🌿 Bestimmung der Massenkonzentration von Ammoniak (NH3) im Abgas stationärer Quellen (u. a. Anlagen mit SCR- und SNCR-Entstickung) mit automatischen Messeinrichtungen — extraktiv (direkte oder indirekte Messung) und in situ — mit Analysatoren: Differenz-NOx-Messung nach Umwandlung von NH3 zu NO mittels Chemilumineszenz oder NDUV, FTIR, NDIR mit Gasfilterkorrelation (GFC), abstimmbare Laserspektroskopie (TLS); Leistungskriterien: Einstellzeit ≤ 400 s oder ≤ 900 s, Wiederholstandardabweichung, Abweichung von der Linearität und 24-h-Drift ≤ 2 % der oberen Bereichsgrenze, Querempfindlichkeit ≤ 4 %, Konverterwirkungsgrade, Verluste und Undichtigkeit ≤ 2 % des Wertes; ISO 17179:2016
Kurz gefasst
SCR- und SNCR-Entstickungsanlagen dosieren Ammoniak oder Harnstoff, und nicht umgesetztes Ammoniak (der sogenannte Schlupf) muss gemessen werden — für den Anlagenbetrieb und für die Emission. Die Prüfung erfolgt nach ISO 17179:2016; STATUS (Stand 03.10.2026): keine PN-Norm (PKN-Suche); iTeh-Status nicht gelesen (Seiten erfordern Browser mit Skripten). Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Ammoniakschlupf nach SCR- und SNCR-Anlagen in Kraftwerken, Abfallverbrennungsanlagen und anderen Quellen (Einleitung, 1), Prozessüberwachung, langfristige Bewertung der Entstickung und Emissionsüberwachung (1), Leistungsprüfung und Kontrolle automatischer NH3-Messeinrichtungen (7).
Auf einen Blick
- Norm: ISO 17179:2016
- Kategorie: Umwelt
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand 03.10.2026): keine PN-Norm (PKN-Suche); iTeh-Status nicht gelesen (Seiten erfordern Browser mit Skripten)
- Techniken (1): Differenz-NOx (CL, NDUV), FTIR, NDIR mit GFC, TLS; extraktiv und in situ
- Einstellzeit (Tabelle 1): ≤ 400 s (Emission); ≤ 900 s (langfristige Bewertung der Entstickung)
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Den Normtext lesen wir in der iTeh-Leseprobe der ISO 17179:2016 (englischer Text; in der Leseprobe steht das Zeichen der slowenischen Übernahme SIST ISO 17179:2019): Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Einleitung, Abschnitte 1–6 und Abschnitt 7 bis 7.2.1 — die Leseprobe endet auf Seite 7. Die laufende Qualitätskontrolle (7.2.2), das Messverfahren (8: Wahl der Einrichtung, Messort und Messpunkte, Datenerfassung, Berechnung), Qualitätssicherung (9), Prüfbericht (10) und die Anhänge A (Differenz-NOx-Technik), B (extraktive direkte NH3-Messung), C (In-situ-Messung mit TLS), D (Betriebsgase), E (Verfahren zur Bestimmung der Leistungsmerkmale in der allgemeinen Prüfung), F (Beispiele für Ergebnisse) und G (Unsicherheit) lesen wir nicht; die Titel kennen wir aus dem Inhaltsverzeichnis.
NACH DEM TEXT DER ISO 17179:2016. Die Norm wurde von ISO/TC 146 „Luftbeschaffenheit“, Unterkomitee SC 1 „Emissionen aus stationären Quellen“, erarbeitet. Einleitung: SCR- und SNCR-Systeme mindern NOx im Abgas von Kraftwerken, Abfallverbrennungsanlagen und anderen Anlagen durch Eindüsen von Ammoniak oder Harnstoff; SCR wird für möglichst wenig nicht umgesetztes NH3 (typisch unter 2–4 mg/m³) bei über 90 % NOx-Minderung ausgelegt. Anwendungsbereich (1): Aufbau und wichtigste Leistungsmerkmale von AMS für NH3 an stationären Quellen und die Verfahren zu ihrer Bestimmung; Methoden und Ausrüstung einschließlich Probenahme und Gasaufbereitung; extraktive (direkte und indirekte) und In-situ-Systeme (direkt) mit Analysatoren: Umwandlung von NH3 zu NO oder Reaktion mit NO und Differenz-NOx-Messung mittels Chemilumineszenz (CL) oder NDUV, FTIR, NDIR mit GFC, TLS; kontinuierliche Messung mit fest installierten Einrichtungen in trockenem oder feuchtem Abgas — zur Prozessüberwachung, langfristigen Bewertung der Entstickung oder Emissionsüberwachung; andere gleichwertige Verfahren — wenn sie die Mindestanforderungen erfüllen; Kalibrierung mit zertifizierten Gasen oder vergleichbaren Verfahren; die Differenz-CL-Technik wurde in Kraftwerken bei NOx bis 50 mg (NO)/m³ und NH3 bis 10 mg/m³ nach der Entstickung erprobt, AMS mit FTIR, NDIR mit GFC und TLS wurden bei Messbereichen bis hinunter zu 10 mg (NH3)/m³ eingesetzt. Verweisungen (2): ISO 9169, ISO 14956, ISO 20988. Begriffe (3): u. a. AMS (Einrichtung, die unbeaufsichtigt ein der Messgröße proportionales Signal liefert), In-situ-AMS, Kalibrierung und Validierung der AMS (statistischer Zusammenhang mit einem gleichzeitig am selben Messpunkt angewandten unabhängigen Verfahren), Wirkungsgrade der Konverter NH3/NO (oxidierend), NH3/N2 (reduzierend) und NO2/NO, Querempfindlichkeit, Abweichung von der Linearität (systematische Abweichung der Kalibrierfunktion von den Werten der Referenzmaterialien — umgangssprachlich „Linearität“), Wartungsintervall, Referenzgas, Prüfgas für den Referenzpunkt (oft ca. 70–80 % des Skalenendwerts), Nullgas, Einstellzeit (Summe aus Totzeit und Anstiegs- oder Abfallzeit). Symbole (4): molare Masse von NH3 17,031 g/mol, molares Volumen 22,4 l/mol, Normbedingungen 273,15 K und 101,325 kPa, Bezugsbedingungen — zusätzlich mit O2- und H2O-Korrektur. Prinzip (5): extraktive Systeme entnehmen mit einer Sonde eine repräsentative Probe und leiten sie über Leitung und Gasaufbereitung zum Analysator; In-situ-Systeme brauchen keine Probenaufbereitung, aber einen repräsentativen Ort im Kamin. Einrichtungen (6): NH3 ist kondensierbar und sehr reaktiv — Kondensation, Ablagerung und Verlust von Ammoniumverbindungen in der Leitung beeinträchtigen leicht die Probenintegrität. Kriterien (7.1, Tabelle 1): Einstellzeit ≤ 400 s (Emissionsüberwachung) oder ≤ 900 s (langfristige Änderungen der Entstickung, besonders abnehmende Katalysatoraktivität); Wiederholstandardabweichung im Labor am Null- und Referenzpunkt ≤ 2 % der oberen Grenze des kleinsten genutzten Messbereichs; Abweichung von der Linearität ≤ ±2 %; Null- und Referenzpunktdrift in 24 h ≤ ±2 %, im Wartungsintervall ≤ ±3 %; Einfluss des Drucks (Änderung um 2 kPa) und der Umgebungstemperatur (Änderung um 10 K) ≤ ±3 %; Einfluss der Spannung ≤ ±2 % je 10 V (bei 200 V); Querempfindlichkeit ≤ 4 %; Konverterwirkungsgrad NO2/NO ≥ 95 %, NH3/NO ≥ 90 %, NH3/N2 ≥ 95 %; Verluste und Undichtigkeit der Leitung ≤ 2 % des Messwerts; Strahlauslenkung bei kaminquerenden In-situ-AMS ≤ 2 %; die obere Grenze des kleinsten Bereichs wird so gewählt, dass die Ergebnisse bei 20–80 % des Bereichs liegen. Prüfung (7.2.1): die Merkmale werden in der allgemeinen Leistungsprüfung nach Anhang E bestimmt, die Umgebungsbedingungen werden dokumentiert.
STATUS (Stand 03.10.2026). In der PKN-Suche (Suchbegriff „17179“, 03.10.2026) gibt es keine einführende Norm — Laboratorien zitieren das ISO-Dokument. Den Status der ISO 17179:2016 im iTeh-Katalog haben wir nicht gelesen: die Katalogseiten erfordern seit dem 03.10.2026 einen Browser mit Skripten; in der Leseprobe steht die slowenische Übernahme SIST ISO 17179:2019.
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Datenstand bis 17.09.2026, gelesen 03.10.2026). Die Nummer 17179 steht in 8 Datensätzen bei 2 Laboratorien: AB 550 (5) und AB 782 (3). In den aktuellen PCA-Dokumenten (gelesen 03.10.2026; AB 782 Ausgabe Nr. 24 vom 10.10.2025, AB 550 Ausgabe Nr. 33 vom 22.09.2026) steht die Nummer bei denselben 2 Laboratorien; in jedem Dokument entspricht die Zahl der Seitenmarken der Zahl der PDF-Seiten, ohne Wiederholungen; die Durchsuchung aller am 03.10.2026 aus dem BIP geladenen PCA-Dokumente ergab keine Laboratorien außerhalb der Datenbankkopie. Die Form „ISO 17179:2016“ bei beiden; bei AB 782 zusammen mit dem Verfahren LBŚ-PB-23 Ausgabe 4 vom 13.07.2020. Keine dieser Positionen ist ausgesetzt (das Wort „zawieszonego“ im Dokument von AB 550 betrifft Schwebstaub PM10 und PM2,5). Der Reiter „Laboratorien“ (Suchbegriff „ISO 17179“) zeigt beide Laboratorien — geprüft per Abfrage des Reiters auf dem Produktionsserver labcoda.pl am 03.10.2026.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen im PCA). AB 550: Abgas und automatische Messeinrichtungen (AMS) — NH3-Konzentration mittels FTIR (0,1–389) mg/m³ und mittels Laserspektroskopie TLS (0,06–389) mg/m³, NH3-Emission rechnerisch. AB 782: Abgas und AMS — NH3-Konzentration mittels FTIR (0,38–38) mg/m³, NH3-Emission rechnerisch.
WO MAN LEICHT EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS ERHÄLT. Probenahmeleitung: NH3 kondensiert und reagiert, Verluste in Leitung und Aufbereitung führen also zu Minderbefunden ohne Spur in der Anzeige selbst — das Kriterium für Verluste und Undichtigkeit ist ≤ 2 % des Wertes (6.1, Tabelle 1). Differenztechnik: das NH3-Ergebnis ist die Differenz zweier NOx-Messungen und hängt von den Konverterwirkungsgraden ab (NH3/NO ≥ 90 %, NO2/NO ≥ 95 %) — bei wenig NH3 und viel NOx ist die Differenz klein (Tabelle 1, 1). Bereich: die Kriterien beziehen sich auf die obere Grenze des kleinsten genutzten Bereichs, und die Ergebnisse sollen bei 20–80 % des Bereichs liegen (7.1) — ein Bereich von (0,06–389) mg/m³ ist eine Spanne, die getrennte Arbeitsbereiche erfordert. Einstellzeit: ≤ 400 s gilt für die Emissionsüberwachung, ≤ 900 s nur für die langfristige Bewertung der Entstickung (Tabelle 1). Bedingungen: Konzentration bei Normbedingungen und bei Bezugsbedingungen (mit O2- und H2O-Korrektur) sind verschiedene Größen (4). Einsatzbereich: AMS mit FTIR, NDIR mit GFC und TLS wurden bei Bereichen ab 10 mg (NH3)/m³ eingesetzt, während der typische SCR-Schlupf 2–4 mg/m³ beträgt (Einleitung, 1).
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Prüfverfahren der Leistungsmerkmale (Anhang E), Beschreibung der einzelnen Techniken (A–C), Betriebsgase, Prüfhäufigkeit, Berechnungen und Unsicherheitsbudget geben wir nicht wieder — sie liegen außerhalb der Leseprobe. ISO 9169, ISO 14956 und ISO 20988 fassen wir in diesem Eintrag nicht zusammen. Emissionsgrenzwerte für Ammoniak geben wir nicht an.
Prinzip der Methode
Das Abgas wird mit einer Sonde über eine Leitung und eine Gasaufbereitung zum Analysator geführt (extraktives System) oder direkt im Kamin gemessen (In-situ-System). NH3 wird direkt bestimmt — über Infrarotabsorption (FTIR, NDIR mit GFC) oder Laserspektroskopie (TLS) — oder indirekt: nach Umwandlung von NH3 zu NO als Differenz zweier NOx-Messungen mittels Chemilumineszenz oder NDUV. Die Einrichtung muss die Leistungskriterien der Tabelle 1 erfüllen, die in der allgemeinen Leistungsprüfung und in der laufenden Qualitätskontrolle geprüft werden.
Anwendungen
- Ammoniakschlupf nach SCR- und SNCR-Anlagen in Kraftwerken, Abfallverbrennungsanlagen und anderen Quellen (Einleitung, 1)
- Prozessüberwachung, langfristige Bewertung der Entstickung und Emissionsüberwachung (1)
- Leistungsprüfung und Kontrolle automatischer NH3-Messeinrichtungen (7)
- Abgas und AMS — 8 Datensätze der Akkreditierungsumfänge von 2 Laboratorien im PCA
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand 03.10.2026) | keine PN-Norm (PKN-Suche); iTeh-Status nicht gelesen (Seiten erfordern Browser mit Skripten) |
| Techniken (1) | Differenz-NOx (CL, NDUV), FTIR, NDIR mit GFC, TLS; extraktiv und in situ |
| Einstellzeit (Tabelle 1) | ≤ 400 s (Emission); ≤ 900 s (langfristige Bewertung der Entstickung) |
| Wiederholbarkeit, Linearität, 24-h-Drift (Tabelle 1) | ≤ 2 % der oberen Grenze des kleinsten Bereichs |
| Querempfindlichkeit (Tabelle 1) | ≤ 4 % der oberen Grenze des kleinsten Bereichs |
| Konverter (Tabelle 1) | NO2/NO ≥ 95 %, NH3/NO ≥ 90 %, NH3/N2 ≥ 95 % |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (gelesen 03.10.2026) | 2 Laboratorien, 8 Datensätze in der Datenbankkopie, dieselben 2 im PCA; Reiter „Laboratorien“ („ISO 17179“) — beide auf dem Produktionsserver |
Norm
- Normnummer
- ISO 17179:2016
- Titel (PL)
- Emisja ze źródeł stacjonarnych — Oznaczanie stężenia masowego amoniaku w gazach odlotowych — Charakterystyki zautomatyzowanych systemów pomiarowych
- Title (EN)
- Stationary source emissions — Determination of the mass concentration of ammonia in flue gas — Performance characteristics of automated measuring systems
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Wahl der Einrichtung und des Bereichs
Obere Grenze des kleinsten Bereichs so, dass die Ergebnisse bei 20–80 % liegen (7.1). ISO 17179:2016 — keine PN (03.10.2026).
-
Allgemeine Leistungsprüfung
Bestimmung der Merkmale der Tabelle 1 nach Anhang E (7.2.1; Anhang außerhalb der Leseprobe).
-
Installation
Repräsentativer Messort und Messpunkte (5; 8.3 außerhalb der Leseprobe).
-
Kontinuierliche Messung
Datenerfassung, Umrechnung auf Norm- oder Bezugsbedingungen (4; 8.4–8.5 außerhalb der Leseprobe).
-
Qualitätskontrolle
Laufende Kontrolle, Kalibrierung, Validierung und Unsicherheit (7.2.2, 9 — außerhalb der Leseprobe).
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Sonde, Leitung und Gasaufbereitung | Für extraktive Systeme; Schutz vor Kondensation und NH3-Verlusten (5, 6.1) | — |
| NH3-Analysator | FTIR, NDIR mit GFC, TLS oder NOx-Analysator (CL oder NDUV) mit Konverter (1, 6.2) | — |
| Null-, Referenzpunkt- und Referenzgase | Prüfgas oft 70–80 % des Skalenendwerts; Rückführbarkeit auf Normale (3.15, 3.20, 3.25) | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Zertifizierte NH3-Gase | — | Kalibrierung der Einrichtung (1, 3.15) |
| Betriebsgase | — | Anhang D — außerhalb der Leseprobe (Titel aus dem Inhaltsverzeichnis) |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Ammoniak ist reaktiv und kondensierbar — Verluste und Undichtigkeit der Probenahmeleitung auf 2 % des Wertes begrenzt (6.1, Tabelle 1)
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach ISO 17179:2016 — „Stationary source emissions — Determination of the mass concentration of ammonia in flue gas — Performance characteristics of automated measuring systems“.
Wie funktioniert diese Methode?
Das Abgas wird mit einer Sonde über eine Leitung und eine Gasaufbereitung zum Analysator geführt (extraktives System) oder direkt im Kamin gemessen (In-situ-System). NH3 wird direkt bestimmt — über Infrarotabsorption (FTIR, NDIR mit GFC) oder Laserspektroskopie (TLS) — oder indirekt: nach Umwandlung von NH3 zu NO als Differenz zweier NOx-Messungen mittels Chemilumineszenz oder NDUV.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand 03.10.2026): keine PN-Norm (PKN-Suche); iTeh-Status nicht gelesen (Seiten erfordern Browser mit Skripten); Techniken (1): Differenz-NOx (CL, NDUV), FTIR, NDIR mit GFC, TLS; extraktiv und in situ; Einstellzeit (Tabelle 1): ≤ 400 s (Emission); ≤ 900 s (langfristige Bewertung der Entstickung); Wiederholbarkeit, Linearität, 24-h-Drift (Tabelle 1): ≤ 2 % der oberen Grenze des kleinsten Bereichs.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Sonde, Leitung und Gasaufbereitung, NH3-Analysator, Null-, Referenzpunkt- und Referenzgase.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Ammoniakschlupf nach SCR- und SNCR-Anlagen in Kraftwerken, Abfallverbrennungsanlagen und anderen Quellen (Einleitung, 1); Prozessüberwachung, langfristige Bewertung der Entstickung und Emissionsüberwachung (1); Leistungsprüfung und Kontrolle automatischer NH3-Messeinrichtungen (7); Abgas und AMS — 8 Datensätze der Akkreditierungsumfänge von 2 Laboratorien im PCA.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Ammoniak ist reaktiv und kondensierbar — Verluste und Undichtigkeit der Probenahmeleitung auf 2 % des Wertes begrenzt (6.1, Tabelle 1).
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer ISO 17179.