wie lange dauert die Prüfung?

Das Verfahren umfasst 4 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.

Welche Geräte werden benötigt?

Spektrophotometer (sichtbarer Bereich), Probenahmeset für Luft.

Wo wird diese Prüfung eingesetzt?

Luft am Arbeitsplatz — Ammoniak — in den aktuellen Umfängen von 2 Laboratorien trotz Zurückziehung der Norm; Beurteilung der beruflichen Exposition gegenüber dem NDS von 14 mg/m³ und dem NDSCh von 28 mg/m³ (Gesetzblatt 2026 Pos. 447, Pos. 23 des Verzeichnisses) — außer an Arbeitsplätzen mit Formaldehyd und Cyanwasserstoff über 14 mg/m³ und mit aromatischen Aminen.

Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?

Ammoniak, Phenol, Natriumhypochlorit und Natriumnitroprussid — Sicherheitsregeln des chemischen Labors; FACHLICHER HINWEIS: Das Verfahren wird nicht angewendet, wenn Formaldehyd und Cyanwasserstoff gemeinsam über 14 mg/m³ oder aromatische Amine vorliegen (PKN-Karte); Norm ohne Nachfolgerin zurückgezogen.

Welches Labor führt diese Prüfung durch?

Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-Z-04009-03.

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