⚗️ Bestimmung des Gehalts an angreifendem Kohlendioxid in Wasser, d. h. CO2, das Kalk aus Beton lösen kann — Referenzverfahren: Wasser wird an der Entnahmestelle in eine 0,5-l-Flasche mit 10 g gefälltem Calciumcarbonat gefüllt, im Labor mindestens 2 h geschüttelt, und 100 ml des klaren Überstands sowie 100 ml desselben Wassers ohne Reaktion werden mit Salzsäure 0,100 M bis pH 4,3 titriert; die Volumendifferenz ergibt das Kalklösevermögen und den Gehalt an angreifendem CO2 in mg/l; nicht für Wasser mit pH unter 4,3, PN-EN 13577
Kurz gefasst
Ein Teil des in Grund- oder Oberflächenwasser gelösten Kohlendioxids kann Kalk aus Beton lösen — das ist angreifendes CO2. Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 13577:2008; Anwendungsbereich (1): Referenzverfahren; nicht für Wasser mit pH < 4,3; nicht für Gesamt-CO2. Das Verfahren umfasst 5 Schritte; eingesetzt wird sie unter anderem für: Beurteilung von Wasser, das gegenüber erhärtetem Beton angreifend sein kann — angreifendes CO2, das Kalk lösen kann (1, Vorwort), Referenzverfahren — Bezug für andere Verfahren und zur Streitschlichtung; nicht für Wasser mit pH < 4,3 oder Gesamt-CO2 (1), Wasser und Abwasser — Konzentration an angreifendem Kohlendioxid — Positionen in den Akkreditierungsumfängen von 4 Laboratorien bei PCA.
Auf einen Blick
- Norm: PN-EN 13577:2008
- Kategorie: Physikochemie
- Verfahrensschritte: 5
- STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN 13577:2008 (polnische Fassung, führt EN 13577:2007 [IDT] ein) ohne Zurückziehungsvermerk; ersetzte die englische Fassung PN-EN 13577:2007 (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 13577:2007 — „Published“, Stufe 90.93 (iTeh)
- Anwendungsbereich (1): Referenzverfahren; nicht für Wasser mit pH < 4,3; nicht für Gesamt-CO2
- Probenahme und Transport (6.1, 6.2): 10 g CaCO3 in einer vor Ort befüllten 0,5-l-Flasche; ΔT ≤ 5 °C; ≤ 48 h bis zur Bestimmung
Übersicht
WAS DIE NORM BESCHREIBT. Den Normtext lesen wir in der iTeh-Leseprobe der SIST EN 13577:2007 (englischer Text der EN 13577:2007): vom Titelblatt über Inhaltsverzeichnis, Vorwort und die Abschnitte 1–9 bis Anhang A (Muster eines Prüfberichts) auf Seite 7. Außerhalb der Leseprobe bleibt das Literaturverzeichnis auf Seite 8.
NACH DEM TEXT DER EN 13577:2007. Die Norm wurde vom CEN/TC 104 „Beton und zugehörige Produkte“ erarbeitet, dessen Sekretariat DIN innehat; CEN nahm sie am 08.03.2007 an, die nationale Umsetzung hatte spätestens im Oktober 2007 zu erfolgen. Nach dem Vorwort beschreibt die Norm ein Verfahren zur Prüfung von Wasser, das gegenüber erhärtetem Beton angreifend sein kann, beruht auf DIN 4030 „Beurteilung betonangreifender Wässer, Böden und Gase“ und ersetzt keine Europäische Norm. Anwendungsbereich (1): Referenzverfahren zur Bestimmung des im Wasser vorhandenen Kohlendioxids, das Kalk aus Beton lösen kann; nicht anwendbar zur Messung des gesamten Kohlendioxids im Wasser; bei anderen Verfahren muss nachgewiesen werden, dass sie gleichwertige Ergebnisse liefern; die Prüfung gilt nicht für Wasser mit einem pH-Wert unter 4,3; im Streitfall wird nur das Referenzverfahren angewendet. Normative Verweisungen (2): nicht zutreffend. Begriff (3.1): angreifendes CO2 — Menge an Kohlendioxid im Wasser, die Kalk im Beton lösen kann. Prinzip (4): Dem Wasser wird Calciumcarbonatpulver zugesetzt; nach vollständiger Reaktion des angreifenden CO2 mit dem Calciumcarbonat wird das Wasser mit Säure titriert; die Differenz zur Titration einer zweiten Probe desselben Wassers, die nicht mit Calciumcarbonat reagiert hat, ergibt den Gehalt an angreifendem CO2. Geräte (5.1): Waage bis 100 g mit 0,1 mg Genauigkeit; pH-Meter (kalibriert) oder pH-Indikator (z. B. Methylorange); Magnetrührer mit Thermostatregelung; Thermometer 0–30 °C mit 0,2-°C-Teilung; 25-ml-Bürette mit 0,03 ml Genauigkeit; 100-ml-Pipette mit 0,1 ml Genauigkeit; Probenflasche mindestens 1 l; 0,5-l-Flasche mit Schraubverschluss; 250-ml-Becherglas; bei Bedarf wärmegedämmte Transportbehälter. Reagenzien (5.2): gefälltes Calciumcarbonatpulver; Salzsäure 0,100 M (ätzend — Augenschutz, Einatmen der Dämpfe vermeiden, Handschuhe und Schutzkleidung, bei Kontakt gründlich mit Wasser spülen und unverzüglich ärztliche Hilfe suchen). Vorbereitung (6.1): Vor der Probenahme werden 10 g Calciumcarbonat in die 0,5-l-Flasche eingewogen. Probenahme (6.2): Kohlendioxid geht bei Probenahme, Transport und Lagerung leicht aus dem Wasser verloren, daher wird die Probe vorsichtig entnommen, ohne das gelöste Gas zu entfernen, und möglichst bald geprüft; die ≥ 1-l-Flasche wird mit dem zu prüfenden Wasser gefüllt und damit die 0,5-l-Flasche mit dem Carbonat langsam befüllt, ohne das Pulver auszuspülen; die Flasche muss vollständig gefüllt, luftdicht verschlossen und vom Probenehmer dauerhaft mit Probennummer, Entnahmestelle, Datum und Uhrzeit gekennzeichnet sein; das restliche Wasser wird in der ≥ 1-l-Flasche für die zweite Messung aufbewahrt; die Zusammensetzung der Probe darf sich beim Transport nicht ändern, z. B. durch Temperaturänderung — die Temperaturänderung zwischen Entnahme und Prüfung darf 5 °C nicht überschreiten, und zwischen Entnahme und Bestimmung dürfen höchstens 48 h vergehen; bei Bedarf werden wärmegedämmte Behälter verwendet. Prüfung (6.3): Nach der Probenahme und unmittelbar vor der Prüfung wird die Wassertemperatur auf 0,2 °C gemessen und im Probenahmeprotokoll vermerkt; die 0,5-l-Flasche mit Carbonat wird mindestens 2 h kräftig geschüttelt; die Wassertemperatur darf um nicht mehr als 2 °C von der bei der Entnahme gemessenen abweichen — bei Bedarf wird der thermostatierte Rührer verwendet; ein automatischer Titrator ist zulässig; 100 ml des Probenwassers werden mit Salzsäure bis pH 4,3 titriert (Volumen H1); nach Absetzen des überschüssigen Carbonats werden 100 ml des klaren Überstands mit der Säure bis pH 4,3 titriert (Volumen H2); die Messung wird (H2) an einer zweiten Portion des klaren Überstands wiederholt — nach der Norm aus der restlichen Lösung in der Probenflasche (5.1.7) entnommen. Angabe der Ergebnisse (7): Kalklösevermögen LDC = 28 (H2 − H1) in mg CaO/l; Gehalt an angreifendem CO2 = LDC × 44/56; Ergebnis ist der Mittelwert der beiden Bestimmungen in mg/l, auf eine ganze Zahl gerundet. Prüfbericht (8): eindeutige Identifizierung der Probe, Prüfort, Datum und Uhrzeit der Entnahme, Zeitpunkt der Prüfung, Probentemperaturen (nach der Entnahme und unmittelbar vor der Prüfung), berechnete Gehalte an angreifendem CO2 und Mittelwert, prüfende Person, Abweichungen von der Norm und Erklärung der Konformität außer den Abweichungen; Muster in Anhang A (u. a. Art des Wassers — Grundwasser, Oberflächenwasser usw., Entnahmestelle und -tiefe, Kennnummer des pH-Meters). Präzision (9): Wiederholstandardabweichung 0,3 mg/l.
STATUS (Stand 03.10.2026). Die PKN-Suche (Suchbegriff „PN-EN 13577“, 03.10.2026) zeigt PN-EN 13577:2008 (polnische Fassung, „Wprowadza: EN 13577:2007 [IDT]“) ohne Zurückziehungsvermerk sowie PN-EN 13577:2007 (englische Fassung), zurückgezogen und durch die polnische Fassung ersetzt; die übrigen Treffer sind Normen PN-EN ISO 13577 über Industrieöfen. Im iTeh-Katalog (abgerufen 03.10.2026) hat EN 13577:2007 den Status „Published“, Stufe 90.93 (Entscheidung zur Bestätigung der Norm).
WIE VIELE LABORATORIEN UND IN WELCHER FORM (Kopie der Datenbank der Akkreditierungsumfänge, Stand bis 17.09.2026, abgerufen 03.10.2026). Die Nummer 13577 steht in 4 Datensätzen bei 4 Laboratorien: AB 005, AB 213, AB 418, AB 894. In den aktuellen PCA-Dokumenten (abgerufen 03.10.2026, Ausgaben vom 18.12.2025 bis 17.04.2026) steht die Nummer in 4 Zeilen — je eine bei jedem; in jedem der vier Dokumente entspricht die Zahl der Seitenmarken der Zahl der PDF-Seiten, ohne Wiederholungen; die Durchsuchung aller 1291 am 03.10.2026 aus dem BIP heruntergeladenen PCA-Dokumente ergab keine Laboratorien außerhalb der Datenbankkopie (17 Laboratorien des Verzeichnisses haben im BIP keinen Link zum Umfangsdokument). Form bei allen: „PN-EN 13577:2008“. Keine dieser Positionen ist ausgesetzt. Der Reiter „Laboratorien“ (Suchbegriff „PN-EN 13577“) zeigt alle 4 Laboratorien — geprüft mit einer Abfrage des Reiters auf dem Produktivserver labcoda.pl am 03.10.2026.
WAS DIE LABORATORIEN PRÜFEN (Positionen bei PCA). Prüfgegenstand: Wasser (AB 005, AB 213, AB 894), Wasser und Abwasser (AB 418). Merkmal: Konzentration an angreifendem Kohlendioxid. Bereiche: (2,2–180) mg/l (AB 005), (2,2–440) mg/l (AB 213), (1–100) mg/l (AB 418), (7,0–100) mg/l (AB 894). Technik: bei allen titrimetrisches Verfahren.
WO EIN SCHEINBAR RICHTIGES ERGEBNIS LEICHT ENTSTEHT. Bei der Probenahme: Das Calciumcarbonat kommt bereits an der Entnahmestelle in die Flasche, die Flasche muss voll und dicht sein, und CO2 geht bei Probenahme, Transport und Lagerung leicht verloren (6.1, 6.2). Beim Transport: Temperaturänderung höchstens 5 °C und höchstens 48 h von der Entnahme bis zur Bestimmung (6.2). Bei der Reaktion: mindestens 2 h Schütteln, Temperatur innerhalb von 2 °C der bei der Entnahme gemessenen (6.3). Bei der Matrix: nicht für Wasser mit pH unter 4,3 und nicht für Gesamt-CO2 (1). Beim Verfahren: Es ist ein Referenzverfahren — ein anderes Verfahren erfordert den Nachweis der Gleichwertigkeit, im Streitfall entscheidet nur dieses (1). Beim Ergebnis: Mittelwert zweier Bestimmungen, ganze Zahl in mg/l (7.2).
WAS WIR NICHT ANGEBEN. Das Literaturverzeichnis haben wir nicht gelesen. Expositionsklassen betonangreifender Umgebungen und Grenzwerte für angreifendes CO2 geben wir nicht an.
Prinzip der Methode
Bei der Probenahme wird das Wasser in einer vollen, dichten Flasche mit 10 g Calciumcarbonatpulver verschlossen, das während mindestens 2 h Schütteln mit dem angreifenden CO2 reagiert. Nach der Reaktion werden 100 ml des klaren Überstands und 100 ml desselben Wassers ohne Carbonat mit Salzsäure 0,100 M bis pH 4,3 titriert. Aus der Volumendifferenz wird das Kalklösevermögen LDC = 28 (H2 − H1) mg CaO/l berechnet und daraus der Gehalt an angreifendem CO2 = LDC × 44/56 in mg/l.
Anwendungen
- Beurteilung von Wasser, das gegenüber erhärtetem Beton angreifend sein kann — angreifendes CO2, das Kalk lösen kann (1, Vorwort)
- Referenzverfahren — Bezug für andere Verfahren und zur Streitschlichtung; nicht für Wasser mit pH < 4,3 oder Gesamt-CO2 (1)
- Wasser und Abwasser — Konzentration an angreifendem Kohlendioxid — Positionen in den Akkreditierungsumfängen von 4 Laboratorien bei PCA
Schlüsselparameter
| Parameter | Wert |
|---|---|
| STATUS (Stand 03.10.2026) | PN-EN 13577:2008 (polnische Fassung, führt EN 13577:2007 [IDT] ein) ohne Zurückziehungsvermerk; ersetzte die englische Fassung PN-EN 13577:2007 (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 13577:2007 — „Published“, Stufe 90.93 (iTeh) |
| Anwendungsbereich (1) | Referenzverfahren; nicht für Wasser mit pH < 4,3; nicht für Gesamt-CO2 |
| Probenahme und Transport (6.1, 6.2) | 10 g CaCO3 in einer vor Ort befüllten 0,5-l-Flasche; ΔT ≤ 5 °C; ≤ 48 h bis zur Bestimmung |
| Reaktion (6.3) | Schütteln ≥ 2 h; Temperatur ± 2 °C gegenüber der Entnahme |
| Titration (6.3) | 100 ml, HCl 0,100 M bis pH 4,3: H1 — Wasser ohne Reaktion, H2 — Überstand über dem Carbonat |
| Berechnung (7) | LDC = 28 (H2 − H1) mg CaO/l; angreifendes CO2 = LDC × 44/56; Mittelwert zweier Bestimmungen, ganze Zahl in mg/l |
| Präzision (9) | Wiederholstandardabweichung 0,3 mg/l |
| Verbreitung in Akkreditierungsumfängen (abgerufen 03.10.2026) | 4 Laboratorien, 4 Datensätze in der Datenbankkopie und 4 Zeilen bei PCA; Reiter „Laboratorien“ („PN-EN 13577“) — alle 4 auf dem Produktivserver |
Norm
- Normnummer
- PN-EN 13577:2008
- Titel (PL)
- Agresja chemiczna na beton — Oznaczanie zawartości agresywnego dwutlenku węgla w wodzie
- Title (EN)
- Chemical attack on concrete — Determination of aggressive carbon dioxide content in water
Schritt-für-Schritt-Verfahren
-
Vorbereitung
10 g CaCO3 vor der Probenahme in die 0,5-l-Flasche (6.1). PN-EN 13577:2008 ohne Zurückziehungsvermerk (03.10.2026).
-
Probenahme
≥ 1-l-Flasche, daraus langsames Füllen der Carbonatflasche bis zum Rand, dichter Verschluss, Kennzeichnung; Restwasser für die zweite Messung; ΔT ≤ 5 °C, ≤ 48 h (6.2).
-
Reaktion
Temperaturmessung auf 0,2 °C, Schütteln ≥ 2 h innerhalb ± 2 °C (6.3).
-
Titration
100 ml Wasser ohne Reaktion (H1) und 100 ml klarer Überstand über dem Carbonat (H2) bis pH 4,3; Wiederholung von H2 an einer zweiten Portion klaren Überstands — nach der Norm aus der restlichen Lösung in Flasche 5.1.7 (6.3).
-
Ergebnis
LDC = 28 (H2 − H1), CO2 = LDC × 44/56; Mittelwert aus zwei, mg/l, ganze Zahl (7).
Erforderliche Geräte und Apparatur
| Gerät | Beispiel | Richtpreis |
|---|---|---|
| Flaschen | Probenflasche ≥ 1 l und 0,5 l mit Schraubverschluss (für das Carbonat) (5.1.7, 5.1.8) | — |
| pH-Meter oder Indikator | Kalibriertes pH-Meter oder z. B. Methylorange; automatischer Titrator zulässig (5.1.2, 6.3) | — |
| 25-ml-Bürette und 100-ml-Pipette | Genauigkeit 0,03 ml und 0,1 ml (5.1.5, 5.1.6) | — |
| Thermostatierter Magnetrührer und Thermometer | Thermometer 0–30 °C, 0,2-°C-Teilung (5.1.3, 5.1.4) | — |
| Waage und wärmegedämmte Transportbehälter | Waage bis 100 g, 0,1 mg; Behälter bei Bedarf (5.1.1, 5.1.10) | — |
Reagenzien, Nährmedien und Verbrauchsmaterialien
| Reagenz | CAS | Details |
|---|---|---|
| Gefälltes Calciumcarbonatpulver | — | 10 g je Probe (5.2.1, 6.1) |
| Salzsäure 0,100 M | — | Titrant; ätzend (5.2.2) |
Arbeitsschutz und Sicherheit
- Salzsäure ist ätzend — Augenschutz, Handschuhe und Schutzkleidung, Einatmen der Dämpfe vermeiden; nach Kontakt gründlich mit Wasser spülen und ärztliche Hilfe suchen (5.2.2)
Häufige Fragen
Welche Norm beschreibt diese Prüfung?
Die Prüfung erfolgt nach PN-EN 13577:2008 — „Chemical attack on concrete — Determination of aggressive carbon dioxide content in water“.
Wie funktioniert diese Methode?
Bei der Probenahme wird das Wasser in einer vollen, dichten Flasche mit 10 g Calciumcarbonatpulver verschlossen, das während mindestens 2 h Schütteln mit dem angreifenden CO2 reagiert. Nach der Reaktion werden 100 ml des klaren Überstands und 100 ml desselben Wassers ohne Carbonat mit Salzsäure 0,100 M bis pH 4,3 titriert.
Wie groß sind Messbereich und Genauigkeit?
STATUS (Stand 03.10.2026): PN-EN 13577:2008 (polnische Fassung, führt EN 13577:2007 [IDT] ein) ohne Zurückziehungsvermerk; ersetzte die englische Fassung PN-EN 13577:2007 (PKN-Suche, 03.10.2026); EN 13577:2007 — „Published“, Stufe 90.93 (iTeh); Anwendungsbereich (1): Referenzverfahren; nicht für Wasser mit pH < 4,3; nicht für Gesamt-CO2; Probenahme und Transport (6.1, 6.2): 10 g CaCO3 in einer vor Ort befüllten 0,5-l-Flasche; ΔT ≤ 5 °C; ≤ 48 h bis zur Bestimmung; Reaktion (6.3): Schütteln ≥ 2 h; Temperatur ± 2 °C gegenüber der Entnahme.
Wie lange dauert die Prüfung?
Das Verfahren umfasst 5 Schritte. Die Norm gibt nicht für jeden Schritt eine Dauer an — maßgeblich ist das Verfahren des Labors.
Welche Geräte werden benötigt?
Flaschen, pH-Meter oder Indikator, 25-ml-Bürette und 100-ml-Pipette, Thermostatierter Magnetrührer und Thermometer, Waage und wärmegedämmte Transportbehälter.
Wo wird diese Prüfung eingesetzt?
Beurteilung von Wasser, das gegenüber erhärtetem Beton angreifend sein kann — angreifendes CO2, das Kalk lösen kann (1, Vorwort); Referenzverfahren — Bezug für andere Verfahren und zur Streitschlichtung; nicht für Wasser mit pH < 4,3 oder Gesamt-CO2 (1); Wasser und Abwasser — Konzentration an angreifendem Kohlendioxid — Positionen in den Akkreditierungsumfängen von 4 Laboratorien bei PCA.
Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten?
Salzsäure ist ätzend — Augenschutz, Handschuhe und Schutzkleidung, Einatmen der Dämpfe vermeiden; nach Kontakt gründlich mit Wasser spülen und ärztliche Hilfe suchen (5.2.2).
Welches Labor führt diese Prüfung durch?
Die Prüfung führen nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labore durch. Auf LabCoda finden Sie sie über die Normnummer PN-EN 13577.